Star Trek Star Trek: Starfleet Academy

Ich finde die Borg in den Yogager Folgen besser, die TNG Folgen. Also um Skorpion und den Fluiden Raum. In Picard ist dann quasi die größte Herrausforderung der Förderation mal kurz als besiegt erklärt worden:sick: Vor allen die Frage, wie hat es die Förderation in den Delta Quadranten zum Kollktiv geschaft? Mit Warp Antrieb jedenfalls nicht. Und der Borgraum war so groß, das die Vogager 10 Jahre gebraucht hätte ihn zu durchquerren. Wenn man mal die absurde Zeitreisefolge absieht, wo man einfach ein Happy End machen wollte, das sie zu nach Hause kommen. Da Verzeih ich den Logikbruch mit Zeitparadoxen etc.
 
Ein schreiender Dude soll also eine Naturkatastrophe sein?
Sorry, da hatte ich schon bessere morgens um 4 Shadowrun Conrunden Plots....
 
Ein schreiender Dude soll also eine Naturkatastrophe sein?
Eine sich im Subraum ausbreitende Ressonanzwelle, welche die speziellen Eigenschaften von Dilithium überall in der Galaxie verändert ist irgendwie schon eine Naturkatastrope.
Ob die jetzt durch ein wissenschaftliches Experiment, einen Unfall mit einer Stimmgabel oder einen Kelpianer-Mutanten, der realisiert, dass er Waise und allein ist, ausgelöst wurde ist dann wieder eine ganz andere Sache.

Persönlich hätte ich ein Experiment, z.B. den Versuch das Dilithium so zu verändern, dass es Warp 10 standhalten kann, sinnvoller gefunden - weil es mehr Science Fiction und weniger Space Opera ist.

Der Punkt bleibt, dass es mMn besser ist und mehr zu Star Trek passt, als ein Krieg um die Föderation zu zerstören - auch wenn das Ereignis alleine die Auswirkungen nicht haben sollte. Es wäre irgendwie nett, wenn man da mehr Hintergrundinfos dazu hätte, was passiert ist und wieso. Aber das überlässt man vermutlich ambitionierten Roman-Autoren für den Beta-Kanon. Die Macher von NuTrek wollen ja vor allen Geschichten erzählen, wie es mir scheint, und scheren sich nicht so um das etablieren eine konsistenten Welt in der diese Geschichten stattfinden.
 
Die Macher von NuTrek wollen ja vor allen Geschichten erzählen, wie es mir scheint, und scheren sich nicht so um das etablieren eine konsistenten Welt in der diese Geschichten stattfinden.
Auf die Welt, in der man sich bewegt, nicht Rücksicht nehmen mit dem Argument, man will langweilige Geschichten erzählen... Na, ich weiss nicht. Folge 7 war wieder extrem langweilig.
 
Eine sich im Subraum ausbreitende Ressonanzwelle, welche die speziellen Eigenschaften von Dilithium überall in der Galaxie verändert ist irgendwie schon eine Naturkatastrope.
Du hast mich nicht verstanden, ein Dude schreit und dadurch kolabiert das Universium...
Wenn Krieg nicht zu ST passt als Katastrophe dann wäre zumindest eine Random Superdupermegaultra Supernova welche Dilithiumstörende Partikelwellen durchs All schießt als Auslöser glaubhafter.

Ganz ehrlich, jeder 6 Jahrige der mit seinem Legoweltraum Kram spielt, spielt glaubhaftere Geschichten nach...
 
Also ich kann verstehen wenn ihr die Serie an sich mögt und euch dabei Star Trek egal ist.

MEINER MEINUNG NACH ist alles was an New Trek rauskam Schrott (oder zum Großteil, fand mich Beispielsweise von Strange New Worlds Staffel 1 gut Unterhalten und fand auch Lower Decks lustig), weil es zum einen alles an bestehenden Kanon ignoriert, wir reden nicht von kleinen Fehlern oder Redcons die man als sinnig interpretieren kann, sondern man nimmt einfach den Lizenznamen und klebt ihn dann an sein eigenes Pseudo-Sci-Fi Produkt dran und sagt "Wir scheißen auf die bestehenden Fans".

Und selbst wenn ich die jeweiligen Serien nur für sich betrachte (Discovery, Picard, Starfleet Academy) sind diese im BESTFALL =>MITTELMÄßIG<= und dabei ignoriere ich alles was mit Star Trek zu tun hat, auch die Widersprüche zum bestehenden Kanon. Und ja die Sets sehen sehr gut aus und auch viele der Alienkostüme (wobei andere wie in Starfleet Academy lächerlich aussehen).

Aber für mehr als eine 6 von 10 bei den BESTEN EPISODEN die man mir zeigt, reicht es nicht im im Schnitt würde ich sagen sind die Serien eine 3 oder 4 von 10. Und wie gesagt. Dabei ignoriere ich das es Star Trek ist und behandle es eigenes Werk.

Schaut euch mal die Serie "Another Life" an. Staffel 1 reicht vollkommen aus. Das ist für mich ein Paradebeispiel an einer "Failed" Sci Fi Serie. Und ich wette wenn man gekonnt hätte, hätte man auf KRAMPF auch einfach irgendeine bekannte Sci-Fi-Lizenz missbraucht um sie attraktiver zu machen. Schlägt für mich in die gleiche "BRAINROT"-Kerbe rein.
 
Ich möchte mal festhalten, dass die neuen Star Trek Serien nicht von Linzenznehmern gemacht werden. Es ist mir nicht klar, wie viele und welche Rechte noch bei Gene Roddenberrys eigener Produktionsfirma Norway Productions liegen und ob es die überhaupt noch gibt. "The Roddenberry Archives", ein Projekt unter Beteiligung von Gene Roddenberrys Nachlass, hat Kurzfilme direkt zu Youtube gebracht und scheinbar haben sie dazu das Recht, anders als Fan Filme gegen die z.T. vorgegangen wird - was wieder mit dem seltsamen US Markenrecht zu tun hat.

Ansonsten liegen die Rechte bei "Paramount. A Skydance Company". Die Firma hat mehrere Male um-firmiert und gerade zwischen 2005 und 2019 war scheinbar nicht so ganz klar, wer welche Rechte hatte, weil man damals versucht hatte Viacom (zu denen Paramount gehörte) und CBS irgendwie zu trennen, sie aber dann wieder re-fusioniert hat. Das war übrigens auch ein großes Hindernis bei allen Kelvin-Timeline Filmen und zugehörigen Tie-In-Medien wie z.B. Comics und führte zu vielen Verzögerungen sagt wikipedia.

Vor dem Zusammenschluss mit Skydance gehörte Paramount zu "National Amusement" und das überwiegend einer Frau namens Shari Redstone. Sie war die Besitzerin, aber jetzt nicht die CEO als man Alex Kurtzmanns Produktionsfirma "Secret Hideout" beauftragte die neuen Serien zu machen und quasi das Medienfranchise zu leiten. "Secret Hideout" war mitgegründet von Robert0 Orci, der aber vor ziemlich genau einem Jahr verstorben ist.

"Secret Hideout" sind also Auftragstäter - nicht Lizenznehmer wie die Firmen die Computerspiele, Bücher, Comics und Merch herausbringen.
Der Vertrag läuft aber 2026 aus. Man hat eine zweite Staffel Academy und eine verkürzte fünfte Staffel Strange New Worlds noch schnell beauftragt, damit die 2026 fertig werden - denn dann ist erstmal Schluss mit Star Trek...

"Paramoutn Skydanc" hat jetzt das Franchise. Und diese Firma gehört David Ellison. Der ist ein Buddy von Trump und Netanyahu. Bestimmt ein ganz netter Zeitgenosse. Seine neue Führung hat einen neuen Star Trek Film angekündigt, der dann wieder mit gar nix vorherigem zu tun hat.

Wem Discovery, Academy, Stange New Worlds oder Lower Decks zu woke waren, der kann sich jetzt vermutlich auf etwas mehr konservativ ausgerichtetes gefasst machen. Konservativ heißt dabei politisch rechts.

Shari Redstone hatte übrigens mal die Notwendigkeit einer freien Pressen bei einer Preisverleihung hervorgehoben. Als es dann aber darum ging, dass sie Paramount verkaufen wollte gab es zwei Fallstricke: Erstens musste die FCC zustimmen, die Rundfunkaufsicht. Die kann so ein Übernahme absegnen oder verzögern, wie sie will - und hört auf den Donald. Zweitens hatte dieser gewisse Donald CBS News verklagt. Die Klage war nach Auffassung vieler Anwälte nicht haltbar, aber wie das so ist, hätte sich das Jahre gezogen. So eine Klage ist aber auch ein Kostenrisiko und machte daher die Übernahme schwierig. Naja, am Ende wollte Shari Redstone den Verkauf so dringend, dass unabhängige Presse und der Erhalt eines Traditionsunternehmens ihr doch nicht mehr so wichtig waren. CBS hat dem Donald Geld gezahlt hat, ein außergerichtlicher Vergleich.
Stephen Colbert, der bei CBS die Late Show hatte, nannte das "a big fat bribe". Sein Vertrag wurde dann direkt nach dem Merger nicht mehr erneuert, die Late Show als Format eingestellt (die letzte Folge läuft in diesem Frühjahr). CBS News bekam eine rechts gerichtete neue Redaktionsleiterin.
Immerhin haben die Macher von Academy Colbert zum Abschied eine Sprechrolle gegeben - er spricht den digitalen Dean im englischen Original. Er ist ein großer Sci-Fi und Fantasy Nerd - eine nette Geste, bevor auch die raus sind.

Bei allen neuen Star Trek Projekten seit Discovery ist übrigens Eugene Roddenberry mit beteiligt. Ich weiß nicht was so seine Einstellungen sind und wie viele Rechte er über seinen Vater und dessen Produktionsfirma oder Nachlass noch hat. Seine Mutter Majel Barrett ist ja ebenfalls bereits tot. Es bleibt zu hoffen dass er zumindest was die grundsätzliche Ausrichtung von Star Trek angeht, gemäßigt einwirken kann.
Man kann von der filmischen Machart, den Geschichten, den Charakteren und wie sie präsentiert werden bei allen Star Trek Serien viel bemängeln und bei den neueren besonders viel. Aber mit schwant furchtbares für die Zukunft wenn erstmal keine neuen Serien kommen. Ein neuer Kinofilm, der mutmaßlich nur dem Namen nach Star Trek ist und bei dem die Leute die am Ende das Geld für die Produktion bezahlen mutmaßlich Gedankengut frönen, dass nicht in die ursprüngliche Version von Star Trek passt, macht mir da mehr Sorgen.

Naja, David Ellison will derzeit dann gerne Warner Brothers Discovery auch übernehmen. Dazu hat er sich dann auch Geld von den Saudis zusichern lassen. Schauen wir mal wie das ausgeht und was das bedeutet für DC Comics, Harry Potter, Mittelerde und die Loony Tunes um nur einige der Marken zu nennen, die an diesem Verkauf hängen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber ja, die Serie will vermutlich die drastische Veränderung in der Sternenflotten und der Föderation nach dem Brand ausdrücken. Sie macht das nur mMn nicht gut. Ich glaube sogar, dass sich die Macher von Discovery und folgenden Serien keine Serienbibel für eine konsistente Hintergrundwelt gegeben haben.
Gab es auch bei früheren Serien nicht, bzw. wurde es auch häufig ignoriert und umgedeutet (Zitat eines TOS-Autoren "Die Klingonen sind die perfekten Antagonisten, weil sie eine feige und hinterhältige Spezies sind. Sie praktizieren Sklaverei und 'Ehre' gilt in ihrer Kultur als Schimpfwort.")

Wenn sie übrigens feindliche Kombattanten wären, dann wäre die Föderationserziehung des Kindes ein Bruch des Völkerrechts nach heutigem Stand und ein Rehabilitationszentrum mit mutmaßlicher Umerziehung ebenfalls. Denn dann wären sie ja Kriegsgefangene und keine Kriminellen.
Wo hast du das mit der Umerziehung her? Ein Rehabilitationszentrum impliziert erstmal psychologische Betreuung (welche Anisha - wenn ich mir die leicht psychotische Darstellung so anschaue - auch deutlich nötig hat), das fällt unter medizinische Hilfe für Kriegsgefangene, was ausdrücklich Teil des Völkerrechts ist.
Und "ward of the Federation" bedeutet, dass man das Kind nicht allein lässt (so wie jeden anderen unbegleiteten Minderjährigen, welcher sich auf fremden Staatsgebiet aufhält). Das schließt nicht aus, dass man trotzdem noch versucht herauszufinden, ob er noch irgendwelche Familie auf dem Gebiet der Venari Ral hat (und ob es verantwortungsvoll wäre, ihn dorthin zurückzuschicken), selbst wenn die Erfolgsaussichten einer solchen Suche (aufgrund der chaotischen Situation) nicht besonders groß wären. Wenn er keine weitere Familie hat, dann ist es die verdammte Pflicht der Föderation, sich um ihn zu kümmern (was notwendigerweise auch Erziehung beinhaltet, weil die Alternative - einen 10jährigen einfach so in ein Kriegsgebiet zurückzuschicken - definitiv ein Bruch des Völkerrechts wäre).

Klar, Mutter und Kind im Vorfeld Nahrung zu geben, hätte sie auch von den Kriminellen ferngehalten. Immerhin wird uns verkauft, dass der Hunger der Grund war, warum sie sich mit denen eingelassen hat. Aber da scheint ja mehr zu sein, denn die Mutter sagt man kann den Sternenflotten-Leuten nicht trauen.

Wie gesagt: aufgrund der Darstellung bin ich mir nicht sicher, ob Anisha "of sound mind" ist.


Mag sein, hat Caleb aber nicht gemacht. Er steht neben einem Display das etwas über "Tellarite" anzeigt, in einem Raum der eine Art Ausstellung über verschiedene Planeten zu sein scheint. Es gibt zwei kurze Geräusche als akustisches Feedback dass er den Display berührt und schon sagt der Computer "Kommunikations-Subsystem überbrückt".
Also genau wie in TNG, DS9 und YOY. :)

Ja, aber das schädigt die Immersion.
"Caleb geht zu dem Display und hackt sich in das Kommsystem. Ich habe eine 32 auf Computer gewürfelt, dass sollte doch reichen.", sagte Calebs Spieler und keiner stellte das in Frage...
Wäre für mich vollkommen OK.

Ansonsten müsste man sich mit den - nicht vorhandenen - Gedanken hinter der Technik des Star Trek auseinandersetzen (und ich weiß wie wenig dahinter steckt: ich habe "Die Technik der U.S.S. Enterprise" gelesen, ein Buch geschrieben von ein paar geistig zurückgebliebenen Flachzangen, welche versucht mit leeren Worthülsen dem Ganzen mehr Bedeutung zu geben, als dahinter steckt).

Es spielt in den Handlungen um Caleb keine Rolle. Es ist als Strafe unerheblich.
Das war nicht die Frage. Die Frage war, ob er bestraft wird oder nicht.

Und das ist halt der Fall (im Gegensatz zu Kirk, der wegen deutlich schwerwiegender Vergehen komplett straffrei rausgeht).

Es macht halt einen Unterschied, wenn ein Royal Shakespear Company Mitglied komische Klick-Klack-Laute ernsthaft in die Kamera schnalzt, weil er eine Spezies angemessen begrüßen will, verglichen zu vier weitgehend humanoiden Föderations-sozialisierten Personen, die ein Krimmidinner mit kleinen Trichtern in der Hand durchführen.
Ich glaube da vermischst du In-Character und OOC
(und es gab bei Star Trek nur ein Mitglied der RSC).
 
Nachdem ich jetzt weis das der Brand durch einen schreienden Dude entstanden ist kann ich Star Trek im 32 Jahrhundert nicht mehr ernst nehmen.
Gary Mitchell lacht dich gerade aus.

Ich mein Star Trek hat schon immer versucht die "realistische HardScifi" Schiene wenigstens ein bisschen zu fahren..
Ich sage nur "Heisenberg-Kompensator"... wer das hört, und Star Trek immer noch für realistische HardSciFi hält, der hat wahrscheinlich als Kind etwas zuviel Klebstoff inhaliert.
 
MEINER MEINUNG NACH ist alles was an New Trek rauskam Schrott (oder zum Großteil, fand mich Beispielsweise von Strange New Worlds Staffel 1 gut Unterhalten und fand auch Lower Decks lustig), weil es zum einen alles an bestehenden Kanon ignoriert, wir reden nicht von kleinen Fehlern oder Redcons die man als sinnig interpretieren kann, sondern man nimmt einfach den Lizenznamen und klebt ihn dann an sein eigenes Pseudo-Sci-Fi Produkt dran und sagt "Wir scheißen auf die bestehenden Fans".

Nicht alles muss für bestehende Fans sein. Bestehende Fans haben bereits eine Menge Material, außerdem werden diese Interessen von SNW ganz gut bedient.

Sich etwas breiter aufzustellen, und andere Zielgruppen anzusprechen (wie etwa die Kinofilme, welche - wenn man mal vom allerersten absieht - eher das Action-Publikum angesprochen haben, und eher "BummKrachBumm" (bzw. Rom-Com Schmalz in Teil 4), statt philosophisch-politischen Zukunftvisionen geliefert haben). Sich etwas breiter aufzustellen und z.B. auch mal "Star Trek, aber als düsteres Drama" oder "Star Trek, aber als Abenteuerserie" oder "Star Trek, aber als Teenie-Romanze" zu machen, schadet imo nicht.

Ich habe jedenfalls schon schlechteren Old Trek gesehen, z.B.:
- Star Trek: Nemesis
- Staffel 1+2 von TNG
- "Spocks Brain" (und eine Handvoll weiterer TOS-Episoden)
- fast alle Folgen der animierten Serie, von Yoyager und der scheußlichen 2000er Enterprise-Serie
... all die sind imo viel schlechter, als das Schlechteste was NuTrek hervorgebracht hat (OK, vielleicht nicht mit der Ausnahme von "Into Darkness" und der dritten Staffel von "Picard", die sind etwas schlechter, aber nicht viel schlechter). Früher hat man sich halt über schlecht geschriebene Charaktere (wie "Seven of Nine") aufgeregt, aber es war halt trotzdem noch Star Trek (auch wenn der Produzent von Yoyager in eine ganz andere Richtung abgedriftet ist, als die Serien davor).

Und der "heilige Kanon" wurde auch schon mehrmals umgeschrieben, u.a. bei "ST: Enterprise" (immer noch die schlechteste ST-Serie, im0), wo einfach eine zusätzliche Enterprise vor der NCC-1701 (unter dem Kommando von Robert April!) etabliert wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gab es auch bei früheren Serien nicht, bzw. wurde es auch häufig ignoriert und umgedeutet (Zitat eines TOS-Autoren "Die Klingonen sind die perfekten Antagonisten, weil sie eine feige und hinterhältige Spezies sind. Sie praktizieren Sklaverei und 'Ehre' gilt in ihrer Kultur als Schimpfwort.")
Google sagt die gab es. Für "TOS" vermutlich erst ab Staffel 2.

Wo hast du das mit der Umerziehung her? Ein Rehabilitationszentrum impliziert erstmal psychologische Betreuung (welche Anisha - wenn ich mir die leicht psychotische Darstellung so anschaue - auch deutlich nötig hat), das fällt unter medizinische Hilfe für Kriegsgefangene, was ausdrücklich Teil des Völkerrechts ist.
Es geht um den jungen Caleb, nicht um die Mutter. Er soll eine Mündel der Föderation werden und in der Föderation irgendwie erzogen werden. Warum? Weil er ein Mensch ist? Ich meine, wäre er Ferengi oder Klingone hätte man irgendwie schon erwarten können, dass man ihn zurück gibt, damit er in seinem Kulturkreis bzw. dem seiner Mutter, erzogen werden kann. Hier aber nicht, weil die Föderation sich anmaßt besser zu sein.
Menschen gibt es im Star Trek Franchise ja überall verstreut. Alte vergessene Kolonien, von Aliens entführte Menschen aus dem 19. Jahrhundert und was sonst noch alles. Wir wollen aber mal festhalten, dass die Wiege der Menschheit zu dem Zeitpunkt zu dem Caleb seiner Mutter weggenommen wird kein Föderations-Mitglied mehr ist.
Die Verschleppung eines Kindes ist ein Völkerrechtsbruch nach heutigem Rechtsstand. Zu welcher juristischen Einheit Calebs Mutter auch immer gehört, das Kind hätte Stellvertretern dieser Gruppe übergeben werden müssen. Es in die Obhut des Staates zu geben wäre nur dann korrekt, wenn Caleb und seine Mutter Föderationsbürger sind/waren.

Aber Staatsangehörigkeit ist in Star Trek eh nicht so das durchdachteste Thema. Ich meine ich bin deutscher Staatsbürger und EU-Bürger. Die meisten Föderationsmitglieder scheinen ebenfalls Bürger des Planeten zu sein, von dem sie kommen und Föderationsbürger. Wie das bei Leuten die auf Raumschiffen geboren sind und dort leben gehandhabt wird ist nicht so klar. Die Föderation ist auch neben dem Dominion die einzige prominente juristische Entität, die mehr als eine Spezies anerkennt (von der Romulaner/Remaner-Geschichte mal abgesehen).
Aber was ist z.B. mit der Familie von Ezri. Die sind von der Spezies Trill, aber Bürger irgend eines anderen Planeten, auf dem ihre Mine ist. Föderations-Raum scheint es vielleicht zu sein, aber man sendet das O'Brien under-cover hin, weil es eben schon nicht das Utopia ist, dass man sieht, wenn man sich die Erde anschaut, oder die Sternenflotten-Schiffe, oder Risa...

Und "ward of the Federation" bedeutet, dass man das Kind nicht allein lässt (so wie jeden anderen unbegleiteten Minderjährigen, welcher sich auf fremden Staatsgebiet aufhält). Das schließt nicht aus, dass man trotzdem noch versucht herauszufinden, ob er noch irgendwelche Familie auf dem Gebiet der Venari Ral hat (und ob es verantwortungsvoll wäre, ihn dorthin zurückzuschicken), selbst wenn die Erfolgsaussichten einer solchen Suche (aufgrund der chaotischen Situation) nicht besonders groß wären. Wenn er keine weitere Familie hat, dann ist es die verdammte Pflicht der Föderation, sich um ihn zu kümmern (was notwendigerweise auch Erziehung beinhaltet, weil die Alternative - einen 10jährigen einfach so in ein Kriegsgebiet zurückzuschicken - definitiv ein Bruch des Völkerrechts wäre).
Kann man so sehen. Gemeinhin würde ich, rein vom Sprachgebrauch, davon ausgehen, dass ein 'wardhip' ein Status ist, der nicht temporär ist, sondern bis zur Volljährigkeit andauert. So wich ich Nahla und Calebs Mutters Reaktion deute, ist das auch so gemeint bzw. so verstanden worden.

Davon, dass man Verwandte oder Freunde der Mutter findet, oder überhaupt jemanden anderen der Caleb großzieht wird gar nicht mal erwähnt. Dabei sehen wir sehr deutlich, dass die Mutter sehr schwere Vorbehalte gegen die Sternenflotte bzw. die Föderation hat. Der Junge übrigens auch, das erste was er macht ist die Flucht ergreifen.

Wie gesagt: aufgrund der Darstellung bin ich mir nicht sicher, ob Anisha "of sound mind" ist.
Ich denke du überinterpretierst das, wenn du da mehr siehst als emotionales Verhalten dass allein den akuten Umständen geschuldet ist.

Wir müssen ja mal festhalten, dass die Sternenflotte ein militärischer Arm einer Föderation ist, die durchaus ihre Interessen auch mit Gewalt durchsetzt. Das Bedürfnis der Vielen hat mehr Gewicht als die Bedürfnisse der Wenigen oder des Einzelnen ist halt ein sau geiler Spruch. Bedeutet aber, dass Minderheitenschutz für den Arsch ist. Bedeutet, dass es für einen Friedensvertrag mit den Cardassianern, Leute zwangs umgesiedelt werden - Wesleys Indianer-Buddys kamen mit dem Austritt aus der Föderation noch ganz gut davon (Menschen ohne Föderationsmitgliedschaft: Warum ziehen die eigentlich Caleb nicht groß, mit einer andern Ideologie.). Der Maquis hat sich halt gewehrt. Eine der starken Folgen von DS9 zeigt, dass die provisorische Regierung von Bajor genauso ist. Zum Wohle aller, wird halt mal ein Mond in Brand gesteckt, als Zweitsonne für die Energiegewinnung. Die Bewohner dieses Mondes, werden halt umgesiedelt.

Was während dem Zerfall nach dem Brand alles gelaufen ist, wissen wir nicht, aber generell kann man durchaus die Föderation bzw. Sternenflotte ablehnen, weil sie die eigenen Überzeugungen nicht teilt oder weil man einfach bisher nicht deren Schutz genossen hat, sondern mit ihnen im Konflikt stand (militärisch, wirtschaftlich, etc.)

Also genau wie in TNG, DS9 und YOY. :)
[...]
Wäre für mich vollkommen OK.
Für mich nicht.
Für die programmierbare Materie braucht er auch Zeit und Darem muss raus gehen und die Dispsenser scannen. Warum? Weil es da gerade für die Handlung opportun war. Bei der Kommsystem-Szene aber nicht. Das ist aber Schade weil schlechte Worldbuilding.
Verdammt La'An im verdammten 24. Jahrhundert bekommt es mit wenn jemand das Kommsystem eines Shuttles, das eigenständig ist, für eine unautorisierte Nachricht benutzt. Aber im 32. Jahrhundert kann jemand einfach so Nachrichten im Kommunikations-Relais-System hinterlegen, weil er eine Info-Anzeige unschicklich berührt, oder was?

Der Punkt ist, man hat sich keine Gedanken darüber gemacht, oder man fand dass eine 5 Sekunden-Einstellung wie Caleb vorsichtig ein Panel auf hebelt und diese iso-Schalkreisstäbchen vertauscht den Machern zu doof war. Weil, das bräuchte ja praktische Requisiten und das geht ja gar nicht. Wir haben außerdem von Discovery bis heute keine Ahnung wie Schaltkreise aussehen, weil unser Produktionsdesign halt nur auf schlechte Ausleuchtung ausgelegt ist.

Versucht dir mal einen Discovery-Ära Phase vorzustellen! Keine Ahnung wie das Ding aussieht. TOS und TNG/DS9-Ära. Kein Problem. Die sind ikonisch.

Ich glaube da vermischst du In-Character und OOC
(und es gab bei Star Trek nur ein Mitglied der RSC).
ja, und die Szene, bei der er lustig vor sich hin schnalzt während Deanna im Hintergrund das konzentriert verfolgt und so tut als würde sie auch genau darauf achten, dass er nicht falsch schnalzt ist, wenn man sie im Honest Trailer zu TNG sieht jetzt schon auch irgendwie lächerlich. Aber bei einem Jean-Luc ist es eben dennoch auch ernst gespielt und es kommt ernsthaft rüber.
Die Szene in Academy ist gezwungen "silly" und hat mit Tig Notaro und Gina Yashere zwei Bühnenkomikerinnen am Tisch. Die ganze Szene hätte auch Improv-Theater ein können.

Ich sage nur "Heisenberg-Kompensator"... wer das hört, und Star Trek immer noch für realistische HardSciFi hält, der hat wahrscheinlich als Kind etwas zuviel Klebstoff inhaliert.
Es gibt da sicher unterschiedliche Abstufungen. Das "Beamen" wurde als Weg konzipiert, Geld zu sparen, denn Landungsschiffe im Planetenanflug wären zu teuer gewesen. Statt dessen hat mal nicht mit Konfetti in einem Wasserzylinder beholfen, weswegen in TOS kein Transportvorgang gleich aussah. Später wurde das dann digital gemacht.
Teleportation ist jetzt aber grundsätzlich ein bekanntes Element aus Sci-Fi und es kann hingenommen werden, dass es das gibt, auch wenn es sich nach heutigem Stand der Wissenschaft nicht umsetzen lässt.
Trotz allem ab es einige Regeln und Ausnahmen von Regeln die z.B. das Beamen betroffen haben und die dem ganzen einen realistischeren Anschein verpasst haben. NuTrek hat da mMn zu wenig darauf geachtet.

Sich etwas breiter aufzustellen, und andere Zielgruppen anzusprechen (wie etwa die Kinofilme, welche - wenn man mal vom allerersten absieht - eher das Action-Publikum angesprochen haben, und eher "BummKrachBumm" (bzw. Rom-Com Schmalz in Teil 4), statt philosophisch-politischen Zukunftvisionen geliefert haben). Sich etwas breiter aufzustellen und z.B. auch mal "Star Trek, aber als düsteres Drama" oder "Star Trek, aber als Abenteuerserie" oder "Star Trek, aber als Teenie-Romanze" zu machen, schadet imo nicht.
Das Problem ist das es immer noch irgendwie glaubhaft sein sollte, dass es in der selben fiktionalen Welt spielt. Das scheitert, wenn man eben nicht gut darin ist sich abzustimmen und z.T. zu versessen darauf ist, Sachen neu und anders zu machen. Der Wiedererkennungswert sinkt dadurch.

Und der "heilige Kanon" wurde auch schon mehrmals umgeschrieben, u.a. bei "ST: Enterprise" (immer noch die schlechteste ST-Serie, im0), wo einfach eine zusätzliche Enterprise vor der NCC-1701 (unter dem Kommando von Robert April!) etabliert wurde.
Und, die NX-01 ist halt vor der NCC-1701 gekommen. Hat ja keiner behauptet, dass die NCC-1701 das erste Raumschiff war, dass diesen Namen trug.
 
Captain April hatte auch einen Kirk als ersten Offizier ;-) Damals wurde der Name Enterprize ja erst vergeben.
 
Segelschiffe und der erste atomgetriebene Flugzeugträger sind schon vorher mit diesem Namen existent. Das Space Shuttle wurde bekanntlich nach der Serie erst mit diesem Namen versehen. In jedem Fall ist es ein historischer Name. Das Warp 5 Prototyp Schiff ebenfalls so zu nennen ist jetzt keine massive Unsinnigkeit.
 
Nicht alles muss für bestehende Fans sein.
Das ist Schwachsinn.
Am Ende des Tages ist eine Serie ein Unterhaltungsprodukt. Sprich du willst ein Publikum für das Produkt haben um damit Geld zu verdienen.

Das ist ja auch eines der großen Probleme wenn man eine Serie schreibt. Aber was ist nun einfacher? Das bestehende Publikum das sich seit 50-60 Jahren gebildet hat und aus 3 oder 4 Generationen von Zuschauer besteht, weswegen Star Trek bekannt ist mit abzuholen oder das bestehende Publikum abstoßen und für ein unbekanntes neues Publikum fischen?

Und genau das haben die Verantwortlichen gemacht und dann braucht man sich nicht wundern wenn man schlechte Ratings bekommt. Du willst die bestehenden Fans mitnehmen UND neue bekommen.
Und diesen Spagat hat NuTrek nicht hinbekommen. Die denken es reicht Serien wie Discovery in die Zeit der Originalserie zu verfrachten, während weder das Schiffsdesign (weder innen noch außen) noch die Crew, noch die Technologie und alles in diese Zeit passt, "ABER HEY! Hier ist Spok, dem mögen doch alle! Und vielleicht treffen wir ja noch den jungen Kirk, uuuh dieser Teaser."

Während es mehr Sinn gemacht hätte die Serie nach The Next Generation und nach Voyager anzusiedeln und von da an weiterzubauen. Aber nein, man fickt mit der Vergangenheit des bestehenden Universums mit bestehenden Designs anstatt was neues zu machen und glaubt weil man irgendwie bekannte Charaktere aus den Originalserien mitnimmt reicht es aus.

Das hat Discovery gemacht. Strange New Worlds gabs nur weil der Schauspieler von Captain Pike einfach Bombe ist. Picard der gleiche Scheiße "uuuuh Nostalgie ihr müsst es lieben" und Starfleet Academy der gleiche Scheiß mit dem Doctor und sogar noch tote Schauspieler mit reinziehen.

Vielleicht sehe ich das irgendwie verklärt, aber Next Generation konnte irgendwie auf eigenen Beinen stehen mit eigenen Charakteren. Da wurden Sachen zur Originalserie mal als Referenz gedroppt oder ab und an gabs Cameos oder Gastauftritte. Diese waren aber auch gut gestreut und nie der Fokus der Serie weil die Serie eben auf eigenen Beinen gestanden hat.
 
Was denn für tote Schauspieler?

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Ich möchte mal festhalten, dass irgendjemand bei Paramount/CBS die Sachen in Auftrag gegeben hat und die haben sich er im Vorfeld sich auch Gedanken gemacht, was sie wollen. Man hatte mit Star Trek und Star Trek Into Darkness ja relativ gute wirtschaftliche Ergebnisse (wir wissen nicht, wie viel da an Merch noch als Seiteneinnahmen zum Box Office dazu kamen, plus streaming).
Und daher lag die Idee mit der Prequel-Serie zwischen Enterprise und TOS vielleicht recht nahe. Picard war ja parallel in der Planung. Bryan Fuller hatte aber sicher auch andere Ideen als das was Discovery später geworden ist - wäre vielleicht interessant gewesen, wenn Fuller sich durchgesetzt hätte, aber er war halt auch American Gods verpflichtet.

Und natürlich will man nicht nur für bestehende Fans produzieren. Ich meine, man hatte sicherlich auch versucht abzuschätzen, wie viel Fans denn so eine neue Serie wert ist. Aber man hat sicher auch versucht abzuschätzen, wie viele neuen Zuschauer so eine Serie bekommen wird, denn man braucht neue Kunden, wenn man langfristig aktiv sein will. Und man hat sich halt auch entschieden, nach den Kinofilmen mit Kurtzman zu arbeiten, der eben auch einen vergleichbaren Stil abliefern könnte, immerhin hatte der im Abrams auch zusammen gearbeitet. Mit Roberto Orci an den Drehbüchern der ersten beiden Kelvin-Filme, an Fringe, an Alias und Mission Impossible 3.

Am Ende hat sich das nicht ausgezahlt, vermute ich, aber war zumindest auch nicht so wirtschaftlich schlecht, dass man die Zusammenarbeit mit "Secret Hideout" frühzeitig beendet hätte.
 
Gary Mitchell lacht dich gerade aus.
Is that so?

Ich sage nur "Heisenberg-Kompensator"... wer das hört, und Star Trek immer noch für realistische HardSciFi hält, der hat wahrscheinlich als Kind etwas zuviel Klebstoff inhaliert.

Liegt möglicher an zu viel inhaliertem Klebstoff während den wichtigeren Jahren in der Grundschule, aber dein Mangel an Lesekompetenz ist beklagenswert.
....
Aber ja wir können auch auf diesem Level kommunizieren. Und in diesem Sinne um einen anderen alteingesessenen User zu zitieren:
FRISSNAPALM
 
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