Star Trek Star Trek: Starfleet Academy

Ich finde die Borg in den Yogager Folgen besser, die TNG Folgen. Also um Skorpion und den Fluiden Raum. In Picard ist dann quasi die größte Herrausforderung der Förderation mal kurz als besiegt erklärt worden:sick: Vor allen die Frage, wie hat es die Förderation in den Delta Quadranten zum Kollktiv geschaft? Mit Warp Antrieb jedenfalls nicht. Und der Borgraum war so groß, das die Vogager 10 Jahre gebraucht hätte ihn zu durchquerren. Wenn man mal die absurde Zeitreisefolge absieht, wo man einfach ein Happy End machen wollte, das sie zu nach Hause kommen. Da Verzeih ich den Logikbruch mit Zeitparadoxen etc.
 
Ein schreiender Dude soll also eine Naturkatastrophe sein?
Sorry, da hatte ich schon bessere morgens um 4 Shadowrun Conrunden Plots....
 
Ein schreiender Dude soll also eine Naturkatastrophe sein?
Eine sich im Subraum ausbreitende Ressonanzwelle, welche die speziellen Eigenschaften von Dilithium überall in der Galaxie verändert ist irgendwie schon eine Naturkatastrope.
Ob die jetzt durch ein wissenschaftliches Experiment, einen Unfall mit einer Stimmgabel oder einen Kelpianer-Mutanten, der realisiert, dass er Waise und allein ist, ausgelöst wurde ist dann wieder eine ganz andere Sache.

Persönlich hätte ich ein Experiment, z.B. den Versuch das Dilithium so zu verändern, dass es Warp 10 standhalten kann, sinnvoller gefunden - weil es mehr Science Fiction und weniger Space Opera ist.

Der Punkt bleibt, dass es mMn besser ist und mehr zu Star Trek passt, als ein Krieg um die Föderation zu zerstören - auch wenn das Ereignis alleine die Auswirkungen nicht haben sollte. Es wäre irgendwie nett, wenn man da mehr Hintergrundinfos dazu hätte, was passiert ist und wieso. Aber das überlässt man vermutlich ambitionierten Roman-Autoren für den Beta-Kanon. Die Macher von NuTrek wollen ja vor allen Geschichten erzählen, wie es mir scheint, und scheren sich nicht so um das etablieren eine konsistenten Welt in der diese Geschichten stattfinden.
 
Die Macher von NuTrek wollen ja vor allen Geschichten erzählen, wie es mir scheint, und scheren sich nicht so um das etablieren eine konsistenten Welt in der diese Geschichten stattfinden.
Auf die Welt, in der man sich bewegt, nicht Rücksicht nehmen mit dem Argument, man will langweilige Geschichten erzählen... Na, ich weiss nicht. Folge 7 war wieder extrem langweilig.
 
Eine sich im Subraum ausbreitende Ressonanzwelle, welche die speziellen Eigenschaften von Dilithium überall in der Galaxie verändert ist irgendwie schon eine Naturkatastrope.
Du hast mich nicht verstanden, ein Dude schreit und dadurch kolabiert das Universium...
Wenn Krieg nicht zu ST passt als Katastrophe dann wäre zumindest eine Random Superdupermegaultra Supernova welche Dilithiumstörende Partikelwellen durchs All schießt als Auslöser glaubhafter.

Ganz ehrlich, jeder 6 Jahrige der mit seinem Legoweltraum Kram spielt, spielt glaubhaftere Geschichten nach...
 
Also ich kann verstehen wenn ihr die Serie an sich mögt und euch dabei Star Trek egal ist.

MEINER MEINUNG NACH ist alles was an New Trek rauskam Schrott (oder zum Großteil, fand mich Beispielsweise von Strange New Worlds Staffel 1 gut Unterhalten und fand auch Lower Decks lustig), weil es zum einen alles an bestehenden Kanon ignoriert, wir reden nicht von kleinen Fehlern oder Redcons die man als sinnig interpretieren kann, sondern man nimmt einfach den Lizenznamen und klebt ihn dann an sein eigenes Pseudo-Sci-Fi Produkt dran und sagt "Wir scheißen auf die bestehenden Fans".

Und selbst wenn ich die jeweiligen Serien nur für sich betrachte (Discovery, Picard, Starfleet Academy) sind diese im BESTFALL =>MITTELMÄßIG<= und dabei ignoriere ich alles was mit Star Trek zu tun hat, auch die Widersprüche zum bestehenden Kanon. Und ja die Sets sehen sehr gut aus und auch viele der Alienkostüme (wobei andere wie in Starfleet Academy lächerlich aussehen).

Aber für mehr als eine 6 von 10 bei den BESTEN EPISODEN die man mir zeigt, reicht es nicht im im Schnitt würde ich sagen sind die Serien eine 3 oder 4 von 10. Und wie gesagt. Dabei ignoriere ich das es Star Trek ist und behandle es eigenes Werk.

Schaut euch mal die Serie "Another Life" an. Staffel 1 reicht vollkommen aus. Das ist für mich ein Paradebeispiel an einer "Failed" Sci Fi Serie. Und ich wette wenn man gekonnt hätte, hätte man auf KRAMPF auch einfach irgendeine bekannte Sci-Fi-Lizenz missbraucht um sie attraktiver zu machen. Schlägt für mich in die gleiche "BRAINROT"-Kerbe rein.
 
Ich möchte mal festhalten, dass die neuen Star Trek Serien nicht von Linzenznehmern gemacht werden. Es ist mir nicht klar, wie viele und welche Rechte noch bei Gene Roddenberrys eigener Produktionsfirma Norway Productions liegen und ob es die überhaupt noch gibt. "The Roddenberry Archives", ein Projekt unter Beteiligung von Gene Roddenberrys Nachlass, hat Kurzfilme direkt zu Youtube gebracht und scheinbar haben sie dazu das Recht, anders als Fan Filme gegen die z.T. vorgegangen wird - was wieder mit dem seltsamen US Markenrecht zu tun hat.

Ansonsten liegen die Rechte bei "Paramount. A Skydance Company". Die Firma hat mehrere Male um-firmiert und gerade zwischen 2005 und 2019 war scheinbar nicht so ganz klar, wer welche Rechte hatte, weil man damals versucht hatte Viacom (zu denen Paramount gehörte) und CBS irgendwie zu trennen, sie aber dann wieder re-fusioniert hat. Das war übrigens auch ein großes Hindernis bei allen Kelvin-Timeline Filmen und zugehörigen Tie-In-Medien wie z.B. Comics und führte zu vielen Verzögerungen sagt wikipedia.

Vor dem Zusammenschluss mit Skydance gehörte Paramount zu "National Amusement" und das überwiegend einer Frau Sherry Redstone. Sie war die Besitzerin, aber jetzt nicht die CEO als man Alex Kurtzmanns Produktionsfirma "Secret Hideout" beauftragte die neuen Serien zu machen und quasi das Medienfranchise zu leiten. "Secret Hideout" war mitgegründet von Robert0 Orci, der aber vor ziemlich genau einem Jahr verstorben ist.

"Secret Hideout" sind also Auftragstäter - nicht Lizenznehmer wie die Firmen die Computerspiele, Bücher, Comics und Merch herausbringen.
Der Vertrag läuft aber 2026 aus. Man hat eine zweite Staffel Academy und eine verkürzte fünfte Staffel Strange New Worlds noch schnell beauftragt, damit die 2026 fertig werden - denn dann ist erstmal Schluss mit Star Trek...

"Paramoutn Skydanc" hat jetzt das Franchise. Und diese Firma gehört David Ellison. Der ist ein Buddy von Trump und Netanyahu. Bestimmt ein ganz netter Zeitgenosse. Seine neue Führung hat einen neuen Star Trek Film angekündigt, der dann wieder mit gar nix vorherigem zu tun hat.

Wem Discovery, Academy, Stange New Worlds oder Lower Decks zu woke waren, der kann sich jetzt vermutlich auf etwas mehr konservativ ausgerichtetes gefasst machen. Konservativ heißt dabei politisch rechts.

Sherry Redstone hatte übrigens mal die Notwendigkeit einer freien Pressen bei einer Preisverleihung hervorgehoben. Als es dann aber darum ging, dass sie Paramount verkaufen wollte gab es zwei Fallstricke: Erstens musste die FCC zustimmen, die Rundfunk aufsicht. Die kann so ein Übernahme absegnen oder verzögern, wie sie will - und hört auf den Donald. Zweitens hatte dieser gewisse Donald CBS News verklagt. Die Klage war nach Auffassung vieler Anwälte nicht haltbar, aber wie das so ist, hätte sich das Jahre gezogen. So eine Klage ist aber auch ein Kostenrisiko und machte daher die Übernahme schwierig. Naja, am Ende wollte Sherry Redstone den Verkauf so dringend, dass unabhängige Presse und der Erhalt eines Tranditionsunternehmens ihr doch nicht mehr so wichtig waren. CBS hat dem Donald Geld gezahlt hat, ein außergerichtlicher Vergleich.
Stephen Colbert, der bei CBS die Late Show hatte, nannte das "a big fat bribe". Sein Vertrag wurde dann direkt nach dem Merger nicht mehr erneuert, die Late Show als Format eingestellt. CBS News bekam eine rechts gerichtete neue Redaktionsleiterin.
Immerhin haben die Macher von Academy Colbert zum Abschied eine Sprechrolle gegeben - er spricht den digitalen Dean im englischen Original. Er ist ein großer Sci-Fi und Fantasy Nerd - eine nette Geste, bevor auch die raus sind.

Bei allen neuen Star Trek Projekten seit Discovery ist übrigens Eugene Roddenberry mit beteiligt. Ich weiß nicht was so seine Einstellungen sind und wie viele Rechte er über seinen Vater und dessen Produktionsfirma oder Nachlass noch hat. Seine Mutter Majel Barrett ist ja ebenfalls bereits tot. Es bleibt zu hoffen dass er zumindest was die grundsätzliche Ausrichtung von Star Trek angeht, gemäßigt einwirken kann.
Man kann von der filmischen Machart, den Geschichten, den Charakteren und wie sie präsentiert werden bei allen Star Trek Serien viel bemängeln und bei den neueren besonders viel. Aber mit schwant furchtbares für die Zukunft wenn erstmal keine neuen Serien kommen. Ein neuer Kinofilm, der mutmaßlich nur dem Namen nach Star Trek ist und bei dem die Leute die am Ende das Geld für die Produktion bezahlen mutmaßlich Gedankengut frönen, dass nicht in die ursprüngliche Version von Star Trek passt, macht mir da mehr Sorgen.

Naja, David Ellison will derzeit dann gerne Warner Brothers Discovery auch übernehmen. Dazu hat er sich dann auch Geld von den Saudis zusichern lassen. Schauen wir mal wie das ausgeht und was das bedeutet für DC Comics, Harry Potter, Mittelerde und die Loony Tunes um nur einige der Marken zu nennen, die an diesem Verkauf hängen...
 
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