Body Modifications

yennico

John B!ender
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In Zeichen von Cyberware vielleicht kein so großes Thema mehr, aber was für Body Mods sind bei Euch in CP angesagt, trendy oder Kult?
Tattoos, Piercings, Branding, Transdermals, Implants oder noch andere Dinge?

Auch sowas? ;)
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AW: Body Modifications

Immer her mit Bodymodification. Davon können meine Spieler nie genug bekommen. Sie haben Intime mit ihren Charakteren mal einen Bodyshop aufgesucht und waren kaum mehr wieder aus dem Laden zu kriegen. Allein die Chemohaut, die ihre Farbe wechseln kann, ist heiß begehrt und wird immer wieder gern exzessiv benutzt.

Ich selbst kenne mich mit Bodymidification relativ gut aus. Ich habe 2 Freunde, die als Piercer und Tattoowierer arbeiten, und habe selbst früher einiges mit meinem Körper anstellen lassen. Dazu zählten hauptsächlich sehr viele Piercings und Cuttings. Falls Cuttings kein Begriff für den ein oder anderen sind; dabei werden Muster und Bilder mit einem Skalpell in die Haut geschnitten. Nachdem alles abgeheilt ist, hat man das Muster dann als Narben. Nicht jedermanns Sache, aber warum nicht? Gerade in CP2020 dürfte das nach wie vor interessant sein.
Allgemein lasse ich Bodymodification bei sehr vielen NSCs auftauchen. Das passt einfach gut in die Spielwelt.

So, ich lege mal eine Schweigeminute für alle meine Piercings ein, die ich aus arbeitstechnischen Gründen leider alle entfernen musste. Sogar die unzähligen Ohrringe. *schnief*
 
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man mag mich nen altmodischen schwarzseher schimpfen, aber body mods sind a) wenn überhaupt was für leute mit geld, und dementsprechend very uncommon, und b) ausser für paradiesvögel eher zeug was noch ein gewisses "passing" hat. also sowas wie elfenohren etc.. dinos und plüschhässien sind eher ein fall für die vormittagstalkshow..

der rest ist schönheitschirurgie, die sich eh an der gängigen norm orientiert (wer auch immer diese in auftrag gegeben hat).

aber ich kann mir schon schwer vorstellen das jemand blöd genug wär sich nen cyberarm anstatt seines echten ranschrauben lässt ... eben ausser den ganz blöden.
 
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Nein, im Gegenteil. Wieso Schwarzseher? Das ist doch mal ein sehr optimistischer Blick in die Zukunft. In den finsteren Cyberpunk Welten tragen die Armen ihr weiniges Geld zu Mediamarkt und zum Bodyshop statt in die Abendschule.
Aber zurück zum Thema. Klar, immer her mit dem Zeug. Ohne Bodymodification läuft gar nichts. Keine Gang würde jemand aufnehmen der sich die Gangsymbole nicht eintätowiert. Aber auch der Rest der Welt kommt nicht ohne aus. Alles, je mehr desto besser und wenn die dinge auch noch was können dann ist es umso schöner. Fast alle Spieler sind begeisterte Leser von diesem bekannten Body Mod E-Zine. Ihr wisst schon, das dessen Namen aus Jugendschutzgründen nicht genannt werden darf. Die Chars werden grundsätzlich erstmal aufgemotzt. Immer nach dem Motto „Innen Cyber, außen Punk“.
Was nicht geht sind Furries. Da habe ich echt schlecht Erfahrungen gemacht. Einmal wollte ich die Spieler mit einer Tiger-Modifizierten Auftraggeberin beglücken. Die wurde kurzerhand in ihrem Studio von den Chars erschossen. Seit dem lasse ich die Finger von Furries obwohl sie eigentlich ja fester Bestandteil von Cyberpunk sind.
Wie sehen denn bei euch die Kosten aus? Nehmt ihr das Grundregelwerk oder habt ihr eigene Preislisten?
 
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Das kommt ganz darauf an, wer das wo und vor allem wie macht. Man kann sich jemanden suchen, der echt Ahnung davon hat, viel Geld bezahlen und ein erstklassiges Ergebnis erhalten... Oder... naja, man gibt 5EB aus, sitzt irgendwo im Hinterzimmer rum, plötzlich stürzt sich irgendein Drogenfreak mit Skalpell auf den Char und zerschneidet ihm/ihr die Zunge. Autsch... ^^
 
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Interessant, das wird bei uns etwas anders gehandhabt. Nur weil einer aus dem Knast kommt oder keinen Gewerbeschein hat wirkt sich das nicht zwangsläufig auf die Qualität der Arbeit aus. Auf die Hygiene schon. Aber solange es sich um rein optische Modifikationen handelt müssen die nicht schlechter aussehen als in einem teuren Laden.
 
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Nur weil einer aus dem Knast kommt oder keinen Gewerbeschein hat wirkt sich das nicht zwangsläufig auf die Qualität der Arbeit aus.

Das hatte ich so ja auch nicht gesagt. Doch wer etwas gut kann, lässt sich dafür im Normalfall auch gut bezahlen. Nur weil ein Top-Netrunner keine legale Arbeitserlaubnis für seine Tätigkeit hat, heißt das nicht, dass er sich nicht gut entlohnen lässt. Ist mit Piercern und co. nicht anders. Vielleicht habe ich mich vorher zu schwummrig ausgedrückt. ;)
 
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Ja richtig. Ich ziehe die Bemerkung zurück. War eigentlich auch nicht zu schwummerig ausgedrückt. Ich habe es nur anders aufgefasst.

Wie sieht es denn bei euch so mit der Akzeptanz aus? Richtet ihr euch nach dem Grundregelwerk wo Furries die Chefetagen von jeder hippen Firma bevölkern oder sind BodyMods eher "Underground"?
 
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Also gerade in Gangs und allgemein im Bereich der Combat Zone und in Runner-Kreisen ist Bodymodification etwas ganz Alltägliches. Ein Cop kann ruhig mal ein Tattoo haben, vielleicht auch Piercings/Ohrringe, aber dann ist auch schon das Limit für den Beruf erreicht. Konzerner haben bei mir überhaupt keine Lust auf Bodymodification. Das ist Bullshit von den Straßen, das Merkmal von Versagern und dem Ungeziefer der Gesellschaft. Sowas will kein Konzerner. Die ziehen es eher vor durch ihre elegante Kleidung aufzufallen, als durch schräge Körpermodifikationen. "Sowas hat doch gar keinen Stil! Tztztz." ;)
 
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Konzerner haben bei mir überhaupt keine Lust auf Bodymodification.
Das sehe ich etwas anders. Bei mir kommt es auf den Lebensweg des Konzerners an. Wenn er nur in Corp aufgewachsen ist, teile ich deine Meinung. Wenn er aber erst später für einen Konzern rekrutiert wurde, kann er schon mal Jugend- oder Straßensünden in Form von (Leucht)Tattoos, die aber meistens verdeckt sind, oder andere Dinge haben. Sicherlich kann er auch einiges davon wieder entfernt haben und hat nur noch Narben wo diese mal waren ;)
 
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Bei uns sind alle Formen von BodyMods weitgehend in Ordnung. Es sein denn es wiederspricht direkt der Firmenpolitik. Bei anderen, Rockstern z.B. wird man ohne Mods nicht wirklich ernst genommen. Cuttings sind da auch wesentlich beliebter als Tattoos. Bei der entfernung von Tätowierungen bleiben in unserer Version keine Narben. Cuttings sind da schon schwerer wieder weg zu machen.
 
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man mag mich nen altmodischen schwarzseher schimpfen, aber body mods sind a) wenn überhaupt was für leute mit geld, und dementsprechend very uncommon, und b) ausser für paradiesvögel eher zeug was noch ein gewisses "passing" hat. also sowas wie elfenohren etc.. dinos und plüschhässien sind eher ein fall für die vormittagstalkshow..

der rest ist schönheitschirurgie, die sich eh an der gängigen norm orientiert (wer auch immer diese in auftrag gegeben hat).

aber ich kann mir schon schwer vorstellen das jemand blöd genug wär sich nen cyberarm anstatt seines echten ranschrauben lässt ... eben ausser den ganz blöden.

Wow, du solltest nie Cyberpunk spielen. :p



@Bodymods: Subdermale Uhren, Superchrom-Gliedmaßen, Chameleon-Skin, farbwechselnde Haare - alles Pflicht! LED-Display in der Iris? Pflicht!

In der Zukunft von CP hab ich aus gewissen nostalgischen Grunden immer ein starkes Punkelement - und eine so hoch individualistische Bewegung geht nunmal wunderbar Hand in Hand mit Bodymods, die oftmals ihren Unikatsstatus durch ihre Idiotie sichern müssen. Viele Dinge sind einzigartig, weil einfach nur ein Mensch bereit war, sich sowas anzutun, um sich abzugrenzen. Das ist Cyberpunk. Oder kann sich jemand die Red Chrome Legion vorstellen, wenn das einzige Chrom am Tankdeckel vom Mopped wär?
 
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Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Wie sieht es bei dir mit der gesellschaftlichen Akzeptanz von Body Mods außerhalb der Kampfzone aus?
 
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Solang's irgendwie als Sexy oder Hip durchgeht - auch in den ruhigeren Gegenden ruhig. Gibt ja auch heute Punks mit Iro und Piercing in den nobel-Suburbs, weil die nunmal nicht Ortsgebunden sind.

Und da die Kultur in Cyberpunk von den buntesten, irrsten, schrillsten Vögeln kommt, obs die Trendsetter auf der Bühne als Rockster sind, oder im Netz die elitärsten Netrunner: In meinem CP macht die breite Masse die Trends der 2020er genauso mit wie heutzutage die Trends der 2010er. Wenn man sich heute anschaut, wie verbreitet Arschgeweihe, Piercings und sonstige leichte Bodymods sind, ist es auch nicht mehr weit bis zum Leuchttattoo das man unterm Anzug nicht sieht, oder die Squatch.

Sprich: Junge Leute sind bodymodded. Leute aus der Entertainmentindustrie sind bodymodded. Fans bestimmter Rockster sind bodymodded. Elitäre Hacker sind bodymodded. Im Prinzip alle außer die Konzernsekretärin.
 
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Ich frag mich bei sowas immer, wie man sich mit einem ernsten Gesichtsausdruck an seine Schmiede hockt und Chromnnippel mit der Flex bearbeitet.

Aber so viele Bodymods... Z.B. die ganzen Playbeing-Mods gabs in meinen Runden so oft auch völlig sinnlos, z.B. bei Solos etc; aber warum auch nciht, wenn man sich's leisten kann?

Und künstliche Gliedmaßen brauchen SuperChrome, kein RealSkin.
 
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Meine CP-Spieler waren immer zu besonnen uncool für solche Dinge. :(
Keine Leuchttattoos, Kunsthaar und ähnliches. Das gab es alles nur bei meinen NPCs :(
Der einzige Character mit cooler Cyberware war ein Fixer mit Feuerzeugfinger.

Wer schon so besonnen ist, bei dem musste alle Cyberware legal sein. Nichts illegales.
Na ja lag vielleicht auch daran, dass ich nie Campaigns auf reinem Ganger Niveau gespielt habe.
 
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Ach es gibt ja verschiedene Level von Illegal. Ich finde die Legalität ist nicht so spannend wie die Frage "wird man leicht erwischt"... ^^

Letztlich einfach: Weniger denken, mehr machen. Go Cyberpunk!
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Nichts illegales.

Von mir stammt das Wort "egal" in "illegal". ;)

Ich halte mich am ehesten an Ascaso's Variante. Junge Menschen stehen auf Modifikation. Besonders, wenn es um Gangstrukturen geht. Ich schaue mir da sehr viel aus den amerikanischen Gefängnis- / Gangtattoos ab. Bei denen erkennt man Rang, Namen und Verbrechen ja auch relativ leicht an ihren Tattoos. Diese Struktur finde ich auch in CP interessant. Zwar läuft das letztlich auch auf andere B-Mods hinaus, aber warum auch nicht?

Ich bin tatsächlich am überlegen, ob ich meinen Spielern nicht eine "Sidequest" gestatte, in welcher sie die Möglichkeit haben einen Klamotten- oder Bodymod-Händler vor Gangern zu retten. Als Belohnung könnten sie Beispielsweise einen neuen Satz Klamotten oder eine Bodymod ihrer Wahl erhalten... Aber das ist nur eine spontane Idee...
 
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