[07.05.08] Krisensitzung

AW: [07.05.08] Krisensitzung

Nun, es würde eine Weile dauern, wenn er auf Helena warten wollte und ob das Telefon klingelte war auch fragwürdig, es gab in der letzten Zeit immer wieder Leute, die einfach verschwanden, was wenn das nun auch hier war, wenn der Fluch der Ventrue wieder zugeschlagen hatte?

Wäre es dann nötig, seinen Auftrag abzubrechen?

Es dauerte nicht lange, bis Maya zurück kam und das Getränk vor ihm abstellte.

"Ich will ja nicht unhöflich sein, aber wenn sie mir ihren Namen sagen, kann ich Helena eine SMS schicken, die sie bekommt, wenn sie das Handy wieder einschaltet", sagte sie. "Ich bin Maya eine ihrer Angestellten."
 
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Er berührte das Glas mit ausgestrecktem Finger 1-2 Sekunden, so als müsste er etwas überprüfen, bevor er die Hand zurückzog.

„Es ist nicht unhöflich.“ stellt er fest, so als ob jemand erst darüber nachgedacht hatte und dann eine Entscheidung getroffen hatte.

„Aber sie kennt mich nicht, weshalb ich mich vorzustellen gedacht hatte. Selbst ich bin der Dame noch nicht begegnet. Ein Kennen unsererseits ist also auch nicht gegeben. Was nützt also der Austausch von Namen? Was soll eine sms bewirken, in der selbiger vermerkt erscheint? Was wäre der Unterschied zu einer bloßen Erwähnung eines Gastes?“

Man konnte nicht sicher sein, ob Crauli tatsächlich mit Maya redete. Zumindest schaue er sie nicht an, sondern hatte den Blick gesenkt und blickte mit halb geschlossenen Lidern auf seine Hände.

Nach einer kleinen Pause ruckte sein Kopf in Richtung der Angestellten: „Alejandro Crauli!“

Dann wieder eine Pause „… und Danke für das Getränk.“ Jetzt schaute er ihr direkt in die Augen und schien sich darin zu verlieren. Es war immer ein wenig irritierend, Vampire blinzelten nie, im Gegensatz zu Sterblichen.
 
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Nachdem Ramon Lilly einen Stuhl angeboten hat, und sie sich gesetzt hatte, nahm auch Steven sich einen der Stühle und setzte sich dazu. Wenn es jemanden stören würde, dann würde es derjenige schon sagen.

Als der 'Neue' hineinkam drehte Steven den Kopf in seine Richtung, aber da er sowieso niemanden kannte bewegte er den Kopf wieder zurück und beobachtete die anderen, und verfolgte das Gespräch.

Er fand es aber schon amüsant zu beobachten wie Crauli seinen Koffer so akurrat abstellte, und konnte sich ein kurzes Lächeln nicht verkneifen

Ob da nicht jemand eine Zwangshandlung hat?
 
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Implizierte Max, dass er hier im Elysium einen Stuhl kaputt gemacht und somit also das Elysium gebrochen hatte?
Na ja, die Frau konnte aber auch sehr gut provozieren, hatte Lilly ja selbst erlebt, da wunderte sie das wirklich nicht.

„Na ja, nur damit Ihr Bescheid wisst, für den Fall das Falles. Zur Zeit gibt´s hier in dieser Domäne ja leider noch etliche schwerwiegendere Probleme, die es noch zu lösen gilt. Hoffe mal, das kriegen wir hin, wird sicher nicht einfach. Na zumindest konnten wir gestern schon mal etliche Wölfe plattmachen.“

Lilly spielte die Sache mit Jenny also etwas herunter. In Wirklichkeit war Lilly aber überzeugt, dass ihr Unleben tatsächlich in Gefahr war, dass diese Caitiff eine große Bedrohung für sie war.

Die Brujah erblickte den Neuen und war misstrauisch, umso mehr da es offenbar jemand mit Stock im Arsch war.

Diese Domäne zieht wirklich Neue an wie Scheiße die Fliegen.

Eigentlich bescheuert, dass sie überhaupt hergekommen war. Aber wäre sie nicht hier hätte sie Steven nie kennegelernt, wie könnte sie es da also bereuen?

„Deine Nummer habe ich noch nicht, Max, und deine auch nicht, Adrian, könnt ihr mir die geben, ihr bekommt natürlich auch meine.“

Die von Anna wollte sie gar nicht unbedingt haben. Dass sie dabei war störte Lilly sowieso. Fast bereute sie es schon, dass sie in Anwesenheit der Tremere von Jenny erzählt hatte.

Die könnte das noch irgendwann gegen mich verwenden, wer weiß.

Den Tremere war doch nicht zu trauen. Aber zu spät, gesagt war gesagt.
 
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Den neuen Gast regestrierte Tobias mit einem eingehenden Blick, doch er verlor schnell das Interesse an ihm und schenkte den anderen Vorgängen im Café mehr Aufmerksamkeit. Sein Augenpaar blieb wiederholt an Anna mit ihrem Laptop hängen. Welches Modell verwendet die zurückhaltende Rothaarige wohl? Tatsächlich vermochten gerade Computer eine seltsame Faszination auf den Ghul auszuüben.

Er ging hinüber zu Theke und lächelte die Frau freundlich an. »Ich wünsche Dir eine angenehme Mitternacht, schöne Frau. Wärst Du so lieb und machst mir einen gewöhnlichen Kaffee?«, fragte er leise, da er die anwesenden Kainskinder nicht stören wollte.

Dabei wanderte sein Blick hin und wieder zu Anna und ihrer elektronischen Zeitung.
 
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Maya hielt dem Blick stand, mochte der Mann daraus schließen was er wollte, würde er irgend etwas versuchen und Helena käme dahinter, gäbe es jede Menge Ärger.

"Nun, dann kann sie sich vielleicht schon die Freigabe in der Akademie holen", erklärte sie. "Mich nennen die Leute Maya und falls sie Fragen haben und ich kann sie beantworten, dann melden sie sich ruhig bei mir."

Dann wandte sie sich an den anderen Gast, der sie ansprach.

"Sicher habe ich Kaffee, mit oder ohne Milch und Zucker?" erkundigte sie sich.
 
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»Schwarz, bitte.«, gab der Ghul höflich zurück.

Er hätte sich gern noch ein wenig mehr mit der Frau unterhalten, jedoch war der Moment vermutlich ungünstig. Als er das Heißgetränk in Empfang nahm, bedankte er sich artig und suchte sich ein unauffälliges Plätzchen an der Theke.
 
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„Das große Nummernaustauschen hatten wir vorhin schon, dann also jetzt nochmal. Aber meine Nummer hast du ja schon.“

Dieser Neue, ob der wohl Ventrue war, oder Tremere?
Aber bestimmt kein Brujah. Na ja, aber bei Adrian hätte Ramon das ja auch nicht gedacht, dass er Brujah war, und er war doch eigentlich ganz in Ordnung.
Aber der Typ da hinten war hoffentlich kein Brujah!

„Ob´s wohl heute ein neues Himmelfahrtskommando gibt? Lassen wir uns überraschen. Na ja, ich könnt mir denken, Enio will vielleicht nochmal in die Ruine, die Aktion wurde ja gestern abgebrochen. Aber da nimmt er bestimmt auch diesmal nicht massig viel Leute mit. Ich wär ehrlich gesagt ganz froh, heute frei zu haben.“

Hier gemütlich im Café sitzen war doch viel schöner.
Aber so eine Kneipe wie der Irish Pub wäre noch besser.
 
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Der Laptop von Anna mochte ungefähr vor einem Jahr eines der neueren Modelle gewesen sein. Jedenfalls war es bereits mit HSDPA ausgerüstet. Der Seitenaufbau war entsprechend zügig. Sie hatte ihren Browser dreifach geöffnet und in jedem Fenster mehrere Tabs offen, zwischen denen sie recht fix hin und her switschte und bei interessanten Nachrichten scrollte. Sicher erkannte er dabei heise.de so wie einige normale Nachrichtenseiten, bei denen auch die lokalen Zeitungen nicht fehlten. Auch bildblog.de war bei ihren Seiten vertreten.

Entweder las die Frau verflucht schnell oder sie konnte die Artikel maximal überfliegen. So genau war das nicht erkennbar.

Weder über den Überfall auf den Geldtransporter noch in Bezug auf die Entführung stand bisher etwas neues in den Finstertaler Zeitungen. Sie rief dann noch mal die Nachrichten von gestern auf und drehte Max den Laptop hin. "Hattest du das gesehen? Geht wahrscheinlich unter bei den ganzen anderen Sachen."
 
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Max kramte für einen Moment in einer Tasche herum und holte einen Zettel mit seiner Handynummer raus.

"Lasst die Nummer kurz rumgehen bis alle sie ham."

Dann überkam ihn für einen Moment der Gedanke an die Ruine. Was dort owhl noch alles warten konnte? Sicherlich nichts gutes. Eine gewisse Anspannung kam dabei in dem Brujah auf was daran zu erkennen war das er zwei Finger aufeinander drückte, die Spannung war aber relativ schnell vorbei.

"Wird man sehen, könnt mir grad keinen besseren Ort vorstellen für die Nacht."

Dann bemerkte er Anna die ihm die Frage mit den Nachrichten stellte,d afür hatte er noch keine Zeit gehabt.

"Nein, lass mal sehn."

Nach kurzem überblicken sah er erneut in die Runde.

"Die Kacke hört nicht auf zu dampfen. Lest euch in der Zeitung durch was ihr zu nem Überfall auf nen Geldtransporter findet. Entweder waren das Idioten mit einer miesen Story oder wir ham da irgendwen der andern im Hirnrumpfuschen kann und grad Scheiße baut. Keine Ahnung obs nur Müll ist oder was ernstes, haltet eben die Augen offen."
 
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Tobias schmunzelte versteckt hinter seiner Tasse Kaffee. Ist ja fast, als ob man in einen Spiegel guckt, bemerkte er, denn die Lesegewohnheit von Anna war der seinen nicht ganz unähnlich. Sicher, das Laptopmodell mochte vielleicht schon mindestens ein Jahr alt sein, aber Tobias war irgendwie schon bewusst, dass nicht jeder einen so hohen Anspruch an sich stellte, auch die neuste Hardware besitzen zu müssen. In dem Punkt konnte er allerdings in jeder Hinsicht mit der Obsession eines Malkavianers Schritt halten…

So schlürfte er ruhig seinen Kaffee und beobachtete die Szene weiterhin interessiert.
 
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Lilly speicherte die Nummern im Handy.
Dann stand sie auf und stellte sich so, dass sie lesen konnte was auf dem Bildschirm über diesen Überfall stand.

„Der Typ hat wie unter Hypnose gehandelt? Ein mittelgroßer, muskulöser Mann mit Glatze soll ihn ´hypotisiert´ haben, aber niemand sonst kann sich an diesen Mitarbeiter erinnern? Ja, das stinkt doch gewaltig!
Von den Ventrue sieht hier keiner so aus, oder? Aber als ob ein Ventrue es nötig hätte einen Geldtransporter zu überfallen. Aber vielleicht war es ein Blutsauger, der illegal in Finstertal ist. Na hoffentlich nicht vom Sabbat.“

Die Stadt hatte wirklich schon genug Probleme, das fehlte noch, dass der Sabbat sich hier breit machte.
 
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"Ich wage zu bezweifeln, das ein Etablierter hier einen solchen Überfall arrangieren würde. Zu auffällig." Innerlich verrollte Anna die Augen, ließ sich aber noch nichts anmerken. Sie wollte erst hören, was Adrian dazu sagte. Auch die Meinung von Steven und Ramon waren für sie durchaus von Interesse. Wer von den Anwesenden war in der Lage über den eigenen Tellerrand zu sehen? Und wer war dazu nicht in der Lage?

Letztendlich war auch dies ein ganz kleiner, winziger politischer Schachzug in einer banalen Angelegenheit, wenn man es so sehen mochte.
 
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Will die mich belehren, die blöde Kuh?

"Hab ich doch gesagt, oder? Dass ein Ventrue von hier sowas wohl kaum machen würde."

Lillys Stimme klang etwas gereizt.
Diese neumalkluge Tremere ging ihr langsam aber sicher auf die Nerven, und dass der Kommentar Lilly genervt hatte, da machte sie sich jetzt also nicht die Mühe das zu verbergen.
 
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Adrian speicherte sich alle Nummern und steckte sein Handy wieder ein. Einem Kenner könnte auffallen, dass es sich um ein sehr modernes und teures Gerät handelt, dass allerhand Schnickschnack wie Internet, Satelitenortung, etc. beinhaltete. Es passte zu seinem Erscheinungsbild, dass von schlichter, praktischer aber nichtsdestotrotz offensichtlich sehr teurer Art war.

"Ich bin vielleicht zu kurz in der Stadt, um solche Fälle in den nötigen Zusammenhang zu bringen. Aber viel Geld wird in solchen Zeiten oft benötigt, um eine Privatarmee mit Waffen auszurüsten. Die Garou werden das nicht tun, ihr Körper ist ihre Waffe. Wie sieht das denn mit diesem Diener des Tzimisken aus? Hat der die Möglichkeit zu hypnotisieren? Ich habe mitbekommen, wie der aus dem Hinterhalt mit einer Scharfschützenwaffe geschossen hat. Mit Waffen scheint sich dieser Mann auszukennen." mutmaßte Adrian. Er wusste fast gar nichts über Ziege und so konnte er auch wenig Rückschlüsse ziehen.

"Oft ist der Diebstahl von Geld auch nur ein Ablenkungsmanöver. Vielleicht wurde etwas anderes in dem Fahrzeug transportiert." Wieder nur eine wage Vermutung. Allerdings sprach er nun viel leiser, denn er konnte auch nicht einschätzen, was wer wissen durfte. Und dieser Perfektionist am anderen Tisch sah auffallend oft in Richtung Gruppe. "Ist dieser Herr dort drüben ein neuer Besucher der Stadt? Oder kennt ihn jemand?"
 
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Der wichtigste hatte geantwortet. Na ja, wenigstens der, von dem sie im Zweifelsfall in dieser Hinsicht am meisten erwartete. Und, ja, da schuff einfach das Äußere ein gewisses Vorurteil. Ihr Blick legte sich ruhig und emotionslos auf die Brujah. Die Ancilla hatte ihr eine Frage gestellt und es gehörte sich, die Frage zu beantworten, auch wenn sie eher rhetorisch schien und sie lieber noch die Reaktion von Steven und Ramon abgewartet hatte. Die Wut der Brujah wurde allem Anschein nach nicht beachtet und perlte an der Tremere einfach ab.

"Nein. Hast du nicht. Du hast die Ventrue ausgeschlossen. Neben den Ventrue gibt es noch andere Clans, die diese Möglichkeit haben. Auch jemand, dessen Familienspezialität diese Kunst nicht ist, könnte sie beherrschen. Aber woraus zieht ihr den Schluß, dass es sich zwangsläufig um Kainiten oder jemanden aus unserem Umfeld handelt?"

Sie sah zu Adrian. "Nach allem, was ich über die Werwölfe weiss, halte ich sie auch für eher unwahrscheinlich. Ziglowski war Waffenhändler in der Stadt so weit ich weiss und hat sein bekanntes Depot in die Luft gesprengt.

Aber nur, weil uns eine mögliche Erklärung für diesen Überfall bekannt ist, heisst es nicht, dass sie auch zu trifft. Es gibt zu viele Fraktionen, die potentiell ähnliche Möglichkeiten haben."

Es war wie die Geschichte mit Lilly: Wenn sie verschwand, konnte man mit nichten davon ausgehen, dass zwangsläufig die Caitiff oder die Nsoferatu etwas damit zu tun hatten. Es war lediglich eine Möglichkeit und insbesondere in diesen Zeiten waren Werwölfe wohl eine sehr ernst zu nehmende Alternative, die ihr den Garaus machen könnten."

Auf seine Frage schüttelte Anna nur kurz und knapp ihren Kopf.
 
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„Kann ich auch mal gucken?“

Neugierig las Ramon sich den Artikel durch.

„Tja, da kann man eigentlich nur raten was für jemand das wohl war. Aber stinknormaler Mensch wahrscheinlich nicht. Ich mein, Hypnotiseure gibt´s nicht so viele, und das sind meist Psychologen oder Magier und rauben keine Geldtransporter aus.
Sabbat kann man aber sicher nicht völlig ausschließen. Sabbaties würden da aber bestimmt brutaler vorgehen, dann hätt´s Leichen gegeben. Außer die wollen erstmal noch von uns unentdeckt bleiben. Aber damit wir nichts checken, da hätten die noch ne Spur vorsichtiger sein müssen.“

Über Ziege wusste Ramon nicht viel.

„Dieser Ziege hat sein Depot in die Luft gesprengt? Warum das denn? Irgendwie reichlich bekloppt, oder? Was für eine Verschwendung!“

Ramon schaute zu dem neuesten Neuankömmling.

„Der Typ da hinten? Scheint wohl ganz neu zu sein. Dass hier gerade jetzt so viele Neue auftauchen ist schon auffällig, da kann man´s Enio eigentlich nicht verdenken, dass er da so misstrauisch ist. Wer das wohl ist?“

Vielleicht sollte man den mal anquatschen? Aber dazu hatte Ramon eigentlich keine Lust. Bei jemandem, der etwas lockerer wirkte hätte er das doch glatt gemacht, aber bei dem, nee. Und hinterher bekam man von dem dann gar einen Anschiß weil man sich aufgedrängt hatte.

Bin hier schon in genug Fettnäpfchen getapst.
 
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Das Adrian da ein teures und effizientes Mobiltelefon in seiner Hand hatte, bemerkte der Ghul selbstverständlich. Solltest du dir vielleicht auch mal so ein Modell zulegen? Er verwarf schnell den Gedanken, die Vielseitigkeit seines iPod der neusten Generation reichte allemal aus.

Schließlich kam ein neues Thema auf und die Geschichte mit dem Geldtransporter hörte sich eigentlich schon sehr danach an, dass ein Kainskind seine Finger da im Spiel hatte. Wer sonst vermochte jemanden so gut zu hypnotisieren?
 
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Auch Steven erhob sich als er die Nummer in seinem etwas älteren Model von Handy, welches schon deutliche Spuren der Benutzung vorwies, eingetragen hatte. Er stellte sich so das er Zeitgleich mit Lilly den Artikel lesen konnte. Als sie etwas gereizt klang war er einen Moment versucht ihr den Arm neruhigend auf die Schulter zu legen, verwarf die Idee aber wieder um sich und Lilly nicht im Elysium bloßzustellen. Nachdem Ramon geantwortet hatte gab er seine Meinung in folgenden Worten dazu ab.

Ich stimme Ramon zu, der der Sabbat würde mit einem größeren Gewalteinsatz an die Sache heran gehen. Über die Lage in der Stadt und dem Tzimiscen kann ich nicht viel sagen, da ich erst seit gestern hier bin, und erst langsam beginne alle zusammenhänge zu vertehen. Aber vom Bauchgefühl her würde ich sagen das eigentlich nur einer unserer Art dafür verantwortlich sein kann. Aber gibt es nicht eine Möglichkeit trotzdem die Informationen aus dem Geist des Fahrer durch eine Disziplin herauszubekommen? Dazu müsste man, wenn nur den Fahrer 'entführen'

Das Wort entführen sprach Steven vorsichtig und zögerlich aus. Er ertappte sich aber dabei, als er über das gesagte Nachdachte das er schon über eine Problemlösung nachdachte, anstatt das Problem erst mal hinzunehmen.
 
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Auf Annas Antwort ging Lilly nicht mehr ein, und sie beruhigte sich relativ schnell wieder.
Als Steven sprach nutzte sie die Gelegenheit ihn anzusschauen, dann fiel das nämlich nicht auf.

„Also mich würde es auch sehr wundern, wenn dieser geheimnisvolle Hynotiseur ein ganz normaler Mensch ist.
Es stellt sich dann aber auch die Frage, handelt es sich um einen Einzeltäter, oder ist dieser Muskelmann Teil einer Gruppe? Der Sabbat oder – na ja, theoretisch könnten es auch Anarchen sein?
Im Moment haben wir da zu wenig Anhaltspunkte. Hm, und ob dieser Fahrer wohl mehr weiß als er schon der Polizei gesagt hat? Ob er es mit einem Kainskind zu tun hatte weiß er wahrscheinlich nicht."

Ob Enio diesen Überfall wohl abtun würde oder ob er das von jemandem genauer untersuchen lassen wollen würde?

„Aber jedenfalls, Sabbaties können durchaus unauffällig und ohne größere Gewaltanwendung vorgehen wenn sie nur wollen. Ist schon oft genug vorgekommen, dass die sich heimlich in einer Stadt einnisten bevor sie dann in die Offensive gehen und versuchen die Camarillamitglieder plattzumachen und die Stadt zu übernehmen. Die arbeiten nicht nur mit Terror, Mord und Totschlag. Mitunter auch mit Spionen. Klar ist da verständlich, dass Enio misstrauisch ist.
Und gerade jetzt wo hier an allen Ecken und Enden die Kacke am dampfen ist könnte sich der Sabbat ja denken jetzt ist eine optimale Gelegenheit um sich hier einzuschleichen. Da wir ja mit anderen Problemen beschäftigt sind. Aber ich will den Teufel nicht an die Wand malen. Vielleicht war es einfach bloß ein durchreisender Caitiff, der etwas Kohle brauchte und diese Disziplin beherrscht. Aber man sollte auf jeden Fall die Augen offen halten ob noch was anderes in dieser Art passiert.“
 
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