AW: Spielen ohne Menschlichkeit
Naja ich denke der Aspekt der Menschlichkeit ist schon wichtig für das Spiel. Ob man dafür extra einen Wert definieren muss sei mal dahin gestellt allerdings wird es ohne einen Wert auch relativ schwer festzuhalten, das ein Charakter durch sein handeln unmenschlicher wird.
Was mich allerdings an der Menschlichkeit so wie sie jetzt im Moment ist ein wenig stört, ist das man, schaut man sich die Tabelle mit den Beispielen für Entartungswürfe an, mehr oder weniger dazu getrieben wird eine Relativ geringe Menschlichkeit zu haben weil man sonst für Sachen würfeln muss um die man in vielen Geschichten nicht drum herum kommt, denn man muss ja nicht nur Würfeln wenn man Brutale Morde begeht.
Was mich daran stört ist, dass ich Teilweise dann als Vampir mir weniger erlauben kann, als wäre ich ein Mensch(oder etwas anderes ohne Pfadwert). Der bekommt vielleicht auch mal nen schlechtes Gewissen, darf sich das ganze aber zurecht drehen (war unvermeidlich, musste sein usw...) und es hat keinerlei weitere Auswirkungen.
Natürlich kann ein Vampir einen anderen Pfad einschlagen, doch das ist ja auch nicht so einfach, dazu kommt dann das man erstmal zum Monster werden muss (Menschlichkeit verlieren) um einen neuen Pfad wählen zu können und ausserdem sind die Pfade dann größtenteils wieder so abwegig und mit völlig anderen Moralvorstellungen behaftet, das es auch nicht passt. Eigentlich sollen die Pfade ja auch ausdrücken das man rein garnichts mehr mit Menschlichen Vorstellungen zu tun hat. Das man diesen Schritt gehen muss obwohl man Verhaltensweisen haben möchte die sogar einige Menschen an den Tag legen kann ja nicht wirklich richtig sein.
Daher ist es wiederum angebracht das mit der Menschlichkeit nicht zu ernst zu nehmen und darauf zu beschränken die Spieler davon abzuhalten als Mordende Raubtiere durch die Welt zu laufen(wie gesagt es geht mir hier Hauptsächlich um Vergehen die eben nicht Mord heissen).