AW: Das Blutschwerter RPG
Zornhau schrieb:
Also eine Art "Münchhausen" mit etwas mehr Fantasy-Flair?
Etwas mehr Fantasy, etwas weniger Partyspiel.
So etwas unter dem Titel (um mal bei der sehr philippinisch wirkenden Idee von Hoffi zu bleiben) "Geschichten, die man sich im Männerhaus erzählt". Alte, runzelige Krieger und junge, gerade erst ihre Mannwerdungsrituale hinter sich habende Burschen hocken mit ihren Lendenschurzen und/oder Phallokrypten um ein Lagerfeuer und erzählen sich Geschichten von ihren eigenen Erlebnissen, von der Mythologie des Stammes, die keine Mythologie ist, sondern für die Menschen dort die wahre Geschichte ihrer Ahnen.
Gekauft! Ein Rollenspiel, indem die Charaktere Phallokrypten tragen hat meine volle Unterstützung - ich war erst etwas skeptisch was das "Philippinische" angeht, aber damit hast du mich überzeugt.
Denn wenn das
kein Alleinstellungsmerkmal ist, dann weiss ich auch nicht weiter.
😉
Aber ernsthaft (noch ernsthafter!): Diese Richtung zu einer sehr spirituellen Gemeinschaft, wie du sie ihn meinen Augen angerissen hast, ist eine Idee, die mir ausgesprochen gut gefällt, und an die ich, das muss ich zugeben, gar nicht dachte als ich den Vorschlag der "Krieger-Erzählungen" machte, ich musste dabei eher an den klassischen Fantasy-Helden, eine Figur vom Schlage eines Conan (bloss redseliger
😉), denken, die sich am Lagerfeuer oder in den verrauchten Spelunken eines Sündenpfuhls von einer Stadt mit ihresgleichen berät und Geschichten von mörderischen Schlachten, schartigen Äxten und volllippigen schwarzen Schönheiten erzählt... ...aber wie gesagt diese Wendung Richtung... hm, "Stammeskultur", zu Ahnenkult, Animismus, Mannbarkeitsritualen und schamanistischer Reise, den du aufgezeigt hast, ist glaube ich noch um einiges interessanter, in jedem Fall aber weniger im Mief des alt bekannten gefangen.
mfG
fps