Eldrige
Zombie-Survival Experte
- Registriert
- 2. März 2004
- Beiträge
- 5.861
Es krochen und regten sich nun also Dinge rund um und in den Straßen der alten Dame an der Finster. Lange Zeit schien die Welt die Stadt vergessen zu haben. Zumindest für Finstertaler Verhältnisse war die Zeit beinahe Ereignislos von der Zukunft in die Vergangenheit getröpfelt und kein verheerender Krieg war durch die Straßen der Stadt gefegt. Kein Fluch hatte sich in das Gewebe der Realität geschlichen und mit kalten, klammen Fingern nach den Einwohnern Finstertals gegriffen. Unabhängig sogar wenn man betrachten wollte ob diese am Leben waren, oder, nun, nicht mehr. Keine Banden von marodierenden Sabbat Schmeißgeburten waren über sie hergefallen, keine tollwütigen Werwolfsbestien hatten in letzter Zeit beschlossen ihr Bein zu heben und noch nicht einmal irgendwelche selbstgerechten, selbsternannten Rächer, oder Jäger hatten die Heimat der gebeutelten Verdammten heimgesucht.
Es war gekommen wie es sich alle gewünscht hatten. Es herrschte Frieden. Zugegeben, solange eine Horde blutsaugender Untoter die Strippenzieher waren, würde es eher die geordnete Ruhe eines Schlachthauses sein, in dem das Vieh mit gesenktem Kopf, aber in aller Stille und gehorsam voran zottelte, aber wenn man wollte das Frieden die Abwesenheit von Krieg war, dann, ja dann war Frieden. Das erste Mal seit langer, langer Zeit.
Viele der berüchtigten Einwohner Finstertals hatten irgendwann die Stadt verlassen. Manchen war es sicher zu langweilig geworden, dass ihre Existenz nicht jede Nacht auf Messers Schneide stand. Diese Stadt liebte solche Freischärler und solche waren hier gut gediehen. Wieder andere hatten einfach nur ihren Kopf behalten, ihre Zeit abgesessen und waren weiter gezogen. Die Glücklichen. Für andere war der Kampf einfach nur vorbei, lediglich um weiter zu ziehen, weil irgendwo anders in der Dunkelheit ein glimmender Funke es wieder einmal geschafft hatte ein Feuer zu entfachen und schon wurden sie gesandt damit kein Flächenbrand entstehen konnte.
Irgendwo stand die Welt immer in Flammen.
Seit sich aber die ersten Dinge in Bewegung gesetzt hatten war dieser Einwohner der wunderbaren Stadt von seinen Routinen und Patrouillen abgewichen. Der Nosferatu betrachtete die gothische Schönheit namens Finstertal seit einigen Jahren als seine echte Heimat. Verglichen mit den Jahren die schon vorher gegangen waren war die Zeit kurz. Verglichen mit der endlosen Last der Zeit die der Fluch der Untoten noch bringen mochte vielleicht sogar noch kürzer. Aber die Stadt war gut zu ihm gewesen und die Stadt war grausam zu ihm gewesen. Sie hatte ihm viele Freunde und Familie gebracht, sie hatte ihm Brüder und Schwestern entrissen. Sie hielt sein verkümmertes Herz in der Hand und manchmal quetschte sie es. Scheinbar nur so zum Spaß.
Genau das waren die Beziehungen die einen dazu brachten zu bleiben. Genau das waren die Ketten die geeignet waren einen ewig zu binden.
Es war keine kleine Stadt, aber Lurker hatte beschlossen genau hier, am Eingang zur Kunstakademie, Stellung zu beziehen. Natürlich gab es einen Haufen von Orten an denen ein Neuankömmling sich unmittelbar nach seiner Ankunft einfinden mochte. Ein junger Brujah der hier aufschlug, mochte es für eine gute Idee halten im legendären Black Hammer aufzumarschieren, die Kathedrale von Clan Krawallmacher. Ein Hexer mochte in seiner ersten Nacht denken, dass er seinen abhängigen Blutjunkie Hintern als erstes in das Gildenhaus der Taschenspieler zu hieven hatte. Sogar für die Königsblüter gab es offizielle Anlaufstellen. Das Mexican war zwar kein offizielles Elysium für Clan Blaublütig, aber sicher ein Treffpunkt der tatsächlich sogar der eigentlichen Hochburg, die alte Börse, abgelöst hatte. Seit der erste Ventrue Ahn und Seneschall seiner Zeit bedauerlicherweise von der Stadt zerrieben worden war hatte sich niemand mehr für den offiziellen Tummelplatz dieser Meute interessiert.
Aber hier, vor dem Büro des Prinzen, an der Kunstakademie, da hatte die Kanalratte beschlossen sich wie eine fette Spinne in ihr Netz zu hocken und zu warten wer sich hier darin verheddern würde. Es war eine einfache Wette und ganz sicher keine riskante. Aber wer lange im Spiel bleiben wollte, sollte Risiken vermeiden. Oder Andere sie für sich eingehen lassen.
Es war gekommen wie es sich alle gewünscht hatten. Es herrschte Frieden. Zugegeben, solange eine Horde blutsaugender Untoter die Strippenzieher waren, würde es eher die geordnete Ruhe eines Schlachthauses sein, in dem das Vieh mit gesenktem Kopf, aber in aller Stille und gehorsam voran zottelte, aber wenn man wollte das Frieden die Abwesenheit von Krieg war, dann, ja dann war Frieden. Das erste Mal seit langer, langer Zeit.
Viele der berüchtigten Einwohner Finstertals hatten irgendwann die Stadt verlassen. Manchen war es sicher zu langweilig geworden, dass ihre Existenz nicht jede Nacht auf Messers Schneide stand. Diese Stadt liebte solche Freischärler und solche waren hier gut gediehen. Wieder andere hatten einfach nur ihren Kopf behalten, ihre Zeit abgesessen und waren weiter gezogen. Die Glücklichen. Für andere war der Kampf einfach nur vorbei, lediglich um weiter zu ziehen, weil irgendwo anders in der Dunkelheit ein glimmender Funke es wieder einmal geschafft hatte ein Feuer zu entfachen und schon wurden sie gesandt damit kein Flächenbrand entstehen konnte.
Irgendwo stand die Welt immer in Flammen.
Seit sich aber die ersten Dinge in Bewegung gesetzt hatten war dieser Einwohner der wunderbaren Stadt von seinen Routinen und Patrouillen abgewichen. Der Nosferatu betrachtete die gothische Schönheit namens Finstertal seit einigen Jahren als seine echte Heimat. Verglichen mit den Jahren die schon vorher gegangen waren war die Zeit kurz. Verglichen mit der endlosen Last der Zeit die der Fluch der Untoten noch bringen mochte vielleicht sogar noch kürzer. Aber die Stadt war gut zu ihm gewesen und die Stadt war grausam zu ihm gewesen. Sie hatte ihm viele Freunde und Familie gebracht, sie hatte ihm Brüder und Schwestern entrissen. Sie hielt sein verkümmertes Herz in der Hand und manchmal quetschte sie es. Scheinbar nur so zum Spaß.
Genau das waren die Beziehungen die einen dazu brachten zu bleiben. Genau das waren die Ketten die geeignet waren einen ewig zu binden.
Es war keine kleine Stadt, aber Lurker hatte beschlossen genau hier, am Eingang zur Kunstakademie, Stellung zu beziehen. Natürlich gab es einen Haufen von Orten an denen ein Neuankömmling sich unmittelbar nach seiner Ankunft einfinden mochte. Ein junger Brujah der hier aufschlug, mochte es für eine gute Idee halten im legendären Black Hammer aufzumarschieren, die Kathedrale von Clan Krawallmacher. Ein Hexer mochte in seiner ersten Nacht denken, dass er seinen abhängigen Blutjunkie Hintern als erstes in das Gildenhaus der Taschenspieler zu hieven hatte. Sogar für die Königsblüter gab es offizielle Anlaufstellen. Das Mexican war zwar kein offizielles Elysium für Clan Blaublütig, aber sicher ein Treffpunkt der tatsächlich sogar der eigentlichen Hochburg, die alte Börse, abgelöst hatte. Seit der erste Ventrue Ahn und Seneschall seiner Zeit bedauerlicherweise von der Stadt zerrieben worden war hatte sich niemand mehr für den offiziellen Tummelplatz dieser Meute interessiert.
Aber hier, vor dem Büro des Prinzen, an der Kunstakademie, da hatte die Kanalratte beschlossen sich wie eine fette Spinne in ihr Netz zu hocken und zu warten wer sich hier darin verheddern würde. Es war eine einfache Wette und ganz sicher keine riskante. Aber wer lange im Spiel bleiben wollte, sollte Risiken vermeiden. Oder Andere sie für sich eingehen lassen.
Zuletzt bearbeitet: