Charakterisierende Ausrüstung

AW: Charakterisierende Ausrüstung

Und ich kann mir jeden Charakter, bei dem ich so nen Gegenstand habe (ok ist momentan nur einer) auch ohne selbigen vorstellen.

Und die einleitende Frage war doch..

Gibt es Ausrüstung, die für die Beschreibung einer Charakterfigur so entscheidend ist, daß sie nicht fehlen darf?

Also wenn du sagst das du dir diese Charaktere auch ohne die Gegenstände vorstellen kannst... dann ist doch die Frage mit "Nein" zu beantworten. Und darum geht es ja.

Keiner hier behauptet das ein Signaturgegenstand zu verlieren keine Auswirkungen auf den Charakter hat. Es geht schlicht und ergreifend um das Thema: Gibt es Ausrüstung ohne die der Charakter nicht "funktioniert". Einen Gegenstand den, wenn er verloren ist, dem Charakter die Existenzberechtigung nimmt.

Der Jedi der sein Lichtschwert verliert und damit kein "Jedi" mehr ist. Darum geht es hierbei.

Dein beispiel mit dem "Hardrock" barden... war nah dran, aber seine "Instrumente" auch wenn aus einzigartigen Materialen, ließen sich problemlos durch normale Materialen ersetzen und er wäre immer noch der "Hardrocker". Er hört ja mit dem Verlust seiner Instrumente nicht auf zu sein wer er ist.

Aber die Frage dieses Threads ist doch... gibt es solche Ausrüstung bei deren Verlust der Charakter aufhört zu sein wer er ist.

(Und das du da aggressionen rein ließt tut mir leid, war keineswegs so beabsichtigt)
 
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Wäre Arthur ohne Excalibur König von Britannien?

Elric ohne Sturmbringer so handlungsfähig?

Würde Yarrick ohne sein bionisches Auge und Orkkralle den Orks solche Angst einjagen?
 
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- So ne andere frage :

Was passiert wenn du tatsächlich mal eine Person findest die in einem Spiel, einer Sage, oder einem Buch nicht ohne auskommt ?

Es geht doch um Rollenspiel Charaktäre (SC's)
 
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Wäre Arthur ohne Excalibur König von Britannien?

Ja.

Elric ohne Sturmbringer so handlungsfähig?

Er wäre immer noch König und hätte ein Gewissen. Er wäre weiterhin abhängig von seinen Drogen, würde aber weniger Probleme haben.. und würde nicht sterben.

Ich würde sagen... es ist eine 50:50 chance.

Würde Yarrick ohne sein bionisches Auge und Orkkralle den Orks solche Angst einjagen?

Ja. Yarricks "Macht" äußert sich ja nicht in seinen Nahkampf fertigkeiten. Er ist in erster linie Stratege, auch ohne das wäre er extrem Badass.

Edit:

- So ne andere frage :

Was passiert wenn du tatsächlich mal eine Person findest die in einem Spiel, einer Sage, oder einem Buch nicht ohne auskommt ?

Es geht doch um Rollenspiel Charaktäre (SC's)

Gute Frage... aber wenn man solch eine Person in einem Spiel, einer Sage oder einem Buch findet, könnte man diese Person ja auch im Rollenspiel spielen. Dann müsste man sich wohl mal überlegen in welchen Situationen das dann anwendbar ist.

Ich meine, wenn man mal finden einen Konzept finden würde, das sich mit "Ja, er verliert seine existenz Berechtigung", dann würde man ja mal ausloten können in wie weit sich das "Anwenden" lässt.


Mir fällt da im Übrigen gerade was ein. Ein Helmträger. Damit meine ich jetzt ein kleiner Homunculus dessen Existenzzweck es ist Magischen Helm X für seinen Besitzer zu tragen, bis dieser ihn aufzusetzen bereit ist. Ohne den Hel brauchts auch den Homunculus nicht.
 
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Würde Yarrick ohne sein bionisches Auge und Orkkralle den Orks solche Angst einjagen?
Ja er ist ein verfickter durchgeknallter Politkomisar der nach lust und laune und vollkommen ungestraft alles abmurksen kann was ihm grade gegen seinen verdrehten Fantatiker Weltraumnazi Verstand geht ?

- Und ich Befasse mich noch nicht mal aktiv mit 40k sondern mal nur gelegndlich für andere die Minis an.


Übrigens verliert Artus zeitweise Exkalibur in einigen Varianten der Saga...
Die erkenntnis über diesen Fehler macht ihn zu einem weit aus besseren König.
 
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Gute frage, orks denken anders als Menschen, ich kenn mich jetzt eher mit den WH Fantasy Orks aus aber die 40k Orks finden es normalerweise Geil gegen Feinde zu kämpfen die bereits dutzende von Boys auf dem Gewissen haben. Aber dieser Yarrick nutzt einen Psychotrick in dem er einen Fetisch der Orks gegen sie benutzt und die Insignien eines Großen Orkboss trägt.

Das ist aber nur soweit wichtig wenn man Yarrik auf den Kampf gegen die Orks reduziert...
Viel besser währe die Frage : Was währe Yarrik ohne seine Uniform und Rangabzeichen ? Nur ein Psychopat mehr im 40k universum.
 
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Und die einleitende Frage war doch..

Gibt es Ausrüstung, die für die Beschreibung einer Charakterfigur so entscheidend ist, daß sie nicht fehlen darf?

Also wenn du sagst das du dir diese Charaktere auch ohne die Gegenstände vorstellen kannst... dann ist doch die Frage mit "Nein" zu beantworten. Und darum geht es ja.

Und genau das sehe ich anders.
Es ist nicht mit "Nein" zu beantworten. Wenn ich mir beides vorstellen kann, heißt das nicht, dass beides gleich ist. Der Gegenstand kann einen entscheidenden Unterschied machen beim Gesamtbild.
Weder rede ich davon, dass ein Gesamtbild ohne selbigen nicht existiert, noch davon, dass es ohne nicht spielbar ist. Ich rede davon, dass das Bild ohne den Gegenstand ein anderes ist und das in manchen Fällen dem Spieler dieses andere Bild nicht gefällt.

Wenn ich in der Eingangsfrage etwas von "Beschreibung" lese, dann denke ich an das Gesamtbild des Chars. Dazu gehört recht viel. Rasse, Alter,... Aber auch die frage wo er herkommt, was er erlebt hat und wie sein bisheriges Leben ihn geformt hat. Und wenn ein spezifischer Gegenstand bei einer oder mehrerer der vielen Fragen ne Rolle spielt, dann hat dieser gegenstand einen beschreibenden Charakter. Ohne ihn (oder mit einer anderen Erklärung) ist es eine andere Beschreibung und uU eben eine, die dem Spieler nicht gefällt. Und das ist widerrum recht unabhängig davon, ob der Gegenstand nun vor Awesomeness glüht, oder nicht. Ich rede nicht von spielmechanischer Funktionsfähigkeit.

Es geht schlicht und ergreifend um das Thema: Gibt es Ausrüstung ohne die der Charakter nicht "funktioniert". Einen Gegenstand den, wenn er verloren ist, dem Charakter die Existenzberechtigung nimmt.

Wenn es tatsächlich darum gehen sollte (und das habe ich, wie gesagt, anders verstanden), dann stimme ich dir fast völlig zu.
Mit Ausnahme extremer "Logik"-Konstrukte ("Charakter A kann nur mit Gegenstand B leben. Alles andere, selbst gleichwertige Gegenstände, hilft nicht") gibbet solche Gegenstände IMO nicht. Aber wie gesagt, ich habe die Frage auf das Gesamtbild (Feeling, wieauchimmer du es nennen willst) und das daraus entstehende Spielinteresse bezogen, nicht auf die Funktionalität.
 
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Yarricks Drive ist es den Orkboss umzunieten aka Rache für Armaggeddon, die Klaue hat er den Orks abgenommen und sein bionisches Auge mit Laser jagt ihnen Angst ein

Nebenbei Yarrick erschiesst keine Soldaten, die fliehen nicht wenn er da ist.
 
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Nachtrag:
Dein beispiel mit dem "Hardrock" barden... war nah dran, aber seine "Instrumente" auch wenn aus einzigartigen Materialen, ließen sich problemlos durch normale Materialen ersetzen und er wäre immer noch der "Hardrocker". Er hört ja mit dem Verlust seiner Instrumente nicht auf zu sein wer er ist.

Nun, ich könnte hier etwas mehr ins Detail gehen.
Sagen wir mal so: Der Charakter ist vor allem deswegen ein nicht so gutes Beispiel, weil er für mich als Spieler auch ohne die Teile noch genug interessante Substanz hätte. Er würde mir aber etwas weniger Spass machen. Und das nicht mal so sehr, weil die Dinger was bringen (ist natürlich auch ein Faktor, unsinnig es zu leugnen), sondern hauptsächlich, weil sie in seinem Werdegang und der Skurrilität desselben, sowie seinem Style-mäßigem Auftreten ne entscheidende Rolle spielen.
Es war der Fund dieser Artefakte auf einem verzierten uralten Altar in einer Grotte, die er in seiner Jugend nach einem Erdbeben unter dem Heizungkeller seiner heimischen Mietskaserne fand, die ihn erkennen liesen, er sei ein Auserwählter Prophet des Rock. Es ist das einzigartige Aussehen seines Instruments und der Funkenschlag, der entsteht, wenn er Plektrum und Gitarre zusammen benutzt, die ihn unverwechselbar machen. Es ist die echte Ungewissheit, wieviel von dem gerade Erzählten IP wahr ist, und wieviel auf seinen damaligen Alkohol-abusus oder (schlimmer noch) seine PR-Berater zurückgeht, die sein Bild in der IP-Öffentlichkeit mit formt.
Mit einer 08/15 gitarre würde der Charakter wertetechnisch nur wenig schlechter darstehen. Aber sein famoser Umgang mit dem Instrument wäre vermutlich ausschließlich in hartem Training begründet und es bestände nicht dieser Grund (andere Gründe wären vorstellbar) zur Annahme, dass es zT auf eine Rock-Epiphanie zurückgeht.

Kurz: Der Charakter würde funktionieren. Er würde immer noch hinreichend Spass machen (weil ich mir auch noch reichlich anderweitige Gedanken zu dem Typen gemacht habe, die nix mit den Artefakten zu tun haben).
Aber wenn du mich fragst, ob es dann der selbe Charakter, das selbe konzept ist, dann würde ich sagen: Nein.
 
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Ich meine, wenn man mal finden einen Konzept finden würde, das sich mit "Ja, er verliert seine existenz Berechtigung", dann würde man ja mal ausloten können in wie weit sich das "Anwenden" lässt.
Wie wär's mit dem D&D-Magier, dessen Zauberbuch verbrannt ist?

Nicht ganz so krass, aber ähnlich wichtig (diesmal auf den Hintergrund gemünzt) könnte für eine Figur die ererbte Taschenuhr des Urgroßvaters sein. Dann, wenn ihn die Uhr den Charakter an dessen Ratschläge erinnert und ihm hilft die "richtigen" Entscheidungen zu treffen. Die Funktion der Uhr wäre: Erinnerung. Geht die Uhr verloren bedeutet für DIESEN Charakter zwangsläufig das Verbleichen der Erinnerung.

Verwandt: Die Münze von Two-Face.



Andererseits: Entflieht einem Charakter, wenn er eine Fähigkeit oder ein Körperteil verliert (Verletzungen, Krankheiten, etc.) seine Existenzberechtigung?
 
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Wenn ein Charakter in einem Szenario in dem es keine Cineastischen Protesen oder Superheilung gibt ein Arm oder Bein verliert würde ich dem Spieler erlauben diesen Abzulegen wenn er mich drum bitten würde. Das ist aber kein grund ihn generell zu "Euthanasieren".

Wenn die Fähigkeiten so eingeschrenkt werden das er danach deutlich weniger drauf hat als ein ausgewogener Startcharakter und auch innerhalb des Szenarios nicht wieder auf einen grünen zweig kommen wird vieleicht schon, hängt stark von der Runde ab. Bei CoC Oneshots auf keinen fall solange der charakter noch lebt (Alleine schon weils sich nicht lohnt nen neuen Charakter einzuführen) In einer Längern runde schon.
 
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Die Frage ist: Funktioniert er noch oder nicht.
In der tat war das ncht die Ursprungsfrage, sondern lediglich eine, die sich in eine Richtung gehend daraus entwickelt hat
Nun, in diesem Thread kam es aber auch zu Äußerungen, die mangelndes Verständnis dafür zeigten, dass diese Veränderungen Spieler dazu veranlassen können, den Charakter nicht mehr zu spielen (inkl. des obligatorischen PG-Vorwurfs). Und damit hat sich die Frage automatischer erweitert auf: Funtioniert er noch in einer Weise, die dem Spieler Spass macht. Und das ist nicht mehr nur ne Frage der Spielmechanik, sondern eben der Beschreibung des Charakters.
Ist die Beschreibung meines Rockers noch diesselbe, ohne seine Artefakte? Nein. Es ist eine andere Beschreibung und damit ein anderer (wennauch sehr ähnlicher) Charakter. Und das ist meine Antwort auf die Ursprungsfrage
 
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@ Madpoet
Ja wunden sind so ne interessante Sache.
Wollte /(Will? ^^) noch ne owod Mensch runde machen, da hätte auch eine Kugel gereicht um nen Charakter für Wochen oder gar Monate nen Malus zu verpassen.
Weiß nicht wie ich das geregelt hätte
 
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@ Madpoet
Ja wunden sind so ne interessante Sache.
Wollte /(Will? ^^) noch ne owod Mensch runde machen, da hätte auch eine Kugel gereicht um nen Charakter für Wochen oder gar Monate nen Malus zu verpassen.
Weiß nicht wie ich das geregelt hätte

In meiner Coprunde war’s so das ich die so aufgebaut hab das "Echte Showdouns" am ende eines Falles liegen und danach erst mal einige Monate Downtime Routine vergehen die Charaktere meist Schusswesten hatten (Sind sie glücklicher weise selbst drauf gekommen) und natürlich bei kleinen Scharmützeln zu Gunsten der Spieler geschummelt habe. Die Sache war auch sehr Cineastisch ... ach is nur ne Fleischwunde.. und die Idioten für Zwischen durch hatten bescheidene Werte. Wie in einer Cop Serie, viel Ballern wenig treffen.

Frei nach Mark Neveldine & Brian Taylor ( Regie bei Crank 1+2) über Aktionszenen:
Wenn auch nur ein Charakter in einer Aktionszene sich Zeit zum Zielen nehmen, würden Aktionfilme keine 5 Minuten dauern.

**
Bei Magus hatten die Charaktere in unser Runde eigendlich immer ein oder zwei Tödlichen Schaden hatte weil kaum einer Genügend Punkte auf Leben hatte um die bei andern zu Heilen. Hat zwar genertf war aber teil des Spiels, und abgelegt hat die auch keiner auch wenns mal ne kurze zeit in der Diskusion war.
(Nur nen Maguscharakter mit Hintergrund + Paradigma + Foki + einige Formeln + anbindung an die aktuelle Geschichte zu Schreiben um ihn 3 mal zu Spielen bevor es wieder an den Haupt Char geht macht null laune... desegen hasse ich es auch wenn ein Magus Charakter stirbt .,,)
 
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Klar charakterisiert ungewöhnliche Ausrüstung einen Charakter. Aber deshalb, weil sie Bedeutung verleiht, nicht unbedingt wegen der Eigenschaften. Der Besitz eines solchen Gegnstandes geht mit einer Geschichte einher, wie man dazu kam, die viel über ihn aussagen kann.

Yarrik hat seine Klaue, weil er es kann. Dass er sie einem Orkboss abgerissen hat, verdeutlicht, dass er ein Frontschwein ist. Er ist ein Orkkiller und betrachtet das als seine Lebensaufgabe. Die Klaue ist ein äußerliches Symbol, dafür, dass er sich in die Orks hineindenken kann, wie kein anderer imperialer Offizier. Vom Ahab-Zitat fang ich jetzt mal nicht an.

Im Rollenspiel ist das doch nichts anderes. Wenn mein Barbaren-Charakter in einem Umhang aus Löwenfell rumläuft, dann sagt das was über ihn aus. Ich würde den Char immer so beschreiben, denn es spart mir endlose Tiraden über den Mut etc. meines Chars. Erst recht, wenn der Char den Löwen im Spielablauf erledigt hat.


Die Frage, on der Char noch funktioniert, finde ich dagegen langweilig. Wenn ein Spieler keinen Spaß mehr an seinem Char hat, dann funktioniert er nicht mehr. So einfach ist das.
 
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