AW: Beste Zusammensetzung einer 5er Gruppe?
Oh, ja, Moment:
[FONT="]Malus (Dunkelelf Schurke)[/FONT]
Über den zwielichtigen Dunkelelfen ist nicht viel bekannt, außer das er wohl bei einigen mächtigen Dunkelelfen in Ungnade gefallen ist, da er ein zu großes Interesse an Reichtümern und den angenehmen Dingen des Lebens zeigt und dafür weniger Interesse an der Vernichtung der Feinde der Dunkelelfen und ihren ewigen Kampf gegen die Feinde Innouruks. Kurz um, wer ihn bezahlt für den arbeitet er, egal ob Menschen, Trolle, Orks oder Halblinge. Hass ist schlecht fürs Geschäft ist seine Maxime und mit dieser Einstellung hat er die Anhänger des Prinzen des Hasses gegen sich aufgebracht. Deswegen hält er sich auch meistens außerhalb des Machtbereichs der Dunkelelfen auf, um dem langen Arm dieser Fanatiker zu entgehen.
Gerade als er in Silberbach untergetaucht war, hörte er dass jemand einen Mann mit seinen Fähigkeiten für eine Mission in Freeport suchte, als es dann noch Gerüchte gab, dass der Adel involviert war, entschloss er sich mit den Auftraggebern zu reden. Das klang nach reicher Beute.
Wie sich dann herausstellte war die Thornerbin des Herzogs Nakon verschwunden und es ginge darum sich zurückzuholen. Er stimmte zu die Gruppe der Suchenden zu begleiten, der Auftrag klang einfach und versprach eine wirklich fürstliche Belohnung.
[FONT="]Nella👎 (Waldelf Druide/in)[/FONT]
Der junge Druide ist ein alter Jugendfreund von Rinoa aus Kelethin. Sie hatten schon als Kinder zusammen gespielt und als Heranwachsende waren sie oft gemeinsam unterwegs. Rinoa und auch die anderen Kinder haben Nellan immer mit seiner Schüchternheit aufgezogen. Die junge Bardin sagte ihm immer, so schüchtern und unauffällig wie er ist, wird ihn nie ein Mädchen ansprechen. Nellan sagte zwar immer, dass ist ihm egal, weil er eh Druide wird, aber tief im Inneren hat ihn das schon zu schaffe gemacht. Kurz nachdem Rinoa Kelethin verlassen hat, wurde Nellan dann vom Erzdruiden zum Druiden ernannt. Nellan war zwar glücklich darüber, aber tief in ihm machte ihm seine Schüchternheit noch zu schaffen. Er war ganz einfach der Meinung, dass er nicht schön genug ist, um einer Frau zu gefallen. Als er dann von den Horemonia-Fürchten hörte, die weibliche Druiden essen, um ihre Schönheit und ihre Jugend zu erhalten, war er der Meinung, dass diese Früchte auch bei ihm wirken müssten. Die Warnung, dass diese Früchte ein Geschenk von Tunare für ihre weiblichen Anhänger sind, schlug Nellan in den Wind. Er schlich sich in den Hain in dem die Früchte wuchsen und probierte sie. Die Früchte wirkten auch bei ihm, allerdings nicht so wie gedacht. Sein Gesicht wurde zwar hübscher, aber auch weiblicher. Seine Stimme wurde melodischer, aber ebenso sanft wie einer Frau. Sein Haar wurde lang und seidig, außerdem wurde seine Brust rund und prall wie die einer Frau. Kurz gesagt, Nellan war optisch nicht mehr von einer Frau zu unterscheiden, außer er entkleidete sich komplett.
Anfangs war Nellan natürlich geschockt, ganz besonders weil ihn die anderen Druiden natürlich im Hain entdeckten. Sie erkannten ihn erst nicht und dachten er sei eine Diebin, also blieb ihm nichts anderes übrig als seine Identität zu offenbaren. Er wurde vor den Erzdruiden gebracht und sollte bestraft werden, weil er Warnungen ignoriert hatte und die Gebote gebrochen hatte. Aber als sich heraus stellte das ihm Tunare weiterhin die Gabe gewährte druidische Zauber zu wirken, sah man von einer Strafe ab. Die göttliche Mutter sah offenbar über die Verfehlung des jungen Druiden wohlwollend hinweg und betrachtete die Veränderung seines Körpers als Lektion genug, ganz besonders da die Veränderung offensichtlich nicht rückgängig zu machen war.
Nellan richtete sich mit seinem Zustand ein, ganz besonders, weil er jetzt endlich von den Frauen bemerkt wurde und sie mit ihm sprachen. Leider nicht um mit ihm zu flirten, sondern um ihm zu zeigen, wie er sich frisiert oder wie er sich als „Frau“ kleiden sollte. Ganz besonders gefielen ihm die vielen Komplimente, die ihm gemacht wurden, weil er so hübsch ist. Das er von allen nur noch mit Nella, also der weiblichen Form seines Namens angesprochen wird, damit kann er auch leben.
Zwar ist sein Plan nicht so aufgegangen, wie er es sich gedacht hat, aber jetzt ist er mit sich und seiner Umwelt im Reinen und das ist eigentlich die wichtigste Eigenschaft eines Druiden.
Als Nella dann die Einladung zu Rinoas Hochzeit bekommen hat, hat er sich sehr gefreut und sich sofort auf den Weg nach Silberbach gemacht. Außerdem will er ja wissen, was Rinoa wohl zu seinem neuen Aussehen sagt.
[FONT="]Das Nella bei der Suche bei der Thronerbin hilft, steht natürlich außer Frage, immerhin ist er Trauzeuge bzw. wohl eher Brautjunfer.[/FONT]
[FONT="]Goris (Iksar Mönch)[/FONT]
Goris war der einzige Schüler, den der geächtete Meister Mu-Shu jemals unterrichtet hatte. Goris wurde als Kind von seinen Eltern in der Wildnis ausgesetzt, wahrscheinlich weil vor seinem Schlüpfen noch nicht festgelegte welchen Beruf er ausüben sollte.
Zu seinem Glück fand Mu-Shu den Säugling und beschloss ihn wie seinen Sohn großzuziehen. Meister Mu-Shu selbst wurde wegen philosophischer Differenzen von seinem Orden verstoßen und musste als Eremit in der Wildnis leben. Er war der Meinung der wahre Weg zur Vervollkommnung des Mönches führe über den Geist und den Willen und die Götter seien zweitrangig. Das war in den Augen der fanatischen Diener des Gottes der Frucht natürlich Ketzerei.
Da Goris alle Anzeichen zeigte ein kräftiger Iksar zu werden und einen wachen Geist hatte, beschloss sein Ziehvater ihn in der Kunst des waffenlosen Kampfes zu unterrichten. Einerseits weil er das Bedürfnis hatte sein Wissen weiterzugeben, anderseits sollte Goris sein lebendes Vermächtnis für seine alten Ordensbrüder werden.
Goris war ein gelehriger Schüler und Mu-Shu überließ es dem Jungen sich sein eigenes Bild über die Welt zu machen.
Als sein Meister alt und krank wurde, konnte Goris sein Training nicht vorsetzen und kümmerte sich um die Pflege seines Meisters. Mu-Shu war über diesen Umstand sehr überrascht, da Hilfsbereitschaft keine Eigenschaft ist, die man in einem Iksar vermutet, offenbar hatte sein Schüler einen ganz eigenen Willen entwickelt.
Eines Tages fand Goris seinen Meister jedenfalls tot in seinem Bett liegend, einen Becher mit einen giftigen Trank daneben. Goris ist sich bis heute nicht sicher, ob es Selbstmord war, um seinen Schüler von der Last seines kranken Meisters zu befreien oder doch ein Anschlag.
Er begrub Mu-Shu in der Nähe eines kleinen Sees, nahm die wenigen Besitztümer seines Meisters an sich und verbrannte den Rest. Dann zog er los, um die Welt zu erkunden und seine Fähigkeiten mit anderen zu messen.
Sehr weit kam er allerdings nicht, im Norden von Kunark wurde er von Sklavenjägern überrascht und gefangen genommen. Ohne große viel Zeit zu verlieren brachten sie ihn auf ein Schiff und stachen Richtung Norden in See. Goris beschloss sich vorerst ruhig zu verhalten, auf hoher See hatte er keine Chance zur Flucht. Aber an Land würde er die erste Gelegenheit nutzen, um zu entkommen. Ziel der unfreiwilligen Reise sollte Freeport sein, aber die Sklavenjäger scheuten sich davor den Hafen direkt anzulaufen. Also liefen sie eine kleine Bucht in der Nähe der Stadt an und wollten den Rest des Weges zu Fuß zurücklegen.
Die Sklavenjäger waren auf der Straße viel zu sehr mit sich selbst und ihrem Gefangenen beschäftigt, um die Reisegruppe zu bemerken, die sich ihnen näherte. Das war die Gelegenheit auf die Goris gewartet hatte, er hoffte er könnte seine Bewacher und sich den Reisenden anschließen.
[FONT="]Zum Dank wird er helfen Rinoas Halbschwester wieder zu finden.[/FONT]
Ich gebe zu der Dunkelelf und der Iskar haben nicht gerade kreative Namen und das beide nicht so gut mit ihren Leuten auskommen ist irgendwo ein Klischee, aber irgendwie muß man erklären, warum sie nicht ganz so bitterböse sind. Gerade der Dunkelelf, denn normalerweise sind Dunkelelfen Schurken die Geheimpolizei des Dunkelelfen-Königs, wenn ich das richtig gelesen habe.