[29.05.06 - ?] Einmal Leipzig und zurück - jetzt erst recht!!

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"Du kommst klar?" fragt sie Tanja, während diese sich schon zur Tür begibt und die Afrikanerin ein paar Schritt hinter ihr bleibt... ihre Absicht signalisierend, nicht mehr lange bleiben zu wollen. Es gibt da noch ein kleines, ohrzuckendes Problemchen, um das sie sich kümmern muß. Daher sagt sie auch zu Alexander: "Wie du willst, ich werd gleich wieder losstarten. Hey, danke für's Fahren und so... mein Beileid wegen deinem Auto."
 
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"Ja... Klar doch," meint Tanja zu Meyye, wenn auch leicht zögert.

"Ahm... Wenn ich dich erreichen will, wie mach ich das ?"

Sie kniet sich derweil hin und öffnet den Rucksack... Nimmt einen der Jutesäcke heraus und übergibt den Rest wieder Meyye.

"Besser, du nimmst das mit... Man weiss nie."

Sie wirft einen Blick zu Alexander und beugt sich zum zuckenden Ohr der Gangrel, wispert hauchend.

"Pass auf bei ihm... Er hat mindestens zwei Frauen einfach so umgebracht und es ha ihm nichts ausgemacht... Ich WEISS es..."
 
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"Ich komm noch schnell mit rein." meint sie zu Tanja. "Dann kannste dir meine Handynummer abtippen." Den Rucksack mit der Hälfte ihrer Beute nimmt sie etwas unschlüssig, dann nickt sie. Ist vielleicht gar nicht so dumm, die Erde ein wenig bei vertrauenswürdigen Leuten zu verteilen. Wovon sie wohl eine ist.

Mit gehobenen Brauen sieht sie, wie sich Tanja vorbeugt, um ihr etwas in's Ohr zu flüstern. Dann sieht sie unwillkürlich Alexander an. Hübsche, junge Frauen... erinnert sie sich an seine Geschmacksverirrung... ääh, -beschränkung. Alexander ein kaltblütiger Killer? Wenn sie es recht bedenkt, kennt sie ihn doch ziemlich wenig. Es könnte stimmen. Shit...
 
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Alexander lächelte sie beide an.. er wusste nicht, was Tanja Meyye ins Ohr geflüstert hatte. Er verfügte nicht über diese übernatürlichen Ohren, wie Meyye es tat.

"Dann wünsche ich euch noch eine angenehme Nacht! MAchts gut!" sagte er zum Schluss noch und fuhr dann los... auf direktem Weg zu UK Automobiles, Ernest's Autohaus. Er brauchte einen neuen Wagen
 
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Tanja schliesslich drehte sich wieder um und wartete, dass Delilah nach draussen trat.
 
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Out of Character
ich gehe mal von zerrissenen klamotten aus.. hab den thread nicht gelesen.. schaff das zur Zeit nicht...

Delilah öffnete die Tür und starrte die beiden wortlos an. Die Zeit verstrich und Delilahs Blick wurde mit jedem Detail, das sie entdeckte, verblüffter.
 
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Out of Character
Nur Tanjas Hose ist auf der rechten Seite zerfetzt und sie hat am ganzen Körper Blutflecke.


Tanja wirkte erschöpft und froh, die Toreador wieder zu sehen... Sie wollte eigentlich nur noch irgendwo anlehnen...
So stellte sie den Erdsack kurz neben sich und drückte die Rose einen Moment lang... Bevor sie sich darüber klar wurde, was sie da tat und von ihr ablies.

"Ich... Erklär dir alles drinn...", murmelt sie...
 
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Hinter Tanja kommt Meyye herein und macht die Tür zu, während Alexander schon wieder am Abzischen ist. "Hey... da sind wir wieder." sagt sie und stellt ihren Rucksack erstmal neben Tanjas Erde.. sie will Delilah nämlich auch mal drücken. "Uns ist nichts passiert... gab nur ne Massenkarambolage auf dem Weg nach Leipzig." Zumindest körperlich sind wir in Ordnung... Ein vielsagender Blick in Tanjas Richtung macht diesen Gedanken fast sichtbar. "Ich muss gleich wieder los... hab noch was zu erledigen." sagt sie dann.
 
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Delilahs Reaktion auf Tanja war mittlerweile etwas entspannt. Jetzt, wo sie wusste, dass es beiden gut ging. "Geh erstmal rein und zieh dir was von mir an. Irgendwas, was dir passt. Wir reden gleich in Ruhe." Dann drehte sich die Toreador zu Meyye. Sie sagte zunächst nichts. Sie lies sich von Meyye in den Arm nehmen, wobei die Gangrel merkte, dass sich die Toreador erst in der wärmenden Umklammerung entspannte. "Schön, dass ihr wieder da seid." Delilahs Stimme war tonlos und kaum hörbar, selbst in der Nähe von Meyyes Ohren. "Ich hab mir Sorgen gemacht. Und das ja scheinbar nicht grundlos, was?" Dann lockerte Delilah die Umarmung und blickte in Meyyes Gesicht, nachdem sie ihr einen Kuss auf den Mund gedrückt hatte. "Danke." dass es dich gibt.
Delilah fragte nicht, was Meyye zu erledigen hatte. Wenn sie es sagen wollte, hätte sie es getan. Dennoch blickte Delilah leicht neugierig, obwohl sie versuchte, es zu überspielen.
 
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Auch dem Kuss weicht die Gangrel nicht aus. Dann schaut sie die Toreador etwas fragend an. "Nein, nicht ganz grundlos..." sagt sie langsam. "Zuerst wären wir fast zu Verkehrsopfern geworden... Tanja mußten wir aus dem Auto Alexanders befreien, das aussah wie eine Ziehharmonika. Dann haben wir versucht, ein paar Menschen zu helfen bis die Rettungskräfte da waren. Mit wechselndem Erfolg." Der letzte Satz hat einen düsteren Unterton, der zu dem Schatten paßt, der kurz über Meyyes Gesicht aufzuziehen scheint. "Jedenfalls... mußten wir deswegen in Leipzig übertagen... aber immerhin wissen wir jetzt auch, dass wir die richtige Erde haben."

Aufmerksam schaut sie Delilah an und ignoriert die jetzt aufgekommene Neugier. "Und du? War irgendwas, ist irgendwas vorgefallen, während wir weg waren?" fragt sie. Oder ist es noch wegen der Diablerie? Klar, sowas ist in zwei Wochen nicht ausgestanden. "Geht es dir gut?"
 
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Tanja indess stand drinnen etwas unschlüssig umher... Ihr war nicht ganz wohl bei dem Gedanken, Delilahs Klamotten anzuziehen, aber es blieb ihr wohl gar nichts anderes übrig...So stieg sie mit einiger Mühe aus der verkrusteten Hose, nachdem sie das Handy, den Geldbeutel und restlichen Tascheninhalt auf dem Tisch platziert hatte. Aber WO hatte die Toreador eigentlich ihre Kleidung ? Tanja lies die Hose zu Boden gleiten und verschwand langsam im Schlafzimmer.
 
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Von Tanjas Suchaktion bekam die Toreador gar nichts mit. Schließlich war sie zu Meyye gedreht und hatte Tanja somit den Rücken zugedreht. Erstaunt hörte sie Meyyes Ausführungen an und war letztendlich froh, dass die beiden wieder da waren. "Wechselnder Erfolg? Oh mann, das tut mir leid, dass ihr so viel Mist erlebt habt." Meyye konnte in Delilahs Augen das Mitgefühl förmlich sehen, dass in der Toreador kursierte.
"Woher wisst ihr das denn? Fühlt sie sich jetzt besser?" fragte Delilah etwas leiser, damit Tanja es nicht mitbekam.
 
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"Ja, keine Kopfschmerzen mehr. Sie hat die Erde in dem Hotel, wo die beiden abgestiegen sind, gleich ausprobiert. Ich hab woanders geschlafen und auch Leipziger Erde ausprobiert." Sie schmunzelt flüchtig. Dann zucken ihre Ohren schon wieder. Sie seufzt leise. "Ich muß jetzt los... macht es gut, ja? Ich meld mich wieder. Sie muß ja noch zum Prinzen." sagt sie und nimmt ihren Rucksack auf. "Bis dann."
 
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"Ausprobiert? Und? Wie ist sie so? Die Erde?" lachte Delilah amüsiert. Delilah nahm das Zucken nur beiläufig wahr und machte sich keine Sorgen darum. Und noch weniger dachte sie daran, dass genau das Meyye zum Gehen veranlasste.

"Okay machs gut, kleiner Hüpfer. Aber pass auf dich auf. Ich hab das Gefühl, dass du wieder irgendwelchen Gefahren gegenübertrittst. Also bleib mir heile, ja?" Sie gab der Gangrel noch einen sanften Kuss, der an ihre gemeinsame Zeit erinnern sollte und lies sie ziehen.

Nachdem Meyye gegangen war, schloos Delilah die Tür und drehte sich zu Tanja. "Also, erzähl mal. Was ist denn nu alles passiert?"
 
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Die Tzimisce sah auf und blickte Delilah an... Dann schüttelte sie den Kopf.

"Ein Unfall... Schmerzen... Visionen, die mich noch irgendwann durchdrehen lassen, tote und verletzte Menschen... Ein Baby dem ich geholfen habe aber mich trotzdem schuldig fühle... Jennas... Körper... Der nicht mehr da war...
Das Ruhen mit einem kaltblütigen Mörder im selben Raum..."

Tanja wandte das Gesicht ab, lehnte sich im Sessel zurück und schloss die Augen.

"Bitte... Ich will nicht darüber reden...."
 
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Delilah hörte den knappen Ausführungen zu und wusste nicht, was sie machen sollte. Eigentlich wollte sie für Tanja da sein, aber das wollte Tanja noch nicht. Etwas hilflos stand die Toreador nun vor ihrem Mündel und wusste nicht, was sie tun sollte. Kaltblütiger Mörder im Raum? Wen meint sie denn da? Ich hoffe, sie meint nicht Meyye.

"Hey Süße. Du musst nicht mit mir darüber reden. Ich will nur, dass du weißt, dass ich für dich da bin." Trotzdem konnte Tanja sehen, dass Delilah emsig darüber nachdachte, wer der Mörder sein könnte. Meyye war einfach keine Mörderin. STAAHL! Aber er hat auf mich einen vernüftigen Eindruck gemacht. Nicht den eines Killers.
 
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"Mmmh..."

Tanja schlug die Augen nieder...

"Ist okay... Ich denke... Ich... Delilah... Wenn du eine Entscheidung triffst und damit etwas gutes tun willst, jemand helfen willst... Aber dannach weisst du nicht, ob du vieleicht mehr Probleme verursacht, als gelöst hast, war es dann wirklich richtig das zu tun ?"
 
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"Glaubst du, dass du ein schlechter Mensch dadurch bist, dass du eine gutgemeinte Entscheidung falsch getroffen haben könntest? Hör mir mal zu. Es ist immer nur entscheidend, dass du mit deiner Tat helfen wolltest. Und wahrsheinlich hast du die einzig richtige Entscheidung getroffen, die es gab. Wenn du also jemandem geholfen hast, zu überleben und die Person dadurch Probleme bekommt, ist das vollkommen okay. Du musst berücksichtigen, dass er Mensch sonst wahrscheinlich gar nicht mehr am Leben wäre." Delilah machte eine kurze Pause. "Oder geht es um was anderes?" Die Toreador vermutete, dass Tanja einem Sterbenden Blut gegeben hatte und sich jetzt darüber den Kopf zerbrach.
 
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"Mmmh... Nein...", murmelte Tanja... Dann sah sie Delilah an, eine pure Inkarnation des schlechten Gewissens. "Weisst du... Meyye hatte mir ja erklärt, das unser Blut süchtig macht und die Menschen abhängig und dass es nicht gut ist, andere da hinein zu ziehen... Aber weisst du... Da war dieses Baby und die Eltern waren tot... Und es hat so jämmerlich geschrien und ich wusste dass es sonst nicht mehr lange überlebt und ich dachte, wenn mein Blut mich heilt, heilt es das Kind vieleicht auch und... Delilah, ich wusste einfach nicht was ich sonst machen sollte, ich meine ich..."

Hilflos hob sie die Arme und senkte dann den Kopf... Offensichtlich erwartete sie ein Donnerwetter oder schlimmeres.
 
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"Hm, es sieht aus, als hättest du genau das richtige getan." Die Toreador lächelte verständnisvoll. "Tanja! Sieh es einfach, wie es ist. Das Baby kommt, nur aufgrund deines Handelns, nicht ums Leben. Du hast damit ein Leben gerettet. Kannst du dir überhaupt vorstellen, wie wertvoll deine Tat ist? Hättest du das Baby lieber sterben lassen?"

Delilah wusste, dass eine solch selbständige Tat wahrscheinlich große Überwindung gekostet hatte. Delilah ging vorsichtig zu Tanja und hob den Kopf. "Ich weiß, dass es eine große Überwindung für dich war. Und ich weiß auch, dass du richtig gehandelt hast." Heute gab es kein Donnerwetter. Nicht für etwas, was Tanja komplett richtig gemacht hatte.
 
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