Rund um Bücher RSS-Nachrichten zu Romanen, Comics usw.

Worworld der Webcomic aus der Feder des illustrators Daniel Lieske ist seit kurzem um ein neues Kapitel bereicht worden. In Kapitel 3 erblickst du nun das erste mal die Welt von Wormworld. Ich bin jetzt schien in großer Fan der Serie und kann es kaum erwarten auf Kapitel 4 wissentlich das es noch soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo lange dauern wird Aber jetzt ist ja erstmal Kapitel 3 draussen Grund zur Freude also. Copyright © 2008 Dominik für den Rollenspiel Almanach. ============================================================= Rollenspiele gibts beim Sphärenmeister ============================================================= ============================================================= Danke für das Abonnieren meines Feeds! Der Almanach – Dein Blog mit täglich frischen News aus der deutsch- und englischsprachigen Rollenspiel-Szene. Merkwürdig geschriebene Berichte über interessante Dinge! (Digital Fingerprint: e1a7e4fd78c4d9275a3b9b5c268c7021) Schlagworte:Album, Comic, Regelwerk, Rollenspiel, WormworldSaga Verwandte Artikel Zweites Kapitel deutscher Fate Regeln (0) Zur Dresden Files Gewinnspielfrage (0) Zunftblatt Gewinnspiel (0) Zufallstabellen (1) Zufallsgenerator für Fantasy-Nerds (0)

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Die Herrin des Schwarms erhebt sich. Erfahrt in der Leseprobe in welche Richtung ihr Flug geht. Das Buch ist bereits erhältlich
Woraus besteht Bosparan?“, fragte Olruk-Horas einst den Weisen Zyklopäer Ilmenides.
Aus großen und kleinen Steinen. Aus Hügeln und dem Yaquiro.“
Mehr ist es nicht? Nur kleine und große Steine machen Bosparan zu dem, was es ist?“
Aber sicher“, antwortete der Philosoph. „Stoße an einen kleinen Stein, auf einem der Hügel. Er wird anfangen zu rollen, und er wird andere kleine Steine mitnehmen. Selbst die großen Steine werden ihnen nicht standhalten können und schließlich versinken sie alle im Yaquiro. Daran solltest du immer denken, wenn du einen kleinen Stein anstößt.“
- Schriften des Ilmenides, um 540 v.BF
Die wichtigste Person in Herr der Legionen und Herrin des Schwarms ist im Grunde Balbus Oceanus.
„Moment!“, höre ich diejenigen unter euch sagen, die den ersten Teil bereits gelesen haben. „Wer war das denn überhaupt?“ oder „Der kam doch gar nicht richtig vor!“
Wer das ist, lässt sich leicht beantworten: Balbus Oceanus fesselt ziemlich zu Beginn von Herr der Legionen die Legionärin Eiria, damit der Erste Speercenturio sie für den Diebstahl an ihren toten Kameraden auspeitschen kann – der geneigte Leser kann sich in der Leseprobe zum ersten Buch davon überzeugen.
Peitschenhiebe vergisst man nicht so leicht. Eiria weiß natürlich, dass Balbus – ihrem alten Würfelgefährten – nichts anderes übriggeblieben ist; als Legionäre sind sie schließlich alle Befehlsempfänger. Aber trotzdem hat sie ihm niemals vergeben, dass er ausgerechnet diesen Befehl stumm befolgt hat.
Balbus Oceanus ist ein kleines Steinchen, ebenso wie Eiria Punina. Zwei kleine Steinchen, jedes für sich absolut unwichtig.
In der unten stehenden Leseprobe zu Herrin des Schwarms könnt ihr euch davon überzeugen, dass Soldat Balbus einen besonderen Platz in Eirias Herzen einnimmt. Vor die Wahl gestellt, wen sie dabei beobachtet haben will, den alten Legaten der Shinxiria ermordet zu haben, fällt ihr die Wahl nicht schwer. Damit lässt sie ein kleines Steinchen den Hügel hinunterkullern das eine Lawine in Gang setzt.
Leseprobe “Herrin des Schwarms
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Diese Woche erscheint mit Das Spiel der Türme Band 3 der sechsteiligen Roman-Reihe Die Türme von Taladur. Hier stellt der Autor Marco Findeisen einige der wichtigsten Figuren des Spiels vor.
Auch wenn beim Veröffentlichungstermin ganz gewiss Zufall und Produktplan ihre Finger im Spiel haben, könnte der Zeitraum kaum besser gewählt sein, spielt doch die Handlung in den Monaten Peraine (April) und Ingerimm (Mai) – wenn auch im Jahre 989 BF.
Das Spiel der Türme knüpft damit inhaltlich direkt an André Wieslers Die Last der Türme an und setzt die Geschichte um die Magnatentochter Jazemina Ernathesa und ihre verbotene Liebe zu Boromeo Amazetti ebenso fort wie jene um die Intrigen ihrer Schwester Daroca oder um die Ermittlungen des Garde-Capitans Erresto.
Zum Konzept der Serie gehört aber auch, dass die Autoren wie durch ein Kaleidoskop einen eigenen, sich immer verändernden Blick auf Taladur werfen und dadurch Personen und Themen in den Mittelpunkt rücken, die ihnen besonders am Herzen liegen. In Andrés Fall war das die Familia Xetarro und die Sorgen des Oberhaupts, einen geeigneten Nachfolger zu finden. In Das Spiel der Türme werde ich mich einer anderen Familie annehmen, die in den Vorgängerbänden leider nur ein Nebenrollendasein fristen durfte: die Familia Cavazaro.
Was bedeutet Familia? Und was bedeutet es, ihr als Klient zu dienen? Die Rolle der großen und der kleinen Leute im Spiel der Türme ist Thema meines Romans. Als kleinen Appetitanreger will ich euch im Folgenden jene drei Personen vorstellen, die – neben Jazemina, Daroca, Edelhart und Erresto – dabei im Rampenlicht stehen werden.
Dom Eclamor Habilio Cavazaro
Scheinbar teilnahmslos verfolgt der Mann, der in der Stadt nur ehrerbietig „Der Dom“ genannt wird, von seiner Hacienda della Estrellas aus das politische Treiben in Taladur und die alltäglichen Intrigen im Erzenen Rat. Er gibt sich als großzügiger Mäzen und Förderer der Pferdezucht und bittet man ihn um einen Gefallen, wird er diesen – so ausgefallen er auch sein mag – Kraft seines Einflusses erfüllen.
Doch verbirgt sich hinter der Fassade des Wohltäters ein eiskalter Geschäftsmann, der sich vorbehält, für jede seiner Gefälligkeiten eines Tages einen Dienst zu verlangen. Auf diese Weise hat sich der Dom ein Netz aus Abhängigkeiten geschaffen, das vom Fellachen bis zum Ratsmitglied reicht und das ihn in die vorteilhafte Lage bringt, das Treiben in Taladur wie ein Mirhamionettenspieler aus sicherer Entfernung dirigieren zu können.
Doch die Ereignisse der jüngeren Vergangenheit haben das Machtgefüge in Taladur durcheinander gebracht. Andere machen ihm seinen Status streitig oder versuchen, sich seinem Einfluss zu entziehen, und Dom Cavazaro muss einsehen, dass er, um seine Macht zu behaupten, wird kämpfen müssen.
Zitat: „Die Cavazaro hatten noch nie einen Sitz im Erzenen Rat und so wird es auch bleiben. Einer Mirhamionette magst du die Fäden durchtrennen. Den Puppenspieler verletzt du damit nicht.“
Laurenzio Amirato Vascagnani
Als Kind aus einfachem Hause wären dem magiebegabten Laurenzio die Tore der Puniner Akademie wohl auf immer verschlossen geblieben, hätte der Soberan seiner Eltern, Dom Eclamor Habilio Cavazaro, die Studiengebühren nicht übernommen. Acht Jahre lang schien sich die Investition in den strebsamen Schüler auszuzahlen, doch kurz vor Laurenzios Abschlussprüfung geschah etwas Unvorhergesehenes.
Unfreiwillig muss Laurenzio nun nach Taladur zurückkehren und trauert um den Verlust seines alten Lebens. Er droht, im Selbstmitleid zu ertrinken. Doch dann bietet ihm sein Gönner die Gelegenheit zu einem Neuanfang. Begeistert willigt Laurenzio ein. Doch was für den Puniner Stubenhocker wie ein aufregendes Abenteuer beginnt, entpuppt sich schnell als brutales Spiel um Macht und Einfluss. Und Laurenzio muss lernen, die Regeln zu akzeptieren, will er im Spiel der Türme nicht als Verlierer dastehen.
Zitat: “Ich bin für all das nicht geschaffen. Diese ganze Gewalt … (schüttelt den Kopf) … das ist doch Wahnsinn!“
Tagrasch
Seitdem der Dom den Ambosszwerg Tagrasch in einer Auseinandersetzung mit den Gräflichen Axtschwingern unterstützt hat, ist er Dom Cavazaros „Mann fürs Grobe“. Egal ob es schwere Lasten zu tragen oder einem unliebsamen Konkurrenten auf den Zahn zu fühlen gilt, Tagrasch steht in der ersten Reihe – bereit, die Interessen des Soberans mit allen Mitteln durchzusetzen. Von seinem neuen „Gehilfen“, dem schwächlichen Zauberschüler Laurenzio, der ihm vom Dom zur Seite gestellt wurde, zeigt er sich anfänglich wenig begeistert. Doch schnell wird der tumbe Zwerg lernen, dass ihm Laurenzios Fähigkeiten und nicht zuletzt dessen Verstand, eine große Hilfe sein können. Besonders dann, wenn wieder einmal die Grubenponys mit ihm durchgehen und sich Tagraschs Jähzorn in rasenden Wahn verwandelt.
Zitat: “Du warst es doch, der den Mut hatte, dem ehrwürdigen Väterchen den Bart zu färben. Da wirst du dir doch hierbei nicht gleich vor lauter Angst den Stollen fluten!“
Möge das Spiel der Türme beginnen
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Zornso lautet der vielsagende Titel des kommenden BattleTech-Romans von Bernhard Craw. In diesem Blog lässt euch der Autor Blut lecken und gibt einen ersten Einblick in die Geschehnisse.
Wer die Sprungpunkte kontrolliert, beherrscht den Zugang zu einem Sternensystem. In Präludium haben die 6th Defenders of Andurien Zenit und Nadir jener Sonne gesichert, um die Grand Base – die wichtigste Militärwelt der Konföderation Capella – kreist,. Nun führt Generalleutnant Mildred Humphreys eine der größten Flotten des Herzogtums gegen den Planeten.
Zorn ist der Titel des zweiten Bandes, der sich den Andurienkriegen widmet. Erlebe einen groß angelegten Feldzug aus nächster Nähe. Denn die Andurianer bieten nicht nur ein komplettes Mechregiment auf. Um auf dem Planeten landen zu können, müssen sie auch den Widerstand auf dem kalten Schlachtfeld im All brechen. Und um ihn zu halten, brauchen sie Heerscharen von Infanteristen. Doch die Capellaner sind nicht gewillt, die in der gesamten Inneren Sphäre gerühmten Earthwerks-Mechfabriken kampflos aufzugeben. Die in den weit verzweigten Stahlschluchten untergebrachten Anlagen werden nicht nur bis zur letzten Patrone, sondern auch bis zum letzten Blutstropfen verteidigt.
Eine weitere Herausforderung ist das Ausbildungsgelände der Death Commandos, das sich Hunderte Quadratkilometer um die Stadt des Todes herum erstreckt. Die Andurianer wollen es wegen seiner erheblichen psychologischen Bedeutung besetzen, müssen sich aber bald fragen, ob nicht vielleicht die Geister seiner früheren Herren bei der Abreise der capellanischen Eliteeinheit zurückgeblieben sind, um den Besatzern das Leben aus den Knochen zu saugen.
Auch Kriegerhaus Fujita ist kaum zu überwinden. Die fanatischen Kämpfer befinden sich auf heimatlichem Grund, kennen tausend Möglichkeiten, den Invasoren auszuweichen und ihnen empfindliche Schläge zu versetzen, wenn diese es am wenigsten erwarten.
Zu allem Übel muss sich Mildred der Tatsache stellen, dass ein Planet mit einer Milliardenbevölkerung nicht allein durch militärische Maßnahmen zu befrieden ist. Die neuen Untertanen müssen für das Herzogtum gewonnen werden. Wer unter capellanischer Herrschaft benachteiligt war, der wird die Befreiung durch die Andurianer sicher willkommen heißen – es sei denn, er verbirgt seine Mordabsichten hinter jenem Lächeln, das niemals von einem capellanischen Gesicht weicht.
Zorn schildert den gesamten Grand Base-Feldzug der Andurianer vom September 3030 bis zum April 3031. Wir treffen viele Bekannte aus Präludium wieder – darunter auch einige, die niemand mehr auf der Rechnung haben dürfte …
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Seit heute ist mit Das Spiel der Türme der dritte Teil der Reihe Die Türme von Taladur im Versand. Autor Marco Findeisen eröffnet nun das Spiel für seinen dritten DSA-Roman mit einer umfangreichen Leseprobe.
Wie schon der Vorgängerroman Die Last der Türme von André Wiesler, an den Das Spiel der Türme lückenlos anschließt, setzt der Roman die Geschichte von Jazemina Ernathesa und den Kampf um ihren Geliebten Boromeo fort. Doch nicht nur auf ein Wiedersehen mit ihr darf sich der Leser freuen, denn auch die Handlungsstränge anderer Figuren werden aufgegriffen und weiterentwickelt. Da wären zum Beispiel Amaria Cordellesa, die Tandori-Brüder, Erresto Starazzas oder Dom Cavazaros, der dieses Mal deutlich mehr im Fokus stehen wird, als in den vorherigen Romanen.
Aber auch neue Figuren treten auf und spielen ihre Rolle. Denn das Konzept der Reihe sieht vor, dass meine fünf Autorenkollegen (Bernard Craw, André Wiesler, Eevie Demirtel, Dorothea Bergermann, Stefan Schweikert) und ich jeweils einen ganz persönlichen Blick auf die Stadt der Streittürme werfen.
Daher will ich von dem jungen Scholaren Laurenzio erzählen, der die Sicherheit der Puniner Studierstuben gezwungenermaßen verlassen musste und nun zurückkehrt in seine Heimatstadt Taladur. Während er noch mit seinem Schicksal hadert, bemerkt er nicht, wie er langsam zwischen die Interessen der einzelnen Mächtegruppen gerät. Vor allem der Dom, der ihn als Mäzen stets gefördert hat, scheint seine eigenen Pläne mit ihm zu haben. Dunkle Schatten legen sich über Laurenzios schöne neue Welt und stellen ihn vor eine schwerwiegende Entscheidung, die sein Leben für immer verändern könnte. Wird er die Regeln akzeptieren und mitmischen im Spiel der Türme?
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In diesem Blog-Eintrag beschreibt Bernard Craw einige grundsätzliche Überlegungen zum Schreiben von Military Science Fiction, wobei er speziell auf den für Juni geplanten zweiten Band der Andurienkriege, Zorn , eingeht.
Militärgeschichten für BattleTech zu schreiben ist weit weniger problematisch, als dasselbe vor einem historischen Hintergrund zu tun. Unbestritten ist, dass eine Handlung, bei der ein Krieg im Vordergrund steht, immer auch an Instinkte appelliert, die in der raubtierhaften Natur des Menschen wurzeln. Die Protagonisten werden nicht selten von ihrem Hass auf den Feind geleitet. Wenn dies in einem der Realität entnommenen Setting geschieht, ist es kaum zu vermeiden, sie auf die „verdammten Deutschen“ fluchen zu lassen oder auf die „barbarischen Russen“. Hier bietet die Fantastik, mithin auch BattleTech, die Möglichkeit, das diesbezügliche Potenzial des Lesers in eine ungefährliche Richtung zu lenken.
Der „philosophisch unterlegene Andurianer“ hat ebenso wenig ein reales Gegenstück wie der „wahnsinnige Maximilian Liao“. Hier kann sich der Leser während der Lektüre von den negativen Gefühlen der Protagonisten mitreißen lassen, in den Rausch des Schlachtfeldes eintauchen, ohne für das Zusammenleben in der echten Welt relativierende Einschränkungen vornehmen zu müssen. Deswegen ist es auch unbedenklich, wenn in Stackpoles Warrior-Trilogie die Capellaner die eindeutig bösen, die Kämpfer der Vereinigten Sonnen dagegen die strahlenden Helden sind. Letztlich sprechen wir hier von Weltraummärchen, und da darf das so sein.
Unabhängig von moralischen Überlegungen finde ich es jedoch reizvoller, einen Gegenstand von vielen Seiten zu betrachten. Dazu verwende ich gern unterschiedliche Perspektiven innerhalb eines Romans, und bei BattleTech lasse ich dabei alle involvierten Parteien zu Wort kommen. Ja, die Konföderation Capella ist eine Diktatur, ihr rigoroses Kastensystem widerspricht allem, was wir mit dem Begriff „Freiheit“ verbinden. Aber wenig im Universum ist völlig eindeutig, und Freiheit schließt auch immer die Möglichkeit ein, Fehler zu machen, sich falsch zu entscheiden.
Ich bin ein ausgesprochen freiheitsliebender Mensch, aber es fasziniert mich, gerade auch für Positionen, die nicht meine eigenen sind, literarischen Boden zu erkunden. Mag sein, dass eine Planwirtschaft nicht die ökonomische Schlagkraft einer Marktwirtschaft entwickeln kann, weil letztere die egoistischen Interessen der Beteiligten nicht mit dem Gemeinwohl synchronisiert. Andererseits wird ein zentral gesteuertes System den Wahnsinn unseres Individualverkehrs mit seinen Auswirkungen auf Umwelt und den unweigerlichen Menschenopfern an Verkehrstoten vermeiden können. Den capellanischen Großstädte auf Grand Base habe ich deswegen hocheffiziente öffentliche Verkehrswege gegeben, welche die andurianischen Eroberer staunen lassen. Tunnel mit mehrspurigen Laufbändern erlauben Fußgängern den schnellen Transport, klug geplante Arkologien verbinden als große, manchmal pyramidenartig angelegte Strukturen Grünanlagen mit Wohn- und Arbeitsbereichen – Kleinstädte, kompakt als Gebäudekomplexe realisiert. Aber romantische Schwärmerei ist auch hier nicht angebracht, wer das eine zeigt, sollte auch das andere nicht zudecken – das capellanischen Kastenwesen mit all seinen Härten, besonders für die wie Sklaven gehaltenen Servitoren, ist auch hier omnipräsent.
Ich hoffe, dass Zorn ein bunter, ein vielfältiger Roman geworden ist. Es gibt sie, die Guten und die Bösen und die sehr, sehr vielen normalen Menschen, die irgendwo zwischen den Extremen leben – und es gibt sie auf beiden Seiten.
Manchmal allerdings wird diese Betrachtungsweise schwer, dann nämlich, wenn mich als Autor die kulturelle Prägung des eigenen Heimatplaneten einholt. BattleTech wird vorwiegend in den USA entwickelt, und ich kann verstehen, dass man dort ein distanziertes, manchmal eben auch spielerisches Verhältnis zum dunkelsten Kapitel europäischer Geschichte pflegt. Aber wenn man einer Eliteeinheit schwarze Uniformen gibt und ihnen weiße Totenschädel an die Kragenspiegel steckt, wird mir unwohl. Trotzdem – auf die Death Commandos wollte ich nicht verzichten. Zu faszinierend ist ihre Rolle im BattleTech-Universum, zu wichtig für den Kampf um Grand Base, der im Mittelpunkt von Zorn steht.
Das also war eine wirkliche Herausforderung im Schaffensprozess: Einerseits im fiktiven Universum zu denken, durch die Figuren, die Welt so wahrzunehmen, wie sie es tun, und sie so dem Leser zu vermitteln. Aber andererseits nicht zu vergessen, in welcher Welt dieser Leser lebt, sich davor zu hüten, etwas zu glorifizieren, das abstoßender nicht sein könnte. Und das ist auch die Lösung, die ich anbiete: Die Death Commandos sind genau das – abstoßend. Sie sind die Pathologie des Militärs, sadistische Kampfmaschinen, enthoben alles Edlen und – im positiven Sinne – Soldatischen. Wer das Böse im BattleTech-Universum sucht – hier soll er es finden.
Und in Zorn werdet ihr es finden!
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Die Welt ist ein Dorf. Zum Glück gibt es neben unserer noch genügend andere Welten, damit wir uns nicht gegenseitig auf den Füßen stehen. Dieser Vielfalt phantastischer Welten hat sich die Arbeitsgemeinschaft Phantopia verschrieben … und das nicht erst seit gestern. Wir freuen uns, euch ein Projekt vorzustellen, dass es sich zur Aufgabe gemacht auf unser aller Steckenpferd von Dorf zu Dorf zu reiten. Doch lassen wir sie nun selbst zu Wort kommen.
Spielen, Spielen, Spielen
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Wir sind die Arbeitsgemeinschaft Phantopia im Verein für Kulturelle Koordinierung e.V. auf dem Campus der TU Ilmenau. Wir sind ein Fantasy- und Science-Fiction-Club feiern in diesem Jahr unser 40-jähriges Bestehen.
Das Prunkstück von Phantopia ist eine umfangreiche Bibliothek mit ca. 2000 Titeln. Außerdem widmen wir uns verschiedenen Varianten des Phantastischen Spiels von konventionellen Brettspielen und Tabletops bis hin zu Pen&Paper-Rollenspielen und Live-Rollenspiele. Daneben frönen wir dem sogenannten Jugger-Sport, einer Mischung aus Gladiatorenkampf und Rugby, der auf dem Film Jugger – Kampf der Besten beruht.
Lesen können wir auch
Darüber hinaus finden an verschiedenen Tagen im Jahr Lesungen und Vorträge bekannter Fantasy- und Science-Fiction-Autoren statt. Informationen dazu und zum Verein an sich erhaltet ihr auf unserer Homepage .
Denn eines haben all unsere Aktivitäten gemein: Sie machen nur zusammen Spaß. Daher ist jeder bei uns willkommen. Traut euch!
Phantastische Grüße
Euer Phantopia-Team

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Seit heute ist der Das Schwarze Auge-Roman Aldarin von Stefan Unterhuber im Versand. Der Autor berichtet im folgenden Blog von seiner Arbeit an diesem außergewöhnlichen Buch.
Hört, hört, liebe Leserinnen und Leser in spe!
Mit dem Roman Aldarin erscheint der erste In-time Das Schwarze Auge-Roman, also ein Roman, der sowohl in unserer realen Welt als auch in der Spielwelt Aventurien existiert. Es handelt sich bei Aldarin um das Werk eines anonym bleibenden aventurischen Gelehrten, der unter großen Mühen eine Geschichte aus einem magischen Elfenbuch, dem legendären Faedhari (siehe Aus Licht und Traum), ins Garethi übersetzt hat. Er erzählt darin eine Geschichte, die vor etwa 10.000 aventurischen Jahren spielt und die damit einen unmittelbaren Einblick in die Entstehung der elfischen Rasse und Kultur gibt.
Was ist aber nun die Besonderheit eines In-time Romans für euch als Leser, Rollenspieler und Spielleiter? Nun, ihr könnt euch den Roman nicht nur in der realen Welt kaufen und ihn euch ins Bücherregal stellen, sondern ihr könnt ihn auch euren Helden und Meisterpersonen auf den Charakterbogen und ins Inventar schreiben (Verfügbarkeit und ausreichend Silbertaler vorausgesetzt). Ihr könnt dann all das, was im Roman geschrieben steht, auch in der Spielwelt einsetzen. Damit fungiert das Buch nicht nur als Roman, sondern es kann gleichzeitig auch als Spielhilfe und Inspiration für Spieler von Elfen und Gelehrten dienen, als Motivation für Entdecker und Schatzsucher und sogar als Quelle für Abenteuerideen für Spielleiter. Gerade Letzterem wurde mit einem eigenen Anhang Rechnung getragen, in dem der interessierte Leser eine Fülle von Hinweisen und Anregungen fürs eigene Spiel finden kann. Denn obwohl Aldarin vor 10.000 aventurischen Jahren spielt, so hat vieles von dem, was die Protagonisten des Romans tun und erleben in der aventurischen Jetztzeit noch immer eine Bedeutung. Orte sind noch vorhanden, Ereignisse wirken noch nach und manche Wesen haben gar die Zeit überdauert und können, weise befragt, durchaus noch Auskunft geben.
Also lasst eure Elfen eine mystische Geschichte aus der Urzeit ihres Volkes erzählen oder lasst sie sehnsüchtig vom Weg ins Herz des sala mandra träumen! Lasst eure Gelehrten, Forscher und Entdecker auf die Suche nach der ersten Siedlung der Hochelfen gehen oder lasst sie ihr Glück bei der Befragung von Flüssen, Bäumen, Tierkönigen, Riesen und Feen versuchen! Lasst eure Geweihten den geheimnisvollen Hinweisen auf Greifen und Gryphone nachjagen oder lasst eure Abenteurer und Glücksritter hoch im Norden auf der Suche nach der Federkrone Simias und der Knochenkeule des Orkschamanen Gruschar die Erde durchwühlen!
All das könnt ihr tun, müsst aber nicht. Ihr könnt auch einfach nur die Geschichte lesen. Und worum es bei der Geschichte geht, werde ich euch im zweiten Teil des Blogs erzählen.
Hier eine Leseprobe aus dem Roman Aldarin.
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Der Deutsche Phantastik Preis (dpp) hat einmal mehr seine virtuelle Pforte geöffnet und lädt alle Freunde des Phantastischen dazu ein, ihre Helden des vergangenen Jahres 2011 zu küren.
Seit 1999 wird der dpp vom Online-Magazins Phantastik-News ausgerichtet und in diversen Kategorien vergeben (siehe unten). Das Prozedere des Publikumspreises ist seit Jahr und Tag dasselbe: Noch bis zum 1. Juli 2012 läuft die Nominierungsrunde, in der – neben einigen Jury-Vorschlägen – jeder passende Beitrag ins Rennen um die fünf Plätze in der Hauptrunde geschickt werden kann. Diese wird anschließend vom 14. Juli bis zum 31. August 2012 stattfinden, bevor die Sieger am 13. Oktober 2012 auf der Buchmesse-Con in Dreieich geehrt werden.
Mauerblümchen Rollenspiel
Die phantastischen Welten der Rollenspiele und Tabletops fristen beim dpp traditionell ein Schattendasein. So zählt es zurückblickend schon zu den Höhepunkten, dass 2007 der Shadowrun-Roman Böses Erwachen von André Wiesler als „Bester deutschsprachiger Roman“ nominiert worden war. Dasselbe Kunststück gelang Tobias Radloff ein Jahr später mit seinem DSA-Roman Satinavs Auge und Carolina Möbis mit ihrem BattleTech-Roman Duo Infernale – wenn auch in der Kategorie „Bestes deutschsprachiges Romandebut“.
Eine Ausnahme stellt allein Mia Steingräber dar, die 2007 und 2008 den Preis als „Beste Grafikerin“ erhielt.
Unverbindliche Preisempfehlung“
So kann es doch nicht weitergehen … oder? Und hier seid ihr gefragt. Registriert euch und macht euch für euer Hobby und eure Lieblinge stark. Wählt einfach euren Favoriten aus den untenstehenden Vorschlägen oder zaubert etwa einen eigenen Günstling aus dem Hut. Es ist an euch!
Bester deutschsprachiger Roman
- Dorothea Bergermann: Tagrichter (Das Schwarze Auge 134, Ulisses Spiele, ISBN: 9783890641263)
- Bernard Craw: Türme im Nebel (Die Türme von Taladur 1, Das Schwarze Auge 135, Ulisses Spiele, ISBN: 978-3-86889-166-9)
- Eevie Demirtel, Marco Findeisen: Tod auf dem Mhanadi (Kunchomer Pfeffer 2, Das Schwarze Auge 136, ISBN: 978-3-86889-167-6)
- Reinhold H. Mai: Die Wiege der Basilisken (Classic BattleTech 19, Ulisses Spiele, ISBN: 978-3-86889-153-9)
Bestes deutschsprachiges Romandebüt
- Alex Spohr: Der Pfad des Wolfes (Das Schwarze Auge 128, Fantasy Productions, ISBN: 978-3-89064-148-5)
Bester internationaler Roman
- Randall N. Bills: Die Zweifel des Ketzers (MechWarrior: Dark Age, Ulisses Spiele, ISBN: 978-3-86889-162-1)
- Atlan: Hetzjagd im Blauen System (Atlan 39, Ulisses Spiele, ISBN: 978-3-86889-160-7)
Beste deutschsprachige Kurzgeschichte
Alex Spohr: Das Geheimnis des Kitab ash Shifa (In: Aventurischer Bote 150, Ulisses Spiele)
Beste Serie
- Das Schwarze Auge (Ulisses Spiele)
- Die Türme von Taladur (Ulisses Spiele)
- Kunchomer Pfeffer (Ulisses Spiele)
- BattleTech (Ulisses Spiele)
- MechWarrior: Dark Age (Ulisses Spiele)
- Atlan (Ulisses Spiele)
Bester Grafiker
- Arndt Drechsler
- Anja Di Paolo
- Marcus Koch
- Anna Steinbauer
- Alan Lathwell
- Jon Hodgson
Mit Gruß und Dank
Euer Clemens

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Die Juni-Neuheit unseres Vertriebspartners Scratch hat es von der Auslieferung nun auch endlich in unseren eigenen Shop geschafft und kann ab sofort hier bestellt werden.
Too Bad To Be God ist ein Kurzgeschichten-Band, in dem 10 göttlich-komische Kurse die Welt der Gotthochschule von Dingenskirchen illustrieren. Das Buch richtet sich an alle Freunde der humoristischen Fantasy. Jeder Kurs ist in sich abgeschlossen, so dass auch ein Lesen in Etappen gut möglich ist.
Hier der Klappentext:
Wer sich als Apotheker schlafen legt und als Pillendreher, also als Mistkäfer, erwacht, der ist geneigt, an schlechtes Karma zu glauben. So ergeht es eines Morgens Herrn Bartholomäus Pille. Doch an der GHS, der weltweit ersten und einzigen Gotthochschule im beschaulichen Ort Dingenskirchen, merkt er schnell, dass Götter auch so ihre Probleme haben.
An der GHS lernen Götter und andere höhere Entitäten, wie man Gläubige mit dem richtigen Coaching und gezielter Marketingstrategie für sich gewinnt. Zehn Kurzgeschichten bzw. Kurse sind dafür angesetzt. Und am Ende zeigt sich: Götter sind auch nur Menschen.

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Der Rauch der ewigen Nachfolgekriege hat sich noch nicht gelegt, da wird die Glut der Schlacht aufs Neue entfacht. Aus der Asche der Jahrhunderte erheben sich neue Mächte und mit ihnen die alten Träume von Macht und Herrschaft.
Die BattleMechs und ihre Piloten kommen nicht zur Ruhe. Aber dafür sind sie schließlich weder konstruiert noch ausgebildet worden. Das Hardware-Handbuch 3039 und die dazugehörigen Datenbögen laufen in naher Zukunft vom Fließband. Haltet die Augen offen – allerdings sind zehn Meter hohe Kriegsmaschinen auch schwer zu übersehen.
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Neues vom Mantikore Verlag. Zur zeit wird Einsamer Wolf Band 10 – Die Kerker von Torgar gedruckt. Einsamer Wolf Spieler dürfen sich also freuen! Zeitgleich erscheint der erste Roman im Mantikore-Verlag: Herr der Zeit (eine dt. Erstveröffentlichung von SciFi Urgestein Joe Haldeman). Denn, der Mantikore-Verlag plant den Aufbau einer Romansparte in seinem Produkt Portfolio. Neben preisgekrönten Klassikern wie den Büchern von Joe Haldeman (Herr der Zeit, Der Ewige Krieg) und Robert Silverberg (Die Majipoor Chroniken) wird es auch Bücher von dt. Autoren wie z.B. Andreas Schnell geben. Der erste hierfür geplante Band wird “Tage des Niedergang” heißen und erscheint vorraussichtlich im Herbst/Winter 2012. Copyright © 2008 Dominik für den Rollenspiel Almanach. ============================================================= Rollenspiele gibts beim Sphärenmeister ============================================================= ============================================================= Danke für das Abonnieren meines Feeds! Der Almanach – Dein Blog mit täglich frischen News aus der deutsch- und englischsprachigen Rollenspiel-Szene. Merkwürdig geschriebene Berichte über interessante Dinge! (Digital Fingerprint: e1a7e4fd78c4d9275a3b9b5c268c7021) Schlagworte:Herr der Zeit, Mantikore-Verlag

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Jetzt könnt ihr Das Schwarze Auge-Romane auch auf eurem E-Book-Reader oder Tablet-PC lesen. Die folgenden Romane sind jetzt für 7,99€ überall erhältlich, wo es E-Books gibt.
  • Aldarin (Unterhuber, Stefan)
  • Angbar Mortis (Krzywik-Groß, Mike)
  • Der erste Kaiser (Jödemann, Daniel)
  • Der Kreis der Sechs (Masberg, Michael)
  • Die letzte Kaiserin (Jödemann, Daniel)
  • Herr der Legionen (Vogt, Judith C.)
  • Herrin des Schwarms (Vogt, Judith C.)
  • Im Schatten der Esse (Vogt, Judith C.)
  • Isenborn I: Stein (Craw, Bernard)
  • Isenborn II: Erz (Craw, Bernard)
  • Isenborn III: Eisen (Craw, Bernard)
  • Isenborn IV: Stahl (Craw, Bernard)
  • Khunchomer Pfeffer: Schattenflüstern (Demirtel, Eevie/Findeisen, Marco)
  • Khunchomer Pfeffer 2: Tod auf dem Mhanadi (Demirtel, Eevie/Findeisen, Marco)
  • Mörderlied (Schweikert, Stefan)
  • Nachtrichter (Bergermann, Dorothea)
  • Riva Mortis (Krzywik-Groß, Mike)
  • Tagrichter (Bergermann, Dorothea)
  • Taladur 1: Türme im Nebel (Craw, Bernard)
  • Taladur 2: Die Last der Türme (Wiesler, André)
  • Taladur 3: Das Spiel der Türme (Findeisen, Marco)
  • Über den Dächern Gareths (Schweikert, Stefan)

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Wer nach Illustrationen aus dem Mittelalter sucht oder Kupferstiche mag, Holzschnitte braucht oder einfach alte Zeichnungen ist auf Old Book Art.com bestens aufgehoben. Das ganze ist zudem noch kostenfrei. Dazu heißt es: The mission of Old Book Art To provide & facilitate access to free illustrations: pictures, drawings, maps and other images scanned from antiquarian, public-domain books and other old documents. We have over 4,700 images in our gallery with more added regularly, all at no cost and most available at very high resolution. Most of these we have scanned or edited ourselves. We will also screen and provide links to other high quality resources. Copyright © 2008 Dominik für den Rollenspiel Almanach. ============================================================= Rollenspiele gibts beim Sphärenmeister ============================================================= Danke für das Abonnieren meines Feeds! Der Almanach – Dein Blog mit täglich frischen News aus der deutsch- und englischsprachigen Rollenspiel-Szene. Merkwürdig geschriebene Berichte über interessante Dinge! (Digital Fingerprint: e1a7e4fd78c4d9275a3b9b5c268c7021) Schlagworte:Illustrationen, zeichnungen

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Bernard Craw lädt zur Leserunde der Türme von Taladur. Wir verlosen zu diesem Anlass fünf E-Books (epub) des Romans Türme im Nebel unter allen, die uns bis zum 9.12., 0:00 Uhr die folgende Frage beantworten: Durch welche besonderen Bauwerke zeichnet sich Taladur aus? Die Antwort bitte an: preisausschreiben@ulisses-spiele.de. Wir freuen uns, wenn die Gewinner an der Leserunde teilnehmen.
Niemals wurde eine aventurische Stadt so dicht beschrieben wie Taladur. Ein Zyklus aus gleich sechs Romanen spielt in der almadanischen Eisenstadt. In Die Türme von Taladur geht es um Liebe und Intrige, um streitsüchtige Familias, die nach dem Posten des Ratsmeisters greifen, um die Sehnsüchte und Ängste in dieser brodelnden Stadt.
Leserunden.de ist eine etablierte Plattform, auf der sich Leseratten treffen, um gemeinsam Bücher zu erleben. Dies geschieht in einem Internet-Forum in dem man sich kostenlos registrieren kann. Die Moderatoren teilen das Buch in Leseabschnitte ein, zu denen jeweils ein eigener Diskussionsfaden eröffnet wird. Die Teilnehmer schildern und diskutieren ihre Eindrücke im jeweiligen Leseabschnitt. Durch die Beiträge der anderen entdeckt man Aspekte des Romans, die einem anderenfalls entgangen wären, und kann sich, gern auch kontrovers, zum Werk austauschen. Das Lesetempo kann dabei jeder selbst bestimmen - durch die Einteilung in Abschnitte wird verhindert, dass langsamere Leser unbeabsichtigt Hinweise erhalten, die die Spannung zerstören würden. Auch der Autor nimmt teil und beantwortet Fragen zu seinem Buch. In den FAQ von leserunden.de werden die ersten Schritte im Forum und der Ablauf einer Leserunde ausführlich erklärt.
Am 21. Dezember 2012 startet die Leserunde zu Türme im Nebel, dem Auftaktband von Die Türme von Taladur. Hier könnt ihr dem Autor Bernard Craw, der auch Fachredakteur der Reihe ist, Löcher in den Bauch fragen und gemeinsam mit anderen Lesern Taladur entdecken. Bei diesem ganz besonderen Leseerlebnis kann jeder mitmachen - man muss weder ein ausgewiesener Literat sein noch Kenntnisse im Hintergrundmaterial zu Das schwarze Auge mitbringen. Bei einer Leserunde geht es nur um eines - die Freude am gemeinsamen Lesen.

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Ingo von Obskures.de (der es wiederum von Kobold Press hat) macht auf eine beachtliche Sammlung gemeinfreier Mittelalterlicher Schriften aufmerksam. Wer Handouts für Fantelalter oder historische Hontergründe sucht dürfte hier ein Schlaraffenland angesichts der über 35.000 Manuskripte finden. Copyright © 2008 Dominik für den Rollenspiel Almanach. ============================================================= Rollenspiele gibts beim Sphärenmeister ============================================================= Danke für das Abonnieren meines Feeds! Der Almanach – Dein Blog mit täglich frischen News aus der deutsch- und englischsprachigen Rollenspiel-Szene. Merkwürdig geschriebene Berichte über interessante Dinge! (Digital Fingerprint: e1a7e4fd78c4d9275a3b9b5c268c7021) Schlagworte:Bilder, Handout, Handouts, Sammlung

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Als Ulisses 2011 BattleTech in Deutschland übernahm, wurde entschieden die Einheitennamen im Original zu belassen. Das hatte den Hintergrund, dass wegen der Eindeutschung und stellenweise sehr freien Adaption der Namen in der Vergangenheit einige vermeidbare Probleme bei Händlern und am Spieltisch entstanden waren, die man bereits im Vorfeld ausräumen wollte. Ein Umstand, der Käufern von Total Warfare oder des Hardware-Handbuchs 3039 sicherlich bereits aufgefallen sein dürfte. Das setzen wir natürlich auch im Hardware-Handbuch 3050 und den Datenbögen 3050 fort.
Da viele Leser der BattleTech-Romanreihe jedoch nichts mit dem Spiel zu tun hatten, hätte eine radikale Änderung der Benennung dort nur zu unnötigen Verwirrungen geführt, weswegen dort nach wie vor die eingedeutschten Varianten der Mech- und Panzernamen zu finden sind.
Um alten Hasen aus der Spieleszene eine Übersicht zu geben und Romanlesern einen Einblick in die Originaltitel des Spiels zu leisten, haben wir eine Liste zusammengestellt, die sowohl die Englisch-Deutschen, wie auch die Deutsch-Englischen Begriffe zusammenträgt.
Den Download findet ihr hier.

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Hier hatten wir euch eingeladen, einen kurzen Artikel, ein Gedicht oder eine Kurzgeschichte zum Praiosfest zu schreiben. Die Gewinnerbeiträge präsentieren wir euch nach und nach in diesem Blog. Heute: Teil 5 der Beiträge.
Und diesmal sogar mit drei Abschnitten, denn mir ist da ein kleiner Fehler unterlaufen. Sowohl Cornelia als auch ihr Bruder Benjamin Majehrke haben an unserem Wettbewerb teilgenommen. Gewonnen hatte der Beitrag von Cornelia, ich habe mich aber vom Nachnamen in die Irre leiten lassen und den Beitrag von Benjamin veröffentlicht. Hier nun also auch Cornelias Beitrag.
Cornelia Majehrke:
Praiosfest in Andergast.
Mein Weg führte durch die Weiten der Khom, in die dichten Dschungel des Süden, entlang verlassenener Straßen der Schwarzen Lande, über Gebirge und Ebenen, durch Schnee und Eis. Zu Land und zu Wasser.
Nur selten waren die Tage finsterer, als sie an jenen des Namenlosen alljährlich aufs Neue erscheinen. Eine Zeit des Bangens und Verbergens, der Stille und der Furcht.
Und doch!
Stehe ich an diesem Tag, dem Ersten des neuen Jahres, im hellen Scheine Praios' auf unserem Marktplatz im unvergleichbaren Andergast, sehe wie die lachenden Kinder mit bemalten Gesichtern der Sonne gleiche den stolzen Bronzegreifen im Zentrum umtanzen, höre ihr glockenhelles Lachen, spüre ihre Freude, ihre Begeisterung, wenn sie die gelben Stoffstücken, Strahlen der allherrlichen Sonne, in jeden Winkel und jede Gasse der Stadt tragen die Dunkelheit vertreibend und uns das Licht wiederbringend, dann weiß ich, dass Hoffnung und Zuversicht in unseren Herzen von Neuem erblühen.
Selbst dem Grimmsten steht an diesem Tage ein Lächeln im Gesicht, und mags nur an dem Eichelmastschwein liegen, dem die Kleinen eine Sonne auf die üppige Speckschwarte gepinselt haben. Der dickste Sonnenstrahl in ganz Andergast.
Mögen die fernen Städte des Mittelreiches, des lieblichen Feldes und der Tulamiden Lande groß sein wie unser ganzes Reich. Mögen sie uns an Reichtum, an Pracht und Wohlstand weit übertrumpfen. Heut liegt die Stadt des Lichts im Herzen Andergasts, strahlt über alle Grenzen hinaus. Gar bis Nostria, auch diese zu erleuchten.
Aus aller Kehlen erfüllt Gesang die Luft. Mal laut, mal leise, mal hoch, mal tief. Und zugegebener Maßen beim Ein um Anderen ziemlich schräg. Ein Ruf an die himmlischen Zwölfe, vor allem aber ihrem Widersacher, mit nur einer Botschaft: Wir leben noch! Und wir werden es auch weiter tun!
So macht es uns gleich, wo auch immer ihr seid, erstrahlt in der Hoffnung des neuen Jahres und heißt es voll Zuversicht mit lauter Stimme willkommen!
Avis Velamen, Magister h.c. des Kampfseminares zu Andergast

Von Kevin Werthmann:
Mag man zwar in vielen Teilen Aventuriens den gleichen Göttern huldigen und sich gar ebenso innig vor ihnen fürchten (berechtigt oder nicht muss ein Jeder selbst entscheiden), so sind doch die lokalen Sitten verschieden, weswegen dem geneigten Leser eine solche beschrieben werden soll.
Im Koscher Land drang folgendes Gebet an mein Ohr, bei dem eine kleine götterfürchtige Gemeinde allerlei Opfergaben, dergestalt Bernstein, Figürchen und selbst fein gearbeiteter Goldschmuck, zur zweiten Praiosstunde in eine Feuerschale auf dem Dorfplatze warf und voll Angst und Bange die Gnade PRAios erhoffte. Der Dorfälteste, gehüllt in ein graues Büßergewand, sprach zu den Bewohnern mit markiger und tragender Stimme folgendes: „Wir haben uns heute versammelt, um nach den götterlosen Läufen den Herren Alverans zu opfern. Seine richtenden Strahlen ereilen uns Lauf um Lauf, sie erwärmen unsere Herzen und illuminieren den rechten Weg, dem alles Derische zu folgen hat. Doch wer sich ins Dunkle flüchtet und sich im Namenlosen verirrt, den straft Praios' Antlitz fürwahr! So mögen die Ketzer im Glanze Alverans vergehen und ihre Seelen gereinigt werden! Lasst uns nun gemeinsam Lüge und Unrecht von uns stoßen und sie Praios' reinigenden Flammen übergeben. Götterfürst, nehme unsere bescheidenen Gaben und schenke uns Gnade! In luce veritas!“
Als die Gaben den Flammen übergeben wurden, lag eine drückende Stille über dem Platz. Eine geschlagene Stunde warteten die Leute, mit jedem Augenblick unruhiger ob PRAios sich ihrer Seelen erbarmen möge. Erst als sich die Wolken verzogen und die Sonne ihre Strahlen hernieder auf das Dorf sandte, hörte man das vielstimmige erleichterte Seufzen der Menge. Hoffen wir um des feinen Schmuckes wegen, dass die Opfergaben dorthin gekommen sind wo sie hingehen sollten.
– Cyberian Kornschmidt von Angbar, Geweihter des Nandus
Von Pascal Kluthe:
Sei gegrüßt Bruderschwester,
viel habe ich auf dem Festland erlebt, viel Schönheit ist mir widerfahren. […] Doch heute möchte ich dir von einen durchaus verwunderlichen -um nicht zu sagen einzigartigen- Fest der Garethjas berichten.
Am 2. und 3. Praios wird im Land der Garethjas das so genannte Praiosfest gefeiert, […]. Jedem Fremdiji ist die Erleichterung nach den Bruderlose Tagen ins Gesicht geschrieben.
Und vom armen Mann bis zur Djunkara ist jedem Fremdiji eine ungewöhnliche Freundlichkeit zu zuschreiben, während sie durch die geschmückten Straßen Garethj’s ladjen.
Mit einen breiten Grinsen auf den Wangen kaufen herzliche Mütter für die Familie Braten und Männer und Kinder schmücken derweil das Haus mit einzigartigem Kitsch, nachdem sie, mit einer Sorgfalt die ich nicht beim Fremdiji vermutete, den gesammelten Schmutz des letzten Jahres aus dem Haus beförderten.
Die Priester des Bruder Praios stolzieren durch die Gassen Garethj’s und beschimpfen die Magie, die in ihren Augen schändlich und einzigartig ist. Doch Bruderschwester lasse dich nicht auf eine Diskussion mit ihnen ein! […] Auf meiner Flucht suchte ich Schutz in einer leeren Kammer eines Hinterhofs und konnte sie somit abwimmeln. Doch von nebenan war Gesang zu hören. Junge und alte stimmten zusammen ein Lied an, welches ich zuvor bei einer der unzähligen Prozessionen schon hörte. Es handelt von Dank und Ehre die Bruder Praios erreichen soll, für die Sonne und die Ordnung die den Bruderlosen hält im dunklem Chaos fern der Welt. Durch Schlitze im Mauerwerk konnte ich eine harmonische Szenerie betrachten. Die ganze Familie hatte sich um eine kleine geschmückte Bosperanie gesetzt, die ins Haus geholt und ihrer Natürlichkeit beraubt wurde. Der Geruch herzhaften Essens drang durch die Öffnung. […]
Ich verbrachte eine schöne Zeit bei der Familie, jedoch kostete ich zuviel des guten Weines um ab diesen Zeitpunkt in praiosgefäliger Wahrheit über die vielen Kuriositäten zu berichten.
[…]
Dajin aus Tuzak

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Hier hatten wir euch eingeladen, einen kurzen Artikel, ein Gedicht oder eine Kurzgeschichte zum Praiosfest zu schreiben. Die Gewinnerbeiträge präsentieren wir euch nach und nach in diesem Blog. Heute: Teil 6 der Beiträge.
Von Phillip Neitzel:
Lob und Preis Praios dem ewigen Götterfürsten!
Seht die Sonne! Erstrahlen nach dunklen Tagen. Fürchtete nicht mehr die Dunkelheit des Namenlosen, Praios hat sein Reich erneut gegen jedes Unbill geschützt.
Kein Leben fand sein Ende während der Finsternis und keines begann unter bösem Vorzeichen. Es bleibt nur ein böser Traum der sich auflöst im Licht des Praiosauges. Wohlwollend blickt es auf Jilaskan, das Eiland der Glückseligen.
Ein gutes Jahr geht vorüber für unsere Gemeinschaft! Kaum ein Fang war vom Bösen berührt und musste dem reinigenden Feuer übergeben werden. Die Früchte des Landes gediehen prächtig und so auch seine Kinder. Größer ist die Gemeinde der Glückseligen geworden! Geburten und Initiationen gab es zu bejubeln. Doch frohlocken wir auch über jene die wie unser Bruder Gurvan das Licht erst spät fanden. Noch vor einem Jahr wahr er Rurjidan, schiffbrüchig und gestrandet! Doch nun steht er als Bruder in unserer Mitte! Frohlockt für Gurvan! Denn Praios meint es gut mit uns!
Doch nicht jeder Fleck Deres ist so vom Licht berührt wie der unsere! Nein! Auf dem Festland herrschen schreckliche Zeiten! Ein Jahr des Aufruhrs geht vorüber und gekrönte Häupter rollen in den Gossen der Städte. Noch immer hat das Reich Rauls keinen Thronfolger!
Selbst das Erbe der weisen und gütigen Priesterkaiser deren Gedenken uns alle verbindet liegt zertrümmert. Die Stadt des Lichts zerstört, das Ewige Licht erloschen.
Lob und Preis dir Praios, gerechter Sonnenfürst!
Denn wir erkennen unsere Aufgabe!
Auszuziehen in die Welt, damit das Licht auch für unsere armen Geschwister wieder so erstrahlt, wie es hier niemals erloschen ist! Wie einst die Priesterkaiser in schwerster Not uns mit dem weltlichen zu belasten und das Reich zu retten. Es bedeutet einen Auszug vom Eiland der Glückseligen doch auch Grund zu frohlocken! Denn wir erfüllen den Willen Praios!
Lob und Preis ihm, dem gerechten Sonnefürsten!
-Predigt und Aufruf zur Quanionsqueste, gehalten auf Jilaskan am Neujahrstag 1035
Von Ruth Weiand:
Hoch geehrte Azina saba Nazir,
wie schön, nach all der Zeit noch einmal von euch zu hören!
Wie wir hier zu Lande, dass Praiosfest begehen, möchtet ihr wissen? Für die Forschung?
Nun, das Praiosfest ist für uns das größte Fest des Jahres, und alle, ob groß, ob klein, fiebern diesem entgegen, umso mehr natürlich in den grausigen Tagen davor.
Das Fest selber ist so ein umso freudigeres Ereignis. Früh morgens brechen wir alle vom Gut gemeinsam auf, um an der großen Praiosprozession teilzuhaben. Unsere Kleinen üben bereits fleißig die Gebete und Gesänge hierfür. Besonders festlich ist auch der anschließende Gottesdienst, in welchem der Herr Praios uns seinen Schutz für den kommenden Götterlauf verspricht. Ich empfinde diesen immer als den schönsten Festteil.
Für die Kleinen freilich beginnt der Spaß danach erst richtig an. Dann wird das ganze Gut festlich geschmückt, unentwegt werden Praioslieder gesungen, wobei sich in dieser Region wohl auch das ein oder andere Lied zu ehren der Göttin Peraine darunter mischen mag.
Später bekommen dann die Kinder ein paar Geschenke, darauf freuen sie sich natürlich insgeheim am meisten, und auch ich habe meiner liebsten Traviagattin dieses Jahr wieder ein Schmuckstück fassen lassen.
Danach gibt es ein großes Festessen, und mein Schwiegervater, ein wunderbarer Geschichtenerzähler, erzählt aufs Neue den alten Mythos, wie die Zwölfe den Namenlosen besiegten. Danach werden auch andere Sagas erzählt, die Alten kennen unheimlich viele davon, und auch ich habe jedes Jahr aufs Neue einige unserer gemeinsamen Abenteuer zu erzählen. Die Geschichte, wie wir mit Praios Hilfe das Nest der Namenlosen bei xxx auftaten und zerschmetterten darf an diesem Tage natürlich nicht fehlen.
Aber warum kommt ihr nicht einfach vorbei und feiert das Fest mit uns gemeinsam? Ich bin sicher, dass würde eurer Forschung mehr bringen, und wir hätten sicherlich außerdem noch einiges zu erzählen.
Mögen die Zwölfe mit euch sein,
euer Gerion Lassan

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