Nicht "gildenmagische" Lehrer

Majestic-X

Sethskind
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Hallo,

mir ist da was aufgefallen, und würde gerne einmal hören was ihr dazu denkt. Es gibt ja eine ganze Reihe von Lehrkräften an den Akademien die nicht "Gilden"zauberer sind, jedenfalls nehme ich das an. Meistens handelt es sich dabei um Elfen, Druiden und in einem Fall habe ich sogar eine Hexe erwähnt gefunden, auch wenn das der Kreis der Einführung war (was ja keine Akademie ist). Welchen Status genießen diese Personen ? Die werden wohl nicht der Gilde beitreten müssen, da die Gildenmagier über den neuen Wissenzuwachs an sich ja schon ziemlich erfreut sein dürften. Sie dürften sich auf der anderen Seite aber auch den Vorstellungen und Regeln der Magier ein wenig anpassen, und diesen ein wenig entgegen kommen.
Besitzen diese Zauberer sowas wie ein persönliches Empfehlungsschreiben ? oder werden sie nur mit Gold oder ähnlichen abgetan ? Wenn ja kann man als Spieler für seinen "NichtgildenMagier" eine ähnlichen Status anstreben, mit dem man sich gut Freund mit einer der Gilden machen kann, ohne ihr beizutreten oder ist das eher für die Zeit des Ruhestands der Spielfigur gedacht, wenn überhaupt ? :nixwissen:

Viele Grüße
Majestic-X
 
AW: Nicht "gildenmagische" Lehrer

Ich glaube schon, dass sie der Gilde beitreten müssen. Zumindest in den Großen Akademien im Horas- und Mittelereich.
Aber kommt letztendlich auf die Akademie an, würde ich sagen.
 
AW: Nicht "gildenmagische" Lehrer

Naja, grade Belhanka, Gerasim, Olport und der Kreis der EinFÜHLUNG (!!) haben viel an Elfen und/oder anderen Nicht-gildenmagischen lehrern (bitte zu beachten: der Großteil meiner Infos ist DSA 3 zeitlinientechnisch, eg vor Borbi und soll es bis wir endlich soweit sind auch bleiben!), und ich kann mir kaum vorstellen daß die einen "Reisenden lehrer/nachbarelfen" (im KdE sogar "Heimvorteil") dazu zwingen der Gilde beizutreten.,....
Natürlich muss man da differenzieren: in "Ernsthaften" Akademien, wie oben schon genannt speziell im Horas und Mittelreich ist das was anderes, aber dort wird man, auch aus diesen Gründen, (wenn ÜBERHAUPT) nur ein oder 2 Elfische "Lehrer" finden, Hexen und Druiden eher Fehlanzeige.........;)

Hoffe das war hilfreich.
 
AW: Nicht "gildenmagische" Lehrer

Ähm die genannten sind für gewöhnlich entweder recht eng an das Konzept der Akademie gebunden. Das Konzil der Elementaren Gewalten mit seinen Konzilsdruiden oder auch die Akademie in Gerasim z.B. das sind aber echte Abweichungen von der Norm. Gildenmitglieder sind diese Leute in aller Regel nicht. (Die Beschreibung bei Gerasim spricht von "durchreisen" und in der Beschreibung von Drakonia findet sich sogar explizit, dass die Druiden nicht teil der Magiergilden sind.)
Ein anderer genannter Fall ist eine firnelfische Lehrmeisterin in Belhanka, bei der allerdings auch nicht angegeben ist ob sie nicht zusätzlich die gildenmagische Ausbildung durchlaufen hat. (was meiner Meinung nach die Vorraussetzung für eine Gildenzugehörigkeit ist.)
Ich glaube schon, dass sie der Gilde beitreten müssen.
Müssen dürfte hier das falsche Wort sein, die Frage ist eher "dürfen" sie? Die Gildenmitgliedschaft ist für Magiewirker mit einer Reihe von Privilegien und vor allem einen sonst nicht erreichbaren Grad an Rechtssicherheit verbunden. Daher gehe ich auch davon aus, dass man bestenfalls jemanden zulässt der auch tatsächlich durch die gildenmagische Ausbildung gekommen ist. (Finkenfarn z.B.)
Besitzen diese Zauberer sowas wie ein persönliches Empfehlungsschreiben ? oder werden sie nur mit Gold oder ähnlichen abgetan ? Wenn ja kann man als Spieler für seinen "NichtgildenMagier" eine ähnlichen Status anstreben, mit dem man sich gut Freund mit einer der Gilden machen kann, ohne ihr beizutreten oder ist das eher für die Zeit des Ruhestands der Spielfigur gedacht, wenn überhaupt ?
Je nach Akademie und persönlicher Befähigung und Ruf sollte das vermutlich drin sein. In wie weit ein solcher Ruf dann über die Mauern der Akademie hinausdringt in der man eine Gastdozentur hält sei dann mal dahingestellt. Für die Frage in wie weit sowas für einen Abenteuerer Sinn macht, würde ich sagen das ist bestenfalls was für längere Downtimes und möglicherweise den Charakterruhestand.
 
AW: Nicht "gildenmagische" Lehrer

Relativ häufig hat das auch mit "Vitamin B" zu tun. Die von PaciFist zitierte Bigesia Schnee auf den Gipfeln aus Belhanka ist immerhin die Gefährtin von Kiamu Vennerim - und ohne den wäre die Akademie ihr bestes Zugpferd los.
Isdira und die beiden Formeln in elfischer Repräsentation dürften direkt auf die Dame zurückgehen. Genaue Angaben gibt es nicht, sie wäre sowohl mit als auch ohne Kenntnis der gildenmagischen Repräsentation vorstellbar und sinnvoll.
 
AW: Nicht "gildenmagische" Lehrer

Ich kenne kein Gesetz, dass besagt, dass alle Lehrmeister einer Akademie Gildenmitglieder sein müssen. Es kommt nur darauf an, dass der Lehrplan von der Gilde genehmigt wird und die Prüfung der Lehrlinge von Prüfern vorgenommen wird die von der Gilde zugelassen sind.
 
AW: Nicht "gildenmagische" Lehrer

Ich kenne kein Gesetz, dass besagt, dass alle Lehrmeister einer Akademie Gildenmitglieder sein müssen. Es kommt nur darauf an, dass der Lehrplan von der Gilde genehmigt wird und die Prüfung der Lehrlinge von Prüfern vorgenommen wird die von der Gilde zugelassen sind.

Das dürfte richtig sein, denn über einige Akademien wird berichtet, dass auch mal Druiden oder Elfen an ihr lehren als Gastdozenten und eine andauernde Anstellung halte ich da in dem Zusammenhang nihct für unwahrscheinlich, sofern der jeweilige Gastdozent auch Interesse daran hätte.

Jedoch wird Gildenlosigkeit bei Elfen, Druiden und Hexen auch erwartet und akzeptiert. Wie es mit gildenlosen Magiern aussieht, die eigentlich die Möglichkeit zum Gildenbeitritt hätten, weiß ich nicht so recht.
 
AW: Nicht "gildenmagische" Lehrer

Nun, die geschmissenen werden wohl noch an schwarzen Akademien zugelassen, wenn auch nur um sie anzuwerben. Die nicht aufgenommenen werden wohl auch an grauen genommen, zum anwerben.
Kann ich mir zumindest vorstellen.
 
AW: Nicht "gildenmagische" Lehrer

Nun, die geschmissenen werden wohl noch an schwarzen Akademien zugelassen, wenn auch nur um sie anzuwerben.

Weshalb bitte sollten schwarze Akademien jemanden aufnehmen der woanders rausgeflogen ist "nur um ihn anzuwerben?" Entweder kann derjenige wirklich was (oder im Falle südländischer Akademien; die Familie hat Geld und spendet reichlich.) und ist lediglich aus ethischen Gründen rausgeflogen oder er ist uninteressant. Ein Qualitätsgefälle innerhalb der Gilden (was das reine magische Können betrifft), gibt es nicht und mit einem Versager können die schwarzen ebensowenig anfangen wie jeder andere auch.

Die nicht aufgenommenen werden wohl auch an grauen genommen, zum anwerben.
Kann ich mir zumindest vorstellen.
Könntest du das wohl etwas genauer ausführen?
Wie genau definierst du "Die nicht aufgenommenen"? Bei der Erstauswahl irgendwo im Alter zwischen 2 und 10 nicht genommen oder was genau meinst du?
Und was genau meinst du mit "zum Anwerben"? Das du damit meinst, das man sie als Anwerber durch die Lande schickt kann ich mir kaum vorstellen, auch wenn der Satz danach klingt.
 
AW: Nicht "gildenmagische" Lehrer

Das du damit meinst, das man sie als Anwerber durch die Lande schickt kann ich mir kaum vorstellen, auch wenn der Satz danach klingt.

Dafür gibt es auch separate Organisationen, die gezielt nach neuen Zöglingen Ausschau halten...
 
AW: Nicht "gildenmagische" Lehrer

In unserer Runde wurde die gildenlose Magierin akzeptiert. Klar wurde erwartet, dass sie einer Gilde angehört, aber da sie geholfen hatte einen Dämonen zu verbannen, war es wohl unpassent auf Gildenzugehörigkeit wert zu legen. Danach haben wir ein Abenteuer in der Rashduler Akademie gespielt. Der Char hat jetzt neben dem Empfehlungsschreiben von ihrer Lehrmeisterin jetzt auch eins von Jakuban.... und immer noch kein Geld sich den Eintritt in die Gilde zu leisten.

Was hindert einen Magier, sich einer Gilde anzuschließen, wenn er dort unterrichten will?
 
AW: Nicht "gildenmagische" Lehrer

Gehen wir der Einfachheit halber mal davon aus, dass die Wertvorstellungen halbwegs kompatibel sind, wenn er schon an der entsprechenden Akademie unterrichten will.
Dann sind es hauptsächlich Formalia die einer Gildenaufnahme im Wege stehen. Da haben wir dann verschiedene Ausgangspunkte:
Nicht-Gildenmagier bzw. gildenmagisch Ausgebildete. Die weißen nehmen die erst gar nicht auf, bei den Grauen und Schwarzen ist das potentiell möglich, dürfte allerdings recht schwierig werden und verlangt vermutlich einen guten Grund weshalb man sie denn nehmen sollte.
Rausgeflogene: Der Expurgico unterzogen und aus der eigenen Gilde verstoßen sein, machts schwer, da braucht man schon einen verdammt guten Leumund oder weit überdurchschnittliches Können um in eine der anderen Gilden reinzukommen. (bei den Weißen dürfts unmöglich sein.) Eine Rückkehr in die alte Gilde ist eigentlich nur mit einer Revision des Urteils erreichbar.
Gildenfrei Magier: Entweder von einem gildenlosen Lehrmeister oder einer der freien Akademien ausgebildet. Diesen Leuten sollte die Aufnahme in eine Gilde vermutlich auf ähnlichem Wege offenstehen, wie ihn der fertige Schüler auch zu beschreiten hat. Prüfung des Wissens und Gewissens (Letzteres vermutlich in verschiedenen Abstufungen je nach Gilde.), ablegen einer Prüfung und Verleihung des Magiersiegels.
 
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