Marvel Luke Cage

Registriert
4. Juni 2007
Beiträge
42.878
Luke Cage soll ab 30.9 in Deutschland ausgestrahlt werden. Ich kenne ihn als Teil einer Heldentruppe, die öfter mit Spiderman rumhängt, andere als Freund von Jessica Jones aus der gleichnamigen Serie. Iron Fist - ein weiterer Held der Gruppe - soll wohl auch bald folgen UND auf dem Fuße die "Defenders"





 
Hab jetzt die ersten drei Folgen durch.Prinzipiell gut geschrieben macht aber für eine Superheldenserie ein bissi einen lahmen Eindruck. Es fehlt bisher die Bedrohung, das Phantastische von der ich hoffe das sie noch kommt, sowas wie einen Kilgrave eben.
Mal sehen wies weiter wird.
 
Zwischenbericht!
Habs jetzt bis Folge 9 durch und muss sagen die Serie ist so lahm im Vergleich zu Daredevil oder Jessica Jones. Es passiert einfach nix interessantes, im Prinzip vermöbelt ein superstarker, beinahe unzerstörbarer Superheld kleine Strassenganoven. Die Plotschreiber waren furchtbar Ideenlos.
Naja vier Folgen gibts noch, vielleicht wird das letzte Drittel ja noch gut.
 
Nach 2 1/3 Folgen aufgehört. Belanglose, hölzern geschriebene Kommentare, klischeebehaftete Charaktere (auch wenn es die Umsetzung einer Vorlage ist) und die Kämpfe sind technisch absolut beschissen umgesetzt.
 
Die Serie wird von Episode zu Episode bescheuerter, gegen Ende ist sie echt nur noch lächerlich. Wer hat sich diesen Käse ausgedacht? Eine echt herbe Enttäuschung nach den sehr guten Serien Daredevil und Jessica Jones. Ich hoffe die versauen Iron Fist und Defenders nicht genauso.
 
Bei Daredevil war der 80er Jahre KarateKid- AmericanWarrior- Ninja Kram noch schrullig, da ich die Folgen mit Stick am schwächsten finde, aber Wilson Fisk ist brutal gut getroffen und seltsam sympathisch. Daredevil ist ein angenehmerer "Superheld" als Arrow aus Arrow, der für mich, ein kompletter Unsympath ist.

Jessica Jones, ist hart am Limit, wenn man sich Kilgraves Machtfülle vorstellt. Vor allem, wenn man sich kurz verleiten lässt, seine Sicht der Dinge verstehen zu wollen. "Wurde von den Eltern gezwungen, wusste nie, ob ihm einer seinetwegen ein Gefallen tut", usw. Jessica Jones hingegen könnte glatt aus meinem Freundeskreis sein, so kaputt, vulgär und schwarzhumorig sie ist ^^

Bei Luke Cage, ist es das Shaft Ding, groß, Schwarz, Weiberheld, Gut Gesinnung gepaart mit der Situation in den US. "Das beste was einem Nigger passieren kann, heut zu Tage. Kugelsicher sein." Hier hätte es interessantere Sachen zu erzählen geben können, als ein Neidhamel, der wirklich alles riskiert und opfert, um Luke Cage irgend etwas anzuhängen, weil er in seiner Jugend sich ungerecht behandelt fühlte.

Während Kilgrave, ein sympathisches Scheusal ist, Fisk ein sympathischer Soziopath, ist Willis Stryker einfach nur dämlich. Keine seiner Aktionen machen wirklich Sinn und er ist mit Abstand der schlechteste Scharfschütze den ich bislang gesehen habe -.-'
 
Bin bei Folge 5 und habe meinen Spaß. Es ist halt ruhiger, atmosphärischer. Man kennt Luke ja schon aus Jessica Jones. Ein stiller, starker Typ, der lieber unauffällig bleibt. Hintergründe dafür erfährt man und warum er seine Prioritäten wieder ändert. Die Actionszenen halten sich meiner Meinung nach in Grenzen, was - wenn man die Stimmung nicht mag - vielleicht langweilig wirken könnte.

Mir fehlt der Widersacher zum Beispiel garnicht. Ich schwimme gerne mit dem Helden und erlebe seine kleinen Abenteuerchen - für mich eine echte Abwechslung zu anderen Superheldencomics
 
Cottonmouth ist ein cooler Gangster mit Charme, aber warte bis Diamondback auftaucht -.-'
Ab da läuft alles aus dem Ruder.
 
Nähern uns dem Ende von Luke Cage (haben gerade Folge 12 gesehen). Ich finde es toll das es endlich mal einen richtigen schwarzen Superhelden gibt der in einer Serie glänzen kann in der kaum Weiße auftauchen. Doch obwohl ich die Darsteller überwiegend für sehr gut halte, ist die Show letztlich ziemlich Lahm. Jetzt gegen Ende kommt ein wenig Fahrt in die Sache, aber man hat echt das Gefühl das die Serie weitaus besser gewesen wäre wenn man sie auf die halbe Laufzeit zusammengekürzt hätte.

Die Bösewichter sind leider überwiegend dämlich. Mariahs Hinweise (Brennt er ? Muß er Atmen ? Muß er Essen (Gift) ? etc) sind gut... aber niemand hört drauf. Stattdessen versuchen alle ständig ihn zu erschießen. Und ja nach dem bedrohlich-mysteriös wirkendem Shades ist sein Boß Diamondback geradezu eine Lachnummer. Leider.

... hey, ich glaube ich habe den Geheimgang gefunden durch den LC geflohen ist. Super. Dann zück ich mal meine völlig wirkungslose Waffe und gehe ihm alleine nach. Was soll schon schiefgehen ?

Von mir bekommt die Serie bestenfalls 3 von 5 Hoodies.
 
Naja... ist ja nicht unbedingt unrealistisch, dass der Chef vom Ganzen ein inkompetentes Plustermaul ist, das eher die Welt brennen zu sehen bereit ist, als eine reale oder eingebildete Kränkung zu verzeihen.
Diamondback ist der Superschurke fürs Trump-Zeitalter.

Ich mochte gerade das ruhige Erzähltempo. Und den ganzen Stil. Besonders mochte ich, dass sich Harlem ganz anders anfühlt als Hell's Kitchen. Überhaupt drängt sich mir jetzt nachdem ich alle vier Serien gesehen habe, so der Vergleich mit The Wire auf. Das habe ich da auch so geliebt. Dass man in jeder Staffel eine andere Facette der selben Stadt, der selben größeren Geschichte sieht. Alleine sind die alle nicht so der Knaller. Aber zusammen schon.
 
Ich finde es die lahmste Netflix Marvel Show... nein. Die lahmste Marvel Serie überhaupt.

Der Ansatz ist wirklich gut, auch das kaum weisse drin vorkommen. Aber die sind alle so Stereotyp Schwarz das es schreit. Und Luke Cage war bei Jessica Jones noch OK, aber in seiner Serie war er echt ein Weichei.
 
Warum müssen Superhelden eigentlich aktiv werden? Darum ging es in der Serie. Luke hatte halt keinen Bock darauf. Erst als er nicht anders konnte, es ihn persönlich getroffen hatte, musste er sich entscheiden.

Sie haben sich halt mit dieser Entscheidung Zeit gelassen, mehr als eine Szene, in der der Held von seinen Wünschen und Depressionen erzählt.

Finde und fand ich völlig Oke. Mehr solcher "Zwischentöne", bitte.
Man muß doch nicht gleich zeigen, was man in der Hose hat und dann geht es nur noch darum, wer diesmal auf die Schnauze bekommt - das finde ich langweilig.
 
Das kann man auch sehr viel besser erzählen, siehe Jessica Jones, die ja auch keine Superheldin sein will.
Die Luke Cage Serie ist lahm und schlecht geschrieben, meiner Meinung nach halt. Und ja wenn ich Superheldenserien schau erwarte ich mir halt schon auch mehr Phantastic. Das muss nicht viel sein auf dem Niveau von DD oder JJ reicht vollkommen. Er ist von seinen Superpowers vermutlich der stärkste von den 4 Helden hat aber einfach die lahmsten Gegenspieler bekommen.
 
Naja, JJ hat(te) eine passiv-aggressive, triebhafte Art drauf, die einfach mal Ärger angezogen hatte und schon Eingangs einen Gegner, vor dem sie geflohen ist.

Aber was passiert, wenn Du halt ein normaler Typ bist, eher unauffällig und kein Sexopfer? Dann muß sich erst eine Situation ergeben in der Du zum Handeln gezwungen bist.
 
Ja, aber die kam wann? Luke war lahm. Leider, ich hatte mir nach den Auftritten bei DD und JJ mehr erwartet. So ist er abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Er kam einfach nicht zu potte. Und das nervte total... jede Folge dies weinerliche "Ich will aber nicht, mimimi". Sowas will ich nicht sehen, davon laufen genug in echt rum.
 
Luke Cage S2 ist ja seit einer Weile draußen. Ich fand sie besser als die erste. Es gibt ein paar interessante Wendungen und besonders das Ende hab ich nicht so kommen sehen.
 
Habe erst die ersten drei Folgen gesehen. Staffel 1 fand ich ja eher schwach aber Staffel 2 gefällt mir bislang sehr gut. Auch wenn es scheint das die Leute immer noch nichts gelernt haben (langsam muß doch wirklich jeder wissen das Schußwaffen ihm nichts ausmachen, oder ?) hat er nun zumindest einen Gegner der vielleicht mit ihm mithalten kann. Ich hätte mir zwar lieber gewünscht das die Leute endlich mal Köpfchen einsetzen um ihn fertig zu machen aber es ist vermutlich Superhelden-Klischee das die Gegner immer genau auf die Stärke des Superhelden anspielen, statt auf eventuelle Schwächen.

Schön allerdings das sein "Superhelden-Feldzug" hier eigentlich eher das Hintergrundbild ist vor dem die verschiedenen Charaktere in interessante Situationen geraten. Misty muß ihr Leben neu Ordnen (schön Colleen mal wieder zu sehen), Claire, Luke und sein Vater haben Dinge die sie bewältigen müssen und Mariah und die anderen Gangster sind sehr mit sich selbst beschäftigt. Und Bushmaster ist ein interessanter und cooler Charakter (genau wie Shades). Wie gesagt, gefällt mir bislang sehr gut. Wird weiter geguckt !
 
Zurück
Oben Unten