Krieger stimmig gespielt

AW: Krieger stimmig gespielt

Jo und das wird als Krieger unbezahlbar teuer. Oder man hat halt als Nachteile nicht nur eine verlorene Hand, sondern noch nen Holzbein und ein Glasauge. Fertig ist Captain Iglo.
Aber mal ehrlich.. Red doch einfach mit deinem SL und mach es in etwa so. Der Held bekommt die Werte des Kriegers nur ohne Prinzipientreue und zB dafür auch ohne akademische Ausbildung (keine Ahnung wie sich das mit den GP verhält). Dann gestaltest du den Hintergrund das er halt auf Maraskan hier und da das Kämpfen gelernt hat und schon von "Kindesbeinen" dabei war.. Dann hast du deinen Krieger und alle sind zufrieden...
Oder hab ich da was übersehen..?!
 
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@Berüchtigt/Gesucht:
Er muss nur einmal in Maraskan, vielleicht sogar durch Zufall, jemand SEHR auf die Füsse gestiegen sein. Das kriegt auch ein Anfänger-Char hin. Nur eben nicht heroisch sonden eher tollpatschig...
 
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Nur dass eben "gesucht: Schwarze Lande" nichts wert sein sollte, wenn man sich die Beispiele für "gesucht" ansieht, deren jagende Gruppierungen einen überall aufspüren könnten oder dass eben ganze Landstriche bis hin zu allen 12-göttlichen Landen auf der Liste der Feinde steht. :p
In den Schwarzen Landen gesucht wäre mir nicht mal nen halben GP wert...
 
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Aber mal ehrlich.. Red doch einfach mit deinem SL und mach es in etwa so. Der Held bekommt die Werte des Kriegers nur ohne Prinzipientreue und zB dafür auch ohne akademische Ausbildung (keine Ahnung wie sich das mit den GP verhält). Dann gestaltest du den Hintergrund das er halt auf Maraskan hier und da das Kämpfen gelernt hat und schon von "Kindesbeinen" dabei war.. Dann hast du deinen Krieger und alle sind zufrieden...
Oder hab ich da was übersehen..?!

Hm naja. Hier und da mal das Kämpfen gelernt, keine Prinzipientreue und keine Akademische Ausbildung beschreibt ziemlich treffend einen Söldner. ;)
 
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Ja genau, das wurde ja auch bereits vorgeschlagen.. Aber das will er ja nicht!
Ich hab einen bei mir in der Gruppe der sich wehement wehrt einen Charakter mit Prinzipientreue zu spielen. Der hält sich aller Shadowrun halt immernoch gerne nen Hintertürchen offen. -Der hat auch schonmal das HELD auf seinen HELDENbogen mit Schurke ersetzt.
 
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Ebensowenig wie es in irgend einer Form realistisch klingt dass jemand mit 19 der gerade mal ein paar Monate von seiner Akademie weg ist schon in ganz Maraskan berüchtigt ist.

Das muss auch nicht sein. "Gesucht" bedeutet ja nicht, das jeder Bösewicht in Maraskan in Blutrausch verfällt, sobald er den Namen des Charakters hört.
Einfache Steckbrife reichen zunächstmal. Und ich vermute, in Schwarzmaraskan brauchts nicht viel, um sein Konterfei auf einem Steckbrief wiederzufinden.

Wo Du von realistisch sprichst. - Ein US Soldat kommt mit 19 nach Afghanistan, tötet bei einer Befriedungsaktion den Sohn eines Mullahs oder einflussreichen Taliban, seine Identität wird verraten, und er wandert deswegen auf die Todesliste der Taliban einiger anderer Terrororganisationen. Die Sache nimmt ihn psychisch mit und er wird in die Heimat zurückgeschickt.

Eine halbwegs realistische Geschichte, die man problemlos in vielen Filmen und Fernsehserien verwursten könnte. Also wieso nicht auf Aventurien übertragen als Anfang einer Heldengeschichte?

Ich würde ihm noch einen "Feind" zusätzlich als Nachteil mitgeben. Den Mann, der ihn verraten hat.
 
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Ja genau, das wurde ja auch bereits vorgeschlagen.. Aber das will er ja nicht!
Ich hab einen bei mir in der Gruppe der sich wehement wehrt einen Charakter mit Prinzipientreue zu spielen. Der hält sich aller Shadowrun halt immernoch gerne nen Hintertürchen offen. -Der hat auch schonmal das HELD auf seinen HELDENbogen mit Schurke ersetzt.

Zwingt ihn ja auch niemand dazu einen Helden mit Prinzipientreue zu spielen, gibt ja mehr als genug andere Optionen. Aber wenn man einen Krieger spielt dann spielt man eben einen Absolventen einer Kriegerakademie der in den Idealen des rondragefälligen Kampfes jahrelang indoktriniert wurde, wenn man das nicht will sollte man auch keinen Krieger spielen.

Ich bastel ja auch keinen Magier und nehm dem die Akademische Ausbildung weg und tausch die Repräsentation weil ich eigentlich eine Hexe will...
 
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Muss nicht unbedingt rondragefällig sein!
Dass die Thorwaler und Al´Anfaner Kriegerakademien auch alle den rondrianisch ehrenhaften Kampf unterrichten, wage ich zu bezweifeln. Da wäre es schön gewesen, die Prinzipientreuen der jeweiligen Akademien genauer zu spezifizieren.
 
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Das wollte ich auch grade anmerken. Muss prinzipientreue IMMER Rondragefällig sein?

Es wird durch drei wesentliche Punkte festgemacht und da er gedient hat würde ich es einfach an die Bundeswehr angleichen wie zum beisspiel

- Ergibt sich der Feind wird alle kampfhandlungen eingestellt
- Keine Schädigung von Zivilisten
- nahrung ud beute wird gerecht verteilt
- Kriegsgefangene nicht Menschenunwürdig behandeln
- keine Sanitäter töten
- keine Waffen verwenden die unnötiges Leid verursachen wie, Peitschen, Langsamwirkende Gifte, Schrotflinten,..

Und solche Dinge halt,....
 
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Mea culpa, ich habe wohl etwas übertrieben, natürlich die völlige Rondra-Fixierung hat nicht jeder Krieger, aber eine Form von Ehrenkodex haben die Akademien einfach alle, und kaum einer von denen dürfte sich vernünftig mit "maraskanischen Taktiken" vereinbaren lassen. Thorwaler predigen vielleicht nicht gerade Rondra hier und Rondra da, aber sich aus dem Hinterhalt in der Überzahl mit vergifteten Waffen auf den Gegner stürzen dürfte in deren Augen auch nicht gerade hoch angesehen sein.

Und Kriegerakademie in Al'Anfa wäre mir grad auf Anhieb gar keine bekannt, wo steht die denn?
 
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Wenn der Charakter tatsächlich auf Maraskan gekämpft haben soll, kommt "historisch" betrachtet außer einem Mittelreicher nicht viel in Frage - zumindest nicht, wenn es sich um einen Startcharakter handeln soll; dass Alrik Graubart, der mittlerweile berechtigterweise den Namen seines ersten Abenteuers angenommen hat, prinzipiell überall auftauchen kann, steht hier ja wohl nicht zur Debatte. Das heißt dann also Krieger, Söldner, Offizier, Soldat ... oder Ritter. Wenn es tatsächlich der Vorteil Veteran sein soll (wegen des Alters z.B.) bietet sich tatsächlich eine Soldatenprofession an - das ist nämlich wenigstens noch bezahlbar. Ritter als der adlige Default-Kämpfer sind in jeder militärischen Situation Denkbar, Offiziere ebenso.

Zu den Kriegerakademien: Baliho halte ich für eine schlechte Wahl. Weswegen sollte ein Weidener mit einem Funken Anstand und Ehre im Leib die seit 20 Jahren schwer bedrohte Heimat verlassen? Überhaupt müsste ein ausgewiesener Reiterkämpfer schon ziemliches Pech gehabt haben (oder ziemlich dämlich sein), um sich ausgerechnet auf ein Maraskanabenteuer einzulassen - ähnlich gut für den Kampf zu Pferde sind nur wenige andere Gebiete in Aventurien geeignet, das Eherne Schwert z.B. oder die Echsensümpfe. Ich empfehle also, wenns denn ein Krieger sein soll, eine Fußkämpferakademie aus Garethien, Darpatien, dem Kosch oder Almada. An erster Stelle fällt mir da Eslamsgrund ein; die Verbindung zur Reichsregierung (und damit zum Krieg) sind größer als das bei von Provinzherren geförderten Akademien (Baliho, Elenvina, Winhall) der Fall ist. Passende Kadettenakademien: Wehrheim oder Albenhus.
 
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Huch, stimmt. War auch nicht direkt Al`Anfa, sondern Mengbilla, aber da tut sich nicht viel. ;)
Zudem ist Träger und Auftraggeber jener Akademie die Boronkirche, weswegen gerade deren Prinzipientreue gänzlich anders aussehen dürfte.
Wäre mir nicht mal sicher, ob die Gifteinsatz oder hinterhältige Kampfesweisen verbieten würden.
Die Prinzipientreue würde ich bei jenen beispielsweise eher sehen wie bei den Golgariten. Also in erster Linie Vernichtung untoten Übels, wo es gewahr wird (schließt auch Nekromanten mit ein). Zudem noch Loyalität gegenüber der Kirche und dem Patriarchen und vielleicht noch etwas wie Akzeptanz Borons als oberster der Götter o.ä.

EDIT: Yeah! Wehrheim ist immer ´ne passende Kadettenakademie! :)
 
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Ähm, der Verbot des Kampfes mit vergifteten Waffen ist gerade bei den Golgariten außerordentlich explizit ;)

Und nein, auch in Mengbilla kann ich mir maraskanische Taktiken in der Kriegerausbildung absolut nicht vorstellen, der Ansatz der asymmetrischen Kriegsführung (nichts anderes sind maraskanische Taktiken ja) läuft dem Grundgedanken der Kriegerakademien schon so zuwieder dass das zumindest in meinem Aventurien keinen Platz hätte. Für "geschulte Meuchler" gibt es zB die Fasarer "Schwertgesellen", da bekommt man jemanden den man mit etwas höheren Wildnistalenten wirklich nach Maraskan schicken kann.

Wehrheim ist natürlich für einen Mittelreicher eine vorzügliche Idee, gerade als die mittelreichische Speerspitze der Kriegskunst wird man hier deutlich "hesindianischer" sprich vorurteilsfreier an unkonventionelle Taktiken heran gehen, und trotzdem kann man sich da wundervoll einen eher "klassischen" Kämpfer bauen der dann aber von der maraskanischen Realität ziemlich schockiert wird.
 
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Ähm, der Verbot des Kampfes mit vergifteten Waffen ist gerade bei den Golgariten außerordentlich explizit ;)

DAS war ja auch hinsichtlich der Primärziele wie Untotenvertreibung etc. gemeint. :p

Und nein, auch in Mengbilla kann ich mir maraskanische Taktiken in der Kriegerausbildung absolut nicht vorstellen,

Aber ein moralisch weniger strikt ausgebildeter Krieger würde sich doch eher bei solch einschlägig gemachten Erfahrungen zu solchen Kriegstaktiken überzeugen lassen, wenn er den Erfolg am eigenen Leib spüren dürfte, als wenn es ein durch und durch rondrianisch gesinnter Recke wäre.
Dass maraskanische Kriegstaktiken nicht schon an der Akademie ausgebildet werden, sollte klar sein.
 
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Ok bei der Prinzipientreue dachte ich an: "Schutz der Wehrlosen, Gegnern wird Gnade gewährt, unnötiges töten gilt es zu verhindern"
So wird der Held den Räubern anstatt sie in guter alter DSA-Manier eins auf die Mütze zu geben lieber den "Wegzoll" bezahlen.
Ansonsten sind die Wehrheimer Kadetten an sich gut, haben aber 2000D! Schulden und keine Akademische Ausbildung...
 
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Nun ja dieser Kodex lässt sich aber auch nur schwer mit dem maraskanischen Kampfstil vereinbaren. Einen Gegner der nichts ahnt von hinten niederzumeucheln ist nicht gerade mit "unnötiges Töten gilt es zu verhindern" vereinbar und Gegnern Gnade zu gewähren führt nur dazu dass sie dir im nächsten Moment eine versteckte Giftwaffe in den Rücken stechen. Das ist ja gerade das Hässliche an Maraskan, der Kampf der dort geführt wird lässt sich mit keinem wirklichen Verhaltenskodex vereinbaren der im Mittelreich oder umliegenden Regionen akzeptabel ist.

Dass die Fähnrichsprofession an sich irgendwie wertetechnisch ziemlich dämlich ausgetüftelt wurde und prinzipiell gegenüber allen anderen abstinkt ist natürlich ein anderes Problem...
 
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Dass die Fähnrichsprofession an sich irgendwie wertetechnisch ziemlich dämlich ausgetüftelt wurde und prinzipiell gegenüber allen anderen abstinkt ist natürlich ein anderes Problem...

Fähnrich ist auch doof,.... aber das war Absicht, ich denke bei der redax haben einige gedient,..
 
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Fähnrich ist auch doof,.... aber das war Absicht, ich denke bei der redax haben einige gedient,..

Mag sein, ist dennoch irgendwie peinlich. Wer einen Allrounder will nimmt den Krieger, wer einen Spezialisten will nimmt den Schwertgesellen, wer nur die entsprechenden Talente für wenig GP will nimmt Söldner/Soldat, während ich für den Fähnrich fast so viel zahle wie für die ersten Beiden bekomme ich nur unwesentlich mehr dafür als Letztere, dazu einen Schuldenberg den kaum ein SC jemals abzuzahlen hoffen kann wenn man sich nicht gerade mit wirklich epischen Kampagnen beschäftigt.
 
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