Das stimmt schon, vieles in Mage verführt dazu, "simple" Abenteuergeschichten zu spielen (vergleiche hierzu die Einstellung der Söhne des Äther, die es nun wirklich besser wissen müssten, aber aus Protest gegen ihre ehemaligen Alliierten kaum so was wie Organisation zusammenkriegen). Allerdings: Selbst, wenn die ganze Welt Schauplatz eines Krieges ist, sind doch nicht überall Fronten und Kampfplätze, und selbst in einem Krieg wie dem Zweiten Weltkrieg hat es Gebiete gegeben, in denen das Leben fast normal weiterging (unberührt vom Krieg, wohlgemerkt, nicht vom Regime der Nazis, das war in den von Deutschland besetzten Gebieten tatsächlich ziemlich allumfassend).
Mage ist ein Spiel, bei dem Hoffnung meines Erachtens eine sehr bedeutsame Rolle spielt. Echte, realistische Kriegsszenarien bieten sich da nicht an, zumindest nicht für mich. Jeder andere Erzähler mag das handhaben, wie er will, und ich trete ihm deswegen auch nicht auf die Füße (ich finde zum Beispiel auch, dass die Regeländerungen von 2nd zu 3rd Edition das Gefühl der sterbenden Magie verstärken und daher etwas Gutes sind- schlagt mich
🙂