AW: Friburgia Brisgaviorum
OK, ich geb mal einen kurzen Abriss über das Setting von CS - glaub aber kaum dass jemand ein Problem damit hat wenn wir uns nicht ganz penibel an den Hintergrund halten.
Spielzeit (des Tabletop/Brettspiels) ist 1937.
Die alternate history line setzt im Sezessionskrieg ein, von dem sich die Union nie ganz erholt hat. Weltkrieg und Weltwirtschaftskrise bringen dann den endgültigen Zerfall der USA in dutzende Kleinstaaten, die teilweise im Krieg miteinander liegen. Da gibt's den von NY aus regierten Empire State, der flächenmäßig den größten Teil der urprünglichen 13 Kolonien abdeckt, die Navajo Nation, die ultrakapitalistischen Industrial States mit Zentrum Chicago, die Nation of Dixie als Kernland der konföderierten Rebellion, das agrarsozialistische People's Collective uvw.
Diese feindselige Zersplitterung, in Verbindung mit der Zerstörung von Straßen- und Schienennetzwerken im großen Stil, führt dazu, dass Zeppeline die letzte Möglichkeit für viele Staaten sind, Handel zu treiben.
Das beflügelt in diesen chaotischen Zeiten die Luftpiraterie genau so wie die technische Entwicklung und die Air Militias, die jeder Staat zum Überleben unterhalten muss.
Raketen sind in CS genau so Standart wie druckpopellerbetriebene Jagdflugzeuge die wie X-Wings geformt sind. Im Finale des Xbox-Spiels muss man sich durch ein Indiana-Jones-mäßiges Labyrinth unter einer Inkapyramide durchschlagen, um in die Basis des faschistischen Tüftlers von Essen einzudringen, dessen von Energiekristallen betriebene Zeppeline künstliche Stürme entfesseln können. Pulpiges Potential gibts also neben dem kitschig-coolen WWII-Flieger-Flair auch genug.