Da ich meist SL war, möchte ich von meinen NSCs berichten:
Naja ich muss zugeben ganz am Anfang konnte man sich die von mir geleiteten Abenteuer nach dem Schema vorstellen:
Dunkle Rüstung = böse
Langer Bart = weise
Dunkler Mantel, langer Bart = geheimnisvoller Auftraggeber (der natürlich irgendwo in einer Spelunke im Schatten saß)
Angestoßen durch ein Rollenspielmagazin habe ich dann darüber nachgedacht, dass ich sehr oft Klischees in meinen Abenteuern verarbeitete, also musste ich was ändern.
Mein erster NSC danach war ein strahlender Held, der auf einem weißen Schimmel und immer mit stolzer Miene durch die Gegend ritt und Bösewichtern den Gar aus machte... lernte man ihn aber näher kennen, so war es ein stolzes und in sich verliebtes Schwein. Er prügelte, wenn er wieder mal schlechte Laune hatte, den Pöbel und konnte sich stundenlang seiner eigenen Taten rühmen.
Der damaligen Heldengruppe war er sogar feindlich gesinnt.
Für Spielleiter wichtig ist meiner Meinung nach auch, dass diese öfter Mal darstellen sollten, dass es oftmals zwei Seiten gibt. Der, der gut erscheint, kann für jemand anders auch aus verständlichen Gründen ein gehasster Mensch sein.