Begleitende NSCs - gut oder schlecht?

AW: Begleitende NSCs - gut oder schlecht?

An und für sich hab ich nichts dagegen, wenn ein NSC Begleiter ist. Es gab schon Situationen, in denen sich die Spieler dermaßen verfranzt haben, dass sie da selber nicht mehr herausgekommen wären, bzw. wichtige Details übersahen oder nicht beachteten. In solchen Situationen ist ein NSC gut, der einen "Hinweis" geben kann. Auch kann man um NSC, welche die Gruppe länger kennt, wunderbar Geschichten stricken. So wird die Spielerrunde anders reagieren, wenn ein NSC, den sie schon lange kennen und mit dem sie Abenteuer durchgestanden haben, bei einem Ritualmord umgebracht wird, als wenn (schlechter Ausdruck, ich weiß) ein der Spielergruppe vollkommen unbekannter NSc umgebracht wird.
 
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Wie seht ihr das? Habt ihr gerne noch zusätzliche NSCs die mithelfen, oder auch schon schlechte Erfahrungen, ala 'Ich brauch nichts tun, weil NSC X doch eigentlich Anführer ist' (z.B. Phileasson) oder 'Ich kann nichts tun, weil Abenteuer sagt, dass soll NSC Y erledigen' (besagtes Simyala) gemacht?

NSCs sind in meinen Augen mitunter eines der WICHTIGSTEN Werkzeuge des SL, egal ob als Informationsquelle, Auftraggeber, Stimmungsmacher, Feind oder Begleiter.

Glaubhafte, gut gespielte NSCs bereichern das Rollenspiel.

Wenn sich einem Spieler allerdings deine obigen Gedanken aufzwängen: "Der NSC stiehlt uns ständig die Show", dann setzt der SL sie in meinen Augen definitiv SCHLECHT ein.

Dinge wie "weil Abenteuer sagt, dass soll NSC Y erledigen" sind in meinen Augen so ziemlich die dümmsten Aktionen die ein SL machen. Kein SL sollte sich sklavisch an ein vordiktierten Plot halten, sondern ihn um die FREIEN Aktionen der GRUPPE weben. Nur blutige SL-Anfänger werden ein vorgefertiges Szenario unangepasst und starr verwenden.

Deswegen meine Antwort: Nein, NSCs stören nicht! Spielleiter, die NSCs schlecht einsetzen, die stören!
 
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Dinge wie "weil Abenteuer sagt, dass soll NSC Y erledigen" sind in meinen Augen so ziemlich die dümmsten Aktionen die ein SL machen. Kein SL sollte sich sklavisch an ein vordiktierten Plot halten, sondern ihn um die FREIEN Aktionen der GRUPPE weben. Nur blutige SL-Anfänger werden ein vorgefertiges Szenario unangepasst und starr verwenden.

Deswegen meine Antwort: Nein, NSCs stören nicht! Spielleiter, die NSCs schlecht einsetzen, die stören!

Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Leider werden unzulängliche Fähigkeiten des Spielleiters sehr schnell mal auf das Abenteuer, den Autor oder die Spielwelt geschoben!
 
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Leider werden unzulängliche Fähigkeiten des Spielleiters sehr schnell mal auf das Abenteuer, den Autor oder die Spielwelt geschoben!

Die Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Da gibt es Spieler, die von ach so schlechten und miesen Systemen erzählen und wenn man ihren Erzählungen lauscht, wird einem schnell offenbar, dass nicht das System mies war, sondern der SL.
 
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Leider werden unzulängliche Fähigkeiten des Spielleiters sehr schnell mal auf das Abenteuer, den Autor oder die Spielwelt geschoben!

Und ein GUTES Abenteuer, ein GUTER Autor oder eine GUTE Spielwelt kommt auch mit einem "unzulänglichen SL" klar. Klar kann ein entsprechend ausgestatteter SL alles aus dem Kopf improvisieren - aber ich für meinen Teil bin eher so unteres Mittelmaß, ich mag meine Abenteuer schön ausgearbeitet.
 
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NSCs sind in meinen Augen mitunter eines der WICHTIGSTEN Werkzeuge des SL, egal ob als Informationsquelle, Auftraggeber, Stimmungsmacher, Feind oder Begleiter.

Glaubhafte, gut gespielte NSCs bereichern das Rollenspiel.

Wenn sich einem Spieler allerdings deine obigen Gedanken aufzwängen: "Der NSC stiehlt uns ständig die Show", dann setzt der SL sie in meinen Augen definitiv SCHLECHT ein.

Dinge wie "weil Abenteuer sagt, dass soll NSC Y erledigen" sind in meinen Augen so ziemlich die dümmsten Aktionen die ein SL machen. Kein SL sollte sich sklavisch an ein vordiktierten Plot halten, sondern ihn um die FREIEN Aktionen der GRUPPE weben. Nur blutige SL-Anfänger werden ein vorgefertiges Szenario unangepasst und starr verwenden.

Deswegen meine Antwort: Nein, NSCs stören nicht! Spielleiter, die NSCs schlecht einsetzen, die stören!

Dem kann ich mich nur anschließen. Mit NSC kann man das Rollenspiel wirklich bereichern. Daher arbeite ich NSC auch meist aus (Motive, Charakterzüge, eine kurze Hintergrundgeschichte, etc.).

Vorgefertigte Abenteuer muss man immer an die Spielerrunde anpassen! Wer die Abenteuervorlagen als in Stein gemeißelt betrachtet, ist selbst schuld und versaut somit seinen Spielern den Spaß, da diese sehr schnell das gefühl bekommen, unwichtig zu sein bzw nichts zu dem Abenteuer beitragen zu können/ zu müssen.
 
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An und für sich hab ich nichts dagegen, wenn ein NSC Begleiter ist. Es gab schon Situationen, in denen sich die Spieler dermaßen verfranzt haben, dass sie da selber nicht mehr herausgekommen wären, bzw. wichtige Details übersahen oder nicht beachteten. In solchen Situationen ist ein NSC gut, der einen "Hinweis" geben kann.

Dem kann ich nicht zustimmen. Wenn man davon ausgeht, dass die Helden eventuell mehr Hinweise brauchen, um den Weg zu bestehen, müssen sie vorher gegeben werden oder so animiert werden, vor der Abreise genug Informationen gesammelt zu haben. Einen mitreisenden NSC einzusetzen, nur damit die Helden "was zum Nachfragen" haben, halte ich für einen schlechten Spielstil, der den Spielern selbst kaum Interaktionsmöglichkeiten gibt. Frei nach dem Motto: Der Meister wird's schon richten.

Auch kann man um NSC, welche die Gruppe länger kennt, wunderbar Geschichten stricken. So wird die Spielerrunde anders reagieren, wenn ein NSC, den sie schon lange kennen und mit dem sie Abenteuer durchgestanden haben, bei einem Ritualmord umgebracht wird, als wenn (schlechter Ausdruck, ich weiß) ein der Spielergruppe vollkommen unbekannter NSc umgebracht wird.

Das ist schon eher ein interessanter Einsatz. Bekannte Figuren erzeugen eine emotionale Verknüpfung und erzeugen wunderbar intensive Rollenspielmomente.

Ich schließe mich dem vielzitierten Beitrag an
Deswegen meine Antwort: Nein, NSCs stören nicht! Spielleiter, die NSCs schlecht einsetzen, die stören!
Es kommt letztlich auf den SL aber auch auf die Spieler an. Denn jeder Spieler hat auch innerhalb der Runde Zeit und Möglichkeiten, sich gegen einen mitreisenden NSC oder fehlerhafte Figuren auszusprechen. Sei es im Off als Spieler oder Inplay als Char, der glaubhaft agiert.
 
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Dinge wie "weil Abenteuer sagt, dass soll NSC Y erledigen" sind in meinen Augen so ziemlich die dümmsten Aktionen die ein SL machen. Kein SL sollte sich sklavisch an ein vordiktierten Plot halten, sondern ihn um die FREIEN Aktionen der GRUPPE weben. Nur blutige SL-Anfänger werden ein vorgefertiges Szenario unangepasst und starr verwenden.

Deswegen meine Antwort: Nein, NSCs stören nicht! Spielleiter, die NSCs schlecht einsetzen, die stören!

Schön, dass wir hier im DSA Forum sind. Hier sind nämlich die Probleme mit genau dieser Behauptung so evident! Bei DSA kommt man schnell in Teufels Küche, wenn man sich nicht sklavisch an den (teils hirnverbrannten) Plot hält! DSA hat die überaus unangenehme eigenschaft den Meta-Plot so streng geheim zu halten, dass man als SL keine Ahnung hat, was man anrichtet, sobald man anfängt zu improvisieren.
Schnell ist ein NSC tot oder hat eine Aktion nicht gemacht, weil es viel logischer und besser war, dass die Helden das machen. Und in Teil zwei kann es dann passieren, dass der nun tote NSC wegen der Aktion, die er nicht begangen hat, hingerichtet wird und das ganze Ereignisse auslöst, die für das Abenteuer extrem wichtig sind. Ich als SL erfahre das zum Teil erst viel zu spät. Um sicher zu gehen, muss ich mich also sklavisch an jeden Schwachsinn halten oder damit rechnen volle Kanne ins Messer zu rennen.

DSA fehlen einfach verlässliche, harte Vorgaben, mit denen der SL arbeiten kann. Ich will klare Immortality Flags und ganz klare Ansagen, was wer wann machen muss. Und ich will, dass es keinerlei Probleme gibt, wenn ich mich entscheide alle diese Vorgaben auch zu erfüllen. Es muss halt nur klar definiert sein.
Im Moment kann man zwischen Vorschlägen und Vorstellungen der wirrsten Art und wichtigen Bedingungen für die Zukunft Aventuriens kaum unterscheiden.
Es gab/gibt da zwar ein paar Ausnahmen, wie Baronien, die man definitiv verbraten darf, wie man will, aber das ist viel zu wenig. Ich will klare Ansagen haben, damit ich weiß worauf ich mich einlasse, wenn ich anfange zu improvisieren. Andere Rollenspiele schaffen das doch auch.
Aber DSA hört lieber auf Fanboys, schmeißt komplette Plots für ein paar Baroniespieler über den Haufen und betreibt Retcon bis man sich gar nicht mehr traut zu improvisieren!

Ich liebe DSA, aber das musste raus.
 
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Tja und das ist auch der Grund wieso ich vor 9 Jahren aufgehört habe dem offiziellen Plot der DSA-Redaktion zu folgen. Seit 6 Jahren spiele ich eigentlich auch nicht mehr aktiv DSA.

Meine Zielsetzung als SL ist einen hohen PERSÖNLICHEN Spielspass der GRUPPE zu erreichen, anstatt einen wirren, in sich unschlüssigen Plot eines Amateur-Autors mit aller Kraft, ohne Rücksicht auf Verluste und auf Kosten des Spielspaßes durchzusetzen.
 
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Tja und das ist auch der Grund wieso ich vor 9 Jahren aufgehört habe dem offiziellen Plot der DSA-Redaktion zu folgen. Seit 6 Jahren spiele ich eigentlich auch nicht mehr aktiv DSA.

Meine Zielsetzung als SL ist einen hohen PERSÖNLICHEN Spielspass der GRUPPE zu erreichen, anstatt einen wirren, in sich unschlüssigen Plot eines Amateur-Autors mit aller Kraft, ohne Rücksicht auf Verluste und auf Kosten des Spielspaßes durchzusetzen.

So ungern ich von Amateur Autoren in diesem Fall sprechen würde, so kann ich deine Argumentation nicht ganz verneinen. Der Spielspaß der gruppe ist entscheidend. (Amateur-Autoren deshalb nicht, da mn von einem Amateur nur dann spricht, wenn dieser unberuflich schreibt, was bei den DSA-Autoren nicht der Fall ist.)
Dass bei DSA meist ein Plot durchgesetzt werden will kann ich so unterschreiben. Die meisten DSA-Spieler wollen das sogar, jedoch ist das nicht die Art von Rollenspiel, wie ich es verstehe. Ein Rollenspiel sollte nicht nach vorgegebenen Foguren und Handlungen erfolgen, sondern die Geschichte sollte in der Interaktion mit der Welt (SL) und den Figuren (Spieler) entstehen. Klar kann eine Grundgeschichte gedacht sein, doch diese muss einfach weiterhin modifiziert werden, je nach dem, wie die Chars agieren. Deshalb bin ich gegen NSCs, die lediglich die Spieler auf dem Plot halten sollen. Ein Wildnisführer beispielsweise ist ein solcher Char, solange er nicht die Möglichkeit einer Spielerinteraktion offen lässt.

Ein Spielleiter sagte mir einmal, dass ich doch bedenken müsse, dass sich der gesamte riesige Plot ändert, wenn sich die Chars anders verhielten und dass das so schwer zu steuern sei. Nun, dafür sage ich - und habe es auch zu ihm gesagt- dass es auf die Situation ankommt und nicht auf den Plot. Den Plot kennt der Spieler nicht, er schaut auf die einzelnen Szenen. Ein guter Leiter stellt den Spielspaß und nicht den Plot an die oberste Stelle und wenn sich dadurch etwas verschiebt, sei es so. Selbst für DSA-Abenteuer gibt es Möglichkeiten einen Plot weiterzuspinnen, selbst wenn ein Ereignis nicht eingetreten ist. Wer wirklich auf das "große Ganze" achten will, der erkennt die Vorraussetzungen, die geschaffen werden müssen als abstrakt und kann ähnliche durch andere Situationen erschaffen, die aus dem logischen Spiel der Gruppe entstehen.
 
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Ich gehe mal davon aus, dass wir bezüglich der NSCs von Charakteren reden die "fest" bzw. eine längere Zeit (Kampagne) mit der Gruppe reisen und nicht solche die mal für nen Abenteuer dabei sind.

Hier habe ich schon unterschiedlichste Erfahrungen gemacht.

Wir hatten mal eine Gruppe, da führte der SL einen NSC mit in der Gruppe, der viel "stärker" wie die anderen Charaktere war und somit mehr oder minder alles alleine Machen konnte.
Solche NSCs sollte man auf jeden Fall vermeiden!

Dann haben wir eine lange Zeit eine Gruppe gehabt in der der SL einen vollwertigen SC in der Gruppe spielte, was dadurch bedigt war, dass die SL öfters durchwechselte während aber die Gruppe diesselbe blieb.
Ein solcher "NSC" ist dann auf jeden Fall keine schlechte Sache, das es "inneraventurisch" keinen Unterschied zwischen dem NSC und den SCs gibt und alle gleichwertige Mitglieder der Gruppe sind.
Das Problem was sich daraus ergab, war allerdings die Notwendige passive Haltung des Chars wenn dessen Spieler grade Meistert was zumindest für mich selbst ein Problem darstellte (Selbstgespräche führen ist irgendwie doof) und häufiger dazu führte, dass ich "meinen" SC dann in den Phasen in denen ich SL war irgendwie ausschaltete (wurde entführt, krank oder sonstwas).

In der aktuellen Gruppe haben wir einige NSCs dabei die zwar einerseits nicht wie oben als vollwertige SC angesehen werden können, auf der anderen Seite aber durchaus in die Gruppe integriert wirken.
Ich denke das Wichtigste dabei ist einfach für den SL den Spagat zu schaffen, die NSC einerseits als das zu sehen was sie sind nämlich NSC und auf der anderen Seite den Spielern das Gefühl zu vermitteln, dass es unwichtig ist ob das Gruppenmitglied ein anderer Spieler oder ein NSC ist.
NSCs dürfen keine "Pets" sein die nur hinterherlaufen aber auch nicht den SC überlegen, am besten ist es wenn sie ungefähr gleich Erfahren sind wie die SC und eben auch in rollenspielerische Aktion mit den SC treten.
 
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Also gegen Spielleiter SCs als NSCs habe ich einen richtigen hass entwickelt. Das hat unser einer SL IMMER gemacht und am Ende war natürlich IMMER sein SC derjenige der den Endboss tötete oder das Abenteuer löste. Sowas kotzt extrem an!

Ansonsten nerven SLs bei denen jeder NSC gleich ist. Stichwort Philleasson-Saga: Wenn ich keinen Unterschied zwischen Moha, Zwerg und Thorwaler merke und stimmungstechnisch gar nix rüberkommt-dann sind begleitende NSCs schlecht.

Auf der anderen Seite hatten wir bei ner L5R Kampagne (ich weis es ist das DSA-Forum aber es hätte auch da geklappt) eine Sperlings-Bushi dabei. mit der hat sich mein SC so gut verstanden, weil sie einfach lebendig und sympathisch gespielt war, dass wir nun eine Hochzeit anstreben. Solche begleitenden NSCs sind spitze und machen Spaß weil sie das Spiel bereichern.

Also denke ich ist die Fragestellung falsch, denn die NSCs sind nicht gut oder schlecht, sondern alleine der Spielleiter der sie darstellt. Ich meine ein NSC kann noch so toll und cool sein-wenn er von nem Honk dargestellt wird gibt das nix :D
 
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Das mit Sicherheit (und da hab ich ja auch schon beide Seiten gesehen). Meine Frage bezog sich aber im Grunde auf die vom Abenteuer vorgegeben NSCs beziehungsweise deren Handlungsvorgaben. (Und das man die entsprechend anpassen oder weglassen kann ist mir natürlich auch klar) Aber hat schon mal jemand gute Erfahrungen mit komplett aus dem Abenteuer genommenen NSCs als Gruppenmitläufer gehabt. Ohne vom SL angepasst?
 
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Wie soll ich das denn merken, ob der SL da was angepasst hat? :D Gelesene Abenteuer spiele ich nicht und gespielte Abenteuer lese ich nimmer;)

Aber ab und an fand ich schon manche NSCs cool, allerdings hab ich das dann geleitet und kann daher nicht beurteilen ob das den Spielern gefallen hat. Also bei "Skaldensänge" war meine Gruppe echt geknickt als die NSC-Otta dann weg war.

Das werte ich mal so, dass sie die NSCs gemocht haben und ich hab die schon relativ genau übernommen;)
 
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Hmm... stimmt. Als SL bekommt man da vermutlich nur die extremen Reaktionen mit. Und wie mir jetzt einfällt ist es ja vermutlich unwahrscheinlich, dass sich hier ein SL meldet und sagt : 'He, ich hab voll gut geleitet, aber alle fanden es Mist..'
 
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Meine Frage bezog sich aber im Grunde auf die vom Abenteuer vorgegeben NSCs beziehungsweise deren Handlungsvorgaben. (Und das man die entsprechend anpassen oder weglassen kann ist mir natürlich auch klar) Aber hat schon mal jemand gute Erfahrungen mit komplett aus dem Abenteuer genommenen NSCs als Gruppenmitläufer gehabt. Ohne vom SL angepasst?

Bei manchen Abenteuern, die ich gelesen habe, fand ich die NSC wirklich nervig und meine Spieler hätten die auch nicht leiden können, daher mußte ich sie anpassen bzw. ersetzen.

Zu Zebbies Aussage:

Wenn die Spieler der Sc mit den gegebenen Hinweisen nichts anfangen können bzw. wichtige Hinweise nicht beachten, gibts zwei Möglichkeiten:

1. Man gibt den Spielern outgame Tipps und stößt sie mit der Nase drauf - von outgame-Lösungen und -Absprachen bin ich kein Freund -

oder​

2. Man hat einen NSC, der einen Denkanstoß liefert.

Die zweite Möglichkeit fine ich persönlich eleganter, da sie den Spielfluss nicht stört.
 
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2. Man hat einen NSC, der einen Denkanstoß liefert.

Die zweite Möglichkeit fine ich persönlich eleganter, da sie den Spielfluss nicht stört.

Klar, dass der Spielfluss eine Einheit bleiben sollte, der Meinung bin ich auch. Ich mag nur den Gedanken nicht leiden, dass alles im Plot bleiben muss und die Helden das Rätsel so lösen, wie es vorgegeben ist. Wenn die Helden nicht au des Rätsels Lösung kommen, müssen sie mit den Konsequenzen rechnen und der Meister muss sich andere Wege des Fortganges ausdenken. Einen NSC nur mitzuführen, da man davon ausgeht, dass die Helden sich verfransen halte ich für unangemessen und würde MEINEN Spielfluss, also meinen individuellen Helden sehr stören.
 
AW: Begleitende NSCs - gut oder schlecht?

Einen NSC nur mitzuführen, da man davon ausgeht, dass die Helden sich verfransen halte ich für unangemessen und würde MEINEN Spielfluss, also meinen individuellen Helden sehr stören.

Seh ich auch so, deshalb bilde ich für jede Heldengruppe Zwei "Pools" von NSCs:

1.NSCs die in einem Abenteuer vorkommen und zufällig auftauchen, bzw. das Spielgeschehen begleiten (ca. 97% meiner NSCs)

2. NSCs, die die Heldengruppe nicht direkt begleiten, aber als Auftraggeber oder Schutztreppe alle 3 oder 4 Abenteuer auftauchen. Bei den Spielern kam das bis jetzt immer ganz gut an, die waren auch ziemlich traurig als dann mal welche sterben mussten.
 
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