[23.04.08] - Das Fenster zum (Fried)hof

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Etwas in Miguel, sein Überlebenswille, warnte ihn. Wenn der Spanier jetzt zu sehr aufmuckte, dann war das womöglich sein Ende. Dann hieß es hinterher „auf der Flucht erschossen“. Oder dass Miguel aus Versehen vernichtet worden war. Solche Typen fanden doch immer eine Erklärung. Und Lurker war es zuzutrauen, das er die Story bestätigte. Ohnehin, was nutzte es Miguel dann noch wenn die Seneschall es Dargol krumm nahm was geschehen war. Vernichtet war vernichtet.

Miguel nahm sein Handy hervor, richtete sich ein wenig auf, schärfte sein Sehvermögen, fummelte an dem Handy herum (er nahm die SIM Karte heraus), stand dann auf und übergab es Dargol. Der Spanier blieb stehen.

„Die Todesstrafe ist für mich nicht vorgesehen. Eine körperliche Züchtigung soll es sein, was für eine weiß ich nicht", sprach er in ruhigem Ton ohne die Geissel direkt anzuschauen.

Wer weiß ob Dargol überhaupt schon mit der Seneschall gesprochen hatte, ob sie überhaupt irgendwas ausgemacht hatten bezüglich der Bestrafung.
 
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Auch die Karte Herr Cortez. der Mann klang wie immer ruhig, aber dank der Auren die der Spanier sehe n konnte, spührte die wahre Bedrohlichkeit, die heute von der Geissel ausging.

Nicht der Tod? Für das verschulden des Todes eines Ahns und Primogens? Da werden sich die Ventrue aber freuen, dass zu hören, so kleines böses Dududu ist sicherlich genug. gehässigkeit gepaart mit der röchelnden Stimme schwang dem Toreador entgegen.

Wissen Sie, wer hat denn gesagt, dass Sie tot sind, wenn ich Sie heute verlasse und wer ha gesagt, dass dies hier das ist was die Senneschall vorhat? Sie wissen doch man hat immer die Wahl. Man kann direkt ein Verbrechen melden oder Mittäter werden oder wenn man die Möglichkeit findet ehrenhaft zu sterben nimmt man diese Chance war. die Stimme klang verlockend aber hatte parallel diesen bösen Unterton.
 
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Hab ich´s mir doch gedacht, dass der das hier in Eigenregie macht. Nix mit Absprache mit der Seneschall.

Das was die Geissel sagte, das weckte schon wieder Miguel Widerstandsgeist. Und Wut.
Die SIM-Karte hatte er noch in der Hand.

Will der etwa gucken, was ich da alles für Nummern drauf habe? Daraus wird nichts! Und dass er eine heile SIM Karte haben will, davon hat er nichts gesagt.

Er fuhr seine Fänge aus und biss auf die Karte, zerstörte somit alle darauf vorhandenen Informationen. Dann überreichte er der Geissel die zerstörte Karte.

Was hat der für eine Ahnung! Mit meinen Gewissensbissen bin ich schon gestraft genug! Mit sowas leben zu müssen ist eine Strafe!

Viel Freude konnte es in seinem Unleben nicht mehr geben. Aber: „Wenn ich mich dafür entscheide selbst meine Existenz zu beenden, dann werde ich mir den Zeitpunkt und die Umstände selbst aussuchen!“ sprach er seine Gedanken laut aus.

Ich will gar nicht wissen, wie viele (Un)Leben der schon auf dem Gewissen hat! Aber wenn man aufgrund seines Jobs, also „für einen guten Zweck“, Leute umbringt, dann ist das ja in Ordnung! Dann kann man ruhig grausam und blutrünstig sein!

Der Spanier begann die Geissel zutiefst zu verabscheuen.
Ein System, wo so ein Fiesling in Rang und Ehren stand, war doch pervers.

Die Camarilla kann mich mal! Ich werde Anarch! Wenn ich die Strafe hinter mir hab flieg ich nach L.A. und dann können mich hier alle mal kreuzweise!
 
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Dominic sah zu wie der Spanier wieder anfing sich zu wehren und in seinen Augen lass er die Abscheu.
Die freie Wahl ist eine nette Sache, finde ich auch. Ich biete Sie ihnen an. Wissen Sie es ist etwas anderes ungewollt zu töten oder durch zufall zu sterben, als das was Sie erwarten wird.

Dominic steckte die Karte ein und seine Stimme klang das erste mal leicht freundlich nur veränderten sich Farben in seiner Aura nicht, es war nichts von einer freundlichen Regung zu sehen, aber dennoch klang er so.

Mit persönlich ist es egal, warum diese Ventrue gestorben ist, mir ist auch egal ob Sie es gewollt haben. Jeder wird jeden beschuldigen und versuchen seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Die Ventrue werden Sie hassen und treten, Ihnen das Leben schwer machen und versuchen Sie loszuwerden.
Mit mir müssen Sie nicht diskutieren, sie müssen auch nicht jammern oder trozig sein. Das ist mir egal.

die Geissel klang wieder neutral und emotionslos. Er zählte auf was auf den Toreador zukommen wird.

Aber damit Sie sich auf dieses Leben freuen dürfen, sage ich was Sie erwarten könnte.
der Mann räusperte sich.

Die Ventrue werden sich Ihren tot wünschen, schließlich sind Sie an der Vernichtugn Ihrer Primogena schuld. Sie sind nett und verstehen sich gut mit Ihrem Clan, also würden Sie schnell sterben. Die Tremere sind angepisst, weil wegen Ihnen einen geplante Zeugung nicht mehr möglich ist, dafür hat sich ein Tremere in schande gestürzt und sein Ghul ist nun Freiwild. Also mögen die Tremere Sie auch nicht mehr. Allen anderen Clans ist es inoffiziell mehr oder weniger egal. Sie haben gegen ein der Regeln verstoßen und ja es ist jemand vernichtet worden. Natürlich niemand sowas offiziell.

Die Geissel ging einige Schritte auf und ab.
Das was Sie warscheinlich retten wird ist die Tatsache, dass Sie eine Toreador sind und die junge Senneschall sich nicht trau hart durchzugreifen. Darum sollen Sie nur leiden, ich denke Sie zu töten wäre für Sie gnädiger. Haben Sie schonmal verbranntes Fleisch gerochen, wenn nein dann sollten Sie es schnellstmöglich machen. Suchen Sie sich jemanden andem Sie es testen können oder nehmen Sie Teile Ihres eigenen Körper zum testen. Ich kann Ihnen aber schonmal sagen, was passiert und wie es sich anfühlt und glauben Sie mir ich übertreibe nicht.

Erneut räusperte sich der Mann

Im ersten Augenblick spühren Sie diese Wärme, Sie erinnern sich für den Bruchteil einer Sekunde das Leben, denn das Blutfließt für kurze Zeit durch dieses Körperteil. Unwiderstehlich angezogen von unserer menschlichen Seiten müssen wir es sehen, aber bevor wir es genießen können kommt der Schmerz, denn das erste was Die Sonne mach ist uns blenden. Es ist so hell, dass die Nervenzellen im Kopf durchbrennen und als nächstes spühren Sie wie Flüsigkeit ihr Gesicht runterläuft es ist eine Mischung aus Blut und Tränen des Leids.
Nach diesem ersten Schock bemerken Sie wieder Wärme in den Gliedmaßen die Kontakt zur Sonne bekommen. Die Wärme weicht langsam einer Hitze, die immer schlimmer wird. erst merken Sie wie Haut trocken wird, dann spühren Sie die ersten Risse, wie die Haare verkohlen und sich Beulen bilden. Es sind Brandblasen, sie kündigen das Platzen der Haut und während Sie ängstlich daran denken, wird es schon passieren.
Mit diesen platzen wird der Schmerz noch schlimmer, da die Brandblasen wie Öl für unsere Haut sind.
Und nun steigt Ihnen der Geruch von Eiter und Fleisch in die Nase, dieser Geruch macht einen fast wahnsinnig.
Man versucht sich mit aller Kraft zu wehren, aber der Geruch des Fleiches das nun langsam brennt schwächt einen so das wirk als wäre man wie ein Wahnsinniger, der an sein Bett gefeselt ist.
Sie kämpfen weiter immer weiter, sie kämpfen so lange bis sie ein leises knacken hören, dann ist das Körperteil frei, aber nicht weil Sie sich befreien konnten. Was Sie retten konnten sind nur die Reste, die durch das Brechen und Abreissen zu retten waren.


Die Geissel sah den Toreador an, der sich die Beschreibung anhören und fast ansehen konnte.
Die Beschreibungen waren genau, dass Sie nicht erfunden sein konnten, so etwas kann man nicht erfinden,
sowas muss man erlebt haben um diese Gefühle benennen zu können.
 
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Miguel wurde übel. Er versuchte diese Übelkeit abzuschütteln.

„Haben Sie diese Strafe mit der Seneschall abgesprochen?“ fragte er.

„Und wie stellen Sie dann eigentlich sicher, dass nicht der ganze Körper verbrennt sondern nur ein Teil davon? Ich kenne mich nicht aus mit Foltermethoden und sochen Bestrafungen.

Hat man das auch mit Ihnen schon gemacht, oder warum können Sie das so genau beschreiben? Vom bloßen Zusehen weiß man sicher nicht wie sich das anfühlt. Kann ich daraus schließen, dass auch Sie schon hart bestraft worden sind?

Und Sie, warum existieren Sie noch weiter? Können Sie sich noch über irgendwas freuen? Schadenfreude? Empfinden Sie Schadenfreude, wenn Sie mich leiden sehen?

Sagen Sie mir, was für einen Sinn hat das alles? Ist Macht wirklich etwas wofür es sich zu existieren lohnt?

Was können Sie dem Unleben abgewinnen, ja, das würde mich interessieren. Und mich würde auch interessieren warum Sie so geworden sind wie Sie sind. Es gibt immer Gründe. Sie waren sicher nicht immer so hart. Jedenfalls nicht als sterbliches Kind. Aber warum sollten Sie das gerade mir erzählen.“

Miguel schaute nun nicht mit Abscheu auf die Geissel, sondern sein Blick hatte etwas Forschendes. Ob Dargol wohl auf diese Fragen zumindest teilweise eine Antwort geben würde? Oder würde er nur verächtlich lachen?
 
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Der Nosferatu hatte begonnen sich immer wieder in die Hocke zu stemmen und dann anschließend wieder in seine Sitzposition zurückfallen zulassen. Vier mal hintereinander war er hin und her gerissen zwischen seiner Neugierde und seiner Vorsicht. Unmerklich hatte er sich dabei immer weiter zu den beiden Opponenten hinüber bewegt.
Eigentlich war er nicht fortgeschickt worden, daher konnte er es genauso gut riskieren hinüber zu gehen zu dem Grab, anstatt nur in einigen Metern Entfernung zu sitzen. So hätte er alles direkt mit ansehen können.
Aber es kam ihm gleichzeitig unklug vor sich zu nah an den Ort des Geschehens zu begeben, obwohl nicht ihm die Aufmerksamkeit der Geißel galt, spürte er einen starken Fluchtinstinkt.
Schließlich blieb er in der Hocke sitzen und umklammerte seine Brust mit einer Hand, während er nervös auf den Knöcheln seiner anderen Hand herum biss und dabei vor und zurück wippte.
Er hörte wie Dargol das Telefon des Spaniers verlangte. Völlig klar, er wollte Miguel wahrscheinlich hier beerdigen und ihn ein oder zwei Nächte in der kalten Erde des Friedhofes liegen lassen, umzingelt von Würmern und Asseln, während nach Leiche riechendes Sickerwasser in dessen Loch lief. Lurker schmatzte leise.
Logisch das der Andere dann nicht die Möglichkeit haben sollte Hilfe zu rufen oder auch nur mit irgendjemandem zu reden. Er hatte davon gehört. Es war eine schreckliche Art der Bestrafung, völlig alleine weggeschlossen in der Dunkelheit würde ein Vampir so nächtelang erwachen und nichts anderes tun können als in die Finsternis zu starren, während der Durst ihm langsam, ganz allmählich den Verstand raubte.
Ein dünnes Rinnsal dickflüssigen Blutes lief das Handgelenk des Nosferatu hinab. Er hatte sich versehentlich zu stark in die Hand gebissen. Geistesabwesend leckte er das Blut mitsamt dem Schmutz auf seiner Hand weg.
Umso erheiternder war es zu hören das Cortéz anfing ausgerechnet in Bezug auf sein Telefon bockig zu werden.
Typisch möchtegern menschlicher Clan der Rose.

Oh nein...nicht mein Telefon... nicht meine seiden Bettwäsche...das Hemd aus Paris...nicht doch

Ein leises, meckerndes Lachen entrann ihm. Schnell schlug er die Hand vor den Mund und schluckte daran herum bis nur noch ein breites Grinsen übrig war. Er wollte die Beiden auf keinen Fall stören.
Allmählich hatte er in seiner hockenden Position einen sachten Bogen beschrieben und war nun auf einer Querseite des Grabes auf Armeslänge an den Rand herangegangen. Nun konnte er den schmutzigen Torreador in seinem Erdloch sehen, gerade als dieser den Speicherkern seines Telefones zerbiss. Wie niedlich. Lurker war sich ziemlich sicher das er für den Preis einer Kleinigkeit, wie etwa ein gutes Wort Dargols in dessen Heimatstadt für den Clan der Verborgenen, eine Liste aller Telefonnummern von seinem Clan bekommen konnte die von diesem Gerät jemals angerufen worden waren. Gut, Cortéz hielt sich einigermaßen aufrecht dort unten. Noch schien er Schneid zu haben, soviel musste der Neid ihm lassen.

Dann begann Dargol mit seinem Vortrag. Der Tonfall war beiläufig, so als würde der Zombie Busverbindungen herunterlesen. Ein kurzer, intensiver Schmerz jagte durch den Schädel des Nosferatu, so das dieser zusammenzuckte. Die Erinnerung an das brennen blieb an der Stelle seines Hinterkopfes wo ihn vor Jahren einmal ein blasser Strahl der Morgendämmerung verbrannt hatte. Er lauschte der schrecklichen Beschreibung, während er mit zwei Fingern anfing an der Narbe an seinem Kopf herum zu puhlen. Eigentlich fiel sie im Potpourri seiner Entstellungen gar nicht weiter auf, aber er wusste das sie dort nicht hingehörte. Eine narbige, kleine Kluft war ihm von seiner Begegnung mit dem Sonnenaufgang geblieben, obwohl er nur für einen Lidschlag hinein gelaufen war und sie war immer noch sichtbar. Von allen Verletzungen und allen Torturen die er in seiner alten Heimat erfahren hatte waren ihm keine Narben geblieben, nur diese eine verblasste so langsam.
Lurker wollte sich lieber nicht vorstellen was geschah wenn man Minutenlang der Sonne ausgesetzt war.

Miguel ging es scheinbar genauso, denn jetzt wurde er scheinbar langsam nervös. Sein Tonfall war tatsächlich immer noch weit von Panik entfernt, aber sein Gestammel verriet ihn.

Ob das hier mit der Seneschall abgesprochen ist ? Mein Lieber...du wurdest zur Geißel gebracht und hast einen Termin für deine Bestrafung bekommen. Anschließend bist du gegangen und seit dem hat dich niemand jemals mehr gesehen. Wahrscheinlich bist du weggelaufen, aus Angst vor deiner Bestrafung. Schließlich bist du schon einmal fast geflüchtet, nur wegen der Aussicht auf eine Strafe. Das konkrete Wissen was auf dich zukommen sollte hat dich wohl endgültig überschnappen lassen. Wohlmöglich bist du einfach Hals über Kopf aus der Stadt gerannt. Niemand würde jemals erfahren was hier passiert ist. Niemand würde auch nur fragen.

Das zertrümmerte Grinsen erschien wieder im Schatten von Lurkers Kapuze. Seine gelblichen Zähne waren von einer einer schmierigen Schicht aus abgelecktem Blut überzogen.
Das Lamentieren über den Sinn und Unsinn ihrer verfluchten Existenz, den Grund für das alles, die ewige Strafe und das Gute im Menschen hatte er in dieser Nacht schon ausgiebig gehört.
Sie verstanden es einfach nicht, sie waren zu nah an den Menschen. Sie konnten nicht aufhören in menschlichen Maßstäben zu denken. Alles was nicht in diesen Bahnen verlief war für sie nicht vorstellbar. Darum kamen sie immer und immer wieder auf diese Punkte zurück. Warum nur das alles ? Was geschieht nur ? Was ist der große Grund ?

Sinn...Unsinn...Wahnsinn...

Murmelte Lurker leise vor sich hin.
 
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Wissen Sie Herr Cortez, das sind nur die Gefühle, was schlimmer als das körperliche ist, ist der Seelische Schmerz. Das Tier in uns schreit, will weg fort in den Schatten. Aber das geht nicht, also schreien wir, immer wieder in verschiednen tönen und diese Schreie bringen uns dem Wahnsinn nahe. Es kostet die gesamte Willenstärke des verlorenen Menschen und des Tier um nicht dem Wahn zu verfallen. Wenn man mich fragen würde, bin ich davon überzeugt, dass die Mondkinder direkt nach ihrer Zeugung in die Sonne gelegt werden. Sie sind schwach und werden direkt wahnsinnig. Ja so muss es sein.

Blitz schnell drehte sich der Kopf in Lurkers Richtung der leise kicherte und drehte sich direkt wieder dem Spanier zu und erst jetzt nahm Dominic die Fragen des Toreadors war.
Aber er lachte nicht, er schien die Fragen zu überdenken.

Freue ich mich über etwas? Schadenfreude?
Dominic dachte an sein Cello und die Musik und dann wieder an die Toreador und wie sie behandelt hatte. Er möchte sein Job, er hatte Ihn schon fast 100 Jahre ihn störte nicht was dazu gehörte, ab und an genoss er es auch, aber das war selten der Fall

Für einen kurzen Augenblick wabberten die Aura des Samedi etwas schneller, aber dann wurde es wieder langsam und die typische Ruhe in der Aura war wieder da.

Früher sind bei solchen Bestrafungen die Vampire häufiger gestorben als heute. Die Augenschlitze waren zu groß oder nennen wir Ihn Kontrolleur hat vergessen den Augenschutz schnell genug runter zuklappen. Inzwischen ist es sicherer und solche Unfälle sehr sehr selten. Sie müssen sich die Apparatur wie einen Körperpanzer vorstellen, es passen der Körper und der Kopf rein. Es gibt Augenschlitze und für die Extremitäten Löcher mit kleinen Fallwänden. Sie sind recht schwer und rutschen direkt nach wenn das Körper abbricht oder reißt. Bei den netteren Varianten haben die Wände auch scharfe Kanten, das er leichtert die Befreiung. Der Mann klang ruhig und so langsam bekam der Toreador den Gedanken, dass er doch nicht hätte fragen sollen.

Ob es für Macht lohnt zu Leben? Ich weiß es nicht, dass muss jeder für sich selber entscheiden und alles was mich angeht, werde ich Ihn sagen, wenn es Zeit ist, Ihre Seele komplett zu erlösen. Natürlich können Sie auch die Nosferatu fragen, wenn Sie es bezahlen können. Sie können Ihnen bestimmt viel verraten, aber Sie wissen auch nicht alles.

Dann sah er den Toreador wieder ernster an.

Herr Cortez, wie soll es nun weitergehen?
Eine Frage, aber warum sollte er nun Fragen was der Spanier sich vorstellte
 
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Hörte sich so an als wäre das wie eine Art Ritterrüstung.

„Ich schätze ich habe genug Willensstärke um diese Tortur eine Weile zu überstehen ohne dem Wahn zu verfallen. Aber wer weiß, vielleicht wäre der Wahn gar nicht das Schlechteste, vielleicht ´lebt´ es sich dann angenehmer?“

Miguel lächelte, obwohl es irgendwie völlig unpassend war jetzt zu lächeln. Das war doch wohl nicht schon der erste Anflug von Wahn?
Er bemerkte Lurker und war versucht ihm einen giftigen Blick zuzuwerfen. Es kam Miguel doch sehr so vor als wolle sich dieser Typ am Unglück des Spaniers weiden.

„Den Sinn des Unlebens muss wohl jeder für sich selbst finden.
Die Musik, meine Gitarre, der Flamenco - ich liebe wohl nichts so sehr wie den Flamenco, er war mein Leben. Im Unleben widmete ich mich der Glaskunst, nun ja, ein Broterwerb, aber meine Leidenschaft gilt dem Flamenco. Ich sollte zu meinen Wurzeln zurückkehren.“

Sein Blick glitt sehnsüchtig in die Ferne, dann jedoch besann er sich wieder wo er war.

„Macht interessiert mich nicht, und ich hatte auch niemals vor Verbrechen zu begehen.

Nur eins verstehe ich noch nicht so ganz. Sie machten mir also praktisch das Angebot eines ehrenvollen Todes. Wie soll das gehen? Wenn Sie mich eingraben, davon sterbe ich nicht. Nun, ich könnte mich hervorwühlen nachdem die Sonne schon aufgegangen ist, und wenn ich als erstes mit meinen Kopf hervorkomme sterbe ich natürlich. War das so gemeint, oder wie meinten Sie das?

Wie es weitergehen soll? Mit mir? Heute? Im Allgemeinen?
Wie ich schon sagte, der Flamenco. Eigentlich möchte ich noch nicht sterben. Ich würde mich gern wieder dem Flamenco widmen. Ob das möglich sein wird? Nehmen Sie mir wenigstens nicht meine Gitarre weg.

Und was mich noch interessieren würde – gibt es irgendetwas aufgrund dessen Sie mich respektieren würden? Oder bin ich für Sie einfach nur Abschaum, ganz egal was ich tue? Aber ich kann wohl nicht erwarten jemals wieder von irgendjemandem respektiert zu werden.“

Ich glaube, ich rede zuviel.

Miguel wunderte sich sowieso, dass die Geissel ihm nicht gebot zu schweigen und sich die Mühe machte zuzuhören und seine Fragen zu beantworten. Ja, warum eigentlich verschwendete die Geissel soviel Zeit an ihn, als ob Miguel für Dargol so sonderlich interessant war. Das war dem Spanier wirklich ein Rätsel.
 
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Der Spanier sprach wirklich viel.
Warum verstand Dominic nicht, man stellte Ihm fragen und beantwortete Sie soweit er es für richtig hielt.
Warum er das eigentlich machte, wußte die Geissel auch nicht.
Vielleicht weil er niemals diese Antworten erhalten hat, aber wenn er sich so den Toreador anhört.
und diese ewige blablablabla, warum? blablablabla wieso? verstand er so langsam, warum man ihn einfach bestrafft hatte.
Keine Ankündigung, keine Diskussion, einfach holen und abwertigen.

irgendwie war jeder Abend ein anstrengder Abend in dieser Stadt. Erst der Aufmüpflige Ghul, dann der geschwätzige Toreador.

Beerdigen und am Tage rausbulden. Das funkioniert eh nie! Wenn dannn tapfer liegen bleiben bis die Sonne kommt, das wäre ehrenhaft.
und dann das Gerede über Respekt, ob er das jemals könnte.
War ich auch so ein unfähiger Schwätzer? Naja ich hatte angst vor den anderen, aber so war ich nie.

Die Geissel sah den Toreador wieder an.

Für Selbst begraben und sich in das Licht graben hätten Sie keine Mut. Sie sollten sich einfach hierhin legen und warten bis die Sonne kommt.
Das wäre ehrenhaft. Was Ihre Respektfrage angeht.
1. Sie ist selten dämlich und zweitens kann man sich alles verdienen.


Die Geissel holte seinen Notizblock hervor und schrieb etwas darauf.

Ihre Zukunft hat hier nun zwei Möglichkeiten.
Sie nehmen den "ehrenhaften Tod", dann ist Ihre Zukunft nicht, in diese Welt.
Oder Sie wollen durch die Bestrafung gehen, dann folgen Sie diesen Anleitung.
Halten Sie sich nicht an diese Anweisungen wird Ihre Zukunft ähnlich ruhig wie bei "ehrenhaften Tod", nur würden Sie sich wünschen
diesen gewählt zu haben.


Dominic reichte dem Toreador einen Zettel.



Information über das weitere vorgehen.
Sie gehen unverzüglich in die Gastdomäne.
Sie nehmen dort das Ihnen zugeteilte Zimmer.
Sie stehen verlassen das Hotel nicht und nehmen mit niemanden aus den folgenden Personen kontakt auf.
1.Dem Prinzen, 2. Lady Noir, 3. Romero, 4. mir.

Den Tag des Bestrafung erfahren Sie, Sie werden abgeholt.


Dominic sah den Toreador kalt an.


Ich denke nicht, dass Sie fragen haben oder? Wenn Sie genug Kraft haben, legen Sie sich hin und sterben ehrenvoll.
Ich werde Sie beobachten und werde ja sehen, wo ich Sie finden werde.
 
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Miguel nahm den Zettel entgegen, schärfte sein Sehvermögen und las ihn.

„Aber sehen Sie wie schmutzig ich bin? Wenn ich so ins Hotel gehe errege ich unnötiges Aufsehen. Und Gepäck habe ich auch nicht. Ich habe nur das was ich am Leibe trage, also kann ich mir nicht einmal etwas Sauberes anziehen."

Aber was für einen Sinn hatte das alles noch?
Mit einem Mal spürte Miguel eine große Todessehnsucht. Das war für ihn sehr verwirrend.
Seine Gefühle und Wünsche fuhren Achterbahn.
Keine fünf Minuten schien er dasselbe zu wollen. Erst wollte er nach L.A. und Anarch werden, dann wollte er sich dem Flamenco widmen und nun wollte er am liebsten sterben.

"Sterben oder Bestrafung - ich würde gern noch darüber nachdenken, aber ich fürchte dafür bleibt mir nicht mehr viel Zeit."

Und meint der denn, ich hätte keinen Mut zum Sterben? Das soll der sich bloß nicht einbilden!

"Angenommen ich entscheide mich für die Bestrafung, wäre es mir dann erlaubt danach die Domäne zu verlassen? Kann ich dann zurück nach Barcelona? Aber das bestimmt wahrscheinlich die Seneschall.“

Solange er redete spürte er kein Unwohlsein, kein Grauen, keine Angst, vielleicht redete er deshalb jetzt so viel, wurde Miguel klar und fragte sich wie er die Stille ertragen sollte wenn die beiden ihn jetzt hier allein ließen. Und das würden sie doch tun, oder?
Solange sie da waren konnte er Wut und Abscheu ihnen gegenüber empfinden. Aber wenn sie gingen, vielleicht fiele er dann in ein solch dunkles Loch aus dem er nie wieder herauskäme. Würde er sich dann überhaupt noch rühren können? Vielleicht würde er dann einfach nur dasitzen und dann würde ihn die Sonne tatsächlich holen. Aber hatte er sich nicht genau das soeben noch gewünscht? Den entgültigen Tod hatte er sich gewünscht, ja. Aber warum auf diese Art, warum konnte es nicht kurz und schmerzlos sein, ohne Sonne?
 
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Aber ein schmerzloses Ende war ihm wohl einfach nicht vergönnt. Aber zumindest wäre es dann danach vorbei mit jeglichen Qualen. Dann wäre er erlöst. Warum also sich jetzt nicht einfach sacken lassen, loslassen von diesem elenden Unleben.
Doch dann sah er plötzlich das Gesicht seiner Erzeugerin Esperanza vor sich.

„Geh nicht, Miguel, bleib hier“, sagte sie und wirkte sehr traurig.

Ja, sie wäre sicher sehr unglücklich wenn Miguel nicht mehr existierte. Sie würde ihn immer lieben, egal was er verbrochen hatte, und genau das rettete ihn nun davor sich aufzugeben.

Miguel kletterte aus dem Grab heraus.

„Ich habe mich entschieden“, sagte er.

„Ich möchte gern zum Hotel und die Bestrafung auf mich nehmen.“

Wenn er nur hier wegkäme von diesem Ort des Todes und der Düsternis. Möglichst schnell. Er wirkte nun nicht mehr so als sei er noch zum Reden aufgelegt.
 
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Dominic machte den Weg frei, hielt dann aber noch einen Arm vor die Brust des Toreador.

Ich bekomme noch ihre Brieftasche und Ihre Papiere. Dann gehen Sie nun direkt zum Hotel, es wird Sie niemand belästigen, denn es ist alles vorbereitet. Alles weitere kläre ich mit der Senneschall.
Die Geissel hielt wieder einladend die Hand hin.

Was den letzten Punkt Ihrer Frage angeht wird das nach der Bestrafung des Heilungsprozesses geklärt.

Dann gab er seinen Laufweg frei.
 
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Als Miguel nun seinen Weg gehen konnte, klingelte bei Dargol das Telefon und er konnte Helenas Nummer erkennen.
 
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Miguel nahm seine Brieftasche hervor, in der auch Personalausweis und Führerschein waren und gab sie nur sichtlich ungern her.

„Aber wie soll ich denn zum Hotel kommen, wenn ich kein Geld habe um mir ein Taxi zu nehmen? Zu Fuß? Ich kenne den Weg nicht.“

Aber vielleicht ging ja Lurker wieder mit ihm über wunderbar verdreckte Schleichwege. Denn wahrscheinlich hätte Lurker sowieso was dagegen, dass Miguel sich ein Taxi nahm.

Ausgerechnet jetzt klingelte das Handy der Geissel. Bekäme Miguel dann überhaupt eine Antwort?
Die konnten ihn hier doch nicht einfach ohne Geld ohne nichts stehen lassen.
 
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Der plappernde Spanier hatte scheinbar bereits den Verstand verloren. Ein wenig erstaunlich wäre es schon, wenn ein so kleiner Schubs nötig gewesen wäre wie das gesellschaftliche Aus, ein kleiner Streich auf dem Friedhof in dem ein ausgehobenes Grab die Hauptrolle spielte und einem eher harmlosem Verhör um den Geist des Rosenkindes zu brechen. Andererseits war es aus der Sichtweise des Delinquenten vielleicht schon die schrecklichste Strafe das er von seinem Clan verstoßen worden war und nun in Lurkers Welt leben musste. Abseits der Menschen, Abseits der Gesellschaft. Mehr als ein geistiges Schulterzucken konnte der Nosferatu für diesen Gedanken nicht erübrigen. In diese Dinge konnte er sich genauso wenig rein denken wie die Damen und Herren aus den oberen Etagen sich in ihn hineinversetzen konnten. Es fehlte ihm einfach der menschliche Bezug.
So blubberte und palaverte Cortéz munter mit der Geißel über die furchtbare Bestrafung und woher Dargol sich damit wohl auskannte, ganz so als betreffe es den Spanier selber gar nicht. Ja, wahrscheinlich war er nur durch ein kleines Missverständnis in diesem Grab gelandet.
So schwadronierte er munter über das Tanzen, die Musik, seine Gitarre und ein Dutzend weiterer, völlig unerheblicher Dinge. Die Tatsache das der verwesende Leichnam ohne das kleinste Bedauern weitaus schlimmeres tun konnte als nur eine Gitarre zu zertreten schien Miguel fremd. Wahrscheinlich war er einfach nicht grausam genug oder nie so schlecht behandelt worden,so das ihm in diesem Punkte völlig die Phantasie fehlte.
Der Nosferatu konnte sich dagegen problemlos vorstellen wie die Geißel dafür sorgen würde das der Spanier in Zukunft Schwierigkeiten haben würde auch nur eine Gitarre zu halten, geschweige denn einen einzigen geraden Ton aus einer herauszubekommen, nur um dem Verurteiltem jedes Jahr zum Jahrestag seiner Verstümmelung eine sündhaft teuere Gitarre zu schenken.
Das Bild eines gebrochenen Mannes der wie ein Tier heulte und dem blutiger Rotz aus dem Gesicht lief, während er in einem dreckigem Zimmer umringt von unzähligen wunderschönen Gitarren hockte schoss Lurker durch den Kopf und er hatte für einen kurzen Augenblick das Gefühl das er einen harten, scharfen Brocken in der Kehle feststecken hatte, den er nicht hinunterzuschlucken vermochte.

Plötzlich schreckte er aus seinen Gedanken hoch. Der Zombie half gerade dem Spanier aus seinem Erdloch, scheinbar waren Lurkers Gedanken auf Wanderschaft gegangen. Er blinzelte und stellte fest das es schwieriger wurde die Augenlider zu öffnen. Eine nur allzu bekannte Steifheit und Schwere hatte sich in seine Glieder geschlichen. Der Tag würde bald anbrechen.
Wahrscheinlich begann sein Verstand deshalb langsam unfokussiert zu schlingern. Er konzentrierte sich wieder auf das Gesagte und stellte fest das Cortéz zum Ende also doch das Schwätzen vergangen war. Er hörte das Greinen des Anderen.

So, du kennst den Weg in die Gast Domäne also nicht und wie man in einem Telefonbuch die Adresse eines Hotels nachschlägt hast du auch nicht gelernt... das ist ja so tragisch das der böse, unbarmherzige Mann der nicht zögern würde dich auszulöschen sicherlich gleich einen Chauffeur für dich bestellt vor lauter Betroffenheit.

Irgendwie hatte der weinerliche Pinkel wohl nicht so recht verstanden das es nicht Dargols Problem war wie er vor Sonnenaufgang zu diesem Hotel kam und wo er sich verkriechen mochte wenn er den Weg in dieser Nacht nicht mehr schaffen würde.
Wahrscheinlich genauso wenig wie er verstanden hatte das niemand mehr einen Dreck für ihn und was mit ihm geschah geben würde. So war es eben wenn man ein Leben in Saus und Braus und führte und auf diejenigen unter sich immer nur mitleidig und verächtlich herabsah. Irgendwann mochte man auf seinem rasantem Weg nach unten plötzlich feststellen das nur diese Leute einem helfen konnten. Ärgerlich wenn man sie vorher von seinem hohem Ross herab angespuckt hatte.

Demonstrativ schob der Nosferatu die Hände die Taschen seines Mantels. Er war nicht der verdammte Fremdenführer für Cortéz, er war im Auftrag der Geißel hier. Der Heimweg des Spaniers war nicht sein Problem.
Außerdem konnte er durch sein Warten betonen das er nur noch hier war weil er noch nicht von Dargol entlassen worden war.
 
AW: [23.04.08] - Das Fenster zum (Fried)hof

Die Geissel ignorierte den Spanier und gab Lurker ein Zeichen, wärend er an sein Telefon ging.
Ja Helena, einen Moment bitte ich bin hier noch nicht fertig. die Stimme war wie immer unangenehm.
Die Geissel wartete auf Lurker, bis er bei Ihm war und drückte Ihm die zerbissene Speicherkarte in die Hand.

Wir reden später nochmal und viel Spaß beim puzzeln. er klopfte dem Nosferatu auf die Schulter
und ging wieder an das Telefon.

Worum geht es Helena?
 
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"Ich habe gerade Herrn Stahl und Herrn Pareto hier und es wäre gut, wenn sie noch Zeit hätten, zu uns zu stoßen, damit wir das weitere Vorgehen besprechen können", sagte Helena. "Hatten sie Erfolg bei ihrem Vorhaben?"
 
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Ein bischen etwas, ich habe zwar ein Geschenk im Kofferraum, aber so wirklich toll ist es nicht. Wo treffen sich den die anderen? fragte der Mann ruhig wärend der schnellen schritten des Toreadors hinterher sah.
 
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"Wir sind im Hinterzimmer des Dark End, sagen sie einfach bei den Türstehern, sie wollen zu mir, dann lassen die sie rein und einer kann sie dann auch zu mir bringen", antwortete Helena und fragte im Moment nicht nach dem Geschenk.
 
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Miguel war ziemlich angepisst. Aber betteln würde er ganz bestimmt nicht.
Er würde schon noch jemanden finden, der ihn zum Hotel brachte.

Der Spanier entfernte sich eiligen Schrittes, schärfte sein Sehvermögen und hielt Ausschau nach einem Sterblichen, der ihn zum Hotel fahren könnte. Am besten jemand, der sowieso gerade ins Auto steigen wollte.

Wahrnehmung + Aufmerksamkeit

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