[01.06] Dozent und Professor im Café

AW: [01.06] Dozent und Professor im Café

Der Maler nickte Johardo zu.

Er nam ein Stofftaschentuch aus der Tasche, und wischte die Kreide von der Karte.
Danach machte er sich daran, die Dömänen so eizuzeichnen, wie er es sich vorstellte.
 

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Johardo beobachtete den Maler während er neue mögliche Grenzen einzeichnete. Das er seinem Clan den Großteil der Stadt zuwiess was genau zu erkennen, aber da auch Prinz Buchet seines Clans angehört wird dies kaum auf Gegenwehr stossen bei dem Lord, und das war auch dem Maler klar. Auch dehnte er den Bereich der Tremere so aus, das dieser sich der Finster entlang befand, so das man bei der Aufteilung Finsterburgs so die beiden Domänen nahthlos aneinander legen konnte. Die Brujah schob er deutlich nach aussen, und auch die Gangrel bekamen mehr Bereiche. Sogar die Ventrue bekamen mehr Platz wie auch die Malkavianer. Im Gegenzug verschwanden die Bereiche der Gäste und Camarilla-Verräter. Nur das Gebiet der Garou blieb unverändert, wenn man einmal von der einzeichnung der eh schon besetzten Gebiete im Teil der Stadt absah der vorher nicht Kartographiert war. Buchet hing an alten Zeiten wie das Baby am Rockzipfel.

Johardo deutete auf die Bereiche die zwei-Farbig sind und die einfarbig gekreuzt gemalen. Vor allem auf den Gelb-Grünen Bereich, also ein Bereich in dem sich Tremere und Garou aufhakten dürfen.

Was ist das?
Dann sah er den Ahn an.
Einer von uns muss sich mit den Garou treffen. Hat Buchet aufzeichnungen was er mit Ihnen ausgehandelt hat?
 
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Dann drehte er die Karte so, das Johardo sie besser sehen konnte und begann seine Vorschläge zu erläutern.

So, die beiden Enklaven der Ventrue und Malkavianer sowie die Gebiete der Assamiten und Giovanni im Noreden der Stadt sollten ersatzlos gestrichen werden. Zum Ausgleich erhalten Ventrue und Malkavianer weitere Bereiche im Südwesten. Wobei ich nicht zu sagen wüsste, wem der beiden Clans das Viertel um die Technische Hochschule zugesprochen werden sollte.

Er deutete auf das sowohl Lila als auch Ocker schraffierte Gebiet.

Und ob die Ventrue die paar Häuserblöcke nördlich der Finster noch behalten sollten, stelle ich auch einmal in Frage. Ich halte den Fluß als natürliche Grenze für stimmiger, und würde dieses Gebeit der Gangrel-Domäne zuschlagen.

Apropos Gangrel. Wie von ihnen vorgeschlagen würde ich die Gebiete Cat's und der ihren erheblich erweitern. Ich würde ihnen den kompletten Nordwesten der Stadt, von der Finster bis zum Fernsehturm, zusprechen. Ebenso das ehemalige Assamitengebiet.
Nur der Grenzverlauf zum Terretorium von uns Toreador ist mir noch nicht klar. Ich würde gerne das Viertel um den Finster-Verlag für uns beanspruchen, damit diejenigen meines Clans, die dem Wort zugetan sind, doert ihren Neigungen nachgehen können.
Im Gegenzug würde ich das ehemalige Gastgebiet den Gangrel geben.
Ebenso wie der Stadtpark, der nach meinen Vorschlägen nun nicht mehr in der Ventrueenklave sondern im Herzen der neuen Toreadordomäne liegt.

Kommen wir also zur Domäne meines Clans.
Diese möchte ich lediglich nach Norden erweitern. Dort wo vormals die Enklaven der Malkavianer und Ventrue lagen.
Ausserdem würde ich die Brujah gerne aus der Stadtmitte entfehrnen.
Auf den ersten Blick mag die Domäne recht groß erscheinen, aber im Vergleich zu den anderen Clans halte ich dies für angemessen.
Ich weiß auch gar nicht, warum der Prinz in der Vergangenheit so dermaßen bescheiden war.
Sicherlich ist der Innenstadtbezirk recht exponiert, aber für ein paar Projekte benötigen wir auch Teile von etwas ruhigeren Vierteln.
Und da bot sich der Norden der Stadt durch die Enklaven der Ventrue und Malkavianer geradezu an.

Im Nordosten würde ich den Brujah ein neues, größeres Gebiet als bisher zusprechen.
Wie groß es nun letztendlich sein wird, vermag ich noch nicht zu sagen.
Einerseits sollten wir nicht zu großzügig werden, da es sonst die Begehrlichkeiten anderer Clans auf den Plan rufen könnte. Gerade die Ventrue und Malkavianer könnten es in den falschen Hals bekommen, wenn ein Clan ohne Sitz im Erstgeborenenrat eine sehr viel größere Domäne bekommt, wären ihre Gebiete, zumindest terretorial, beschnitten werden.
Andererseits würde dies bedeuten, das die Domäne der Toreador weiter wächst, was dann den Eindruck erwecken könnte, das wir vom Clan der Rose zu gierig werden würden.
Ein nicht einfaches diplomatisches Problem, bei dem ich auf ihre weisen Ratschlag hoffe.


Der Maler sah Johardo wohlwollend an.

Ach ja, und last but not the least, die Domäne der Tremere.
Ich würde vorschlagen, das diese den Südöstlichen Teil der Stadt hinzu bekommt.
Die eurige Domäne scheint im Vergleich zu anderen noch am wenigsten zu wachsen. Das hat sicherlich topografische Gründe, die wir nun einmal so hinnehmen müssen.
Ganz im Süden befindet sich ja noch das Garou-Gebiet. Ich würde denen nur ungerne all zu viel ihrer Domänen wegnehmen, schließlich sind die Kontakte ungewöhnlich gut. Und ihre Hilfe beim Kampf gegen Finsterburg oder vorher gegen die Fomorer sollte belohnt werden.
Daher würde ich vorschlagen, das die Garou im Südosten das Gebiet bis zur Finster zugesprochen bekommen. Der Fluß würde dann als natürliche Grenze zwischen den Tremere und den Garou liegen.
Besonderst heikel ist die Frage nach dem Tierpark. Bisher war es Garou-Terretorium. Allerdings weiß ich, das Cat seit jeher neidisch auf diesen Flecken geschaut hat. Bisher war allerdings niemand mutig genug, den Garou diesen Ort abspenstig zu machen.
Nun aber hätten wir vielleicht die Chance. Immerhin liegt der Tierpark nördlich der Finster, und sie bekommen im Südwesten neue Gebiete zugesprochen.
Und im Zweifelsfall würde mich der Fluß als Grenze sicherer fühlen lassen, sollte in ferner Zukunft ie Beziehungen sich zum schlechten wenden.
Dann nämlich wäre nur das Malkavianergebiet direkt angrenzend. Der Fluß und die Brücken könnten effektiver verteidigt werden.

aber um noch einmal auf das geringe Wachstum eurer Domäne zurück zu kommen: Ich denke, die Übergabe der Burg in Finsterburg endschädigt für die etwas unglückliche Lage hier in Finstertal. Ich hätte nichts dagegen, das ihr euch dort die entsprechenden Ersatzpfründe aneignen würdet....


Nun, was sagt ihr zu diesen Vorsclägen...?
 
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Johardo runzelte bei der einen oder anderen Ausführung des Malers die Stirn hörte Ihm aber in Ruhe zu bis er fertig war mit seinen Ausführungen.

Nun, der Finster-Verlag ist ein Streitpunkt den es in meinen Augen recht leicht aus der Welt zu schaffen gibt. Wenn wir dies als eines der ungeklärten Gebiete in der Ratsversammlung ansprechen und sie den Sheriff bitten das Sie den Verlag gerne in Ihrer Domäne haben würden bin ich mir sicher, das Cat dies wohlwollen billigt und sich im gegenzug Freut das sie nicht übergangen worden ist. So haben Sie den Verlag und dem Sherrif noch einen Gefallen getan indem sie mitbestimmen konnte.

Und Cat wird dies später als wohlwollenden Gefallen hinstellen, so das der Maler Ihr auch mal entgegen kommen muss.

Den Bereich der Technischen Hochschule im Rat zu klären ist ungeschickt da Vermutlich kein Erstgeborener der Malkavianer anwesend sein wird, und so sollte dies Beschlossen sein. Hier ergibt sich das Problem: Geben wir den Bereich der Ventrue, so werden die Malkavianer dies gegen sich auslegen weil sie nicht da sind, und geben wir den Bereich den Malkavianern werden die Ventrue Einspruch erheben das sie doch die sind, die dort besser aufgehoben sind und auch mehr der Ihren in der Stadt hat. Vielleicht wäre es Ratsam wenn wir die Technische Hochschule als Elysium aufrufen und für alle frei Zugänglich machen und als Jagfreie Zone deklarieren.

Auf den Bereich südlich der Finster verzichte ich, im Gegenzug Beanspruche ich das Villenviertel um die Finsterburg bis zur Hauptstraße.

Ob wir den Garou den Stadtpark abspenstig machen können wage ich zu beweifeln, denn wer von uns möchte freiwillig mit den Garou reden? Print Buchet hat eine gute Verbindung zu denen und mag mit den Wilden verhandeln können, ich für meinen Teil hasse die Tiere und würde am liebsten aus der Stadt verbannen.


Dann zeigte er auf die grüne Fläche westlich der Finster zwischen Malkavianer und Ventrue Gebiet.

Was schwebt Ihnen hier vor?
 
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Natürlich waren einige der "fraglichen" und leicht schraffierten Gebiete aus rein taktischen Beweggründen vom Maler noch nicht endgültig zugeordnet worden.
Die Antwort Johardos betreffend des Viertels um den Verlag zeigte dies deutlich auf. Denn auch der Maler hatte dies ähnlich eingeschätzt.

Bei anderen ungeklärten Besitzansprüchen war es dem Maler schlicht egal. So wie bei der Hochschule. Sollten sich Ventrue und Malkavianer doch streiten, wer dieses Stück bekommen sollte. Und wenn man eine Endscheidung scheute, und es zu einem Elysium machen sollte... war es ihm auch egal.
Insgeheim hatte er sogar noch eine weitere Möglichkeit, sozusagen ein Ass, im Ärmel.

Nun ja, die Situation mit den Garou gefällt mir auch nicht wirklich. Dennoch. Prinz Buchet pflegt ein Übereinkommen mit ihnen, und die Geschehnisse der letzten Zeit haben mehrmals bewiesen, das wir in Zeiten der Not die Fellknäule als unsere Verbündeten betrachten können.
Solange wir sie für unsere Ziele einsetzen können und sie uns keine Scherereien machen, soll's mir recht sein, das sie im Süden der Stadt hocken. Wer weiß, wofür sie noch gut sein werden...
Was aber nun den Tierpark angeht, so ist dies wirklich schon seit längerer Zeit ein Zankapfel.
Er wurde von Buchet den Garou zugesprochen, zund diese hüten ihn wie einen Augapfel. Andererseits hegt Cat soweit ich zurück denken kann Begehrlichkeiten danach.
Ich persönlich würde unserem Sheriff gerne den Gefallen tun, für ihn dieses Stück Land zu gewinnen. Alleine um die Einnahme des Verlasgsviertel zu entschuldigen.
Dennoch weiß ich nicht, ob die Garou sich auf diesen Handel einlassen würden.
Aber ich habe diesbezüglich schon einen Plan.... Lassen sie mich nur machen...


Der Maler grinste Siegesbewusst. Er konnte die Reaktion der Garou zwar tatsächlich nicht vollends einschätzen, doch wenn sein Plan aufgehen würde, hätte er sich bei Cat einen Gefallen erarbeitet, der weit über das Verlagsviertel hinausgehen würde...

Dann ging er auf Johardos letzte Frage ein.
Ach ja, dieses Fleckchen westlich der Finster... Es handelt sich dabei um das Industriegebiet Mitte, das nach der alten Aufteilung zu ihrer Domäne zählt.
Es liegt nun an euch, ob ihr diese Gebiete weiterhin beansprucht, oder ob ihr dem Fluß als natürliche Grenze wählt.
Ersteres steht euch zu. Ich würde dieses Gebiet sogar noch etwas ausweiten, so das auch die Häuserblocks südlich des Einkaufszentrums und nördlich bis zum Mexican auch dazu kommen.
Oder aber ihr ihr verzichtet großzügig darauf. Dann würden diese wohl den Ventrue zufallen. Ob und wie weit die Tremere dadurch anderweitig einen Gewinn erzielen, nun das kommt wohl auf ihr verhandlungsgeschick mit den Ventrue, oder gar mit den Malkavianern an...


Ach ja, eines noch... Die Aufteilung, wie ich sie skizziert habe, stützt sich mehr oder weniger auf die derzeitige Verteilung der Clans in der Stadt.
So ist zum Beispiel überhaupt kein Nosferatu-Gebiet eingeplant, da sich derzeit offiziell niemand dieses Clans in der Stadt aufhält, der einen Anspruch erheben könnte.
Dennoch würde ich gerne, um für spätere Eventualitäten gerüstet zu sein, einen kleinen Flecken für den Clan der Schatten reservieren. Mir schwebte dafür das Industrieviertel Ost und die Deponie vor... Was halten sie davon?
 
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Lassen sie mich nur machen...?? So wurden schon Kriege verloren.

Wegem dem Fleckchen muss ich mit meinem Clan reden. Falls einer der meinen dort seine Jagdgründe und Herde hat werden wir nicht darauf verzichten können.

Einen Bereich für evtl. anreisende Nosferatu freizuhalten kann uns nur von Vorteil sein, auch wenn dieser Vorschlag von einem Toreador etwas seltsam klingt, vreehrter Maler. Er zeugt aber von Güte.

Was die Garou angeht: Solange Sie sie in Ihre Schranken weisen, bitte. Ich würde sie noch immer der Stadt verweisen wenn ich dazu befugt wäre. Einer der wenigen Punkte in denen Prinz Buchet und ich uns nie einig waren.


offen lächelte er den Primogen an und nippte genüsslich an dem Glas.
 
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Die Besprechung verlief angenehm. Scheinbar waren sich die beiden Primogen in vieler Hinsicht einig.
Die Atmosphere war gelöst, ja fast schon freundschaftlich.

Gut, dann werde ich die Neueinteilung der Domänen in der nächsten Ratssitzung vorbringen.
Ich denke, ich brauche noch ein, zwei Nächte um die Sache mit dem Tierpark zu klären.
Diese Zeit sollte auch ihnen gereichen, intern die Frage des Viertels jenseits der Finster zu klären.


Der Maler lehnte sich zurück und genoß einen großen Schluck der wohlschmeckenden Vitae.
 
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Nun gut. Für wann sollen wir die Sitzung einberufen? In drei Nächten?

Es gab Treffen an dem die beiden Teilgenommen hatten die nicht so freidlich verliefen, die vergangenen Ereignisse die die Stadt zerütten wollten schienen auch die Alten nur stärker gemacht zu haben.
 
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Ja, in drei Nächten halte ich für ein geeignetes Datum. Der 4.6. also...
Bis dahin sollten wir alle genug Zeit haben, noch alle nötigen Dinge zu klären.
Ich werde Romero anweisen, die Primogene für dieses Datum in die Akademie zu laden.


Der Maler machte sich in Gedanken schon eine Liste, was er bis dahin noch alles zu erledigen hatte.

Nachdem wir dies sozusagen abgehakt haben, muss ich aber noch auf etwas anderes, weitaus bedrohlicheres zu sprechen kommen.
Es geht um Ashton Price.
Aber der Reihe nach...

Vrletzte Nacht kam Sheriff Cat zu mir. Im Schlepptau den gepfählten Ashton.
Sie erzählte mir, das Melody, dieser Stadtgangrel, den Ashton unter seine Fittiche genommen hatte, zu ihr und erzählte das ihr Mentor sich in der letzten Zeit sehr sonderbar benehme.
Cat wusste mit diesen Aussagen nur wenig anzufangen, und machte sich auf, Ashton selbst zu befragen.
Im Hotel stieß sie zwar auf Ashton, dieser aber versuchte unter fadenscheinigen Vorwänden ihr aus dem Weg zu gehen. Als sie sich nicht auf diese durchschaubaren Spielchen einlassen wollte, griff er sie sogar tätlich an, so das ihr keine Wahl blieb, als ihn zu pfählen.
Danach kam sie sofort zu mir.
Da aber nun bereits der Morgen graute, verschob ich sämmtliche Nachforschungen auf die nächste Nacht.
Ashton blieb solange an einem sicheren Ort.

In der Nächsten Nacht ließ ich Cat sowie diese Melody und auch Magus Thorsson in die Akademie kommen.
Viktor sollte sich den Körper Ashtons genauer ansehen, wärend Cat und ich noch einmal diese Melody verhörten.
Was sie erzählte wollte nicht so wirklich Sinn ergeben. Sie sprach von Wesensveränderungen Ashtons und einem Einbruch in sein Hotel, bei dem er mit dem Einbrecher, laut der Aussage war es wohl eine Angreiferin, in einen Kampf verwickelt wurde. Dabei soll die Angreiferin Klauen eingesetzt haben. Über die Identität dieser Einbrecherin war allerdings nichts heraus zu finden.
Und auch so blieb die Aussage Melodys sehr wage, so das ich vorschlug, das wir uns im Hotel, Ashtons Zuflucht, umsehen sollten.

In der Lobby trafen wir Enio, der zugereiste Brujah, der aber scheinbar zufällig am Ort war.
Im Penthouse Ashtons durchsuchten wir die Räumlichkeiten, konnten aber nichts von belang finden. Wenn dort ein Kampf stattgefunden haben sollte, wurden die Spuren gut verwischt.
Wir kamen keinen Schritt weiter.
Auch Viktor scheint mit seinen Untersuchungen noch nicht geendet zu haben. Ich gab ihm aber einen persönlichen Gegenstand von Ashton, damit er etwas experimentiern könnte.

Schlußendlich wissen wir bis heute immer noch nicht, was mit Ashton los ist. Ich hege zwar den üblen Verdacht, das die Person, die vorgibt Ashton zu sein, nicht unsere Harpyie ist. Ich fürchte, wir sind einer gräßlichen Maskerade aufgesessen.
Allerdings fehlen mir dafür die letztendlichen Beweise.
Vielleicht wird Viktor in den nächsten Nächten mehr herausfinden können...
 
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Johardos Gedanken kreisten um Cat und Viktor. Keiner hatte Ihm auch nur andeutingsweise Bescheid gegeben.

Hm... nur wer kann dahinter stecken? Wie ist denn Mr. Price verwahrt? Wenn ich ein wenig Blut von Ihm bekommen könnte liesse sich viel über Ihn herausbekommen. Das ganze schmeckt mir gar nicht. Wir haben uns in den letzten Jahren viele Feinde gemacht, bzw. haben sich viele uns zum Feind gemacht. Aber die Harpye war auch kein einfacher Gegner. Und wenn dies nicht unser Mr. Price ist, wo ist Ashton? Und wie lange sitzt der Feind schon auf dem Stuhl? Gar Monate oder noch länger?


Johardo dachte nach. Diese Situation gefiel Ihm gar nicht.
 
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Eine Blutprobe hat Magus Thorsson bereits entnommen und in das Gildehaus gebracht. Ich hoffe, das sie damit etwas weiter kommen.

Wer hinter dieser Sache steckt, ist auch mir schleierhaft. Zumal ich das Motiv nicht ersehen kann.
Ist es eine persönliche Sache, oder haben wir es mit einem Komplott gegen die Stadt zu tun?

Bedenken wir, sowohl Black Cloud als auch dieser Jürgen, der für das Fomorer-Desaster verantwortlich war, sind noch auf freiem Füß.
Es kann aber auch ein uns völlig fremder Gegner sein.

Und warum Ashton?
Ein zufälliges Opfer, das vermeintlich schwächste Glied in der Stadthirarchie oder doch gezielt ausgesucht?

All dies entzieht sich unserer Kenntnis.
Ich hoffe, das bis zur Ratssitzung ein wenig mehr Licht in diese Angelegenheit gebracht werden kann.

Solange bleibt Mr. Ashton in der Akademie in Gewahrsam.


Dann setzte der Maler noch hinzu: Soweit ich es einschätzen kann, ist Ashton nicht länger als ein paar Tage, höchstens zwei, drei Wochen in dieser Situation.
 
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Die Dauer der occupation ist wichtig um den Ausgagspunkt der Tat zu finden. Und ich denke das ist wichtig. Aber solange der falsche Ashton in Gewahrsam ist, kann er befragt werden. Und sie wissen doch, das wir Tremere unsere Möglichkeiten haben Fragen zu stellen, nicht wahr?

Das lächeln welches Johardos Mundwinkel umspielte war offen und ehrlich.
 
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Leider war es mir mit meinen Fähigkeiten nicht möglich, Ort und Zeitraum präziese enizugrenzen.
Und wie gesagt, wenden sie sich an Viktor, um näheres zu erfahren.
Ich hoffe das die ihren bis zur Ratssitung mehr herausgefunden haben.
 
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Wissend lächelnd erwiedert Johardo nur Da bin ich mir sicher.

Dann lehnt er sich im bequemen Ledersessel zurück.

Der Neuankömmling von dem ich am Telefon gesprochen habe, macht mir Sorgen. Es ist sehr verwunderlich das ausgerechnet aus der Stadt die auch mit dem Verschwiden von Buchet damals zusammenhängt eine Lieferung kommt in der ein Kainit 'versehentlich' ist. Was halten Sie davon?
 
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Ja, das ist sicherlich etwas... suspekt.
Überhaupt tummeln sich seltsame Geschöpfe in der Stadt.
Ein Lasombra, der eine offene Rechnung mit Faust aus Finstertal zu begleichen hat;
Eine Schwester der Kakophonie;
Ein Etke-Letho, oder wie er sich selbst bezeichnet hat, der den Geheimnissen um Zacharii nachgehen will...

Unser Sheriff wir viel zu tun bekommen...
Daher auch meine Idee des OSD, um Cat bei Routineüberwachungen zu unterstützen.

Was ihren... Gast, wenn ich ihn einmal so nennen darf, da er an ihre Adresse... geliefert... wurde, angeht, so weiß ich zu wenig über den genauen Sachverhalt, um mir eine Meinung bilden zu können.
Leider hat er sich bei mir noch nicht persönlich vorgestellt.

Und ich weiß auch zu wenig über Buchet's damaliges Verschwinden....
 
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Er ist heute unter der Obhut von Ernest. Ich wollte erst mit Ihnen sprechen. Er wird der Tradition natürlich noch Folge leisten und sich vorstellen. Nur ist Ernest zu beschäftigt als das er sich die ganze Zeit um Ihn kümmern kann. Aber da er fast 60 Jahre in Starre war hat er viel nachzuholen. Wo könnten wir Ihn unterbringen?

Und dann setzt er noch nach.

Eine Tochter? Ich hörte es gab mit Ihr schon kleine Reibereien? Und ein was? Etkeleto? Da hab ich ja noch nie etwas von gehört. Und das er Zacharii nachgehen will macht mich schon ein wenig stutzig. Im Moment kümmert sich Viktor um die Spuren am alten Kloster und es wäre sehr unklug wenn da noch jemand rumspioniert. Zumal Zacharii zu sehr in die Stadt verwickelt war, als das ich es gerne sehe das ein Stadtfremder dort rumschnüffelt. Das gefällt mir gar nicht.

Beim letzten Satz schüttelt Johardo kaum merkbar den Kopf.
 
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Der Reihe nach beantwortete der Maler die Fragen des Tremere.

Sechzig Jaher in Starre? Das ist zwar im allgemeinen nicht unbedingt lange, bedenkt man die Ruhezeiten einiger legendärer Alten, aber unsere Welt hat sich im letzten Jahrhundert doch erheblich gewandelt. Da bedarf es tatsächlich etwas Anleitung, um sich in unserer Zeit der COmputerisierung zurecht zu finden.
Aber ich denke, er ist bei Ernest in guten Händen. Solange seine sonstigen Aufgaben für die Stadt nicht darunter leiden.
Die Frage der Unterkunft ist aber etwas diffiziel.
Zunächst: Er ist Malkavianer, wenn ich sie richtig verstanden habe. Somit ist Monsieur Chezmoi für ihn zuständig. Da dieser sich aber sehr aus dem alltäglichen Geschäft zurückhält, wird er sicher kaum von Nutzen sein.
Andererseits sehe ich ausser dem seltsamen... erscheinen... in der Stadt keinen Grund, warum wir ihm die freie Wahl seiner Zuflucht verweigern sollten...
Ob wir aber gewährleisten können oder müssen, das er ob seines langen Schlafes für unbestimmte Zeit ein Kindermädchen an die Hand....
aber halt, da fällt mir etwas ein.
Derzeit sind zwei weitere Malkavianer in der Stadt. Stella und ihr Kind Katinka.
Katinka soll von mit portraitiert werden, weshalb ihr Erzeuger die lange Reise aus Russland hierher angetreten ist.
Stella selbst ist etwas... extravagant. Katinka hingegen das krasse Gegenteil.
Vielleicht kann eine der Beiden sich dem Clansbruder annehmen?!?



Tja, und die Sängerin.... Tatsächlich scheinen unsere neuen Hüter mit ihr zusammengerasselt zu sein. Und sie haben sich dabei nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Wäre es nicht eine so relativ unwichtige Kainitin gewesen sondern ein mächtiger Ahn, wären wir ob der Etiketteverstöße Ernests sicherlich in Schwierigkeiten geraten. Dabei ist solch ein grobes Auftreten so gar nicht Ernests Art. vielleicht sollte man noch einmal ein ernstes Wörtchen mit ihm reden...
Der Maler musste ob dieses Wortspiels leicht grinsen.
aber ich denke, ich konnte die Wellen glätten...

Und dieser Ethke-Letho, oder wie das heißt, ist mir auch ein Mysterium. Den Begriff 'Lethe' oder 'Letho' ist mir im Zusammenhang mit griechischer Myhologie schon einmal begenet. So nennt man glaube ich einen Seitenarm des Styx oder so etwas in der Art. Übersetzt heißt es glaube ich irgendetwas mit 'Gestrade des Vergessens' oder so. Allerdings bin ich noch nicht dazu gekommen, dem nachzugehen.
Ich hofft, das ihr vielleicht ein wenig Nachforschen könntet.

Ich habe ihm auf jeden Fall Meyye als Führerin zur Seite gestellt, so das wir über all seine Schritte bescheid bekommen.
 
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Nach Ihren Ausführungen wäre vermutlich Katinka die bessere Wahl als Ansprechpartner. Er ist etwas paranoid was die Nazis angeht, darauf müsste geachtet werden. Eine Unterkunft im Malkavianer Gebiet könnte dabei helfen, und auch diese Katinka kann dabei siche helfen.

Die Tochter, ist sie zu Gast oder möchte sie hier ansässig werden?

Was das Merkwüdigium um Ethke-Letho angeht werde ich einmal die Bücher befragen.


Der Maler hatte keine Ahnung wie wörtlich Johardo diesen Satz immer nahm.
 
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Nun ich weiß nicht... Diese Katinka ist etwas... introvertiert....
Sie wird sich sicherlich nicht als 'Mentorin' für ihren Gast anbieten.
Zudem weiß ich nicht einzuschätzen, wie eiversüchtig ihre Erzeugerin werden könnte.
aber etwas anderes fiel mir auf. Wenn sie sagen, das er ein wenig 'paranoid was die Nazis angeht' ist, so könnte die Zusammenführung mit Katinka... interessant werden.
Die kleine trägt nämlich eine Tätowierung auf dem Unterarm, wenn sie verstehen, was ich meine.... Und es ist nicht die Blutgruppe....


Vielleicht könnte man so tatsächlich eine interessante Reaktion hervorrufen. Das könnte seiner Inspiration nutzen...

Die 'Tochter' ist tatsächlich nur auf der Durchreise. Vielleicht bleibt sie noch für ein, zwei Konzerte. Niemand also, den man auf längere Zeit einplanen müsste. Zumindest was den Augenblick angeht.
 
AW: [01.06] Dozent und Professor im Café

Seit wann fragen wir um erlaubnis wenn wir jemanden Auftragen sich um jemand zu kümmern, und es könnte in der Tat... interessant werden.

Nach einem Schluck aus dem Glas leht sich der Lord zurück.

Gut, auf der Durchreise ist gut. Wird sie im Gebiet der Toreador gastieren, oder in der Gastdomäne?
 
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