Einem nicht-untoten Nekromanten würde ich in jedem Fall ein Schlafzimmer samt Bett spendieren.
Auch eine Küche und eventuell sogar ein eigenes Esszimmer - je nachdem, wie vornehm der Bewohner lebt - würde ich in den Turm einbauen.
Bei gesellschaftlich vermutlich eher weniger akzeptiertem Betätigungsfeld scheint es nicht gerade unwahrscheinlich, dass der Turm recht abgelegen und damit vor allzu neugierigen Augen verborgen liegt.
In diesem Fall wäre auch eine geräumige Vorratskammer von Vorteil, die nur einmal im Monat oder soo mit Material gefüllt werden muss, das mühsam heran gekarrt werden muss.
Auch eine Kammer für "Bedienstete" - menschliche, wie magische (Golems, Zombies, etc.) - die sich um die Bewirtung des Hausherrn, Leeren des Nachttopfs, Staubwischen, etc. kümmern, könnte eine gute Idee sein.
Kräutergarten, Gemüsebeete und einen Hühnerstall würde ich in Sachen Versorgung bei nicht-untotem Bewohner in jedem Fall auch in der Nähe des Turms unterbringen.
Vielleicht sogar einen Schweinestall, Ziegengehege, etc. um die sich ebenfalls die "Bediensteten" kümmern.
Eine unterirdische Kühlkammer, in der das nötige Experimentier-Material frisch gehalten und vor Verwesung geschützt werden kann, ist von Vorteil.
Sicher wird diese über eine Rutsche oder eine Rampe verfügen - die Luxus-Variante eventuell sogar über einen Aufzug - über die das vermutlich recht schwere Material dorthin transportiert werden kann.
Je nachdem zu welchem Zweck der Nekromant sein Handwerk betreibt, könnten auch schallisolierte Zellen von Nutzen sein, in denen temporär Wiederbelebte bis zum Abschluss ihrer Befragung und anschließender Entsorgung festgehalten werden können. - "Der Fall Charles Dexter Ward" von H.P. Lovecraft kommt mir in dieser Hinsicht gerade in den Sinn.
Das Dachgeschoss des Turms könnte über ein Observatorium mit Teleskop, Sternenkarten und allem Drum und Dran verfügen. Immerhin sollen gewisse Sternenkonstellationen nicht nur bei der Alchimie, sondern auch bei der Nekromantie von Vorteil sein.
Eventuell verwendet der Nekromant das Teleskop sogar hin und wieder um die nähre Umgebung des Turms nach unvorsichtigen Reisenden und allzu neugierigen Abenteurern - sprich zukünftigem Versuchsmaterial abzusuchen.
Vielleicht bewirtet er nichts ahnende Reisende sogar in einem Gästezimmer.
Gerade wenn der Nekromant sehr isoliert lebt, würde ich ihm zumindest ein Haustier (Katze, Eule, etc.) - durchaus auch untot - verpassen.
Studierzimmer und Bibliothek können ruhig so angelegt sein, dass sie dem Besucher sofort ins Auge springen.
Alchimistisches Labor und Leichenfledder-Werkstatt hingegen, würde ich hinter einem Geheimgang verstecken und diesen zur Sicherheit eventuell mit einer Falle sichern.
Auch die Abfallgrube, in der nicht mehr benötigtes Versuchsmaterial entsorgt wird, würde ich an einen versteckten Ort verlegen.
Möglichst weit abgelegen von Bach, Brunnen oder welcher Trinkwasserversorgung auch immer.
Eventuell verfügt der Turm in Sachen Entsorgung sogar über ein Krematorium.