Selbstoffenbarung nimm Deinen Lauf...
(keine Reihenfolge, da ich einen Autor nicht wirklich über den anderen stellen kann. Das sind eben die Autoren, von denen ich z.T. laufende Meter Regalraum daheim habe, und deren Bücher vom vielen Lesen schon recht abgegrabbelt aussehen. Also die mit dem stärksten Eindruck auf mich kommen hier aufgelistet.)
Brian M. Stableford ("Hooded Swan"-Reihe, "Daedalus"-Reihe, weitere SciFi)
Carolyn Janice Cherryh (meine liebste Autorin, Union/Allianz-Universum, Chanur-Reihe, Sidhe-Bände, weitere SciFi und Fantasy - bisher die einzige mir bekannte Autorin, die männliche Charaktere WIRKLICH überzeugend darstellen und handeln lassen kann - nicht nur als weibische Schwuchteln oder als haarige Vergewaltiger wie z.B. MZB, vielleicht sind daher ihre Alien-Charaktere in SciFi und ihre Sidhe-Elfen auch so überzeugend fremdartig dargestellt, weil sie sich gut in andere Denkmuster - egal ob anderes Geschlecht oder echtes Fremdwesen - hineinversetzen kann?)
Fritz Leiber (Fafhrd and Grey Mouser, DIE Sword&Sorcery schlechthin).
Robert E. Howard (Conan und vieles mehr)
Poul Anderson (Polesotechnische Liga, Flandry-Reihe, Diverses aus SciFi und Fantasy)
Larry Niven (Ringworld, weiter SciFi und einiges an Fantasy)
H.P.Lovecraft (gute Ideen in knapper Form auf den Punkt gebracht, die einzigen Cthulhu-Stories, die mich je wirklich berührt haben, alle anderen Cthulhu-Autoren konnten das bisher nicht).
A.E. van Vogt (Null-A, Waffenhändler-Reihe, SciFi)
Philip K. Dick (mein liebster männlicher Autor, ALLES EMPFEHLENSWERT, selbst seine nur für die Kohle verfaßten Stories aus seiner frühen Schaffenszeit haben noch mehr Originalität als die meisten der heutigen Topseller-Autoren in ihrem Lebenswerk je zusammenkritzeln können. Leider bis auf Bladerunner nur extrem schlecht verfilmt worden - für den billigen Thrill - ohne daß das besondere seiner Art zu erzählen rübergekommen wäre. - SciFi, oder auch nicht, oder doch?)
Robert Asprin (wichtiger als Herausgeber der Thievesworld-Reihe, auch nett die "Another fine Myth"-Reihe)
Terry Pratchett (Alles ist gut. Selbst die schlechten sind noch gut, und die guten besser.)
Mary Gentle (nur ein Buch ist gut: "Ash, a secret history", das hat es dafür aber auch in sich - lange Geschichte zum Immer-wieder-lesen.)
Jane Austen (Pride&Prejudice, Persuasion, Sense&Sensibility, Emma, etc. macht einfach Spaß)
Jack Vance (Dying Earth-Reihe, Fantasy)
Keith Laumer (Retief-Reihe, SciFi)
Harry Harrison (Stainless Steel Rat und andere Romane, z.B. Make Room, make Room! Vorlage für Soylent Green)
Stephen R. Donaldson (Whitegold-Wielder-Reihe)
Alan Dean Foster (Homanx-Universum)
Ellis Peters (Cadfael-Reihe)
Dorothy L. Sayers (Lord Peter Wimsey Reihe)
Ray Bradbury (Fahrenheit, etc. nicht wirklich SciFi, aber trotzdem gut)
Dürrenmatt (viele gute Bücher und Theaterstücke)
Eichendorff (für seinen Taugenichts, der so ziemlich die einzige Schul-Pflicht-Lektüre war, die ich alle paar Jahre wieder lesen kann)
Lessing (für Nathan der Weise, welches das andere Schul-Exemplar mit erhöhter Lesehäufigkeit ist)
Greg Stafford (für seine viele Geschichten um Glorantha, die weit über alles hinausgehen, was man an Fantasy erwarten kann)
Oh, Gott! Ich kann da kaum ein Ende finden, da ich viele Autoren mag. Bei manchen nur ein einziges Buch und er Rest ist Schrott, bei anderen eher die Vision, die sie z.T. mit nur mäßigen schriftstellerischen Mitteln zu Papier brachten, wobei die Vision allein schon so faszinierend war, daß sie mich gefangen hatte. Bei anderen mag ich die Botschaft, die sie vermitteln sollen (gerade besonders aktuell: Nathan der Weise) und bei anderen wiederum die Form, in der etwas dargestellt wird (z.B. Voyager in Night von C.J.Cherryh). Es ist mir eigentlich unmöglich wirklich einzugrenzen. Mist! (Wie Bernd, das Brot, immer so sagt.)
Darum belasse ich es mal hier bei der obigen Liste - ist ja schon schlimm genug.