AW: Was gibt es alles zu Castle Falkenstein?
Sylandryl Sternensinger schrieb:
Auf Deutsch:
Allernützliches Kompendium des Viktorianischen Zeitalters
Falls es wirklich irgendwann kommen sollte...
Dabei dürfte es sich um die Übersetzung des Bandes "Comme Il Faut" handeln.
Gerade "Comme Il Faut" ist m.E. für ein Eintauchen in die Welt von Castle Falkenstein fast unerläßlich. Klar, man kann auch mit nur dem Grundregelwerk ewig darin spielen, doch serviert einem "Comme Il Faut" genau die besonderen, heutzutage ziemlich seltsamen Verhaltensweisen, die die Welt von Castle Falkenstein so abheben von einer "normaleren" Fantasy-Welt mit Steampunk-Elementen.
Falls man sich für die Hintergründe der Existenz dieser verschrobenen Parallel-Erde interessiert, dann sind die Memoiren von König Auberon sicher zu empfehlen.
Auch das Western-Supplement ist sehr solide und interessant gemacht (jedoch für mich Deadlands-Geezer zu sauber
😀). Auf alle Fälle lohnt es sich, wenn man ein alternatives Western-Rollenspiel betreiben will, welches keine historische Old West Richtung einschlagen soll, welches zwar phantastische Elemente, aber keinen Horror aufweisen soll, und welches das bekannte, einfache Regelsystem von CF verwenden soll. - Ich bin da jedoch lieber Separatist. Für mich ist Castle Falkenstein eben Neuropa. Ich will da nichts von anderen Regionen hören oder lesen, die es an zivilisatorischer Reife mangeln lassen. Ob das die Kolonien in Afrika, in Indien oder in Amerika sind - alle sind ein unruhiges Pflaster, wo ich meine Tante Luise niemals ohne männliche Begleitung zu ihrem Damenkränzchen fahren lassen würde - und, wie man leicht sieht, wäre das ja wohl ein Ding der Unmöglichkeit. Männliche Begleitung auf Tante Luises Damenkränzchen! Da kämpfe ich lieber mit einem Obstmesser gegen eine Horde ungewaschener Preußischer Agressoren, als meiner Tante in die Damenrunde zu platzen!