AW: Warum DSA nicht Aventurien abbildet
Uih, da passiert ja noch mal was.
Naja nur ein paar Dinge am Rande:
1. Finde ich die 4. Edition besser als die 3. (berechenbarer etc.)
Oh ja, höre ich im RL auch immer wieder von langjährigen DSA-Spielern, wenn ich DSA4 kritisiere.
"Du, Du hast da einen rostigen Nagel im Fuß!"
"Ja, ist das nicht schön?"
"Schön?!"
"Früher war er größer."
2. Zum Einbeerensammler:
Als ich das letzte mal nachgesehen habe war das Tränke brauen eine Schwierigkeit von Kochen + 10 (ohne Alchemie),..
Schon dumm, wenn die Regeln wild über so viele Bücher (in diesem Fall die Zoobotanica) verteilt sind. Das Kochen des Einbeerentranks ist nämlich ganz regulär eine minimal erschwerte Probe auf Kochen
Hinzu kommt, dass er sich auf Kräutersuche garantiert nicht mit maximaler Geschwindigkeit durch den Wald bewegt (GS 4), sondern Wohl eher mir höchstens GS 1 oder 2, da man sonst bei der Kräutersuche leicht mit Bäumen kollidiert.
Schau' Dir den Post nochmal an. Das war meine Widerlegung des Arguments, das Gebiet, für das der Sammler Ortskenntnis besitzt, würde nicht reichen.
Zum Caldofrigo würd ich bestimmt auch noch was finden, hab aber keine Lust nachzusehen 🙂
Wenn Wünsche Pferde wären, könnten wir alle Steaks essen.
4. NSCs wie Nahema und Raidri kommen in fast jedem Rollenspiel vor. Sie weisen Spieler ab und an in ihre Schranken.
Und das ist gut? Weil?
Und ob es die Spieler wirklich so niederschmettert, wenn der Meister zugibt, daß er keinen regelkonformen Weg mehr sieht, sie aufzuhalten?
P.S.: Einer unserer Gruppe bestand darauf jeden Wurf zu machen und jeden Wurf des Meisters zu sehen. Als Nachteil hatte er Unglück, und sich irgendwann mal beim Stiefel schnüren selbst erdrosselt 🙂
Auf was würfelt man denn so zum Schuhezubinden?
3. Der SL soll meinetwegen die Würfelergebnisse hindrehen wenns ihm in den Kram passt. Schließlich opfert er auch seine sonnigen Nachmittage um uns ein spannendes Abenteuer zu liefern
Nicht daß das hier Ontopic wäre, aber: Wie sieht denn ein spannender Kampf aus, bei dem von vorneherein klar ist, daß das rauskommt, was der Meister geplant hat? Und wozu braucht man dabei Würfel und Kampfregeln? Und um doch noch die Biege zum Thema zu schaffen: Wie unterstützt Dich (oder irgendjemanden sonst) ein Kampfsystem, das selbst den besten Kämpfer nach ein, zwei unglücklichen Würfen tödlich verwunden kann, dabei, ein Aventurien zu bespielen, in dem der strahlende Held nicht schon im ersten Kapitel im unwichtigen Vorgeplänkel draufgeht?