AW: Typisch deutsche Illustration
Hätte man diese Diskussion zur Zeit der schnauzbärtigen Aventurier geführt, hätte ich es verstanden ... aber jetzt, wo es nicht nnur wesentlich mehr deutsche Eigenproduktionen gibt UND eine – wie ich finde – recht unterschiedliche Art der Bebilderung (eben je nach System) ... I don't know.
Wenn, dann könnte man IMO eher drüberr diskutieren wie und was INTERNATIONAL die Trends im Artwork sind. Da wären dann auch Diskussionen um die Vermangaisierung des Artwork gut platziert.
"Typisch deutsch" kann ich da nix dran finden. Klar gibt es weltweit mehr Künstler (und Verrlage, und bevorzugte Stile) als nur in Deutschland. Und klar kann nicht jeder Künstler "seinen" Stil einbringen (dafür gibt es ja den Art Director, der den Look & Feel einer Spiellinie bestimmen soll) – aber in der Tendenz finde ich dass "wir" GERADE mit Degenesis einen deutlichen Kontrapunkt zum sonst vermehrt sehr sauber gezeichneten und bunten Bilderstil setzen. Und auch SR geht ja in diese Richtung, sich von der Comicsprache wie sie vom amerikanischen Piblikum (angeblich) bevorzugt wird zu lösen – und finde das sieht man den neuen Covern (spez. Arsenal 2070) auch an.
Ich geb aber auch zu dass ich da als Artworker voreingenommen bin und die Sache "von der Feindseite" aus betrachte 🙂