AW: Stilblüten aus euren RPG-Runden!
Na dann kopiere ich mal ein paar kleine Anekdoten von meiner Website...
alle schon ein bisschen angestaubt, niedergeschrieben habe ich sie 2001. Seitdem kam es natürlich auch zu anderen "Stilblüten", aber die müssen noch gesammelt und niedergeschrieben werden.
HârnMaster, die „Langjährigen“ - Gruppe
Legolas (Elfen Ranger) und Hafgan (Magier) haben mit Hilfe ihrer Fähigkeiten eine magisch getarnte Tür (in Fanons Turm) entdeckt. Diese scheint außerdem magisch verschlossen zu sein. Hafgan hat Probleme damit, die Art des Zaubers zu bestimmen, um ihn dann bannen zu können. Er versucht es ein paar Mal erfolglos.
Legolas: „Dieser Zauber ist bestimmt nur eine Illusion. Ich zweifle diese an, und trete einfach durch die Tür.“
…Und energisch schritt er darauf zu… Die folgenden Kopfschmerzen überzeugten ihn davon, dass es wohl doch keine Illusion war.
Legolas: „OK, Hafgan – versuche es doch noch mal mit einem Bannzauber!“
(ja ja, die weisen Elfen…)
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HârnMaster, die „Langjährigen“ – Gruppe, mit 2 Gastspielern: Katrin Wolff und René Ramuszkat (beides Khuzdul, also Zwerge)
Die Gruppe will durch einen aktiven Gottstein („Teleportstein“) treten. Gemäß den Regeln müssen sie für alle ihre Ausrüstungsgegenstände würfeln, ob auch diese auf der anderen Seite ankommen.
Die Zwergin kam oben ohne an, und der Zwerg besaß nur noch sein Lederhemd und eine Dolchscheide… was für ein Anblick! (immer diese notgeilen Zwerge…)
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HârnMaster, die „Langjährigen“ – Gruppe, mit 2 Gastspielern: Katrin Wolff und Torben Tepel (beides Khuzdul, also Zwerge)
Die Gruppe will nach Melderyn übersetzen, ist aber knapp bei Kasse. So beschließen die anderen, dass die beiden Zwerge ja eigentlich auch per Flaschenpost geschickt werden könnten …was den Beiden nicht so sehr gefiel.
(Schikanierungen wohin man sieht – nur weil man nicht dem Aussehen der anderen entspricht…)
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Zitat:
Jens Ewald beim Fantasy - Rollenspiel: „Ich habe noch drei Pfeile. Los kommt, wir gehen jetzt da raus und machen diese Skelettarmee fertig!“
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Nachdem Jens mal wieder einen wunderschönen Elfen ausgewürfelt hatte (Palladium RPG), musste er sich von den vom Gemüt her etwas labilen Mitspielern lauter dämliche Kommentare gefallen lassen (allesamt tuntig ausgesprochen):
„Hach ja, ich bin Sternenstaub, der Flitzebogenschütze!“
„Hach ja, Du musst die Astlöcher der Bäume von Süden her nehmen. Da ist dann mehr Moos dran!“
„Und hütet Euch vor schwulen Ogern, danach könnt ihr drei Tage lang nicht mehr sitzen!“
… es dauerte eine ganze Weile, bis wir uns wieder soweit im Griff hatten, dass wir tatsächlich noch (beinahe) normal weiterspielen konnten.
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DSA – Runde:
Die Gruppe ist in einem Gefängnis eingesperrt. Björn Blum spielt einen Magier, und öffnet in einem günstigen Moment ihre Kerkertür mit Hilfe eines Zaubers (Foramen). Dabei verbraucht er fast seine restliche Astralenergie. Natürlich wird die Gruppe sofort vom Gefangenen in der Zelle gegenüber gebeten, auch ihn frei zu lassen.
Björn: „Oh je, das geht nicht. So viel Astralenergie habe ich gar nicht mehr.“
Sebastian Wächter musste ihm daraufhin erst einmal zeigen, dass man eine Kerkertür von außen ganz leicht öffnen kann – und zog einfach den Riegel auf.
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Zum Thema „Kennenlernphasen“:
Ich erinnere mich da an eine "Das Schwarze Auge" Runde mit Björn Sakschewski, René Ramuszkat, Marc Piskol, Jens Ewald, Sebastian Wächter und mir (zumindest müsste dies die Besetzung gewesen sein...). Ich war ausnahmsweise mal Spieler. Den genauen Verlauf des Abends möchte (und ehrlich gesagt: kann) ich hier nicht wiedergeben. Nur soviel: Die meisten von uns standen auf dem Schafott, während der Rondra - Geweihte (Jens Ewald) versuchte, die Massen zu beruhigen und die armen Seelen auf dem Schafott zu retten. Der Auelf (Sebastian Wächter) entkam dem Mörder-Mob durch einen Zauber: Er legte einen Visibili Vanitar (Unsichtbarkeitszauber) auf sich, zog sich seine Kleidung aus, und rannte durch die Stadt davon. Dummerweise hört so ziemlich jeder Zauber einmal auf zu wirken, und der Visibili bildet da keine Ausnahme...
Wie es zu dieser extremen Situation kommen konnte, sei hier mal dahin gestellt (das überlasse ich der Phantasie des geneigten Lesers); Fakt ist, dass diese Runde nicht über die "Kennenlernphase" hinaus existierte...
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HârnMaster, die Runde mit Sebastian Wächter, Nikolay Losensky, Daniel Kröhl, und Martin Grundt:
Die Gruppe spiel das „Staff of Fanon“ – Abenteuer. Sie befinden sich gerade in Höhlen hinter einem Portal, haben ein riesiges Nest entdeckt, und sehen sich nun einem unbekannten Vogelwesen (annähernd humanoide Gestalt, mit riesigen Flügeln und Vogelkopf) gegenüber gestellt. Das Wesen krächzt sie böse an.
Sebastian: „Los Martin, drohe dem Vieh damit, eine Fackel in das Nest zu werfen, wenn es uns zu nahe kommt!“
Martin: „OK! Ich schmeiße die Fackel in das Nest!“
… Das sah das Vieh nicht gerne, und schleuderte Martin einen Speer in den Unterleib. Ob da wohl einer etwas voreilig war? Sebastian fasste sich stöhnend an den Kopf – so kann ein Plan dahin gehen…
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Alte HârnMaster – Zeiten (1991), wir hatten noch keine Ahnung von der Hintergrundwelt.
Ich spielte einen Peleahn - Shek-Pvar (Feuermagier), und wollte mir etwas Geld für das Abendessen verdienen. Auf dem Marktplatz einer großen Stadt kündigte ich der Menge lauthals an, dass ich ihnen nun ein Spektakel liefern würde, das noch keiner von ihnen gesehen haben würde. Ich würde mich wie von Zauberhand in eine Gestalt aus Flammen verwandeln. Die Menge beobachtete mich gespannt, während ich den Zauber sprach – er misslang (erschöpfte mich aber nicht gerade wenig – wir spielten damals schließlich noch mit der ersten Edition). Sofort redete ich auf die Menge ein, sich zu gedulden – und versuchte es noch einmal. Wegen der Erschöpfung misslang der Zauber diesmal völlig, und ich brach ohnmächtig zusammen. So habe ich mir tatsächlich etwas zu essen verdient, auch wenn dies meistenteils matschig und in geworfener weise bei mir ankam…
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Und noch mal alte HârnMaster Zeiten:
Die Gruppe rettet sich Hals über Kopf aus einem trockenen Wald im Sommer – der nun lichterloh in Flammen steht. Eigentlich wollte ich nur das Lagerfeuer mit einem Zauber anfachen. Immer diese kleinen Patzer…
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Und wieder mein Feuermagier in alten HârnMaster – Zeiten:
Die Gruppe umringt einen Gegner im Nahkampf, schafft es aber nicht, ihn zu bezwingen. Nun will ich ihnen helfen – und schleudere einen Feuerball auf den Gegner. Der Zauber gelingt besonders gut! Nachdem sich der Rauch verzogen hat, fällt mir wieder ein, dass so ein Feuerball ja auch explodiert und einen gewissen Explosionsradius hat…
Die Leute haben mir das bis heute nicht verziehen…
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KULT – Runde, unser erstes Abenteuer:
In einem seltsamen „Haus“ mussten wir durch einen Gang schreiten, in dem viele aus den Wänden ragende Arme versuchten, uns zu packen. Der Charakter von Sonja Hausdorf wurde plötzlich gepackt und IN DIE WAND gezogen. Verzweifelt versuchten wir, sie zu befreien, aber die Hände waren einfach zu kräftig. Schließlich war Jens Ewald der Meinung, es sei an der Zeit, wahren Heldenmut zu beweisen – und folgte Sonja in die Wand.
Nachdem die beiden nicht mehr zu sehen waren, setzten wir unseren Weg fort. Es passierte noch einiges seltsames Zeugs, aber irgendwann haben wir das Abenteuer beendet. Sonja und Jens saßen die gesamte Zeit schweigend daneben.
Jens, an Kay Napierala (Spielleiter) gewandt: „Und was ist nun mit uns?“
Kay: „Wie? Was soll mit Euch sein?“
Jens: „Na wir sind doch in diese Wand hinein…“
Kay: „Richtig. Ihr seid in irgendeiner verfluchten Wand – und kommt nicht mehr hinaus.“
Jens: „Willst Du damit sagen, wir…“
Kay: „Richtig, Du Held. IHR SEID TOT!“
Danach wurde Sonja und Jens erstmal ein wenig schlecht…
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HârnMaster, die „Langjährigen“ – Runde. Ausnahmsweise mit Björn Blum als Spielleiter.
Ich habe es irgendwie mit Magiern und Zauberpatzern, dies soll die folgende Szene zeigen:
Ohne es zu wissen, übernachtete die Gruppe an einem Dryadenhain. Olek (Oliver Türk´s Charakter) wurde während seiner Nachtwache von der Dryade bezaubert und folgte ihr bereits zurück zu ihrem Baum. Der stets wachsame Sindarin Legolas (Torsten Wolff) erkannte die Gefahr und wollte es verhindern. Es kam zu einem Kampf. Da eine Dryade nur mit magischen Mitteln verletzt werden kann, hatte er aber dabei so seine Probleme – er hatte keine magische Waffe, Olek besaß die einzige magische Waffe in der Gruppe. Aber zum Glück war da ja noch Osric der Odivshe Shek-Pvar (Wassermagier, mein Charakter)! Mit einem Frostball wollte ich die Dryade treffen und außer Gefecht setzen. Es kam wie es kommen musste – der Zauber ging voll in die Hose, ich patzte mal wieder. Die Auswirkung dieses Patzers war diesmal von besonders ungewöhnlicher Natur – ein Frostelementar erschien. Das wäre ja auch noch in Ordnung gewesen, wenn er uns wohl gesonnen wäre!
Timo: „Endschuldigung?!?!“
Alle anderen Spieler: „Grrrr!!!“
Wie wir diese Situation überstanden haben, weiß ich nicht mehr – aber wir haben es geschafft. Und wieder eine Runde mehr, die mich ungern als Spieler dabei hat, wenn ich einen Magier spiele…
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