AW: Rasender Berserker - unspielbar?
@BerserkerAngel
Erstmal ist es keineswegs sicher, dass der Assassin wirklich böse sein muss. Er muss böse sein, um in die Klasse reinzukommen, aber... verliert ein Blackguard sämtliche Klassenfertigkeiten, wenn seine Stärke mal unter 13 sinkt, so dass er sein Improved Sunder temporär verliert? Und noch viel schöner: Wird ein Dragon Disciple mit Level 10 automatisch aus der Klasse rausgeworfen, weil er ja zum Dragon Type wechselt, der in den Prereqs ausdrücklich ausgeschlossen wird?
Weiterhin, wenn man mal die durchaus berechtigte Annahme verwendet, dass man Prereqs auf sinnvolle, dem GMV nicht widersprechende Art und Weise in solche aufteilen kann, die man zum Betreten der PrC braucht und die man haben sollte, während man drin ist: Wo liegt das Problem? Der Assassin muss eine böse Gesinnung haben. Er muss nicht stets böse handeln - nur so viel, dass quasi als Summe ein "Böse" rauskommt. Würde Star Wars Saga ein Gesinnungssystem anstelle der Dark Side Points verwenden, kannst du dir sicher sein, dass beim Sith Lord auch ein Gesinnung:Böse drinsteht. Wie aber bereits Lyrkon aufgezeigt hat, hat Palpatine zwar Böse Ziele gehabt, aber um sie zu erreichen durchaus desöfteren Gute Mittel eingesetzt, weil sie einfach die geeignetsten waren. Dass man keine Handlungen der gegenüberliegenden Gesinnung ausführen darf, hat nichts mit Gesinnung zu tun sondern ist ein Class Feature des Paladins. Keine andere Klasse, bei der nicht etwas entsprechendes dabeisteht unterliegt dieser Einschränkung.
Ob D&D mit Grauzonen arbeitet ist uninteressant - wichtig ist, dass Spieler und DMs es auf jeden Fall tun können und oftmals werden. Und dann ist es nicht sinnreich, jedem noch so dunkelgrauen Charakter sofort eine neutrale Gesinnung zuzubilligen.