AW: Mal wieder eine Idee für eine Homebrew-Fraktion
Da bei diesem Setting ja auch die Möglichkeit gegeben ist, außerhalb der erde zu spielen, dürfen Infos zu außerirdischen Orten und den anderen Planeten des Sonnensystems, die bei den Verschwörungen ja schon angedeutet sind, nicht fehlen ! Ich starte mal mit einem Klassiker:
Angry Red Planet - Der Mars
Früher einmal hielt man den Mars für die Heimat einer weit entwickelten Rasse, die ihre Spezies durch den Bau gewaltiger Kanalanlagen am Leben erhielt. Später mußte die enttäuschte Menschheit dann durch die NASA erfahren, daß es auf dem Mars nichts gab als Sand und Felsen. Doch hatten die Wissenschaftler damit auch wirklich recht ?
Die Wahrheit ist: Die oberflächliche Beobachtung des Mars durch primitive Sonden verrät dem Betrachter nichts über die Geheimnisse, die im Sand des roten Planeten verborgen liegen. Auch wenn irdische Wissenschaftler das Gegenteil behaupten - es gibt Leben auf dem Mars. Bei den sporadisch beobachteten grünen Flächen handelt es sich um primitive Vegetation, die lange Zeit im Kälteschlaf überdauern kann, um beim richtigen Klima regelrecht aufzublühgen. In warmen Sommern sind weite Ebenen am Äquator von einer dünnen Schicht grünen Flaums überzogen. Auch andernorts findet man auf dem Mars Leben, etwa in Form von Steinflechten. Es reicht sogar aus, um einige kleinere Wirbeltiere am Leben zu erhalten. In einem Punkt hatten die Jungs von der NASA allerdings recht. Für Menschen ist die Marsatmosphäre nicht atembar !
Der vierte Planet des Sonnensystems birgt aber noch mehr als nur ein Mysterium. Eine kleine Gruppe von Dakath ist gerade dabei, dies schmerzhaft herauszufinden.
Eine kleine Gruppe von Dakath war 1943 der Meinung, daß die Erde allein den Menschen gehöre, und die Dakath kein Recht hätten ihnen ihre Heimatwelt streitig zu machen. Die Gruppe scharte sich um den Weisen Julius Mortensen und verließ die Erde mit einer kleinen Flotte von Flugscheiben. Mit im Gepäck hatten sie alles, was man für die Errichtung einer kleinen Kolonie benötigt. Auf dem roten Planeten angekommen, errichteten die Neo-Marsianer ihre kleine Kuppelstadt am Rande des großen Canyons, denn auf dessen Grund war Wasser zu finden, das die Kolonisten nutzen konnten. Die Siedler nannten ihre Stadt „Port Lowell“, nach dem großen irdischen Astronomen. Die Stadt wuchs und gedieh und es begann den Siedlern gut zu gehen. Nach einigen Jahrzehnten hatten sich die Dakath relativ gut an ihre neue Umgebung angepaßt und gründeten weit entfernt von Port Lowell kleinere Dörfer. Heute umfaßt die Kolonie ungefähr eine Fläche von der Größe der Bundesrepublik Deutschland und besteht aus 12 kleinen Ansiedlungen. Der zentrale Raumhafen befindet sich natürlich in Port Lowell und die Neo-Marsianer sind freundliche Gastgeber, so lange man ihre Gesetze achtet. Überhaupt herrscht in Port Lowell ein strikter moralischer Kodex. Auswüchse wie Trunksucht und unsittliches Verhalten werden nicht geduldet. In den weiter entfernten Siedlungen sieht das freilich etwas anders aus. Hier schätzen die hart arbeitenden Siedler einen guten Schluck (natürlich illegalen) Maltwhiskey. Es versteht sich von selbst, das einige Dakath kräftig schmuggeln.
Das Leben auf dem Mars war zwar hart, aber die Kolonisten fanden, daß es ein gutes und vor allem ein friedliches Leben war. So hätten die Neo-Marsianer noch lange glücklich leben können, wenn es Ende der 80iger Jahre nicht zu einer folgenschweren Enddeckung gekommen wäre. Ein heftiger Sandsturm wütete in der Region Cydonia und legte etwas frei, mit dem niemand gerechnet hatte. Ein Feld, das übersät war von uralten Ruinen. Nirgends fanden sich Spuren der Erbauer, aber es müssen große Künstler und Ästheten gewesen sein, denn die urzeitlichen geometrisch nach den Sternen ausgerichteten Ruinen und die erhaltenen, verspielten Ornamente spiegeln eine fremdartige Kunstfertigkeit wieder, die ihres Gleichen sucht. Schnell zogen diese Überreste einer vergangenen Rasse Archäologen und Schatzgräber an. Es muß zu dieser Zeit gewesen sein, als die Neo-Marsianer versehentlich etwas uraltes und boshaftes ins Leben zurückriefen. Tief unter dem roten Sand des Mars aktivierten sich äonenalte automatische Verteidigungsanlagen und spien raubtierhafte Wächterroboter aus rostrotem Metall an die Oberfläche . Seit dem schleichen seltsame Schatten nachts durch die Wüste und observieren die Siedlungen der Neo-Marsianer und die Besatzungen einsamer Außenposten verschwinden von Zeit zu Zeit urplötzlich. Etwas scheint nur auf den richtigen Moment zu warten, um zuzuschlagen. Angst macht sich breit in den kleinen, einsamen Dörfern und Mienensiedlungen des roten Planeten......
Was würdet ihr an dieser Darstellung des Mars ändern oder ergänzen ?