KEAS - Das Rollenspiel

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@Greifenklaue: ja, das ist tatsächlich eine einfach Art, so etwas zu realisieren. Das mag bei einem W25 auch noch gegehn, wenn man statistisch gesehen nur jeden 6. Wurf nochmal rollen muss. Insgesamt kann ich mich mit diesem nochmal würfeln allerdings nicht anfreunden... und wie gesagt - für mich muss auch nicht jeder Wert die gleiche Wurf-Wahrscheinlichkeit besitzen. Mir wäre der umgekehrte Fall (alle Würfe zeigen eine Wahrscheinlichkeitsverteilung) sogar lieber.

Ob das realistischer ist oder nicht ist vermutlich Ansichtssache. Mein Gedankengang war der, dass man eh nicht ständig mit Höchstleistung bei allem, was man tut, agiert und dass sich so eine gewisse Häufung von "Mittelmäßigkeit" einstellt und dass sich diese Mittelmäßigkeit auch mit einer höheren Wahrscheinlichkeit einstellt, als eine besonders schlechte oder gute Durchführung. Nennen wir's mal "Gewohnheit"?! Und wenn man in Extremfällen undbedingt alles aus seinen Fertigkeiten rausholen möchte, was in einem steckt, so ist das über verschiedenste Methoden möglich (sich Zeit lassen, Konzentration, auf Nummer sicher gehen...)

Wenn man sich damit nicht anfreunden kann, hat man natürlich enorme Reibefläche an KEAS - und das scheint hier ja auch zu einigen Zündvorgängen geführt zu haben. ;)
 
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Mein Handy und jedes andere Java fähige Handy hat soviel und sowenig Zufallsgenerator wie dein PC zu Hause. Es sei denn du nutzt z.B. einen Professionellen Zufallsgenerator wie etwa eine Strahlenquelle und einen Geigerzähler an deinem zur Dechiffrierung genutzten Hochleistungsrechner.
Mir hat der Pseudozufall durch eine Überlauffolge die mit einem Wert auf Basis von Uhrzeit und Datum initialisiert wird bisher immer gereicht.

Ich wollt schon fast was dazu schreiben. Aber ich spar's mir lieber... hat vermutlich eh keinen Sinn.

Für dein System brauchst du auf jeden Fall ein vernünftiges Zufalls-Experiment!!! Und du hast keins.

KEAS ist kein Glücksspiel. Und selbst da gehts unter Umständen nicht mit rechten Dingen zu! ;) Aber wie schon gesagt: wenn du ich mit dem Würfelsystem nicht anfreunden kannst (weil es angeblich wenig durchdacht wäre), dann wirst du vermutlich keine Freude an KEAS finden. Wobei - die Frage, ob du es mittlerweile schon mal ausprobiert hast, hast du ja geflissentlich nicht beantwortet...
 
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wenn du dich mit dem Würfelsystem nicht anfreunden kannst (weil es angeblich wenig durchdacht wäre)
Gut vielleicht wirst Du das hier als konstruktive Kritik hinnehmen, denn nun hab ich's satt wie du hier mit Leuten umgehst die Dir wirklich helfen wollen:
Ich bin gebeten worden hier mit nicht allzuviel Häme vorzugehen, also versuche ich mich wirklich zu beherrschen.

Würfelsystem:
Dass der angebliche W1 ein schlechter Scherz in Richtung des Allgemeinwissens eines jeden Rollenspielers sagen wir einfach eines jeden ok? ist, dürfte inzwischen angekommen sein.

Deine Regel zur verschiedenen Effekten der von Dir sogenannten "natürlichen Würfel" vs. "unnatürlichen Würfel" ist fix definiert:

Jeder natürliche Würfel stellt das Erreichen eines solchen Aha-Erlebnisses dar. Erreicht man dagegen durch die Lernerfolge einen Spielwert mit "unnatürlichem Würfel", so blieb das Aha-Erlebnis aus

Deine Regel was ein natürlicher Würfel ist, ist hingegen nicht nur variabel:
nicht durch im Handel erwerbbare Würfel erspielt werden können. Diese "unnatürlichen" Würfel
sondern auch von regelsystemfremden Faktoren abhängig. Regelsystemfremd deshalb, da die entsprechende Information nicht dem KEAS Regelwerk entnommen werden kann, denn ob und welche Würfel letztendlich hergestellt und somit erwerbbar sind und/oder werden liegt außerhalb Deines Einflusses. Wahrscheinlich (in irgendeinem Maße)ist dies für jeden fairen Würfel. Dass hierbei eine Balancestörung zwischen beiden Würfelarten entsteht dürfte selbsterklärend sein

Dass Du selbst, als Designer (!) dieses Systems an der zitierten Regel scheiterst, beweist folgender Umstand:
Gemäß der KEAS-Leseprobe #2: Das Würfelsystem von KEAS definierst Du den W24 mit 1W24 = 1W12 + 1W10 + 1W4 - 2 als unnatürlichen Würfel. (sic!)
Fakt ist jedoch, dass dieser käuflich erworben werden kann: Spielwürfel 5.2 Sonstige Polyeder - Wikipedia, W24 (Würfel) - RPG Info und somit als "natürlicher Würfel" mitsamt der dazugehörigen Regelkonsequenzen hätte deklariert werden müssen.

Zwischenergebnis: Das Würfelsystem von KEAS ist CHAOS

Daraus folgt, dass jemand der tatsächlich beabsichtigt Dein System RAW zu spielen, zur kontinuierlichen Marktbeobachtung genötigt ist.
Somit:
Allerdings lasse ich mir nicht nachsagen, dass ich das System um einen "faulen Kern" (oder wie auch immer man es hier verurteilt hat) herum gebastelt hätte...
leider doch.
Aufgrund eines so groben Schnitzers liegt die Vermutung nahe, dass
Endlich kommen auch mal wieder meine verstaubten W4, W8 und W12 ins Spiel! <-- kleiner Scherz!
leider kein Scherz, sondern der einzige relevante Denkvorgang bei der Erstellung ähm Entstellung des Würfelsystems gewesen ist, denn durch die Systemtfremdheit der Regel ist schlichtweg ihr Hauptzweck verfehlt worden: Die Benutzbarkeit im Spiel.

Da mit der angesprochenen Regel zudem eine der Hauptkomponenten des Spiels steht und fällt, nämlich die Steigerung der Fähigkeiten, ist das Regelwerk, aus systematischer Sicht ein Fall für die Rundablage.

Vielleicht taugt ja der Fluff etwas?
Nunja, wenn jemand nicht imstande ist Stand und Kaste voneinander zu unterscheiden, dann hat er das naheliegendste und und grundlegendste Mittel der Recherche in fröhlicher "meine Leser sind mir f.piepegal"-manier vernachlässigt.

Wie war nochmal das Motto?
Rollenspiel mit Niveau und Rechtschreibfehlern?
Nunja, wie eine der hier im Forum kursierenden Signaturen besagt:
Niveau ist keine Handcreme.

Und ich meine hier nicht Recherche, wie etwa, sich lesend in die noch für den Laien verständlichen Bereiche der Biologie und Medizin zu begeben, um etwa die Verletzungsregeln insoweit logisch zu gestalten, dass sie beim Leser keine Zweifel an seinem Verstand wecken und ihn unterbewusst nach seinen Würfeln zwecks eines sanity checks greifen lassen.

Ich meine Recherche, also plump ausgedrückt den Griff zum Lexikon.
Out of Character
Als ich das letzte mal nachgesehen habe war zumindest die Wikipedia noch frei verfügbar.

Im Hinblick auf die Mühe, die sich der Autor mit seinem Fluff gemacht hat, kann man alss statuieren:

Zwischenergebnis: Der Hintergrund von KEAS ist KÄSE

Ein Lektorat hätte da auch abgeholfen - notfalls bitte auch kommerzieller Weise - denn immerhin schämt sich der Autor nicht dieses Machwerk (über PoD) für Geld anzubieten.

Fazit:

Was bedeutet KEAS für andere Spieleautoren?
Nun, gemäß den Worten des Verfassers geht KEAS neue Wege. Dies kann man, so denk ich vorbehaltlos unterschreiben. KEAS geht und zeigt neue Wege. Wege wie man es garantiert nicht machen sollte.

Was bedeutet KEAS für Spieler?
Redet mit ihnen über dieses Spiel. Warnt sie. Wenn ein potentieller RPG-Neuling als erstes ausgerechnet daran gerät, so ist die Gefahr groß, dass er dermaßen verwirrt, entmutigt und traumatisiert wird, dass er nie wieder ein Rollenspiel anfasst. Für das Hobby ist so einer verloren. Ich würde sogar soweit gehen, dass ich die Entwicklung einer chronischen traumabedingten Polyedrophobie für möglich halte, sodass der jenige nie wieder irgend ein Spiel anfasst, welches Würfel für den Spielbetrieb benötigt.
Jaja, der viel belächelte Gallertoktaeder als persönliche Nemesis...

mein persönliches Fazit:
Normalerweise habe ich nahezu Tränen in den Augen, wenn ich sehe wie jemand Bücher im Altpapiercontaienr versenkt. Im Falle von KEAS würd ich tragen helfen.
 
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Es ist jetzt auch nicht so als gäbe es keine gute und progressive Lösung (Handy als Würfel). Es fehlt halt nur jemand der Fehler erkennt, wenn er drauf gestoßen wird.
 
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und was hätten handywürfel damit zu tun, dass in den besagten regeln nicht hinreichend bestimmt wird, wie welche würfel sind? (natürlich/unnatürlich) dadurch würde die regelung auch nicht repariert
 
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Man kann über das Würfelsystem von Kaes sagen was man will, aber die Art und Weise wie hier Kritik daran geübt wird ist definitiv um Universen bescheuerter. :rolleyes:

Thema deaboniert!
 
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Man kann über das Würfelsystem von Kaes sagen was man will, aber die Art und Weise wie hier Kritik daran geübt wird ist definitiv um Universen bescheuerter. :rolleyes:

Thema deaboniert!

Schade - so bekommst du meinen Dank vermutlich erst viel zu spät mit. Den ernst gemeinten Dank für Deine weisen Worte! LG!
 
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schade dass Du lediglich darauf eingehst und nicht auf meine Darlegung wieso Dein Würfelsystem nicht funktioniert, aber in diesem Sinne ist Schweigen ja auch eine Antwort.
 
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Oh, ich halte also mal fest:

1.) dir taugt das Würfelsystem nicht. (Leider musstest Du diesen Aspekt mit subjektiven Meinungsäußerungen und unprofessionellen Beleidigungen spicken - untermauert nicht gerade die Aura von Güte mit dem du dich ja anscheinend gern umgibst...) Mal ganz davon abgesehen, dass der Punkt, an dem du dich echauffierst, völlig unsinnig dargestellt wird, wie als hätte der Kritiker mal kurz quergelesen, nur um einen Aufhänger für eine madige Darstellung zu finden. Ja, richtig gelesen: ich unterstelle dir, dass du (bis jetzt) keine Ahnung hast, worüber du eigentlich redest. Sonst würden dir nicht so viele peinliche Fehler in deiner Argumentation passieren! (Die Nomenklatur der Würfel ist eine erläuternde Beschreibung und keine Regel oder Systemkomponente.)

2.) du hast konstruktive Kritik angekündigt:
Gut vielleicht wirst Du das hier als konstruktive Kritik hinnehmen
- ich finde allerdings keine. Kritik ja, konstruktiv nein. Dazu würde gehören, dass Du Vorschläge unterbreiten würdest, wie man es besser machen kann. Und besser bedeutet in diesem Fall, dass diese Vorschläge sowohl deinen als auch meinen Maßstäben genügen müssen!

Ich bin gespannt! (Dann wären Deine Beiträge es vielleicht auch wert beantwortet zu werden. Und verschon mich mit deinem "wie ich mit den Leuten umgehe... du kennst die Metapher mit dem Glashaus?!)

LG, TT

EDIT: und wir kämen vielleicht von diesem doof-nö-doof-nö-Geblafasel wieder auf ne interessante Unterhaltung hier!
 
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Kritik ja, konstruktiv nein. Dazu würde gehören, dass Du Vorschläge unterbreiten würdest,wie man es besser machen kann.

konstruktiv in dem Sinne, dass ich genau zeige wo der Fehler liegt - nämlich in den schwammigen regelfremden Würfeldefinitionen again "Natürlichkeit" der Würfel.
es steht ja sogar da welcher Teil der Regel schwächelt.
DAS hab ich getan.

Konstruktiv in dem Sinne:
Vorschläge unterbreiten (...), wie man es besser machen kann.
würde konkret Mitarbeit am KEAS-Projekt bedeuten.
Gut setzen wir uns also mit diesem Thema auseinander.

Bin ich willens je nach Eignung und Bedarf sowie persönlicher Zeit eine kleinere oder größere Menge der letzteren in ein Gemeinschaftsprojekt eines Dritten zu stecken? - definitiv JA, denn ich hab schon sowohl Softwarebugs gemeldet, Minimalkorrekturen an Handbüchern eingereicht, noch nicht gelistete Hardware an die USBID Datenbank übermittelt und md5-Prüfsummen einiger noch nicht erfassten Spieleversionen an das ScummVM-Team weitergeleitet. Alles bloß Kleinigkeiten, aber die open source gemeinde zählt und baut darauf, dass auch diese profanen Aufgaben Sandkorn für Sandkorn erledigt werden denn auch diese Ergebnisse werden benötigt und verwertet. Das können auch wir Benutzer mittragen, nicht nur die coder. Und angesichts dessen was ich da wachsen und gedeihen sehe bin ich glücklich. Nein nicht stolz, sondern wirklich glücklich und das ohne jede Ironie dass ich die Chance hatte wenigstens ein halbes Dutzend Sandkörner zu diesem großen Bauwerk beizutragen.

Hier (B!) konnte ich bis dato viel weniger tun: Ich weiss nur noch dass mir beim Querlesen eines der freien Regelwerke eines unserer Mitschwerter 2 typos aufgefallen sind, die ich mich beeilte dem Autor mitzuteilen - mehr leider noch nicht. aber es gibt da noch n anderes Regelwerk, dass ich im Auge habe, in der Form, dass ich die jeweils neue Version wenigstens kurz durchgehe, sofern die Zeit es mir denn erlaubt.

Warum bin ich also nicht willens mich in einem solchen Maße und zu gleichen Bedingungen an KEAS zu beteiligen?
Wo ist der gravierende Unterschied zwischen KEAS und all den zuvor genannten Projekten?
Out of Character
Von dem himmelsschreienden Qualitätsunterschied zwischen KEAS und beispielsweise EPOS, B&B oder auch Ratten! mal ganz abgesehen.


Die Früchte der o.g. Projekte stehen der Gemeinschaft frei zur Verfügung, und zwar unabhängig davon ob ein kommerzieller sekundärer Vertriebsweg besteht oder nicht.

Einem solchen Projekt gestehe ich sogar eine Art moralischen Anspruch auf Mitarbeit der Gemeinschaft zu, denn wer gibt darf auch erwarten dass wenigstens etwas zurückkommt.

In Deinem Fall ist die Lage geradezu umgekehrt: Dein primärer Vertriebsweg, nämlich PoD, ist kommerziell. Die aktuelle Version des Systems wird der Gemeinschaft nicht entgeltfrei zur Verfügung gestelt. Du handelst mit - man verzeihe mir den Fachterminus - Gewinnerzielungsabsicht, die tatsächlichen Begebenheiten, ob Du denn nun mit diesem Modell Gewinn erzielst oder auch nicht spielen hierbei keine Rolle.

Darüber hinaus würde ich gern festhalten, dass jemand, der sich kommerziell betätigt, die Erwartungshaltung gegen sich gelten lassen muss, dass das von ihm Angebotene zumindest soviel Qualität besitzt dass es tatsächlich Geld wert ist. Daher kam auch meine Empfehlung sich zumindest um ein professionelles Lektorat zu bemühen, denn es kann von jemandem der mit Gewinnerzielungsabsicht handelt erwartet werden, dass er auch in die Qualität seines Produktes investiert.

Damit will ich keinesfalls andeuten, dass es einem kommerziellen Projekt nicht zustünde um Hilfe und Rat fragen zu dürfen, ich lehne da lediglich den o.g. moralischen Anspruch hierauf ab.

Du hast um diese Hilfe gebeten. Du hast sie bekommen (so gut es ging). Und Du hast sie größtenteils beleidigt unberechtigterweise als Meckerei abgekanzelt. Und das war, wie ich im ersten Satz des betreffenden Postings erwähnte, mein persönlicher Grund sich so harsch mit Deiner Art und Weise auseinander zu setzen: Die Tatsache dass Du auf die helfend ausgestreckte Hand der Gemeinschaft gespuckt hast.

Woraus leite ich die Tatsache ab, dass Du tatsächlich genügend konstruktive Postings hier bekommen hast?
Nun, ich habe mir die Zeit genommen, große Teile dieses Threads nochmal durchzugehen, mit besonderem Augenmerk darauf, wer welche Teile Deines Regelwerks beäugt hat und welche (und ob überhaupt) weiterführenden Informationen auf Nachfrage zwecks möglicher Hilfeleistung die betreffende Person von Dir erhielt.

Hierbei kam ich zum folgenden Ergebnis:

unter Berücksichtigung der Forenlektüre und weitergehender Netzlektüre sowie teilweise auch privaten Austausches mit den Fragenden ist es möglich festzustellen zu welchen Wissens(teil)ebieten ein Forenteilnehmer sich verstärkt äußert und, ob er in diesem soviel mitteilen kann dass man davon ausgehen kann, die betreffende Person besitze im entsprechenden Gebiet ein auf jeden Fall erhöhtes Wissensmaß, sei es weil es mit der beruflichen Betätigung deckungsgleich ist, oder weil der Betreffende aus privatem Interesse auf diesem Wissensgebiet verstärkt recherchiert hatte.

Ich behaupte mit bestem Wissen und Gewissen, dass, soweit es mir festzustellen möglich war, die Leute jeweils in dem Gebiet "nachbohrten" dass ihrem entsprechenden Spezialgebiet entsprach. Sich also bemühten Dir qualitativen Input zu geben ohne von Teilgebieten zu reden auf denen sie sich nicht so firm fühlten.

Du warst derjenige der nicht bereit war auf Fragen zu antworten. denn die Antwort "fragt halt jemand anders" und das aus dem Munde des Autors ist da schlichtweg nicht akzeptabel. Zumindest nicht unter dem Aspekt an konstruktiven Vorschlägen zu arbeiten.

Oftmals warst du nichtmal zu einer Antwort imstande, denn auf die Frage was denn das Besondere an KEAS sei (AFAIK ist es sogar die Frage, also jene die Dir ausnahmslos jeder Publisher gestellt hätte) mit "es ist neu und anders" zu antworten ist bestenfalls eine Leerformel die an der Frage vorbei geht. Im Vergleich zur schwarzen Pest ist AIDS ebenfalls "neu und anders" ich sehe da aber kein ableitbares positives Qualitätsmerkmal.

Soviel auch zu Deiner Einlassung, konstruktive Kritik müsse auch Deinen Ansprüchen genügen. Solltest Du tatsächlich Ansprüche an die Qualität deines Systems stellen, so habe ich diese leider übersehen. Zu meiner Verteidigung möchte ich allerdings anführen, dass ich aufhöre nach solchen Ansprüchen Ausschau zu halten, wenn die betreffende Skala anfängt unter Bereiche zu fallen, die man mit einem nano- oder pico- Präfix versieht.

Da Du dich ja (gerade wegen des Würfelsystems) so unverstanden gefühlt hattest dachte ich, mal Nägel mit sehr dicken Köpfen zu machen und es nachvollziehbar in kleinen Schritten zu zerlegen würde Dir wenigstens da die Augen öffnen.
Ich habe Deine Würfelregelung in ihre logischen Bestandteile zerlegt:

  1. die konstante also fixe Feststellung welcher Würfel was tut
  2. die variable Definition der unnatürlichen würfel (merkmal käuflich erwerbbar)
  3. festgestellt dass das Merkmal käuflich in keinem Zusammenhang zum Rest der Regel steht und auf die daraus erwachsenden Probleme hingewiesen

Es geht also nicht um die Namen: Ob Du die Würfel als natürlich, pervers, üblich, oder sonstwie deklarierst.
Es geht darum, dass Du eine regeltechnische Auswirkung (vorliegen des Aha-Effekts) die ja sehr wohl Bestandteil der Regeln ist, an der Erwerbbarkeit eines Würfels, also einem Merkmal festmachst, welches nicht durch die Anwendung der Spielregeln sondern nur durch die Beobachtung des Marktes, also einer komplett Spiel- und regelfremden Aktivität festgestellt werden kann.

Anschliessend hab ich Dir das auch noch am Fallbeispiel W24 bewiesen.

Kurzum ich habe Dir den Fehler, den ich für den Kardinalfehler deines Systems halte auf einem Silbertablett, serviert.
Hinsichtlich der vielen anderen Fehler haben in diesem Thread viele andere eine Menge geleistet.

Deine Erwiderung darauf ist, ich könne ja
Vorschläge unterbreiten (...),wie man es besser machen kann.
Dann wären (meine) Beiträge es vielleicht auch wert beantwortet zu werden.

Wie bitte? Was? Halloooo?

Dir ist hoffentlich klar dass das hieße Dir eine komplett neue Würfelmechanik zu entwerfen?!?

Mal abgesehen davon, dass es hier im Forum wenigstens eine Person gibt, die ich da für weitaus geeigneter halte, und die Dir bereits in diesem Thread konstruktiven Input gegeben hat; wieso um alles in der Welt sollte ich das tun? Wieso sollte ich meine Freizeit in Dein kommerzielles Projekt stecken?

Über den Grad an Unverschämtheit, der einer solchen Forderung innewohnt, kann man nur noch mit großen Augen und weit offenem Munde schweigen.

Und hinsichtlich der Leistung Anderer:
Bsp.: Den Hinweis und die Korrektur (!) Deines lexikalischen Fehlers hinsichtlich der Kaste und des Standes, (Der immerhin schwerwiegend genug war um Folge-Fehlannahmen zu bewirken, vgl. die im Forum aufgetauchte Frage, ob denn die Wissenschaftlerinnen ihre männlichen Nachkommen töten würden) hast Du mit den Worten:
abgetan.
Irgend ein, und sei es auch nur ein kleines, Zeichen der Anerkennung und des Dankes habe ich beim besten Willen nicht gesehen. Auf die, ebenfalls zurecht bemängelte Verletzungsregelung gehe ich jetzt nicht ein.
Wenn man das berücksichtigt, so steht Dir fürwahr nicht zu, irgendjemanden, meine Person mit eingeschlossen, ob des geziemenden Grades an Höflichkeit zu belehren oder gar das sprichwörtliche Glashaus zur Sprache zu bringen.

Zu meinem Fazit stehe ich, denn ich gehe tatsächlich von der Befürchtung aus, dass jemand, der Dein Regelwerk erwirbt (mit der entsprechenden Erwartungshaltung s.o.), aufgrund der Qualität, oder vielmehr des Mangels an jener, eine sehr schlechte Gesamtmeinung von Indie-RPGs entwickeln könnte, was im Hinblick auf einige andere Projekte mehr als ungerecht und im Hinblick auf das Gesamtziel aller Spielautoren, sei es Hobbyist, oder Profi, nämlich, neue Spieler für das Hobby zu gewinnen geradezu schädlich ist.

Schlussendlich, zu Deiner Annahme irgendwelcher Auren, mit denen ich mich Deiner Meinung nach gern umgebe. Hast du irgendwelche Kirlian-Photographien von mir?

Da muss ich Dich leider enttäuschen - Fehlanzeige, ich leuchte nichtmal nachts.

Vielleicht solltest Du Deine Lesegewohnheiten mal ändern:
Etwas weniger Esoterik, und etwas mehr Spieltheorie, Stochastik und Kombinatorik wären sicherlich von Vorteil. Der B! "Links für Systembastler"-Thread ist da allerwärmstens zu empfehlen. Und ein paar Regalmeter fluffdienlicher Sekundärliteratur.

Ich bin gespannt, was Du so als nächstes vorstellst. Jemandem der den Talentwurf mit der Tatsache modifiziert, ob man die verwendeten Würfel kaufen kann, traue ich auch zu, ein "neues und anderes" Magiesystem zu entwerfen, dass den Zauberwurf mit dem aktuellen Biorythmuswert des Spielers modifiziert.
 
AW: KEAS - Das Rollenspiel

So viel Selbstbeweihräucherungsgeblubber hab ich ja schon lang nicht mehr gelesen... und nachdem dein Beitrag wieder einmal nicht ganz sachlich richtig ist (um Mithilfe habe ich hier nämlich niemanden gebeten und du hast nur Begriffe zerpflückt und das Würfelsystem nicht im Ansatz begriffen - womöglich müsste man dazu ja mehr lesen, als Forenbeiträge) und du unter konstruktiver Kritik was völlig anderes verstehst als ich (und ich stimme mit meinem Begriffslexikon überein), hat es keinen weiteren Sinn mit dir zu "diskutieren".

Tut mir leid... ich gehe davon aus, dass unsere Kommunikation schon so weit gestört ist, dass es so oder so keinen Sinn mehr macht... und Gott bewahre, auch wenn du wirklich so ein toller Hecht bist, wie du schilderst, ich lege wirklich keinen Wert auf Deine Mitarbeit! Dies hier war von Anfang an nicht mehr als ein Vorstellungsthread, nachdem ich zufällig über Toas Eintrag gestolpert bin.

Gruselig ist nur, dass du vermutlich auch noch glaubst, was du hier schreibst! Zum Glück kann man sich ja in einem gewissen Rahmen aussuchen, mit wem man redet...

LG, TT
 
AW: KEAS - Das Rollenspiel

@Traumtänzer: Sehen wir alle das Licht nicht?
Oder hat Keas vielleicht doch einige ZU große Bugs?
 
AW: KEAS - Das Rollenspiel

Zum Glück kann man sich ja in einem gewissen Rahmen aussuchen, mit wem man redet...

I'm going home and I'm taking my RPG with me!

Die große Kunst ein Spiel zu entwerfen besteht darin, Kritik - egal wie berechtigt - anzunehmen und zu versuchen daraus zu lernen. Kritik tot zu diskutieren, ist der falsche Ansatz.
BTW: Wenn jemand sich die Arbeit macht deinen Erschriebenes zu lesen und zu kommentieren, sollte man a) dankbar sein oder b) es einfach ignorieren (falls es nutzlos und unhöflich sein sollte). Wenn man statt dessen sein System verteidigt, will man keine Kritik, sondern nur Lob.
 
AW: KEAS - Das Rollenspiel

Ich weiss gar nicht, was ihr alle habt - ich habe das alles hier jetzt mal gelesen und bin der Meinung, dass das Spiel als solches einfach ALLES was ich bisher so gesehen habe in den Schatten stellt. Das Würfelsystem ist spannend und innovativ. Der Hintergrund quasi noch nie dagewesen.

Ich werde mir KEAS kaufen sobald ich wieder in Deutschland bin und wenn es hält, was es verpsricht wohl nie wieder etwas anderes Spielen oder Leiten.

SUPER. KEAS ist genial...
 
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