AW: Der Vierzeiler-Thread²
Lippen so weich,
verführerisch und reich,
berührten mich,
erwischten mich.
Spielten mit mir,
in einem Tanz,
aus Liebe, Weichheit und Eleganz,
mit einem Rosenkranz.
Ich rannte,
und wusste,
das der Abgrund,
etwas erwartete.
Ich schaute herab,
und sah die Wolke,
vor dem Himmelstor,
stand der Teufel.
Er lächelte,
stell dir vor der Teufel,
seine Klaue streckte sich,
nach mir aus, und wollte mich.
Ich nahm sie an,
was sollte ich tun,
wollte das Leid,
und den Schmerz spüren.
Und leise flüstere er,
wissend und weich,
der Schmerz brannte,
auch im Himmelsreich.
„Die einzige Sünde,
die man je im Leben begehen kann ist,
wenn man nicht sündigt.
Und das ist wahr!“
Gott verfluchte,
fluchte über mich,
doch was solle ich sagen,
ich liebte es.
© Anna 😉