Ich kann mich an keine "Theorie" entsinnen, sehr wohl aber an den (schlechten) RUF, den britische Spiele (nicht nur Rollenspiele) in den (bzw. seit den) Achtzigern weg haben:
Britische Spiele sind BLUTIG. Sehr, sehr, sehr blutig. Wenn man überzogene Gewalt noch überzogener im Rollenspiel darstellen kann, und wenn das als "normal" und ganz selbstverständlich präsentiert wird, dann hat man ein britisches Rollenspiel (oder ein britische Ausgabe eines US-Rollenspiels) vorliegen.
So z.B. die Hardcover-Ausgabe von RQ3 aus GB. Meine Fresse! Etwas drücken und das Blut und die abgetrennten Gliedmaßen quellen zwischen den Seiten raus!
Noch heute ist unter den Alten Säcken (tm), mit denen ich spiele, klar, was gemeint ist, wenn ich nach einem neuen (oder alten) Rollenspiel frage, und zur Antwort bekomme "Sehr britisch."
Übrigens: Humor. - Das ist NICHTS, was ICH mit dem Etikett "britisches Rollenspiel" verbinde. Damals war das einzige "Augenzwinkern", das man mit britischen Spielen verband, das schmerzverzerrte, blutige Zwinkern desjenigen, dem ein anderer gerade ein Auge ausgestochen hat.