[19.04.06] Zwei Vampies wollen sich vorstellen

Umso verführerischer ihre Stimme klang und umso länger er die hübsche Kainiten vor ihm ansah umso düsterer wurde seine Stimmung. Auch dieser Hauch von Unsicherheit in ihrer Stimme verbesserte seine Laune nicht!

Ihr habt Euch bereits eine Wohnung in der Stadt gesucht ohne zu wissen ob Ihr Euch überhaupt hier aufhalten dürft? Wie vermessen ist denn das? Vorher kommt ihr in diese Stadt werte Carola?
 
Sie wurde unsicher.
Nun ichwar in meinem Unleben noch nie an einem anderen Ort als Finstertal und in meiner Wohnung, dort wurde ich gezeugt. Ich hatte diese Wohnung bereits vorher. Es war nicht meine Absicht vermessen zu sein.
So und könntet ihr mir nun vielleicht einmal sagen, was ihr gegen mich habt? Ansonsten kann ich mir nicht erklären warum sich euer Gesicht mit jedem Wort, das ich spreche, mehr verfinstert.

Es war raus... jetzt wartete sie auf eine Antwort.
Bitte lass mich den heutigen Tag überleben!
 
GEGEN EUCH HABE? , donnerte seine Stimme und füllte den Raum donnernd aus.

Euer Erzeuger hat einen grossen Fehler begangen! Einen riesigen Fehler! Wie konnte er sich das anmassen? Dieser Wurm! Dafür wird er bitter bezahlen! So eine Kanallie! Wie konnte er es bloss wagen? Zertetten werde ich ihn! Er sollte hoffen das er auch weiterhin unaufgetaucht bleibt!

Als er am Ende seiner Schimpftriade angekommen war, hob er seinen Blick und fixierte Carola.

Wann wurdet Ihr gezeugt? Wie alt seid Ihr bereits? Was wisst ihr bereits über unsere Art des existieren?
 
Das war zuviel für Carola. Ihre Fassade brach zusammen. Blanke Furcht war in ihrem Gesicht abzulesen. Sie hatte gewissenmaßen Todesangst.
Ich...ich.... stotterte sie vor sich hin, schluckte dann und versuchte einen Satz zusammenzubekommen.
Ich...bin...vor einer Woche gestorben. dieser Satz hatte sie wirklich viel mühe gekostet. Und der nächste fiel ihr wohl fast ebenso schwer.
Mein Erzeuger...Frank....er ist auf dem Weg hier her. Nun ich weiß nicht was es war, aber er ist...ist tot. Nicht untot, sondern richtig tot. Irgendwer hat ihn angefallen. Und dann...hätte er einen ...Pflock in der Brust.
Sie begann zu zittern.
Ich weiß wohl noch nicht viel über das alles hier. Ich bin halt ein unerlaubtes Kind. Frank hat mir gesagt was das heißen kann. Und ansonsten, naja was kann man einem in einer Woche beibringen...
Sie schluchzte.
Das wars dann wohl.....naja...vielleicht treff ich ja Frank wieder....gibt es sowas wie einen Himmel? für uns?

Es gab eine seltsames Bild ab, wie Carola da stand. Allein und verloren vor dem jüngsten Gerichts. Gott über sie richtend.
 
Ein unerlaubtes Kind und noch dazu lässt dieser Narr sie alleine umherziehen! Falls ich ihn finde, wird er das teuer bezahlen! Ohja!

Immer noch war sein Geischt geprägt von Wut, doch dann schien eine Veränderung mit ihm vorzugehen.Er wendet den Blick nach links, starrt einige lange Augbenblicke die Wand an und sammelt sich.

Dein Erzeuger hat gegen zwei der sechs Traditionen verstossen. Dies ist Grund genung sowohl Ihn als auch Euch zu vernichten, Carola! Und ich will hier keineswegs verschweigen, dass ich die Traditionen achte. Dein Erzeuger hat sein Unleben verwirkt! Wenn ich ihn finden werde, und glaubt mir das werde ich, wird es ihm sehr leid tun dich jemals kennengelernt zu haben und noch viel mehr mich jemals kennengelernt zu haben.

Er masierte sich kurz die Stirn.

Doch was ich mit euch tun werde muss ich noch entscheiden! Erzählt mir über Euch. Schildert mir worin Euer Wert für unseren Clan bestehen kann! Was könnt ihr? Warum sollte ich euch am Unleben lassen und ausbilden? Sprecht Carola und seid euch bewusst, dass Ihr mit den Worten die Ihr nun sprechen werdet über Eure Existenz verhandelt! Sprecht...
 
Carola nickt kaum merklich.
Er hat wohl doch anderes im Kopf als meinen Tod. Sonst würde ich jetzt nicht mehr leben. Grundlos wird er mich jetzt zumindest wohl nicht töten, vielleicht jedoch schlimmeres, bis er etwas mit mir anzufangen weiß.

Die Traditionen kenne ich, ja, er hat sie mir begebracht. Er wollte nicht, dass ich wie er gegen sie verstoße. Deswegen hat er diesen Termin vereinbart. Ich sollte nicht unerlaubt in dieser Stadt sein, wenn ich doch schon das Ergebnis seines Verstoßes bin.
Nun zu meinen Lebzeiten studierte ich hier an der Universität in Finstertal Mathematik. Ich hatte viele Freunde, also noch guten Kontakt zu, nun er nannte sie Sethskinder. Technisch kenne ich mich auch ganz gut aus, mein Nebenfach war Informatik. Wenn ich darüber nachdenke ist es ganz logisch. Er, Frank, hatte gewisse Probleme mit diesen Dingen. Ich kenne die heutige Zeit...nunja, ich bin halt in ihr aufgewachsen.
Aber etwas besonderes bin ich wohl nicht, gut ich gelte als sehr intelligent, aber wohl nur für einen Menschen. im Vergleich zu Euch Vampiren, denen ich ja nun auch gewissermaßen angehöre, bin ich wohl ein nichts. Es ist ja nicht so, als würde ich meine stellung in dieser Gesellschaft nicht kennen....
Allerdings wenn ihr einen Handlanger braucht, könnte ich vielleicht ganz nützlich sein. Immerhin, mein Erzeuger ist tot. Ich unterstehe niemandem mehr. Also ich habe mit niemandem mehr einen Bluteid, meine ich. Außerdem müsstet ihr nicht für mich aufkommen. Ich habe meine eigene Wohnung und ich bekomm hin und wieder was von meinen Eltern fürs Studium dazu.


Ihre Stimme war zunächst leise, wurde dann jedoch so laut, dass man sie wieder gut verstehen konnte. ihr Blick blieb jedoch gesenkt.
 
Mathematik? Zeitverschwendung! Informatik? Noch nie gehört! Universität? Das klingt brauchbar. Einfluss an der Universität zu haben wäre ganz gut. Aber dafür müsste sie jemanden Ghulen und das werde ich noch lange nicht zulassen. Aber sie hat ein ansprechendes Äusseres und vielleicht ist sie ja auch wirklich schlau genung um manche Dinge für mich in dieser Stadt zu erledigen. Vielleicht sollte ich es ausprobieren? Aber das bedeutet einiges an Arbeit. Mal sehen, wenn sie mittelfristig nicht lernfähig ist, kann ich sie ja immer noch vernichten. Vorgestellen und sie damit der Gerichtbarkeit des Prinzen zufrühren, werde ich sie mit Sicherheit nicht! Wobei, welcher Prinz?

Aus unnachvollziehbaren Gründen für Carola fing der Mann vor ihr plötzlich an zu lachen. Irgendetwas hatte ihn wohl amüsiert. Als er mit dem Lachen aufhörte, musterte er sie nochmals eindringlich. Er schien augenblicklich weniger bedrohlich.

Nun gut werte Carola! Ich werde Euch eine Chance geben. Das Unleben eures Erzeugers mag zwar verwirkt sein, aber dafür könnt ihr ja nichts.
Ich werde euch auf unbestimmte Zeit aufnehmen und Euch ausbilden. In dieser Zeit solltet Ihr euch aber als nützlich erweisen und das was ich euch beibringe auch gut und schnell lernen. Wir sind hier nicht auf einer Universität, es gibt keinen zweiten Prüpfungstermin! Wenn ihr versagt, dann...


Er führte es nicht weiter aus, sondern warf ihr einen gleichgültigen Blick zu.

Jedoch habt wenig Angst, sondern gebt euer Bestes. Dies ist für Euch eine gute und Eure einzige Chance. Aber ich will Euch nicht zwingen. Ihr müsst schon aus freien Stücken heraus akzeptieren mein Mündel zu sein, meinen Anweisungen zu folgen und mir zu Dienen bis zu dem Zeitpunkt an dem ich mich entschliesse Euch in Euer eingens Unleben zu entlasssen. Und natürlich müsstet ihr einmal von meiner Vitae trinken bevor ihr diesen Raum verlasst. Wie lautet eure Wahl?

Beinahe amüsiert schien er nun. Als ob sie eine Wahl hätte....
 
Sie schaute erstaunt auf, war überrascht, dass er lachte.
Ich habe keine Wahl, dass weiß er ganz genau.
Gut....gut...ich werde es tun....euer Durchlaucht. Ich werde sicher keinen zweiten Termin brauchen, den habe ich noch nie gebraucht.
Carola ging ein paar Schritte auf ihn zu.
 
Ausgezeichnet! Einige Vorgaben gebe ich Euch gleich jetzt mit, andere werden im Laufe der Zeit sicherlich noch hinzu kommen. Doch Ihr werdet sich sicherlich schnell verinnerlichen!
Erstens: Sprecht mich bei meinem Titel an. Dieser lautet Seneschall. Nicht mehr und nicht weniger.
Zweitens: Eure erste Tat am Anfang jeder Nacht wird es sein mich zu kontaktieren, damit ich Euch mitteilen kann wie ihr die Nacht verbringen werdet. Eure Ausbildung muss vorangetreiben werden, wenn Ihr nicht eine Belastung für unseren Clan werden sollt.
Drittens: Ihr werdet euch an die Tradition halten und ein Musterbeispiel eines Mitgliedes der Carmarilla sein. Behaltet besonders die Maskerade im Auge!

Meine Telefonnummer lautet 00491713141592!


Nun musterte Nikolai sie und versuchte herauszufinden ob sie sich die Nummer gemerkt hatte und noch vielmehr ob ihr etwas auffiel....
 
00491713141592
also 0171 3141592
mh...bloß nicht vergessen und wenn ich hier raus bin erstmal aufschreiben

Gut, Seneschall. Ich werde euch dann jeden abend anrufen. Und ich werde mich an die Traditionen halten, ich habe keine Lust so zu enden wie mein Erzeuger.
In ihrem Kopf arbeitete es, das war ihrem Gesicht anzusehen.
Unser Clan? ist er euch ein Ventrue?
Nun, sind das alle Vorgaben? fragte sie vorsichtig. Bei ihrer letzten Frage hatte sie nicht so gute Erfahrungen gemacht.
 
Nikolai reibt sich die Hände und nickt.

In der Tat! Dies sind die ersten Vorgaben und nun fangen wir am besten mit deiner Ausbildung an. Aber zuerst noch die Vitae...

Er zieht sein Sacko aus und krempelt umständlich sein Hemd hoch. Danach presentiert er ihr sein Handgelenk.

Trink...
 
Out of Character
Ich hoffe auch das es keine echte Nummer ist. Aber gerade bei dieser Zahl würde ich davon ausgehen das sie jemandem gehört. Sind nähmlich die ersten sieben Stellen von Pi! Geeks gibt es ja genung....*grinst breit*
 
Out of Character
Muss mir doch mal wer sagen, ich denke der char hätts gewußt. Dem Spieler fiels mal wieder nicht auf. So nun Schluß mit OOC;)

Sie schluckte...
Da komm ich wohl nicht drum herum.
...,ging dann auf ihn zu, nahm seine Hand und biss ihn in der unteren Teil des Daumens. Da sie eben gegessen hatte, viel es ihr nicht allzu schwer, schon nach ein paar Schlucken aufzuhören, auch wenn der Geschmack dieses Blutes sogar noch besser war, als der eines Menschen, um nicht zu sagen unwiderstehlich gut, naja fast. Während sie trank schaute sie ihm in die Augen. Tief und verloren wirkten die ihren.
Sie lies ab von ihm, leckte jedoch kurz noch einmal über die Wunde. Um die letzten Tropfen Blut auch noch zu trinken oder um die Wunde zu verschließen, ist wohl nicht zu sagen.
Ich habe getan wie ihr mir geheißen, Seneschall sagte sie zu ihm, während sie ihm noch immer in die Augen schaute. Seid ihr nun bitte so freundlich mir zu sagen, wie eure wahre Handynummer lautet. Oder ist es wirklich so, dass ihr Pi als Nummer habt. Wobei ich euch natürlich nichts unterstellen möchte!
Ihren letzten Satz meinte sie ernst, keinesfalls unhöflich oder zu nah tretend, sie wollte nur auf keinen Fall einen Fehler machen.
 
Nun, zum ersten Mal an diesem Abend, grinste der Seneschall und auch in seinen Augen war der Humor sichtbar.

Ausgezeichnet!

Er greift in seine Hosentasche und holt einen Zettel hervor und überreicht diesen an Carola. Auf diesem steht der Name und die Nummer Nikolais. Vielleicht ist sie ja wirklich zu etwas Nütze!

Und nun fangen wir mit deiner ersten Lektion an...

Die nächsten zwei Stunden fing er an ihr einen Crash-Kurs zu geben. Einiges wusste sie sicherlich schon, andere Dinge waren ihr sicherlich neu, besonders die Punkte die die Einwohner der Stadt betrafen - Namen und Clans. Danach entliess er sie mit den Worten:
Nun könnt Ihr mit dem Rest der Nacht tun was immer Ihr wollt. Wir hören uns zumindestens morgen! Es gibt noch soviel was Ihr lernen müsst!
 
Die Stunden des Lernens waren anstrengend für Carola. Wenn auch gleich sie schon manches wusste, so gab es auch viel neues und er lehrte sie ohne Pause und sich abzulenken getraute sie sich nicht. Dies war ein so neues Thema für sie. Es war eine Sache in der Schule aufmerksam zu sein, eine andere ein Thema zu erlernen, dass sie bisher immer für einen Mythos gehalten hatte.

Ja Seneschall. Soll ich dann morgen gleich wieder hierher kommen oder euch zunächst anrufen? fragte sie demütig. Sie traute der Freude des Seneschalls einfach nicht.
 
Ein Anruf, ausser ich sage Euch etwas anderes. Falls dem nicht so ist, dann immer ein Anruf!

Der Anfang war vielversprechend gewesen, aber wieviel sie sich gemerkt hatte und ob sie alles richtig verstanden hatte, würde sich erst im Laufe der Zeit herausstellen.

Und nun muss ich den Sheriff anrufen. Zwei neue Vampire sind in der Stadt und einen sollte der Sheriff unter Beobachtung stellen. So beschäftige ich den Sheriff und kann jede Missetat des Bruhjas auf sie schieben und wenn er ein wertvolles Mitglied unserer Gesellschaft wird, werde ich selbst den Lohn ernten. Abschierung, wie sehr liebte er es doch sich abzusichern...

Er wartete bis Carola den Raum verliess, bevor er sein Handy zu Hand nahm. Eines der wenig guten Dinge des Fortschrittes...
 
Out of Character
Was dir lieber ist. Ich mach auch gerne einen neuen Thread auf, alleine schon wegen der Überischtlichkeit. Aber deshalb hatte ich ja per ICQ nachgefragt. ;)
 
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