[07.06.2006] Zum Rapport

Grayson

Vampir
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27. Februar 2005
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927
Pünktlich zu der Zeit die ihm Melissa geheissen hatte fuhr Schaffenberg mit seinem Wagen vor.

Er meldete sich bei einem ihrer Bediensteten an und wartete.
 
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Als Rene bei Melissa zu Hause ankam, waren dort einige Handwerker zu gange. Rene konnte allerdings einen Bediensteten Melissas wiedererkennen, bei dem er sich anzumelden versuchte.
"Bedauere, Madame weilt nicht mehr hier. Hat sie euch nicht einen anderen Treffpunkt mitgeteilt?"
 
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Out of Character
ich hab doch gar nicht geschrieben dass ich zur villa fahre?


"Das muss ich in der Hektik vergessen haben. Verzeihen sie die Störung."

Etwas später fuhr er im La Coquille vor und meldete sich am Empfang.
 
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Out of Character
Ich würde die Angestellten im La Coquille nicht bedienstet nennen ;)

"Madame ist oben. Bitte folgen sie mir."

Er führte Rene die Treppe hoch und es ergab sich das bekannte Bild. Melissa saß auf einem Stuhl und schaute nach draußen auf den See.

Out of Character
hab ich doch jetzt richtig im Kopf, dass du schonmal da warst und ich das restaurant schon beschrieben habe, oder?
 
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Out of Character
war schon mal hier


Schaffenberg stellte sich artig in der Nähe des Einganges auf.

"Guten Abend werte Primogena."
 
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"Rene...komm doch näher und setz dich." Sie hatte sich nicht umgedreht.



"Die anderen Clans scheinen sich die Burg unter den Nagel gerissen zu haben. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Stadt Finsterburg sonst die Gelder für ihren Wiederaufbau so schnell gehabt hätte. "
 
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Schaffenberg setzte sich hin und sah ebenfalls Richtung Burg.

"Der Clan der Ventrue hatte ohnehin keinen Anspruch darauf, kein großer Verlust. Ausserdem ist der Burgherr möglicherweise noch am Unleben. Die alten Mauern würde ich mir nicht einmal schenken lassen."
Nach einer kurzen Pause fügte er, zum Ende hin leiser sprechend, hinzu: "Fragt sich nur was nun mit der restlichen Domäne passiert. Und ob das überhaupt relevant ist, solange der Sabbat hier marodiert."

Kurz schweiften seine Gedanken ab, dann fiel ihm wieder das eigentlich Thema ein - Carola. Ja, so leicht entkommst du mir nicht, schien ihm sein Gewissen zuzuflüstern.
 
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"Was den Sabbat angeht müssen wir einfach die Augen offen halten.

Aber wir sollten auch sonst nicht untätig sein. Der Maler hat vor 3 Tagen die Domänen Finstertals neu verteilt und ich kannnicht grade sagen, das ich damit zufrieden bin. Aber immerhin scheint der Prinz diese Einteilung noch einmal zu überdenken. In der heutigen Nacht wurde das gesammte Rotlichviertel Alexander Stahl zugesprochen, eine Domäne die der Maler als Gastviertel bedacht hatte. Eine Entwicklung die ich äußerst positiv finde.
Dennoch bisher hat sich keiner an Finsterburg herangewagt. Solange können wir hier schalten und walten wie es uns beliebt. Ich selbst habe in letzter Zeit ein paar höhere Investitionen verübt. Aber reden wir nicht von mir.
Was haben sie in näherer Zukunft vor?" Sie wandte sich zu Rene um.
 
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"Dann ist das Rotlichtviertel also keine Ventruedomäne, sondern sozusagen das persönliche Anwesen von Herrn Stahl?

Investitionen in Finsterburg erscheinen etwas riskant zur Zeit, wenn in Kürze der Domänenbesitzer wechseln kann.

Meine Pläne haben sich kurzfristig in Luft aufgelöst. Ich werde mich wohl erst neu orientieren müssen."
 
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"Ich denke jeder von uns mag sein Einverständnis bei Herrn Stahl holen können. Auch wenn wir dort nicht trinken dürften, so heißt das nicht, dass man dort keine Geschäfte tätigen darf.

Aber ich möchte, dass das Augenmerk unseres Clan dennoch ersteinmal in Finsterburg liegt. Es stimmt, die Domäne hier ist unsicher. Aber zugleich erschwert jedes laufende Geschäft hier dem Prinzen die Domäne anderweitig zu vergeben.
Du sagst, du musst dich neu orientieren. Gut. Tu es hier in Finsterburg. Geld spielt dabei keine Rolle, ich habe lediglich keine Lust oder auch Zeit mich um alle Geschäfte selber zu kümmern. Unser Clan muss Fuss fassen und nicht immer nur davon reden. Aus den AUfzeichnungen des früheren Seneschalls entnehme ich, das pläne den Clan auszubreiten bereits früher bestanden. Es darf jedoch nicht nur bei leeren Worten bleiben. Die anderen Clans sind nicht untätig.
Sagen wir ich stelle dich vor ein Ultimatum. Ich will nächste Woche eine greifbare Geschäftsidee von die haben, also am 13ten." Melissa lächelte. Das Datum hatte doch etwas. "Ich werde das Projekt finanzieren, wenn nötig und dann gegebenenfalls auch an den Einnahmen beteiligt sein.
Aber soweit ist es noch nicht. Ersteinmal möchte ich, dass du dir gedanken machst, was genau du tun willst.
Du bist nun schon seit einigen Wochen in der Stadt, aber bisher habe ich noch nichts greifbares gesehn, dass für unseren Clan spricht. Auch die letzte Nacht war zweigeteilt. Während Alexander und ich uns hervorgetan haben, warst du und Eduard nicht unbedingt rumreich."
Ihr Blick wurde streng.
 
AW: [07.06.2006] Zum Rapport

"Ich habe gestern getan, was getan werden musste. Eduard ist ein Küken, mit welchem Ruhm sollte er sich während seiner ersten Kriegshandlungen bedecken?

Gestern hatte ich die Sache mit Carola zu klären, es mag beim Prinzen nichts eingebracht haben und musste dennoch geregelt werden. Wie hätte denn der Clan dagestanden mit einem Überläufer aus den eigenen Reihen? Einen Gefallen zu verdienen ist genauso viel Wert wie einen zu ersparen.

Was das Geschäftliche betrifft, ich werde darüber nachdenken. Vielleicht ist es nicht die schlechteste Idee das Hauptaugenmerk nach Finsterburg zu legen. "
 
AW: [07.06.2006] Zum Rapport

"Lenkt nicht von dir ab, indem du andere schützt. Eduard hat versagt. Sich vom Sabbat über die Tür des de Trois nageln zu lassen ist nuneinmal nicht rumreich. Wenn er sich einfach rausgehalten hätte, wäre das etwas anderes gewesen, aber er hat sich alleine mit jemandem angelegt, der zu stark für ihn war. Ich habe euch beiden gesagt, dass ihr zusammenhalten sollt. Keiner von uns sollte alleine sein, waren glaube ich meine Worte.
Grade ihr als älterer hättet es besser wissen sollen. Aber ihr habt Eduard alleine gelassen, ein Küken! Ihr habt bei ihm ebenso versagt wie bei Carola. Ihr als ihr Mentor hättet auf sie achten sollen. Es hätte gar nicht erst so weit kommen dürfen, dass sie sich dem Sabbat anschließt.
Was ihr also gestern betrieben habt, war Schadensbegrenzung. Nichts weiter. Einen Schaden den ihr selbst verursacht habt.

Dieser Laden, dieses Geschäft ist die Möglichkeit die ich euch biete um in meiner Gunst wieder zu steigen."

Melissas Ton war streng. Rene hatte wirklich einige Fehler gemacht und er schien diese nicht einmal einzusehn. Dabei hatte sie ihm ja noch nichteinmal alle der letzten Zeit vor Augen geführt.
 
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Schaffenberg schien wenig begeistert. Wieder einmal stand er im Mittelpunkt als Sündenbock.

"Ich gebe zu dass ich mit Carola überfordert war. Aber dass sie mir jetzt die Schuld an Eduards Unfall geben ist doch die Höhe. Ich war zu keinem Zeitpunkt sein Erzeuger oder Mentor. Ist es vielleicht meine Schuld wenn er sich auf einen Kampf mit einem überlegenen Vampir einläßt? Es war mir zu diesem Zeitpunkt einfach nicht möglich auf ihn aufzupassen, da ich gerade einen Fehler korrigiert habe."
 
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"War es das nicht?

Ist Edaurd nicht auf euren Geheis hin zu Carolas Wohnung gefahren? Habt ihr ihn dort nicht alleine gelassen, wohl wissend, das Carola zu Le Roy wollte und er somit in der Nähe sein musste?

Ich habe keine Lust euch all eure Fehler vorzuhalten. Das ist nicht meine Art. Aber ich will, das ihr aus euren Fehlern lernt, damit so etwas nicht noch einmal vorkommt.

Ich gebe zu, ihr seid nicht Eduards Mentor. Sein Erzeuger hat ihn aus puren Leichtsinn alleine in die Welt geschickt, so das es jetzt an mir liegt die Verantwortung für ihn zu übernehmen. Wenn ich nun jedoch einen Rat erteile und nur weil eben dieser Rat nicht eingehalten wird, eben soetwas passiert, bin ich nicht grade erfreut darüber. Eduard hätte euch ebenso begleiten können, anstatt alleien zurückzubleiben.
Ihr als Älterer hättet das wissen müssen, auch wenn man meinen könnte das Eduard lang genug Mensch war um selbst solche Entscheidungen zu treffen. Ihr seid doch beide keine Kinder mehr!"

Meliss machte eine Pause um das gesagte sacken zu lassen.

"Ich gebe euch nun also eine weitere Chance und ihr habt nichts weiter zu tun, als zu diskutieren.
Ich bin euch nicht böse. Ich bin enttäuscht. Ihr habt Fehler gemacht, aber Fehler passieren nun einmal. Nutzt also lieber eure Chance mir zu zeigen, dass ihr es besser könnt, als dafür zu sorgen, dass dieses Gespräch allzu lange in meinem Gedächnis bleibt."

Out of Character
derhier ist übrigens auch für dich http://www.blutschwerter.de/070606-wenns-schnell-gehn-muss-t27243.html . Nebenbei bin ich übrigens in ein paar Stunden übers We weg und erst Montag wieder da
 
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"Lassen wir das Thema, nur eines noch. Ich wusste natürlich nichts davon dass dort Le Roy herumrannte.

Wie auch immer, ich habe euren Standpunkt verstanden und werde mich bald melden."

Wenn Melissa ihn nicht zurückhielt würde er sich verabschieden und ihren Hausdiener fragen, ob Hr Mentesse zu spechen ist.
 
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Melissa hielt Rene nicht zurück, nicht wirklich.

" Eines noch, ich möchte nicht, dass der Vorfall mit Carola Publik gemacht wird. Noch weiß keiner was passiert und und da sie ein Küken war und zudem noch Elysiumverbot hat, wird es auch nicht weiter auffallen, dass sie fort ist."

Damit entlies Melissa Rene.

Allerdings konnte Rene hier keine Hausdiener finden. Er befand sich noch immer im Restaurant und er konnte nicht wissen, in wie weit die Angestellen hier informiert waren.
 
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Schaffenberg gab die Suche nach Mentesse bald auf. Er war sich ja ohnehin nicht sicher ob er hier war.

Nachdenklich verliess Schaffenberg das Restaurant.
 
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