Von innen hörte Carola Ians Stimme, sie wurde immer laute. Und dann kamen Schritte näher.
Versteckt sich der Feigling also doch nicht mehr...
Die Tür wurde aufgerissen und Haare wehten Carola ins Gesicht. Ian stand vor ihr.
Langsam klemmte Carola sich ihre Haare hinters Ohr. Sie schaute Ian an. Ihre Augen waren kalt. Es waren keine Gefühle für Ian mehr darin zu erkennen. Sie benahm dich jetzt wie Ventrues es bisweilen taten. Besserwisserisch und hochnässig, aber vor allem abweisend.
Ah, Ian. Schön, dass du wieder da bist. Ich dachte du wolltest erst morgen kommen, dass war aber ein schneller Flug. Der grenzt ja fasst an Magie... Oh, ich vergaß, bei unsereins muss man ja mit allem rechnen.
Ein spöttisches Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. Carola verneigte sich leicht. Ganz wie es angemessen war zwischen einem Kind und einem Neugeborenen.
Hast du meine Sachen dabei? Oder muss ich bis morgen auf die Post warten?
Carolas Worte waren ebenso kalt wie ihre Augen. Es wirkte fast so als sei das Leben aus ihnen gewichen. Sie wollte ihm wehtun, wollte dass er litt, so wie es ihr wehtat, was er getan hatte.