[01.06.2022] Dämmerung

Eldrige

Zombie-Survival Experte
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Es krochen und regten sich nun also Dinge rund um und in den Straßen der alten Dame an der Finster. Lange Zeit schien die Welt die Stadt vergessen zu haben. Zumindest für Finstertaler Verhältnisse war die Zeit beinahe Ereignislos von der Zukunft in die Vergangenheit getröpfelt und kein verheerender Krieg war durch die Straßen der Stadt gefegt. Kein Fluch hatte sich in das Gewebe der Realität geschlichen und mit kalten, klammen Fingern nach den Einwohnern Finstertals gegriffen. Unabhängig sogar wenn man betrachten wollte ob diese am Leben waren, oder, nun, nicht mehr. Keine Banden von marodierenden Sabbat Schmeißgeburten waren über sie hergefallen, keine tollwütigen Werwolfsbestien hatten in letzter Zeit beschlossen ihr Bein zu heben und noch nicht einmal irgendwelche selbstgerechten, selbsternannten Rächer, oder Jäger hatten die Heimat der gebeutelten Verdammten heimgesucht.

Es war gekommen wie es sich alle gewünscht hatten. Es herrschte Frieden. Zugegeben, solange eine Horde blutsaugender Untoter die Strippenzieher waren, würde es eher die geordnete Ruhe eines Schlachthauses sein, in dem das Vieh mit gesenktem Kopf, aber in aller Stille und gehorsam voran zottelte, aber wenn man wollte das Frieden die Abwesenheit von Krieg war, dann, ja dann war Frieden. Das erste Mal seit langer, langer Zeit.

Viele der berüchtigten Einwohner Finstertals hatten irgendwann die Stadt verlassen. Manchen war es sicher zu langweilig geworden, dass ihre Existenz nicht jede Nacht auf Messers Schneide stand. Diese Stadt liebte solche Freischärler und solche waren hier gut gediehen. Wieder andere hatten einfach nur ihren Kopf behalten, ihre Zeit abgesessen und waren weiter gezogen. Die Glücklichen. Für andere war der Kampf einfach nur vorbei, lediglich um weiter zu ziehen, weil irgendwo anders in der Dunkelheit ein glimmender Funke es wieder einmal geschafft hatte ein Feuer zu entfachen und schon wurden sie gesandt damit kein Flächenbrand entstehen konnte.
Irgendwo stand die Welt immer in Flammen.

Seit sich aber die ersten Dinge in Bewegung gesetzt hatten war dieser Einwohner der wunderbaren Stadt von seinen Routinen und Patrouillen abgewichen. Der Nosferatu betrachtete die gothische Schönheit namens Finstertal seit einigen Jahren als seine echte Heimat. Verglichen mit den Jahren die schon vorher gegangen waren war die Zeit kurz. Verglichen mit der endlosen Last der Zeit die der Fluch der Untoten noch bringen mochte vielleicht sogar noch kürzer. Aber die Stadt war gut zu ihm gewesen und die Stadt war grausam zu ihm gewesen. Sie hatte ihm viele Freunde und Familie gebracht, sie hatte ihm Brüder und Schwestern entrissen. Sie hielt sein verkümmertes Herz in der Hand und manchmal quetschte sie es. Scheinbar nur so zum Spaß.

Genau das waren die Beziehungen die einen dazu brachten zu bleiben. Genau das waren die Ketten die geeignet waren einen ewig zu binden.

Es war keine kleine Stadt, aber Lurker hatte beschlossen genau hier, am Eingang zur Kunstakademie, Stellung zu beziehen. Natürlich gab es einen Haufen von Orten an denen ein Neuankömmling sich unmittelbar nach seiner Ankunft einfinden mochte. Ein junger Brujah der hier aufschlug, mochte es für eine gute Idee halten im legendären Black Hammer aufzumarschieren, die Kathedrale von Clan Krawallmacher. Ein Hexer mochte in seiner ersten Nacht denken, dass er seinen abhängigen Blutjunkie Hintern als erstes in das Gildenhaus der Taschenspieler zu hieven hatte. Sogar für die Königsblüter gab es offizielle Anlaufstellen. Das Mexican war zwar kein offizielles Elysium für Clan Blaublütig, aber sicher ein Treffpunkt der tatsächlich sogar der eigentlichen Hochburg, die alte Börse, abgelöst hatte. Seit der erste Ventrue Ahn und Seneschall seiner Zeit bedauerlicherweise von der Stadt zerrieben worden war hatte sich niemand mehr für den offiziellen Tummelplatz dieser Meute interessiert.

Aber hier, vor dem Büro des Prinzen, an der Kunstakademie, da hatte die Kanalratte beschlossen sich wie eine fette Spinne in ihr Netz zu hocken und zu warten wer sich hier darin verheddern würde. Es war eine einfache Wette und ganz sicher keine riskante. Aber wer lange im Spiel bleiben wollte, sollte Risiken vermeiden. Oder Andere sie für sich eingehen lassen.
 
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Die Kunstakademie lag in jener sonderbaren Ruhe, die nur Orte kannten, an denen etwas Unerwünschtes bereits wartete. Alexander bemerkte es, noch bevor er die Fassade wirklich aus dem Dunkel herauslösen konnte: Die Nacht war zu still. Kein fernes Reifenrauschen, kein loses Klappern, kein Windstoß, der durch Schilder oder Ritzen fuhr. Nur diese seltsame, harte Stille, als hätte jemand der Stadt für einen Augenblick den Ton abgedreht.

Er blieb stehen.

Nicht abrupt, sondern mit der Gelassenheit eines Mannes, der entschieden hatte, dass genau hier der richtige Ort für den nächsten Schritt sei. Sein Blick glitt über die Konturen des Gebäudes, über Fenster, Schatten und den schmalen Streifen des Zugangs, an dem Lurker offenbar Stellung bezogen hatte. Das war kein Zufall. Es war auch keine bloße Wachsamkeit. Es war eine Botschaft.

Alexander erkannte sie sofort und hasste ein wenig, dass sie funktionierte.

Denn da war etwas am Dunkel, das nicht stimmte.

Es lag nicht im Offensichtlichen. Nicht in der Gestalt, die am Rand der Akademie wartete, nicht in der Wahl des Ortes, nicht einmal in dem ungeheuren Selbstvertrauen, mit dem Lurker sich in die Nähe des Prinzenbüros geschoben hatte. Es war tiefer. Ein Unbehagen, das an die Ränder der Wahrnehmung kroch, wie kaltes Wasser an einem Bein hochzieht. Als Alexander den Blick einen Herzschlag lang senkte, war da der Eindruck, der Schatten unter der Fassade habe sich ein wenig zu weit ausgebreitet. Nicht viel. Nur genug, um sich nicht mehr sicher zu sein, ob man noch den Boden sah oder schon etwas darunter.

Er hob den Kopf wieder.

Der Augenblick war vorbei, aber er hatte gereicht.

Alexander trat nicht näher. Noch nicht. Zwei alte Vampire mussten sich nicht berühren, um einander zu vermessen. Es genügte, den Raum zwischen ihnen nicht preiszugeben. Also blieb er dort, wo die Dunkelheit ihn noch umhüllte, und ließ sich Zeit. Er richtete den Mantel ein wenig, fast beiläufig, als würde er damit nicht seine Kleidung, sondern die eigene Haltung ordnen. Dann ließ er den Blick über die Architektur der Akademie streifen, an den Fenstern entlang, an den Kanten des Gebäudes, an den Stellen, an denen sich Licht und Finsternis gegeneinander verzogen.

Er suchte nicht nach Lurker.

Er suchte nach dem, was an ihm falsch war.

Und da war es wieder. Ein winziger Riss im Selbstverständlichen. Ein Gefühl, als habe er für einen Wimpernschlag nicht in die Nacht, sondern in etwas Tieferes geblickt. In etwas, das nicht leuchtete, nicht atmete, nicht wartete wie ein lebendes Etwas wartet. Etwas, das lediglich da war. Geduldig. Alt. Hungrig. Nicht wie ein Tier, sondern wie ein Gedanke, der zu lange nicht ausgesprochen worden war.

Alexander spürte, wie sich in seinem Nacken eine Spannung sammelte, die nicht dorthin gehörte. Kein Furchtreflex, jedenfalls wollte er ihn so nennen. Eher die stille, widerwillige Erkenntnis, dass die Szene bereits eine zweite Ebene hatte, und dass er auf ihr eben erst angekommen war.

Er ließ sich nichts anmerken.

Das war der Vorteil uralter Gewohnheiten: Selbst wenn die Nacht einen auf unbestimmte Weise ansah, konnte man lernen, nicht zurückzuzucken.

Langsam machte Alexander einen Schritt nach vorn. Nur einen. Gerade genug, um zu zeigen, dass er sich nicht vertreiben ließ. Gerade wenig genug, um es nicht als Herausforderung erscheinen zu lassen. Seine Präsenz blieb ruhig, kontrolliert, geschniegelt beinahe, doch in dieser Ruhe lag eine Härte, die man nur bei Wesen spürte, die schon zu lange mit echtem Verlust gelebt hatten, um sich von einem schlechten Omen aus dem Takt bringen zu lassen.

Dann blieb er wieder stehen.

Er hätte sich leicht räuspern können. Er hätte Namen sagen können. Einen von beiden. Stattdessen hob er nur den Blick und ließ ihn einen Moment lang an der Stelle verweilen, an der der Schatten am dichtesten war. Als prüfe er nicht den Nosferatu, sondern das Schweigen zwischen ihnen.

Und schließlich sprach er.

Nicht laut, oder herausfordernd. Eher mit jener trockenen, kontrollierten Sachlichkeit, die bei Männern wie ihm fast immer eine Form von Warnung war.

„Du hast heute Abend eine ungewöhnlich schlechte Art, mich zu begrüßen.“

Der Satz hing einen Augenblick in der Luft. Alexander blieb unbewegt, als hätte er damit nur eine Beobachtung ausgesprochen. Doch innerlich hatte sich etwas verschoben. Nicht viel. Gerade genug, um zu wissen: Das hier war keine simple Wiederbegegnung. Lurker saß nicht nur im Netz. Er hatte dafür gesorgt, dass Alexander den Faden spürte.

Und irgendwo in der Dunkelheit, kaum merklich, antwortete die Nacht mit demselben stillen, falschen Druck wie zuvor. Als hätte sie begriffen, dass man sie gerade bemerkt hatte.

Alexander wartete.

Nicht aus Unsicherheit.

Sondern weil er verstanden hatte, dass Vorsicht in dieser Stadt nicht Schwäche war, sondern Höflichkeit gegenüber etwas, das jederzeit schlimmer werden konnte.

Alexander ließ den Blick noch einen Moment an der Dunkelheit hängen, als könne er darin die Umrisse vergangener Nächte erkennen. „Es ist eine merkwürdige Sache, nach so langer Zeit an einen Ort zurückzukehren, der einen einst verschluckt hat und nun so tut, als hätte er einen nie gekannt.“

Seine Stimme blieb ruhig, doch in ihr lag jenes trockene Gewicht, das nur Jahre und Verluste hervorbringen konnten. „Finstertal hat sich verändert. Oder vielleicht nur so lange sehr geschickt darin geübt, stillzustehen, bis die Gesichter wieder dieselben alten Fragen tragen.“

Er atmete nicht sichtbar auf, aber in der Art, wie er den Kopf minimal senkte, lag ein Zug von Erinnerung, beinahe so etwas wie Respekt. „Ich habe lange genug fortgelebt, um zu wissen, dass die eigentliche Frage nie ist, wer gegangen ist. Die Frage ist, wer zurückkommen konnte, ohne sich selbst unterwegs zu verlieren.“

Wieder glitt sein Blick über die Akademie, über die Stellen, an denen das Dunkel dichter schien als an anderen. „Und jetzt stehe ich hier, in einer Stadt, die schon einmal versucht hat, mich zu verschlucken. Du ebenfalls. Das macht das Treffen entweder erfreulich oder sehr ungesund.“ Ein schmales, kaum wahrnehmbares Lächeln zog über seine Lippen. „Wahrscheinlich beides.“

Er setzte einen halben Schritt vor, nicht näher an die Gestalt, aber näher an das Gespräch. „Es ist sonderbar, wie wenig die Zeit am Ende erklärt. Die Namen bleiben, die Gebäude bleiben, die alten Gewohnheiten bleiben — und doch ist alles anders. Manche sind fort, manche überdauert, manche nur so lange, bis man hinsieht.“ Sein Blick verharrte einen Moment länger auf dem Schatten. „Deshalb bin ich zurück. Nicht, weil Finstertal mich gerufen hätte. Sondern weil ich wissen will, was hier von uns allen übriggeblieben ist.“

Dann schwieg er. Nicht aus Unsicherheit, sondern weil er dem Augenblick Gewicht geben wollte. Zwei uralte Vampire mussten sich nicht beeilen. Die Frage, wer überdauert hatte, hing nun zwischen ihnen wie ein gespanntes Drahtseil. Und Alexander stand ruhig darunter, als hätte er genug Stürze erlebt, um zu wissen, wie man aufrecht bleibt.
 
Die Dunkelheit beobachtete den Neuankömmling, wie er sich näherte und dann abrupt stehen blieb, als hätte man ihn festgenagelt. Einige bedeutungsschwangere Augenblicke geschah gar nichts, so als hätte jemand den kompletten Elan aus der Nacht gesogen. Die Dunkelheit und der Neuankömmling starrten sich an. Lange. Dann machte der Besucher einen Schritt nach vorne und der Nosferatu löste sich von der Wand der Kunstakademie um aus seiner Welt genau den gleichen Schritt hinaus zu machen den Alexander in seine Richtung getan hatte.

Der Andere hatte ihn bemerkt und das sprach aus Lurkers Sicht für ihn. Er hatte sich keine sonderliche Mühe gegeben sich zu verbergen, aber im Verlauf der Aneinanderreihung aus Nacht, die für die Verdammten die Zeit darstelle, hatte es sich ergeben, dass es häufig ausreichte gar nichts zu tun um knapp außerhalb der Wahrnehmung zu stehen. Tatsächlich erwischte sich der Verborgene ab und dabei, dass er innerlich den Kopf schüttelte, wenn er an eine Gruselgeschichte innerhalb seines Clans dachte. Es hieß, so mancher Nosferatu, den man als plötzlich verschwunden wähnte, habe sich tatsächlich einfach nur in den Wirrungen außerhalb der Wahrnehmung der Welt verlaufen und den Weg nicht mehr zurück gefunden. Unsinn. Nicht wahr? Hoffentlich.

Trotzdem, es war leicht die Gestalt in dem abgewetztem Ledermantel, mit dem übergroßem, grünem Kapuzenpullover und den derben Hose mit den viel zu vielen Taschen zu übersehen.

Aber das hatte der Ventrue nicht. Bravo! Bis hierhin.

Endlich hob Alexander die Stimme. Es konnte sprechen. Ganze Sätze. Die sogar zusammenhingen. Als Antwort bekam der Königsblüter dann ein sehr unerfreuliches Geräusch. Ein wenig als wenn eine rostige, stumpfe Säge durch Blech ratschte. Die dürren Schultern die man unter Schichten aus alter, verlumpter Kleidung erahnen konnte bebten. Schließlich hörte man ein Rascheln und sah ein Wabern in den sich kräuselnden Schatten der Kapuze, wo irgendwo Lurkers Gesicht sein würde.

Meiner Herren. Sieh mal an was da angespült worden ist. Tut mir leid zu hören, wenn du dich heute schlecht Empfangen fühlst… Allerdings ist heute auch der erste Tag, seit ich vor fast 20 Jahren das erste Mal einen Fuß in diese Stadt gesetzt habe, dass du überhaupt ein Wort mit mir wechselst.

Clan König erntete ein beinahe übermütiges, gelb, bräunliches Grinsen, dass sich plötzlich im Schatten der Kapuze bildete. Es hatte die Umrisse einer schartigen, alten Burgruine und bestand aus deutlich mehr Zähnen als eigentlich in die vermutete Größe des Schädels seines Trägers hineinpassen sollte. Die Stimme des Nosferatu war ein etwas lauteres Flüstern, aus dem immer ein leises Zischen und säuseln zu hören war, als hätte er Schlangen im Bauch.

Während er sprach, hatte er begonnen mit hinter seinem buckligem Rücken verschränkten Armen auf und ab zu gehen. Oder zumindest das Äquivalent eines Verborgenen dazu. Alexander mochte sich dabei ertappen das er immer wieder kurz vergaß den Anderen mit den Augen zu verfolgen, oder kurz abgelenkt war. Lurker blieb, in einem für zwei Raubtiere vernünftigem Abstand, der ihm die Sicherheit bot jederzeit aus der Gefahrenzone zu sein, sollte ein Angriff erfolgen und gleichzeitig einen sehr komfortablen Sicherheitsabstand für den Ventrue darstelle, dass dieser sich nicht angegangen fühlen musste, aber er schien immer mal hier und dort aufzutauchen und war dann immer irgendwie doch einen Schritt in eine Richtung, in der man ihn eigentlich nicht erwartete. Allerdings versuchte er nicht sein Gegenüber zu Ärgern oder zum Narren halten, was der Ventrue erlebte war nur das Ergebnis aus dem Verhalten der Kanalratte, dass dafür sorgte, dass entfernte Beobachter ihn nie wirklich ins Visir zu nehmen vermögen würden. Sollte jemand auf der Lauer liegen, würde er sich schwer tun überhaupt zu sagen was da vor sich ging. Praktisch, dass ein Scharfschütze der irgendwo lag, damit das gleiche Problem haben würde.

Die Bewegung des Nosferatu waren wie immer eckig und unregelmäßig. Ein wenig wie eine ungesunde Kreuzung aus Stabheuschrecke und Chamäleon.

Lurker war also belustigt. Aber es lag keine besondere Häme in seiner Stimme. Alexander mochte es nicht wissen, aber genau sein Werdegang in der Stadt, der Tatsache, dass er als Angehöriger seines Blutes niemals in Finsteral wirklich als reicher Popanz etabliert war, dass er seinen politischen Einfluss komplett eingebüßt hatte, weil er damals bei der Verhandlung von Prinz Buchet nicht zugegen war, ein klarer Affront, der ihn seine Stellung gekostet hatte und dafür gesorgt hatte, dass er einige Jahre die Stadt von außen betrachten durfte, genau das war es was ihm heimlich immer auch die Sympathie der Kanalratte eingebracht hatte. Ja sicher, der Ventrue war die meiste Zeit ein besserer Brillenständer gewesen, aber als es Werwölfe zu erledigen gab und die meisten Vampire, die sich aufgrund ihrer Stellung irgendwie hatten raushalten können, die jungen, dummen und entbehrlichen Mitglieder ihrer Sekte an die Front geschickt hatten, hatte dieser hier die Ärmel hochgekrempelt, die Schrotflinte geschultert und war mit in den Kampf gezogen.

Man konnte nicht gleichzeitig lernen, dass Clan und Blut nicht das einzige waren das einen der ihren ausmachte, so wie der Nosferatu es immer gehandhabt hatte und dann bei einem bestimmten Clan damit aufhören. Wenn man einen Tzimiscen seinen Bruder nennen wollte und mit einer Toreador verbündet war, dann wäre es unfair wenn man diesem hier nicht zugestand, dass er Schneid hatte. Das hatte für Sheriff Ben Levy gegolten, für den ehemaligen Seneschall Nicolai und darum jetzt auch für Alexander. Königspudel hin oder her.

Was willst du hier?

Soviel zum Meister des geschliffenen und hintergründigen Dialoges, ließ die Kanalratte also das ganze bedeutungsschwangere Geschwafel des Ventrue unkommentirert.
 
Alexander ließ das widerwärtige Geräusch aus Lurkers Kehle verklingen, ohne eine Regung zu zeigen. Das schartige Grinsen in der Kapuze war unerquicklich genug, um bei Jüngeren den Instinkt auszulösen, einen Schritt zurückzuweichen oder wenigstens angestrengt irgendwo anders hinzusehen. Alexander tat weder das eine noch das andere. Er blieb stehen, gerade ruhig genug, um nicht starr zu wirken, und gerade aufmerksam genug, um zu zeigen, dass ihm nichts an diesem Gegenüber entging.

Sein Blick folgte Lurkers Bewegungen nicht so, wie man einen Menschen im Auge behielt. Eher so, wie man eine Unregelmäßigkeit in einem Spiegel beobachtete, ohne sich anmerken zu lassen, dass man sie bemerkt hatte. Das Auftauchen an leicht versetzten Stellen, dieses unangenehme Gefühl, dass der Nosferatu immer dort war, wo man ihn gerade nicht erwartet hatte, ließ den Raum zwischen ihnen seltsam instabil erscheinen.
Und doch lag über dieser Instabilität etwas Zweites.

Alexander musste nichts tun, um den Ort mit seiner Gegenwart zu verändern. Er brauchte keinen Befehl in die Stimme zu legen, keine Geste zu setzen, keinen Willen auszustrecken. Es genügte, dass er da war. Dass er den Raum nicht betrat wie ein Besucher, sondern wie etwas, das an alte Ordnungen erinnerte. Seine Ruhe hatte Gewicht. Seine Stille war nicht leer, sondern verdichtet, und selbst das fahle Licht an der Akademie schien ihn nicht einfach zu beleuchten, sondern an ihm hängen zu bleiben.

Es war keine offene Machtdemonstration. Eher jene unangenehme Form von Erhabenheit, die nicht um Aufmerksamkeit bat und gerade deshalb schwerer zu ignorieren war. Die Art von Ausstrahlung, die in jüngeren Wesen oft das Bedürfnis weckte, sich zu erklären, leiser zu werden oder unwillkürlich Haltung anzunehmen. Nicht, weil sie gezwungen wurden. Sondern weil etwas in ihnen die Hierarchie eines Augenblicks bereits verstanden hatte, bevor der Verstand es in Worte fasste.

Bei Lurker mochte all das anders brechen. Verformt. Abgelenkt. Vielleicht sogar belächelt. Aber selbst dort musste es sich bemerkbar machen: als Kontrast. Als etwas, das sich nicht im Schatten verlor. Als die stille, schwer zu leugnende Tatsache, dass hier nicht bloß irgendein Rückkehrer stand, sondern ein uralter Ventrue, dessen bloße Anwesenheit sich benahm wie ein Anspruch auf Wirklichkeit.

Alexander ließ einen Moment verstreichen.
„Dann will ich die Ehre dieses historischen Augenblicks nicht schmälern“, sagte er schließlich mit ruhiger, trockener Stimme. „Fast zwanzig Jahre Schweigen, und ausgerechnet heute finden wir zusammen. Ich hätte mir einen schöneren Anlass gewünscht, aber Finstertal war nie besonders großzügig in solchen Dingen.“

Sein Blick hob sich leicht, ohne Lurker wirklich festzunageln. Das war bei einem Wesen wie diesem ohnehin kaum möglich. Stattdessen richtete Alexander seine Aufmerksamkeit auf den Raum, den der Nosferatu mit seinem unsteten Herumgehen erzeugte, als sei nicht nur die Gestalt vor ihm Teil des Gesprächs, sondern auch das Unbehagen, das sie im Pflaster, in den Schatten, in der Luft hinterließ.

„Was das Angespültwerden angeht“, fuhr er fort, und um seine Lippen legte sich für einen kaum wahrnehmbaren Augenblick etwas Kaltes, das mit Humor nur entfernt verwandt war, „so ist das eine erstaunlich milde Beschreibung für jemanden, der aus einer anderen Ecke der Welt hierher zurückkehrt und zuerst an der Akademie landet.“
Er machte keine ausschweifende Geste, keinen Schritt, der als Besitzanspruch hätte gelesen werden können. Nur eine kleine, beinahe beiläufige Bewegung der Schulter, als würde er den Staub einer langen Reise abstreifen, obwohl es bei ihm eher die Erinnerung daran war als der tatsächliche Schmutz.

Selbst diese kleine Bewegung hatte etwas Endgültiges. Nicht theatralisch, nicht aufgeblasen, sondern präzise. Als gehöre es zu Alexander, dass selbst Nebensächlichkeiten mit der Sicherheit eines Mannes geschahen, der nie hatte fragen müssen, ob man ihn bemerkte. Wenn er stillstand, war es kein Zögern. Wenn er sprach, war es keine Bitte, gehört zu werden. Seine ganze Erscheinung trug jene schwer benennbare Gewalt in sich, die Präsenz nicht als Kunststück, sondern als Naturzustand eines jahrzehntelang geschliffenen Wesens erscheinen ließ.

„Und was meine Wortkargheit betrifft — du wirst verzeihen, wenn ich nicht rückwirkend sentimental werde. Die Stadt war in all den Jahren selten ein Ort, an dem Gespräche automatisch zu besseren Ergebnissen geführt hätten.“ Seine Stimme blieb gelassen, aber darunter lag etwas Schärferes. „Außerdem hatte ich nie den Eindruck, dass du auf belanglosen Umgang besonderen Wert legst.“
Dann schwieg er wieder kurz. Nicht, weil ihm nichts einfiel, sondern weil Lurkers letzte Frage eine andere Qualität hatte als das Geplänkel davor. Sie war direkter. Ehrlicher. Weniger verspielt, als es das Grinsen hatte glauben machen wollen.

Was willst du hier?

Alexander ließ die Worte einen Augenblick lang zwischen ihnen hängen, als prüfe er, ob es sich lohnte, auf sie schlicht oder wahrheitsgemäß zu antworten.

„Ich bin zurück, weil Abwesenheit mit der Zeit zu einem Gerücht wird“, sagte er dann. „Und weil ich nie eine besondere Vorliebe dafür hatte, andere entscheiden zu lassen, was aus meinen Gerüchten wird.“

Seine Stimme war nicht laut. Sie musste es nicht sein. In der Stille vor der Akademie trug jedes Wort weit genug. Und gerade weil er nicht drängte, nicht hob, nicht presste, bekam das Gesagte eine eigene Schwere. Es war diese alte Beherrschung, die seinen Worten nie den Klang von Verteidigung gab. Alexander erklärte sich nicht. Er stellte fest. Er ordnete. Er ließ Sätze in die Nacht sinken, als hätten sie dort schon immer hingehört.

„Ich will sehen, was von dieser Stadt noch übrig ist. Nicht auf dem Papier, nicht in irgendwelchen alten Titeln, nicht in Erzählungen, die sich mit jedem Jahr selbst ein wenig schöner machen.“ Seine Augen ruhten nun dort, wo unter der Kapuze vermutlich Lurkers Blick saß. „Sondern in der Substanz. In den wenigen, die noch da sind. In dem, was sich gehalten hat, ohne dass man es die ganze Zeit laut benennen musste.“
Er verlagerte das Gewicht kaum merklich. Es war keine ungeduldige Bewegung, eher eine Korrektur seiner eigenen Präsenz, als hätte er beschlossen, dass man diese Antwort nicht halbherzig geben sollte.

„Wenn du also eine einfache Antwort willst: Ich will Bestandsaufnahme machen.“

Ein kurzer Moment verstrich.

„Von der Stadt. Von ihren Überlebenden. Von ihrem Zustand.“

Sein Blick glitt kurz zur Fassade der Akademie hinauf, zu den dunklen Fenstern, zur kalten Starrheit des Gebäudes, das mehr Nächte gesehen hatte als viele seiner Bewohner überlebt hatten. Als er weitersprach, war seine Stimme noch immer ruhig, aber das Düstere darin hatte nun mehr Gewicht.

„Ich komme in ein Finstertal zurück, das stiller ist, als ich es in Erinnerung habe. Nicht friedlicher. Nur stiller. Das ist nicht dasselbe.“ Er ließ den Satz bewusst knapp. „Und in einer Stadt wie dieser ist Stille selten ein Zeichen von Gesundheit. Manchmal ist sie nur die Form, in der Erschöpfung klingt.“

Dann sah er wieder zu Lurker.

„Ich will wissen, wer noch hier ist, weil er nicht gehen konnte — und wer geblieben ist, obwohl er es gekonnt hätte.“ Ein Hauch von Kälte schlich sich in seine Stimme. „Zwischen diesen beiden Arten von Überdauern liegt ein erheblicher Unterschied.“

Er ließ offen, ob er sich selbst in eine der beiden Kategorien rechnete.

„Und ich will wissen, ob die Dinge, die sich damals an den Rändern dieser Stadt bewegt haben, wirklich verschwunden sind — oder ob sie lediglich gelernt haben, sich unauffälliger zu benehmen als der Rest.“ Seine Stimme verlor nichts von ihrer Kontrolle. „Probleme lösen sich nicht dadurch, dass genug Leute fortgehen, um sie nicht mehr jeden Abend sehen zu müssen.“

Wieder eine Pause. Diesmal kürzer.

„Wenn dir das zu wenig poetisch ist, kann ich es roher formulieren.“ Alexander hob das Kinn nur um einen Hauch. „Ich bin hier, weil ich nicht glaube, dass Finstertal tot ist. Aber ich glaube ebenso wenig, dass es gesund ist. Und bevor ich entscheide, was diese Rückkehr bedeutet, will ich wissen, ob ich durch eine Stadt gehe — oder durch das, was von einer übrig blieb, nachdem alle mit Ambitionen sie lange genug ausgesessen haben.“

Das Gespenst eines Lächelns erschien kurz auf seinem Gesicht und war sofort wieder verschwunden.

„Und weil du schon hier bist, nehme ich an, dass du dir dieselbe Frage längst gestellt hast. Nur auf deine Art.“

Alexander schwieg.
Er trat nicht näher. Er wich nicht zurück. Er blieb einfach dort stehen, in dieser eigentümlichen Balance aus Höflichkeit, Misstrauen und uralter Selbstbeherrschung, die nur zwischen Wesen möglich war, die längst aufgehört hatten, Begegnungen für harmlos zu halten.

Und gerade in diesem Stillstand lag wieder jene kaum greifbare Qualität seiner Gegenwart: nicht als Druck gegen Lurker, nicht als plumpe Vorherrschaft, sondern als leiser Zwang zur Ernsthaftigkeit. Als hätte Alexanders bloßes Dasein dem Augenblick jede Möglichkeit genommen, banal zu werden.

Dann sprach er noch einmal, leiser als zuvor, aber mit mehr Gewicht:

„Das ist es also, Lurker. Nicht mehr und nicht weniger. Ich bin zurück, um festzustellen, ob diese Stadt noch etwas ist, das Bestand haben kann.“

Ein Herzschlag Stille.

„Oder nur noch etwas, das gelernt hat, langsam zu verfallen.“
 
In den dunklen Schatten weilte ein weiteres Paar Augen. Rot wie die Sonne über dem Dämonenreich Ambar.
Seine herrische Präsenz war so allumfassend von Hass durchflutet, dass die Schwärze der Nacht selbst, in blankes Entsetzen verfiel.

Eiskalte und berechnende Blicke beobachteten die beiden Hochvampire aus einiger Entfernung. Rache war sein einziges Sinnen. Es hatte die Hoffnung auf sie niemals aufgegeben. Tief in seiner schwarzen, von Zorn durchtränkten Gestalt, saß dieser Gedanke fest, wie der dunkle Fürst auf seinem Thron aus Leid.

Als der Dämon die Präsenz seiner Nemesis bei dessen Ankunft wahrnahm, wusste dieser das der Zeitpunkt seiner Rache endlich gekommen war. Alexsander de Sang Bleu. Wie lange hatte es schon auf diesen Augenblick gewartet. Das köperlose Dunkel wusste es nicht mehr. Sämtliches Zeitgefühl waren mit seiner unsterblichen Hülle zerfallen. Hätte es noch seinen lebendigen, untoten Körper inne gehabt, wäre er in einen alles verzehrenden Blutrausch verfallen. Beinahe konnte es dieses Gefühl, dass tief in seinem Wesen verborgen war, wieder wahrhaftig greifbar machen. Aber nur beinahe. Denn sämtliche Gefühle waren in ihm erloschen und nur der zarte Hauch einer Erinnerung an sie war geblieben. Alles was übrig blieb, war ein rasend lodernder Hass, der in ihm brannte, wie die Fegefeuer der Verdammnis.

Einst war sein Name Mar'ayan van Noctis gewesen. Das wusste er noch. Ein reinrassiger Vampir der aus einem alten Geschlecht von Vampir-Schamanen entstammte. Die Dynastie van Noctis. Beheimatet in den unheiligen Landen Shalibar's. Sein Clan hütete seit Generationen die Geheimnisse vampirischer Ur-Magie. Tief verwurzelt waren sie in den Strömungen von Zeit und Raum. Verbunden mit dem Hier und dem Dort. Wandelten zwischen dem Sein und dem nicht Sein. Den Schatten der lebendigen Nacht und den Tiefen der ewigen Höllen Ebenen.

Mächtig war sein Clan. Sehr mächtig sogar. Sie waren die einzigen Lords unter den 12 Vampir Familien die wussten wie man die neun Kreise der Hölle unbeschadet durschreitet konnte. Nur sein Clan wusste, wie ein siedender und allumfassender Hass, dem Bewusstsein im Augenblick der Vernichtung, eine Gestalt geben konnte und somit ein Entität schuf, die weder Untot und dennoch mehr war als ein bloße Erinnerung an das Vergangene. So kam es das der Hochvampir der einst den Namen Mar'ayan van Noctis trug, zu seinem jetzigen Dasein als Dämon der Fürsten der Nacht gelangte.

Lurkan hatte ihn all die Jahre nicht entdeckt. Nicht einmal vermutet hatte dieser einfältige Tor das er, dass dunkle Geheimnis dieser Akademie seine Auslöschung überlebt hatte und noch immer in ihren Hallen weilte. Überlebt. Ja das hatte er. Wenn auch nicht mehr als Teil der ewigen Vampir Dynastien.
Alexander dagegen hatte sofort etwas gespürt. Das konnte er an der Veränderung seiner Aura erkennen. Es war nur ein kurzes Flackern. Aber dennoch, der lange verloren geglaubte Sohn hatte ihn sofort erspürt.

„Paradia anbar in moharam“, flüsterte es leise, als die Manifestation vampirischen Hasses die magischen Silben rezetierte. Seine Worte waren nicht viel mehr als das flüstern des Windes, das durch die alten Gemäuer strich. Das purpurne Mal auf seiner Stirn fing an schwach zu glühen und um ihn herum fing die Finsternis an zu flimmern. „Salem in corportia allia gevia“, sprach der Dämon des Blutes leise weiter. „Solis arbamat eher nah sin“, beendete es die Rezitation.

Und die einst leblosen Schatten, wurden von unheilvollem Leben erfüllt.........
 
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Obwohl sie beide so viel Vergangenheit in Finstertal hatten, prallten hier also das erste Mal ihre persönlichen Welten direkt aufeinander. Man konnte es praktisch aus der Luft schmecken. Wo die Anwesenheit des Nosferatu die Umgebung mit Ungewissheit und Unschärfe schwängerte, füllte der Ventrue den Raum zwischen ihnen mit Gewissheit und Verbindlichkeit.
Lurker bemerkte das sich der Fokus des Anderen hier aufbaute. Es erzeugte ein Gefühl, also ob einem die eigene Haut ein klein wenig zu eng wurde. Der Königstiger trat auf wie ein Alter, dabei zählte er sicher weniger Jahre als der Verborgene. Aber Finstertaler Jahre waren wie Hundejahre und obwohl sie beide keine Jahrhunderte mit sich herumtrugen, schleppten sie vermutlich ausreichend Traumata für eine längere Karriere.
Alexander war aber offensichtlich nicht zu Frotzeleien aufgelegt. Zumindest legte er ausreichend Ernsthaftigkeit in seine Anwesenheit. Vielleicht machte er sich auch nur Sorgen, dass ihm ein Zacken aus dem Königskrönchen brach. Oder er hatte wirklich einen Grund um den man sich Sorgen machen sollte?

Zumindest sagte er, dass der Anlass kein guter wäre.

Aber was dann kam, wirkte auf die Kanalratte nicht wie ein echtes Problem. Höchstens wie ein Ventrue Problem? Machte er sich Sorgen was irgendwelche anderen Leute über ihn redeten? Soweit Lurker wusste war überhaupt kein anderer seines Clans in der Stadt, der über Alexander hätte schlecht reden können. Es waren tatsächlich seines Wissens wenig andere in der Stadt die über diesen hier hätten ÜBERHAUPT reden können.

Da klangen die folgenden Erklärungen schon plausibler. Und Umständlicher. Und länger. Und dann hörte Clan König überhaupt nicht mehr auf zu erzählen. Am Ende half ihm dann aber der leichte, nervöse Druck den die Anwesenheit des Gegenübers erzeugte seine abschweifenden Gedanken zu sammeln und bei der Sache zu bleiben. Das leise Prickeln der Begegnung holte ihn zurück.

Also nur nach dem Rechten sehen. Fein.

Wenn der Ventrue keine echten Informationen zum handeln rausgab, würde Lurker ganz sicher nicht in Vorleistung gehen und irgendetwas anbieten oder preisgeben. So lief das nicht und das würde Alexander schon wissen. Ansonsten konnte er es jetzt aus der Haltung und der Antwort des Nosferatu ablesen. Die verbuckelte, Gestalt schaffte es erstaunlich gut mit hinter dem Rücken verschränkten Armen und nur einer Kapuze als Mimik ein ‚Ja..wenn dann sonst nichts ist, schönen Abend noch..‘ zu transportieren.
Offensichtlich genügte es nicht viele Worte aneinander zu reihen um aus diesem hier Informationen herauszubekommen.
 
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