AW: Dürfen SCs Luschen sein?
Und was ist wenn man einen Tongolem basteln will? Ist dann, im Szenario ohne herausfordernder Gegner nicht, (HA!) Töpfern wichtiger als Kämpfen? 😛
Kommt drauf an. Wenn Du in die Richtung Tabletop gehen willst und die Gestalltung des Golems entsprechend wichtig nimmst und Du die Qualität des Materials nicht standardisieren willst, DANN ist ein Töpfern-Skill der wichtigste überhaupt.
Aber mal ganz ehrlich - wäre sowas nicht viel besser bei einem anderen Spielmedium als RPG aufgehoben? Im RPG wäre sowas wichtig, wenn Ihr in der Stadt der Töpfer spielt und Konflikte üblicherweise in einem Töpferduell ausgetragen werden, dann würde ich aber den Töpferei-Skill unbedingt aufsplitten, den dann ist der ein Skill einfach nicht detailiert genug.
Klar lässt sich immer ein Sonderfall generieren, indem es besonderer Regeln Bedarf. Aber Fakt ist nunmal, dass viele RPGs versuchen innerhalb Ihres Genres generisch zu sein, und das darüber erreichen wollen, dass sie alle Möglichkeiten bieten, ohne sich vorher Gedanken zu machen, wo die Prioritäten liegen und dementsprechen Ihre Skills hierarchisieren. Das Ergebnis ist, das man (grade auch bei DSA) hundert Möglichkeiten angeboten bekommt, Punkte in Skills zu verballern, die zwar vielleicht Stimmung machen und den Charakter abrunden, aber nie gebraucht werden. In dem Fall gehört sowas aber in den Charakterhintergrund, denn an meiner Kernaussage ändert sich nichts:
Nur Speilrelevantes sollte verregelt werden. Gibt es keine (spielrelevanten) Kampf ist es sinnvoll, Kämpfe nicht zu verregeln. Ist Töpferei das zentrale Thema, ist Töpferei detailiert zu regeln. Die Frage was Spielrelevant ist, ist Settingspezifisch, aber ich belieb dabei: In gängigen Settings lässt sich das auf die 4 Themen Kampf, Investigation, Heimlichkeitsmanöver und Verhandlungen runterbrechen.