AW: World of Darkness vs Requiem
Zu deinem "Was mir fehlt": 1 & 2 gibts doch in der nWoD. Warum fehlt dass dann?
Nun zu 2 wirken sie diese anderen, wie angemalte Werwölfe und die übertriebene Ökoschiene geht einfach auf den Keks (man kann es ja weglassen)
Zu 1 es ist nicht das was ich genau suche.
Ich will den Punkt nicht abschmettert, es gibt tatsächlich eine Inflation, aber ich finde das nicht so übel wie bei der oWoD weil sich keine Kanon-Nazi beschweren kann ich müsste ja, um 'richtig' zu spielen, alle Blutlinien nutzen.
Geht das genauer?
Gut, 'Grundton' ist wieder subjektiv (obwohl ich den nicht so verschwieden vom alten Vamnpire finde) aber was ist schlimm am Sandkasten?
Hast du. Nur mittlerweile kann man auch einfach abwarten. 😀
Was sind Archetypen wenn nicht markant?
Und waren nach dieser Definition nicht schon bei Maskerade die Clans nur dafür da bestimmte Diszis zu kriegen (Stadtgangrel anyone?)?
Geht das genauer?
Welcher Entstehungsprozess?
Der historische der einzelnen Bünde (sehr logisch und nachvollziehbar) oder das Aufsteigen der einzelnen Vampire oder der Aufstieg innerhalb einer Stadt?!
Und das ist jetzt inwieweit anders bei den ständig neuen, geretconnedten Wahrheiten der oWoD?
Das sie nicht zugegeben haben, dass es eine Baustelle ist?!
In oWoD gab es gravierende Inflation, aber WW hat daraus überhaupt nichts gelernt.....sie schmeißen immer noch recht kurzen Abständen die Blutlinien für Requiem auf den Markt.
Ich kann dies auch schlecht abschmettern, wenn der Wunsch geäußert wird diese zu spielen, aber wenn 6 Spieler sich Dinge wünschen die aus 6 verschiedenen Büchern stammen, ist dies mir das zuviel (ich schlage dort erstmal nach, bevor ich mich entscheide.....ich bevorzuge den Überblick zu wahren).
Nun der Kritikpunkt Sandkasten: man schmeißt alle Varianten bzw. Variationen auf den Markt die man kriegen kann und die Athmosphäre leidet darunter (in ein Jahr kommen vielleicht Glitzervampire und andere Tagesgängervarianten auf den Markt, wie soll ich das denn erklären; bei einer übersichtlichen Variation, kann man sagen mystisch, aber wenn sich die Varianten anfangen sich gegenseitig zu widersprechen, dann ist diese Erklärung
Scheiße)
Zum Grundton kann man sagen, nWoD ist genauso kindisch wie oWoD, aber die Ausrichtung ist eine andere.
Bei oWoD wirkte dieser wie ein Machtrausch (wir kontrollieren alles) und bei nWoD wie eine Ohnmacht (wir haben keinen Einfluss).
Nun Archetypen schränken überhaupt nichts ein (ja ich spreche von Einschränkung, denn genau diese machen den Klan markant.....überspitzt formuliert Gangrelschläger und Mekhetschläger unterscheiden sich nur in den Diszplinen)......Archetypen verändern bei nWoD gar nichts, sie sind nicht entscheidend und sie sagen faktisch nichts über den Charakter aus.
Bünde sollten, wenn sie schon solange existieren, auch Wissen und Fakten offenbaren können, die kein Außenstehender erfahren könnte.....stattdessen haben wir nur alberne Gegensätze (Ca versus In, CoC versus LS).....die Existenz dieser Bünde laufen der üblichen Machtstruktur innerhalb der Städte zu wider (es wirkt als ob man Maskerade genommen hat und mit Tesafilm noch was anderes drangepappt hat)......auch sind die Eigenarten der Bünde irgendwie.......wie soll ich sagen.....bescheuert (gemeint was man davon als SC Crunchmäßig erstattet bekommt...irgendwelche Kräfte oder "Einfluss").
Eine Baustelle stört der Athmosphäre, es wirkt unfertig, wie ein Puzzle, das unendlich Teile hat.....wenn man schon eine Welt hat, sollte man die auch gefühlsmäßig erfassen können.....ich rede nicht von Kanon, sondern das der Hintergrund austauschbar wirkt (das wäre so als würdest du in einem Kino ständig gefragt, welche Farbe nun dieses Möbelstück oder Auto haben sollte und der Film erst fortgesetzt wird, wenn du dich entschieden hast)....es muss etwas wiedererkennbares sein, in jedem Spiel....ein Anhaltspunkt für Anfänger und Orientierungspunkt für Veteranen....."die Maxime macht was ihr wollt", gut dazu braucht man kein WoD, da kann ich 3.5 bzw. modern D20 nehmen