AW: Würfeln oder Punkte?
Ich weiß gar nicht, was alle haben. Immer dieses Gejammer, dass man etwas nicht spielen kann, weil man gerade das Attribut zu niedrig hat, das man für seine Wunschklasse braucht.
Man kann ganz einfach auch sechsmal würfeln und dann die Zuordnung der Werte zu den Attributen aussuchen, schon hat man nicht mehr einen Stärke 10 Kämpfer, weil man gerade bei diesem einen Wurf Pech gehabt hat. ?(
Und wem das nicht genügt, weil da zugegebenermaßen gerne ab und zu mal recht niedrige Attribute rauskommen (na und??), möge mal ins SL-Handbuch schauen, da gibt es einen Haufen(!) Vorschläge, wie man das ganze Würfeln so abwandeln kann, dass der Powerlevel hochgeht; z.B. indem man mehr Würfel pro Wurf verwendet und den/die schlechtesten streicht, indem man insgesamt sieben oder acht mal würfeln lässt und die schlechtesten Würfe streicht usw...
Und zu guter Letzt kann man tatsächlich auch noch selber nachdenken, was aber zugegebenermaßen aus der Mode gekommen zu sein scheint ("Es steht nicht im Internet? Dann existiert es auch nicht!"), um eigene Methoden zu erfinden, wie man beim Würfeln beleidigte Spieler vermeiden kann. Ich favourisiere da den Rausschmiss derselben, da sie auch später eine Tendenz zum unnötigen Beleidigtsein und Jammern haben werden.
Wer allerdngs gar nicht mit Würfeln und Zufall kann, der nimmt halt das Pointbuysystem. Kann ich aber nur eingeschränkt nachvollziehen, denn beim Rollenspiel (und gerade bei D&D) gehören (für mich zumindest) sowohl Zufall als auch Würfeln dazu, gerade auch bei der Charaktererschaffung.
Wer mit dem Zufall und seinen Würfeln auf Kriegsfuß steht, sollte vielleicht besser auch kein zufallsbasiertes Rollenspiel spielen, das ist ja eh alles nur Frust und wir müssen das ja alles bierernst nehmen und es verdirbt uns den ganzen Spaß...diese Geseiher...! -.-