Rund um Filme/Serien Vorsicht, schlechter Film!

Ich möchte so gerne was Gutes über Ghostbusters Legacy sagen, aber er ist sehr schlecht erzählt, springt für den Zuschauer unerklärlich, lässt sich sehr viel Zeit für unwichtige Nebenhandlungen und erzählt nicht richtig, wenn es drauf ankommt - ähnlich wie bei "the beekeeper, versucht der Film sich dem Zuschauer zu erklären, anstatt über die Figuren und deren Handlung.
Zudem erwarte ich von Ghostbusters auch eine Komödie also sehr viel Humor. Der hat hier völlig gefehlt.

 
Neben "Snowpiercer" (der so dumm ist, dass aller Alkohol der Welt nicht reicht, um ihn zu ertragen) hat Regisseur Bong Joo-hong kürzlich eine weitere Blendgranate gezündet, deren Handlung auf den ersten Blick plausibel wirkt, bis man mal 5 Sekunden darüber nachdenkt.



Am Anfang geht es noch einigermaßen (im Gegensatz zu Snowpiercer, wo schon die Prämisse komplett Banane ist), aber ab der zweiten Hälfte stürzt der Film rapide ab.

- Mickey 18 ist also eine nur ein paar Stunden ältere Kopie von Mickey 17... trotzdem hat er eine komplett andere Persönlichkeit und psychopathische Tendenzen. Ich hätte es eher noch verstanden, wenn 17 durchdreht (immerhin hatte er gerade eine Nahtoderfahrung, plus vermutlich schweres Schädeltrauma), aber nein... 17 ist der normale, und 18 (der in dem selben Umfeld gelebt hat, wie alle Klone zuvor) ist der Psycho. :facepalm:
- die Regel "es dürfen nicht mehrere Klone gleichzeitig aktiv sein" kommt daher, dass einer der Wissenschaftler, welcher das Klonen erfunden hat, es benutzt hat, um ein perfektes Alibi für Morde zu haben, und man hinterher nicht wusste, welche der Kopien wirklich verantwortlich war (unabhängig davon, dass das Original ja die Morde bereits geplant hatte, und damit auch jede Kopie die Mordabsicht hatte, also zumindest Komplize war) - und man kann einen kompletten Verstand im "Backstein" (kein Euphemismus, die verwenden wirklich einen Stein als Speichermedium :rolleyes: ) abspeichern, und später wieder hochladen, aber man kann nicht das letzte hochgeladene "Back(stein)up" mit dem Verstand der Kopien abgleichen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede festzustellen? Ernsthaft?
- dann der cartoonhafte Bösewicht Marshall, der praktischerweise gerade dann in seinen Tod rennt, wenn es die Handlung erwartet, ohne dass die Leute in seinem Umfeld (die ihn zumindest als Galeonsfigur brauchen) da einschreiten (sorry, das war einfach drüber)
- und die "Aliens", welche sich massenhaft abschlachten lassen, um einen ihrer Spezies zu retten (bzw. damit die Menschen "eine Lektion lernen")
- und obwohl am Anfang gesagt wurde, dass ein Großteil der Crew aus die-hard MAGAMarshall-Anhängern besteht (inklusive roten Mützen, damit auch der Dümmste versteht, wer damit gemeint ist), schafft es am Ende die Minderheit aus grundguten Enthüllungsreportern quasi in einem Handstreich das Schiff zu übernehmen
usw. usf.
 

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