Christentum:
Das Christentum sieht das anders, aha. Und ? Wo ist das Problem ? Wenn man einen Christen aussaugt kriegt man damit dann zwei Vampire satt, weil dieser gleichzeitig Lust und Schuld produziert, auch wenn er dadurch nicht mehr Lebensenergie hat und nachher wahrscheinlich ziemlich ausglaugt ist. Klingt doch praktisch.^^
Zu deinen Vorschlägen:
Fleisch:
Ghoule habe ich auch für mich als einfacheste und griffigste Lösung gesehen.
Blut:
Strigoi erinnern mich an Wahrhammer Fantasy, daher bin ich dem etwas abgeneigt. Ich dachte mir halt, dass man gut einen unbekannten Namen für ein wohlbekanntes Vampirkonzept wählen könnte, darum habe ich Vurkudlak vorgeschlagen, aber Strigoi lässt sich natürlich besser aussprechen.
mystische Energie:
So wie ich das sehe sind Horla einfache Nachtalben, zumindest den Illustrationen nach, die ich bei Googel finde.
Jiang-Shi würde ich vielleicht was eignes gönnen wollen, da sie ja scheinbar den verbreitetsten, chinesischen Vampir darstellen.
Ich bin grade auf Nephilim gestoßen, denen man ganz gut das Stehlen von Schatten unterjubeln könnte. Damit hätten wir dann auch eine christlich geprägte Fraktion. Die nicht im Kainsmythos beteiligt ist.
Nachzehrer taugen bestenfalls als Blutlinie, da eine Ernährung aus der Ferne einfach ziemlich heftig ist und ich den eigentlichen Mythos nicht so stark umschreiben will.
positive Emotionen:
Ich habe hier ein kleines Problem mit den Begriffen. Lamien gibt es schon bei Masquerade, auch wenn in einem ganz anderen Zusammenhang. Inkubi und Sukubi haben keinen Oberbegriff und Lilith taugt auch nicht, weil sie im Kainsmythos zentral ist und das ja vermieden werden soll.
Dise (Dís gesprochen) sind nordische Fruchtbarkeitsgöttinnen, denen nächtliche Opfer dargebracht werden und die auch als todbringend gelten. Damit hätten wir eine nicht so lüsterne Variante Fraktion die sich um positive Emotionen kümmert als Namensgeber. Wie wäre das ?
negative Emotionen:
Wie gesagt: Alben sind etwas vorbelast, aber immerhin nur durch Requiem, was nicht so schlimm ist. Ich denke Alben eignet sich. Banshee hat das Problem wieder nur weiblich zu sein und für die Grundfraktionen möchte ich auch gerne Wesen haben die ich nicht erst zu Vampiren umdichten musste, sonst würde ich Moiren vorschlagen.
Kräfte:
Stellen wir uns mal die Fragen was Vampire können sollen, bevor wir uns fragen mit welchem Regelsystem wir das umsetzen wollen.
Vampire sind sterblichen körperlich in jedem Bereich Überlegen.
Um Kubi (wer das doofe Wortspiel findet darf es behalten) und Nachtmahre umzusetzen brauchen wir eine Fähigkeit die Vampire Zugang zu Träumen verschafft. Das ist zwar eigentlich ein Gebiet der Changelings, aber Vampire können sich auch in Wölfe verwandeln und solang man schwächer bleibt als das "Orginal" geht das in Ordnung, denke ich.
Vampire haben eingeschränkten Kontakt zu Toten. Ich würde Geister aber nicht Stil von Giovanni zu Sklaven degradieren.
Kontrolle über den Untoten Körper und bei manchen Varianten auch das Blut sollte nicht fehlen, egal ob zur Heilung, zum Einsatz als Droge, Gift oder als Waffe.
Monstrosität ist unser erstes Kernthema und auch wenn ich gegen Fleischformen bin würden bestimmte festgelegte Verwandlungen in etwas wirklich Groteskes nicht Schaden.
Tierverwandlung: Viele Vampire sind auch Tierwese, ob nun Striges, Wrukolakas oder Lamien. Verwandlungen mit Tierzusammenhang müssen rein.
Vampire erzeugen Furcht, Beispiele dafür sind Banshee oder Aufsitzer, also braucht es eine Kraft hierzu.
Es gibt Vampire die den Willen von sterblichen Unterwerfen können, das sind zwar meist moderne Vampire, aber auch Aufsitzer sind dazu fähig.
Verführung ist eines der großen vampirischen Themen.
Vampire haben Einblick in Dinge die ander nicht ahnen und einigen wird nachgesagt das Schicksal zu kennen (Draugr und auch Moiren hätte ich hier gern dabei).
Einige Vampire leben in der Wildnis, also sollten sie auch Kontakt zu Tieren und zum Land haben. Kontrolle über das Land sollte eine Mischung aus der Disziplin der Lihannan und dem Pfad der telyavelischen Tremere sein und kein Elementarmagie (aka. Koldunismus).
Untote haben Kontakt zu wahrhaft finsteren Kräften. Sowas ähnliches wie Schattenspiele wäre gut zu gebrauchen, auch wenn das vielleicht etwas creepier gestaltet werden sollte und ein paar Unterschiede nicht schaden würden.
Kräfte die es in Maskerade und Requiem gibt und die ich nicht vermissen würde:
Fleischformen: Ist zu Masquerade-typisch und eigentlich auch zu vielseitig, deshalb bin ich dagegen es irgendwie weiter zu verwenden.
Schimären: Ich wüsste nicht wirklich was man damit Anfangen könnte.
Sämtliche Kleinstliniendisziplinen wie Visceratika und so: Sind nicht zentraler Bestandteil irgendeines Vampirmythos und niedliche Details kann man sich selbst auch später einfallen lassen.
Thaumaturgie: Ich mag die Blutmagie der nWoD, aber natürlich muss man hier Berücksichtigen, dass Blut nicht mehr ganz so wichtig ist.
Wahrscheinlich habe ich nun was wichtiges vergessen, aber mir fällt im Moment nur das ein.