DSA 3 Swafnir-Geweihter

OTTi

Gott
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8. September 2004
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1.864
hallo liebe blut schwerter!!!


immoment spiele ich einen thorwaler...würde aber gern wissen ob er noch ein swafnir-geweihter werden kann und was er dafür benötigt und andere informative sachen über diese geweihten...bitte helft mir weiter!!!


evilist,
OTTi
 
Um noch zum Geweihten überzuwechseln, musst du erstmal ne "Lehre" zum Geweihten machen, die sich über einige Monate hinzieht, woraufhin die Weihe folgt, nach der du dich dann offiziell Geweihter nennen darfst.
Dann stehen dir lauter Stoßgebete zu, die auch anderen Geweihten zustehen, z.B. Rondras Starke Hand (womit du eine kurzzeitig verbesserte Attacke bekommst) u.ä.
Auch mindere und große Wunder sind dann möglich.
Wenn du dich weiter informieren willst, solltest du mal in den DSA3-Regionalbeschreibungen zu Thorwal nachschauen, da ist der Geweihte explizit beschrieben.
 
@MGK: musst du grade sagen...ich möchte nicht an deinen thread über die golgariten erinnern!!!!!!
 
Na ja, Geweihter-Intensivkurs in ein paar Monaten?
Das wirkt so als ob man das als eine Art Studium machen kann.
Das wichtigste ist der Glauben...Man wird ja nicht Geweihter weil man mal ein Paar Monate Zeit hat.
Ehrlich gesagt finde ich dieses Spät-Uprade auf Geweihte sehr schade...Ich würde es befürworten wenn alle Geweihten NUR als normale Charaktere möglich wären und nicht später noch gewählt werden können.
Immerhin ist eine Entscheidung zum Geweihtentum eine Berufung. Meist wird man schon als Kind in die Obhut der Kirche übergeben...und das ist dann in der Tat eine
"kindheitsfüllende"
Angelegenheit.
Ich würd mir das mit dem Uprade also lieber nochmals überlegen...
 
Naja, das eigentliche Problem ist doch, dass der Otto-Normal-PG'ler (ich rede damit keinen der hier anwesende an, außer sie wollen das so :p ) sich mit seinem kk21 Thorwaler irgendwann denkt: "Naja... also so ein paar Zauber wären aber auch nicht schlecht.... mach ich ihn halt zu nem Geweihten..."

Solche Entscheidungen finde ich persönlich immer recht schade, weil sie wenig mit Rollenspiel zu tun haben.
Sollte aber besagter Charakter während dem Spiel durch gewisse alveranische Interaktionen seinen Glauben gefestigt sehen und gewisse Schlüsselszenen aus den Abenteuern nun aus seiner neu gewonnen Weltsicht neu deuten, dann spricht überhaupt nichts dagegen, dass sich der Charakter (und bitteschön nicht der Spieler) für eine Geweihtenlaufbahn entscheidet.

Letztendlich kanns natürlich mal wieder jeder machen, wie's ihm passt, aber ich finde, dass das Rollenspiel meistens darunter leidet, wenn plötzlich sämtliche Charaktere in der Gruppe nen Schnellkursus für Mirakel-Anwendert.Geweihte belegen...
 
Ich finde, solche minderen Geweihten wie z.b. von Swafnir oder Golgari lassen sich sehr gut spielen, wenn sie erst später zum Geweihten werden. Allerdings sollte der Meister ein dementsprechendes Erlebnis vorbereiten, denn ohne den Glauben richtig auszureizen ists halt nicht stimmungsvoll, da hat Sleipnir scho Recht. Und so kleine Geweihte haben definitiv Stil, sie können halt nicht so viel wie die "Grossen", aber es ist immer klasse, solche Leute dabeizuhaben ^^
 
Durro-Dhun schrieb:
"Naja... also so ein paar Zauber wären aber auch nicht schlecht.... mach ich ihn halt zu nem Geweihten..."

:D
Achja... möchte nicht wissen, wieviele Söldner sich schon Kor weihen ließen...

Prinzipiell finde ich die Idee nicht schlecht, aber ich habe bisher auch noch nie jemanden kennengelernt/davon erzählen oder schreiben hören, der/die sich seinen Char zu einem eher weltlich orientierten Geweihten ummodeln ließ.
Phex war noch so gerade drin, aber ansonsten sind eher Kor, Rondra, Swafnir oder selten einmal Praios beliebt. Die können immerhin was! ;) :D

@Pheeere
Geweihter von Golgari? Meinste Golgariten? Die sind doch Boron geweiht und demzufolge auch welche von "den Großen".
 
@Pheeere: Das mein ich ja, die lassen sich alle gut spielen da sie kaum Nachteile und ne Menge Vorteile bekommen. Wie Durro schon sagte: Man ist ein hochstufiger Char und denkt sich "Och joa, jetzt mal noch die Mirakel mit einheimsen."
Ich kann die Ansicht vor Durro jedoch leider net ganz teilen, weil, gerade in den neueren Abenteuern, immer mehr "alverianische Interaktionen" vorkommen, so dass wenn man es so sieht fast jeder Char eine Weihe verdient hätte.
Geweihte sind meiner Meinung nach Geweihte. Und ich mag es nicht wenn
Krieger->Rondra
Söldner->Kor
oder Thorwaler -> Swafnir-Weihen empfangen.
Ganz früher waren die Geweihten noch wirklich eigene Heldentypen. Hach ja, damals...
 
Sehe ich komplett andersherum: Noviziat in der Kindheit und Weihe beim Erwachsenwerden ist doch was für Adelssprößlinge ohne Erbanspruch oder Vollwaisen, die der Tempel gnädigerweise nimmt. Sich gegen Ende eines ereignisreichen Lebens einer Gottheit weihen, ist viel stimmungsvoller. Solchen Geweihten nimmt man ihre Berufung wenigstens ab. Und es ist nichtmal dringend alveranisches Eingreifen nötig, eine Epiphanie kann man auch ganz ohne Wunder kriegen - es soll sogar vorkommen, dass Mensch im Verlauf des Lebens religiöser wird und die Grundsätze seiner Gottheit verbreiten möchte.
 
Nun, Sleipnir hat - aus Spielersicht betrachtet - durchaus Recht. Es riecht etwas nach "Booster-Pack" wenn ein Charakter im Nachhinein seine Weihe empfängt, allerdings ist das bei bestimmten Geweihten-Typen unumgänglich.

Shub-Schumann hat - aus Charaktersicht - aber durchaus auch recht! Es kommt eben immer auch auf das Balancing und die (hoffentlich) weise Entscheidung des SL an. Ich habe meinen Golgariten damals ja auch erst im Nachhinein geweiht...

Nichts ist besser für eine gute Story, als das Empfangen und Verdienen der Weihe eines Chars... naja, außer der G7 und der Phileasson, aber das ist ja schon allbekannt :D
 
das dumme ist nur: um einen echten religiösen umschwung zu bekommen (z.b. krieger[rondra] -> golgarit [boron]), braucht man ja erstmal einen guten grund (und zwar nicht: "Nein, ich bin jetzt bei praios, dessen geweihten sind besser!"). nur welcher meister verteilt in einem AB göttliche wunder? ok, irgendwann bestimmt mal, aber wer will schon so lange warten?? also ist ein geweihter von anfang an imo besser.
 
Ähh, bitte was? Man braucht ein Wunder, um sich zum Geweihten berufen zu fühlen??? Blanker Unfug! Jeder Spieler, der will, kann das selber in die Hand nehmen: Er verändert seinen Helden einfach über einen Zeitraum graduell, indem er ihn religiöser werden lässt. Ein Schlüsselerlebnis ist nicht schlecht, muss aber keinesfalls ein Wunder sein! Ein blutiger Kampf, das Beispiel eines Geweihten oder unerwartete Hilfe durch Menschen tuns genauso. Der Meister hat damit nix zu tun.
 
"göttliche wunder" war wohl übertrieben, das stimmt. schlüselerlebnis triffts besser. *lob*

nur dieses "graduell religiöser werden" ginge evtl. (je nach spieler) in die oben erwähnte "ich werd mal geweihter-richtung". aber wie gesagt, je nach spieler...
 
Shub-Schumann schrieb:
Sich gegen Ende eines ereignisreichen Lebens einer Gottheit weihen, ist viel stimmungsvoller.

Spricht nix gegen! Anstatt den altersschwachen Helden einzurahmen und aufzuhängen gibt man ihn in den nächsten Tempel, wo künftige Novizen aus dem reichen Fundus seiner persönlichen Erfahrung schöpfen können. Aber ich glaube, das verstehen viele unter Spätweihe eher nicht. :D ;)

Mich würde es echt mal überraschen, würde sich ein Charakter im späteren Verlauf mal Peraine, Travia, Hesinde, Efferd, Tsa oder sonst einer "Randgruppengottheit" weihen lassen. Kampfbetonte Alveraniare sind da wahrscheinlicher!

Ich persönlich bin ja eher ein Freund der Illumnestraner. Ungeweihten aber! :D
 
Scaldor schrieb:
Mich würde es echt mal überraschen, würde sich ein Charakter im späteren Verlauf mal Peraine, Travia, Hesinde, Efferd, Tsa oder sonst einer "Randgruppengottheit" weihen lassen.
Wir ham nen Peraine Geweihten in unserer Runde - funktioniert super. Das kämpfen übernehmen wir anderen schon. ;)
 
@Scaldor: Golgariten sind auch grosse Jungs? Hmm, ich hab sie immer nur als den kämpfenden Teil der Boronkirche behandelt, der nebenbei auch ein wenig göttliches Wirken provozieren kann. Sone Art Low-Budget-Geweihten halt :D Aber wenn die wie normale Geweihte sind, sind die doch recht heftig, oder?

Btw. hat sich unser Gruppenthorwalersöldner auch zum Kor-Geweihten weihen lassen. Allerdings spielt er das wunderbar aus und es kam aus einer guten Motivation heraus, ich weiss nicht, was daran so verwerflich ist, wenn man das macht. Und ein PG-Char ist aus ihm nicht geworden, einzig sein Infanteriewaffenwert hat sich ein wenig gesteigert, damit er den Korspiess führen kann. Auf seine alten Tage will er halt noch mal ein bischen Blut vergiessen ^^
 
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