Star Trek Star Trek: Starfleet Academy

harekrishnaharerama

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Hab die ersten beiden Folgen jetzt gesehen und es ist für mich allgemein gute Unterhaltung.

Die Eröffnungsfolge fand ich etwas besser. Die ersten Minuten, die Einführung des einen Hauptcharakters, fand ich nicht so toll - wegen der Darstellung von Sicherheitskräften. Es wurde später geklärt, dass dies eine andere Kultur war, nicht die Föderation/Sternenflotte und okay, damit kann ich leben, auch wenn die "brutale Wächter bei Gefangenenüberführungen"-Trope ausgelutscht ist und eine billige Einführung für eine Kampfsequenz.

Ansonsten hat der Hauptcharakter schon wieder, also wie bei Discovery, gewisse Mary Sue Tendenzen. Ich meine gut, er ist Herumtreiber und hat ein paar Jugendstrafen. Dass er sich unbefugten Zugang zu dem einen oder anderen System verschafft, okay. Dass er "programmierbare Materie" irgendwie deaktiviert bekommt fand ich etwas weiter hergeholt. Aber gut, den Rouge fragt ja auch keiner, auf welcher Ingenieursschule er Disable Device gelernt hat und warum das für alle möglichen Arten von Geräten benutzt werden kann.
Gut fand ich, dass alle anderen Charaktere/Kadetten etwas beigetragen haben zur Handlung. Das machte mMn die Folge stärker als die zweite, wo eben nur wenig B-Plot war und wenige Charaktere im Hauptplot wirklich was gerissen haben. Da hätte ich mir gerade bei 1h Laufzeit und Ensemble-Cast etwas mehr gewünscht.

Es ist halt auch nach wie vor so, dass man keinen Mut zu Stand-Alone-Episoden hat. Wie bei den letzten Discovery-Staffeln gibt es einen Staffelplot mit Schnitzeljagd. Für mich wäre es voll okay gewesen, wenn die zweite Folge mit einem besseren B-Plot aufgewartet wäre, statt den nächsten Hinweis zum übergreifenden Plot auch zu liefern und dafür noch extra Szenen bereit zu stellen.

Die ganze Staffel hat ja nur 10 Folgen. Ich hoffe, dass es gut weiter geht und die Folgen auch diese Laufzeit beibehalten.

Relativ angenehm fand ich dass Robert Picardo und Stephen Colbert zwar Comic Relief Funktion hatten, aber nicht völlig lächerliche Aktionen, Dialoge usw. hatten.
Ansonsten war gerade mit dem Name-Dropping auch viel Fan Service in den Folgen. Natürlich habe ich Pause gedrückt und die Namen auf der Wand hinter den Kadetten gelesen, als diese Aufstellung nehmen und da waren natürlich unsinnige Sachen dabei. Von 1000+Jahren Sternenflotte sind genau die Namen der Hauptcharaktere der Serien auf einer Wand verewigt? Und nicht mal nur Kapitäne und Admirals, sondern auch Leutnant Junior Grade Wesley Crusher, oder ein Tom Paris, der zwar der erste Warp 10 Pilot ist, aber eben auch scheinbar nie mehr als Leutnant, während sein Vater, der Admiral wenn ich recht gesehen habe fehlt. Wie gesagt, Fan Service der jetzt nicht sehr durchdacht war.

Dennoch startet die Serie mit gutem World-Building, auch wenn ich das Discovery Jahrhunder insgesamt nicht sehr mag und lieber eine Serie als Fortsetzung von Picard bzw. Prodigy gesehen hätte...
 
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Die dritte Episode hab ich nun auch geschaut, und fand sie gut. Meine ursprüngliche Befürchtung, dass sich jede Folge irgendwie ein wenig um den Staffel-Plot dreht hat sich nicht bewahrheitet. Die Folge dreht sich allein um die Rivalität der neuen Academy und des bestehenden War College. Sowohl auf der Ebene der Schulleiter, als auch (und vor allem) auf der Ebene der Schüler.

Es war daher auch das Ensemble aus Schülern und Lehrern wieder insgesamt mehr im Fokus und man hatte diverse Seitenhandlungen, wodurch sich die Folge insgesamt relativ rund anfühlt...
 
Youtube hat keinen Dislike Counter mehr, wenn ich mir die Seite ansehe. Man kann Browser Extensions runterladen die dann da eine Zahl anzeigen. Das kann z.T. eine historische Zahl sein, aber nicht bei einem neuen Video wie hier. Stattdessen ist es eine Zahl die durch Reports von den Leuten die die Extension benutzen zustande kommt und dann extrapoliert wird. Sagt zumindest der AI Bot von Google, dass das vermutlich so gemacht wird.

Ich habe keine Ahnung, was die Autoren sich mit dem verschluckten Kommunikator dachten. Ist das ne geile Szene um zu zeigen, wie der Jahrhunderte alte Doktor von den Studenten genervt ist? Eigentlich nicht. Ist die Szene es wert immer wieder und wieder für die Gesamtheit der Folge herzuhalten. Eher nicht.

Und klar, man kann kritisieren, dass sich die Kanzlerin auf den Captain-Sessel rumflätzt. Sie läuft auch barfuss rum, weil sie es will und scheinbar keiner es ihr verbietet (der Kanzler des War Colledge spricht es an, aber der Admiral lässt es halt durchgehen). Muss man nicht gut finden, kann man für respektlos oder unrealistisch für Offiziere mit Vorbild-Charakteristik in einer quasi-militärischen Organisation halten. Stimmt alles.

Das gleiche gilt für den EINEN Klingonen, der sich entschieden hat sich gegen die von seiner Spezies zelebrierte Kriegerkultur zu entwickeln. In einigen Videos wird behauptet, dass ändert DIE Klingongen ja zum schlimmeren. Dabei ändert das überhaupt nichts an anderen Klingonen. Ich sehe und höre bei vielen der youtube videos die Starfleet Academy runter machen halt auch alte weiße Männer, die haten, wie alte weiße Männer das machen und eben nicht in der Lage sind, wie der Klingone sich über das hinauszuentwickeln, was die Gesellschaft vielleicht von ihnen erwartet.
Der Punkt ist halt aber auch, dass die ganzen Titel der Videos und ihr Inhalt auch viel Click-Bait sind.

Und keiner weißt z.B. auf die durchaus auch existierenden positiven Besprechungen hin. TrekCulture z.B. ist klassisch sehr positiv in der Besprechung von Star Trek und das ist auch bei Starfleet Academy so.


Am Ende muss man es sich halt selbst anschauen, um sich ne Meinung zu bilden und kann dann im Nachhinein auch gerne die Kritik oder das Lob von all den Youtubern anschauen.
 
Hier ist eine Zusammenfassung der ersten Folge und wieso anscheinend soviele es so schwachsinnig halten:
 
Aktuell würde ich die Serie mangels Kanon in den Giftschrank einschließen. Wenn man es nicht unter Star Trek überschreiben würde, wäre es nicht so grausam. Aber auch dann wäre meine Einstellung sperrt es ein bevor es Kinder kriegt. Dazu eine Runde mit Käpt'n Norrad um den üblen Geschmack los zu werden.
 
Ich habe nur die erste Folge gesehen: lümmelnder Captain, Teen Gezicke und "Ich hab meinen Kommunikator verschluckt" ??? Echt jetzt? Verschluckt? Nein Danke. Immerhin der Bösewicht war gut! (Pun intended).

Ich möchte kein Teendrama sehen, da schaue ich lieber Anime. Und das mit dem Badge stört mich wirklich. Warum ist das so gemacht worden? Naja, mir gefällt es nicht aber anderen schon.
 
In Bezug auf das Video oben. Es gibt zwar in Star Trek Nahrungsreplikatoren, aber Energie ist nach wie vor nicht frei verfügbar. Der Energieeintrag der Sonne auf die Erde pro Stunde reicht für 48.000 Portionen von 100ml Earl Grey - kalt. Kaum genug für die Weltbevölkerung - und Glas/Tasse ist da nicht mitgerechnet - weil wir ja davon ausgehen dass die zu 100% recyclt werden in Energie, die dann gespeichert wird, ohne Verluste. Warte, mockiert er sich nicht später darüber das die Schiffe ständig in Energieabsaugfelder gefangen werden?
Es ist also in der Post-Burn Galaxy (und bevor die Discovery feststellt, dass alles Peachy ist und man keinen zweiten Burn befürchten muss) schon nicht unsinnig und unwahrscheinlich dass Leute Hunger leiden. Halt da, wo nicht genau Energiegeneratoren zur Verfügung stehen oder man halt keinen Zugang dazu hat.

Alles was in dem Video zur Verantwortung für die eigenen Taten gesagt wird stimmt. Das ist ein Problem von Discovery und ist auch hier unsinnig. Und es stimmt, dass gerade was das System angeht, mit dem Leute zur Academy kommen oder überhaupt Administeration passiert in der Folge einfach dumm beschrieben sind. Was der Show scheinbar fehlt ist ein sinnvolles Lektorat.

Ich stimme aber nicht zu, dass die Serie kein Kanon sei oder diesen missachtet. Spätere Folgen sagen schon, dass Caleb eine Aufnahmeprüfung abgelegt hat (auch wenn er da schon auf dem Weg zur Academy war), wir sehen auch, dass die Academy aktiv Werbung gemacht hat - nur die Besten und Klügsten scheint nicht mehr so die Aufnahmeschwelle zu sein. Es werden ja auch ganz gezielt Leute nicht Föderationswelten rekrutiert/zugelassen. Es gibt außerdem auch Sport in der Academy...

Was den Zeitsprung in die Discovery-End-Ära angeht und was die Macher sich für neuen Status Quo zu bekannten Spezies wie den Klingonen oder Betazoiden ausgedacht haben muss einen ja auch nicht gefallen.

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Abschließend würde ich einem Kanal der "Rageview" statt "Review" auf sein Video packt jetzt auch nicht die neutralste Darstellung der Situation unterstellen. All die berechtigten Einwände und Schwächen in der ersten Folge und dem davon ausgehenden Setting kann man auch neutral darlegen. Bringt halt weniger Klicks...

Und ja, der Satz über den verschluckten Kommunikator ist Bull-Shit. Aber es ist ja Aufbau zu dem viel wichtigeren Fakt: Der Doktor führt Zwangsimpfungen durch. Das ignoriern dann wieder alle. Wie kann er nur?
 
Ich finde ja "Zwangsimpfung" ist ein Kampfbegriff der Querdenker seit Corona, aber seis drum. Als Vater 2er Kinder und verpflichtende Masernimpfung befürworte ich Impfungen. Vor allem wenn sie dabei helfen, es bei Krankheiten, die seit Jahrzenten ausgerottet sind, auch dabei zu belassen. Ausserdem, ganz Star Trek: "Das wohl vieler wiegt schwerer als das einzelner"
 
Ja, eben. In den USA war das auch Thema der Rechten gerade in der Corona-Zeit.

Ich habe keine Vorstellung wie die Lebenswirklichkeit von Drehbuchautoren (oder Film/Fernseh-Schaffenden allgemein) in den USA unter Trump aussieht. Es gibt ja viele Vorwürfe des "Woke" gegen viele Serien und gerade bei Academy gibt es dann Leute die im Internet den BMI verschiedener anderer Spezies (die natürlich von Menschen dargestellt werden und z.T. menschlich aussehen) angreifen.
Aber man kann durchaus in allen Folgen der Serie, wenn man will, vielerlei Themen finden, die auch real politisch/gesellschaftlich ein Thema sind. Ob die dann gut umgesetzt sind, oder irgendwie hätten mehr beleuchtet werden sollen, kann man auch diskutieren...
  • Caleb, Nalah, Mutter: Nalah ist "ranking Officer" auf dem Außenposten und verurteilt den Karierekriminellen zu lebenslanger Haft und die Mittäterin zu Umerziehungslager. Beide sind beiden augenscheinlich nicht zwingend Föderarionsbürger. Sie ist Offizier einer (para-)militärischen Organisation. Sie sagt, sie hat mit jemand (potentiell ihren Vorgesetzten) über die Urteile gesprochen, ist also keine unabhängige Richterin, sondern nur Sprachrohr. Anwälte - Fehlanzeige. Prozess - bekommen wir nicht gezeigt - hat vielleicht garnicht stattgefunden. Sozialarbeiter/Counsellor für das involvierte minderjährige Kind - Fehlanzeige (und damit meine ich, dass ist die Zweitrolle der Urteilsverkünderin).
    Klar, kann man sich über die "Muss keine Konsequenzen für Handlungen übernehmen"-Sache aufhängen. Man kann aber auch die verschleierte Kritik an der Tennung von Eltern und Kindern in US Abschiebelagern darin sehen. Das Umgehen von ordentlichen Anhörungen und Gerichtsentscheidungen, wenn ICE Agenten Leute in Gewahrsam nehmen während sie auf dem Weg zu ihrer Asyl-Anhörung sind.
  • Man kann sich dran aufhängen, dass in der Serie ständig jemand "Bitch" sagt und Caleb mit einem halben "Motherf..." kommentiert, als er durch ein Transporter-Gate einen ordentlichen Haarschnitt und eine Uniform angezogen bekommt. Man kann den Vorgang auch für übergriffig halten. Ob die Dialoge jetzt eine Referenz auf aktuelle Jugensprache gut abbilden wage ich zu bezweifeln.
  • Man kann wie gesagt auch sehen, dass scheinbar nichts dabei ist, dass man sich impfen lässt. Keiner der Kadetten widerspricht ja und es ist auch kein Thema. Finde ich auch sinnvoll. Ich bin ein Freund von evidenzbasierter Medizin.
    Ich fand es nur seltsam, dass darauf keiner der Youtube-Kommentatoren rumreitet (zumindest nicht die, die ich bisher gehört habe).
  • Man kann sich drüber Aufregen, dass Leute im Rollstuhl zur Sternenflotten Academy gehen und im Bildhintergrund rumgeschoben werden. Man kann auch akzeptieren, dass das die Art der Inklusion eben dass ist was Star Trek ausmachen sollte und den Rollstuhl eben unkommentiert lassen, so wie er für die Charaktere in der Serie eben auch keine Rolle spielt sondern nur Szenenhintergrundgestaltung ist. Und da braucht man mir auch nicht mit körperlicher Fitness beim Militär kommen. Die Sternenflotte hat nen haufen von Spezialisten in Gebieten die nichts mit dem Militärdienst zu tun haben. Odo kommentiert sogar in DS9, dass Bashier sich nicht auf einen Schutz durch seine blaue Uniform verlassen soll, was impliziert, dass es in Kampfsituationen gewöhnlich nicht okay ist die Wissenschaftler umzubringen (die tragen ja alle blau, nicht nur die Mediziner).
    Und wir stellen auch fest, dass DS9 eine Art Exoskellet und Anpassungen an Quatieren für Wesen von Low-Gravity-Welten hatte. Warum zum Henker sollte solch eine Person nicht in Erdgravitation nicht mit den Rollstuhl rumfahren?
  • Die vierte Folge, in der Sie den neuen Status Quo der Klingonen beleuchtet haben, kann man natürlich die De-Konstruktion von Star Trek sehen, oder eine Frage, wie herablassend man mit den Bedürfnissen und Nöten einer anderen Kultur umgeht. Und auch, wie man die Taten von anderen deutet.
    Das ist ja durchaus auch auf die Realtität zu übertragen. Wie erinnern uns, der gute J.D. Vance fürchtet ja um unsere Demokratie, weil wir Gesetze gegen Beleidugng, Hassrede, Volksverhetzungen und co haben. Gefängnis für Bullying bei den Franzosen. Das geht nun wirklich nicht. Die Amis täten ganz gut daran, sich nicht als die Heilsbringer zu sehen, die den Kanadiern/Grönländern gnädig anbieten ein Mitgliedsstaat zu werden.
  • Die vierte Folge befasst sich auch mit Debattierkultur, durchaus auch ein relevantes Thema im derzeitigen öffentlichen Diskurs.
  • Die dritte Folge kann man sicher auch für einige dumme oder unstimmige Ereignisse kritisieren - nicht zuletzt, dass die Unterwäsche-Szenen für Click-Bait-Promos im Netz herhalten (wobei, dass ist ja Classic-Trek seit der Decon in Star Trek Enterprise). Aber am Ende ist da eine Lehre Thema der Folge, dass man mit Geduld und Empathie einen Konflikt auch lösen kann. Klar, am Ende gewinnen die Protagonisten nicht wirklich mit Geduld und Empathie sondern mit einem finalen Schlag gegen die Rivalen. Die Idee ist aber, dass sie eben mit diesem Schlag den Respekt der Gegenseit errungen haben und damit die Rivalität auf ein anderes Level gehoben wird.
Wie gesagt, es gibt ganz viel Dinge in den Folgen die unstimmig, unsinnig oder einfach doof sind. Und sicher auch viel einem Hintergrund von der TNG bis VOY Ära keinen Sinn ergibt. Die Serie ist bei weitem nicht perfekt, aber bei vielen der Besprechungen die man auf Youtube findet spielt auch eine Rolle, dass viele Besprecher mMn aggresive Sprache benutzen und nicht neutral über die Probleme der Folgen reden.

Man kann Besprechungen halt auch so machen:


Wie gesagt, ich habe keine Ahnung, was die Autoren und Produzenten bei dieser oder jener Sitaution ausdrücken wollten. Eine DVD/Blueray mit Aufiokommentar wird es wohl nicht geben. Würde ich mir vermutlich auch nicht anschauen, mach ich bei anderen Serien auch nicht. Der Punkt ist aber, das kann man schon klassisches Sci-Fi drin finden, wenn man möchte. Das Drum Herum, dass unterhalten soll und das halt manchmal nicht so gut schaft, darf einen halt nicht ablenken...
 
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Fangen wir mal an den Blödsinn aufzudröseln.
Dilitiumkristalle. Ohne diese sind keine Warp Faktoren über 2,5 möglich. Die Energiegewinnung aus Antimaterie ist nicht eingeschränkt. Da wir aber inzwischen auch Transwarp(Kanäle) haben, ist der Warpantrieb quasi überflüssig

Discovery ist schon dumm und schwachsinnig gewesen. Daher ist ein Verweis darauf nicht sehr hilfreich. Das ist so als wenn man Scheisse mit Scheisse vergleichen will.

Lassen wir den Klingonen rühig mal in Frieden. In einer Kriegerkultur sind Wissenschaftler eher die Ausnahme und aus Sicht der Eltern ein Grund sich zu schämen. Besonders wenn sie keine Militärwissenschaftler sind. Ich finde den kann man so sehen, wie unsere Eltern damals uns gesehen haben, als wir auf Woodstock waren.

Gehen wir vom Ort aus wo die Serie spielen soll? In der Förderation jedenfalls nicht. Und auch die anderen großen Reiche eher nicht. Es ist irgendwie ein wenig , wie die Welt hinter dem Spiegel. Auf jedenfall haben wir eine Welt schon erreicht, wo die Menschheit sich sehr zu Ihren positiven entwickelt hat. Und genau in diese Welt passt es überhaupt nicht. Es ist genau wie ein gewisser Idiot der erstmal Vulkan in die Luft sprengen wollte, damit er auf nichts mehr Rücksicht nehmen muss.
Insgesamt habe ich überlegt, kann das Drehbuch von einer KI geschrieben sein? Meine Meinung nach nein. Die KI Geschichten die ich schon gehört haben, sind inhaltlicher einfach besser aufgestellt. Oder um es hart auszudrucken, für so einen Schwachsinn braucht man einen Menschen.

Insgesamt scheint so, als will man die positive Zukunft auslöschen und uns auf Kriege Not und Elend vorbereiten.
 
Ich bin mir bei einigen Absätzen nicht ganz sicher, was du sagen willst.

Der Brand, wie es auf deutsch heißt, ist in seiner Umsetzung irgendwie Blödsinn - also vor allem die Auflösung wie er zustande kam. Die grundlegende Prämisse die Föderation und überhaupt den Status Quo zu zerstören, wenn man schon den Zeitsprung ins 31 Jahrhundert macht, kann ich vom narrativen Standpunkt verstehen. Hätte die Föderation wie sie am Ende von Voyager war weiter existiert, in der Form, wäre die Konsequenz dass das ganze Utopia sich auf die Galaxie ausbreitet und es nicht mehr viel zu erzählen gibt, außer vielleicht die Borg zum tausendsten Mal aufzuwärmen.

Für Starfleet Academy ist halt der Hintergrund von Discovery gesetzt. Es wäre irgendwie komisch, wenn das nicht der Fall wäre, wenn man in der Zeitlinie bleiben will. Hätte man anders machen können, aber da spielen sicher auch noch viel mehr Überlegungen rein als kreative.

Welche Auswirkungen die Vernichtung der Warp-Antriebe auf die Föderation, oder die anderen Reiche im Alpha-Quardranten hatte oder nicht ist dabei relativ wenig bekannt. Wir wissen aus Picard (Staffel 1 bis 3), dass die Romulaner als Reich zerfallen sind. Obwohl es noch einiges an Flotte der Romulaner zu geben scheint. Wir wissen aus TNG, dass sie künstliche schwarze Löcher in ihren Antrieben verwenden. Es wäre also möglich gewesen auf diese Antriebstechnologie auszuweichen um Überlichtgeschwindigkeiten zu erhalten. Warum das nicht gemacht wurde, ist nicht bekannt.

Es gibt den Quantenslipstream-Antrieb der Spezies 116, die aber Benamit statt Delitium benutzen, was sie noch seltener macht und außerdem sind spezielle Schiffskonstruktionen nötig, damit wenn der Slipstream versagt, dass Schiff nicht zu viel Schaden nimmt - sagt Memory Alpha. Ich will das mal glauben. Wir wissen nicht ob Spezies 116 bis zum Brand nicht völlig ausgelöscht sind und ihr Wissen nur noch bei den Borg vorhanden.

Wir haben Transwarp - laut Memory Alpha weiß man aber nicht ob der Begriff Transwarp aus dem Kinofilm das selbe meint wie die Transwarp-Kanäle der Borg. Wir wissen nicht ob es die Borg in der Form noch gibt, und ob die Transwarpzentren noch existieren, die die Transwarpkanäle bereitstellten. Kann gut sein, dass die bei Kämpfen gegen die Borg vernichtet wurden. Transwarpspulen kann man sicher bergen und nutzen, die Voyager bekam ja mal eine eingebaut, aber ob man die bis dato nachbauen konnte ist nicht bekannt.



Am Ende ist es auch egal. Man wollte dass "Trek" in Star Trek zurück bringen und dafür hat man eben diese Naturkatastrophe erfunden (wenn man sie so nennen kann). Und das ganze klärt nicht, warum nach dem Brand nicht neue Schiffe gebaut wurden, zur Not auch unbemannte. Ich meine Jahrhundertelang wurde Warp genutzt und dann gab es einen einmaligen Vorfall. Selbst wenn man nicht direkt einen Weg findet, sich in Zukunft davor zu schützen, so würde es doch Sinn ergeben wieder neue Schiffe zu bauen, für den Fall dass das nie wieder eintritt und ggf. wann immer das Schiff auf Impuls fliegt den Warpkern ganz abzuschalten, als Vorsichtsmaßnahme.

Wie dem auch sei, es gab ja auch weiterhin Überlichtflug in der Welt, als die Discovery dort ankommt. Trotzdem hat sich halt einiges verändert und wir wissen nicht, was sonst noch alles vorgefallen ist, als Folge des Brandes. Der Brand dient sicher als Auslöser, aber nicht als alleinige Grund für den neuen Status Quo.

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Auf jeden Fall haben wir eine Welt schon erreicht, wo die Menschheit sich sehr zu Ihren positiven entwickelt hat. Und genau in diese Welt passt es überhaupt nicht. Es ist genau wie ein gewisser Idiot der erstmal Vulkan in die Luft sprengen wollte, damit er auf nichts mehr Rücksicht nehmen muss.
Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob du mir Zeit 2026 meinst oder die TNG-VOY-Ära. Ganz ehrlich, ich finde die Folgen einer so globalen Naturkatastrophe wie sie hier unterstellt wird können schon zu drastischen Änderungen in der Gesellschaft führen.
Ich meine ich sehe in den Nachwehen von Corona so einige Veränderungen in der Gesellschaft, die ich mir vorher nicht hätte vorstellen wollen. Der Brand wurde 2019 geschrieben, ist also fast prophetisch in seiner Idee eine Welt zu schaffen, in der eben bestehende Strukturen zerbrochen sind und man sich mit Wiederaufbau beschäftigt....
 
Ich Zweifele das die Förderation sich über die ganze Galaxis ausbreiten würde. Gerade die Nichteinmischung würde das schon verhindern. Auch zeigt Star Trek gerade sich dann von der besten Seite, wenn es nicht um Konflikte geht. Das Konzept Borg wurde schon in Romanen beschrieben, als es TNG noch nicht gab. Die guten Folgen sind die Folgen, wo die Menschheit mit unbekannten Konfrontiert wird. Wenn es um den Character geht.
Schau dir die Folgen an:
Horta rettet ihre Jungen
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Kirk:2=?
In TNG zeigt Q den Menschen das unbekannte und studierte wie sie reagierten
Wen gehört Data?
In DS9 der Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion und die Struktur der Raumzeit
Yoyager Was passiert mit Menschen die von allen getrennt sind. Die Reise durch das Unbekannte. Das einbringen neuer Reiche neuer Philosophien.
Enterprize will nicht wirklich bewerten war irgendwie seltsam, aber nichts wo ich laut vor schmerzen aufgeschrieen habe.
Die Kinofilme später waren dann zu sehr auf Aktion und Kravall gebürstet und zeigten schon den beginn vom Zerfall der Story. Da es die geliebten Charaktere waren, haben viele über die Schwächen hinweg gesehen. Auch da war der beliebteste Film Zurück in die Gegenwart oder Treffen der Generationen
Discovery war einfach nur noch Schmutz.
Picard versuchte den Weg zwischen Entwicklung der Geschichte und die Fans zu bedienen. Aber auch da blieb der Kernpunkt erhalten. Wann ist ein Mensch ein Mensch? Der Konflikt zwischen Maschine und Mensch. der mit Spartakus und Wem gehört Data nochmal erneuert, aber nicht langweilig.

Das was die besten Folgen auszeichnette brauchte kein Reset. Und ich hoffe das mit KI Technik es FanFiction gibt , die Star Trek weiter entwickeln wird.
 
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