AW: Spaß als Spielziel taugt nix
Ludovico schrieb:
Dies führt wiederum dazu, daß jeder durch etwas anderes Spaß hat.
Wenn alle gleichzeitig lachen, ist es völlig egal, weshalb jeder einzelne lacht. Der Punkt ist, dass alle gleichzeitig lachen.
Also kann man definitiv festhalten, daß Spaß bei jedem auf dessen eigene Art erzeugt wird, oder?
So gesehen, definitiv. Nur ist deine argumentative Ausgangslage schief: Dass jeder sein Präferendum hat, ist richtig, nur ist das Leben eben kein Ponnyhof und jeder muss überall Abstriche machen - das ist in allen Lebensbereichen so; deswegen gibt es Kompromisse. Hinzu kommt, dass du nicht bedenkst, dass jemand in seinen Aufgaben aufgehen und darin Spaß finden kann. Wer ungerne SL ist, sollte doch mal überlegen, wie er SL sein und gleichzeitig Spaß haben kann.
Wenn man als SL das Ziel hat
Der SL ist aber nicht die Gruppe, sondern nur ein Teil davon. Die gesamte Gruppe muss das Bedürfnis haben, mit dem Rollenspiel Spaß zu haben. Wenn diese Bedingung erfüllt ist, erübrigen sich Gedanken an die Aufgaben des SLs in diesem Punkt.
Daraus läßt sich kaum ableiten, was man besser machen kann.
Wozu auch? Es ist besser konstant ein Spaßlevel zu halten, als Momente des höchsten Glücks (oder des trübsten Pechs) zu erfahren. So braucht es keine Verbesserung, da alle Abende ihre Momente hatten. So hat man viel mehr Geschichten, als wenn man einer einen Bart verpasst.
😉
Die Spieler sind bereits motiviert und haben Spaß, weil es darum geht, daß sie ihren Charakter darstellen sollen.
Nein. Die Spieler haben erst Spaß, wenn es ans Eingemachte geht; das heißt, wenn sie ihre Charaktere auch darstellen.
Muß die Gruppe nun Spaß als konkretes Ziel haben?
Ja. Und du Ketzer beantwortest diese Frage unmittelbar.
🙄 Wie du zum Spaß kommst, ist völlig wumpe (und das scheint niemand, auch du nicht, ernsthaft begreifen zu wollen) - die Hauptsache ist, Spaß zu haben.