Soziale Regeln

AW: Soziale Regeln

Wer nicht bereit ist Diskrepanzen in einer Sache zu akzeptieren, sich aber gleichzeitig die Freiheit heraus nimmt Diskrepanzen anderswo durchgehen zu lassen, der scheint offenbar mehr auf seinen eigenen Spielspaß bedacht zu sein, als anderen ihren Spielspaß zu gönnen.

...oder spielt mit Leuten zusammen, die ihren Spielspaß aus den gleichen Quellen schöpfen...

mfG
bca
 
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Idamit rückst du nämlich nicht nur soziale Charaktere sondern vor allem sozial begabtere Spieler in den Mittepunkt

Stimmt, zumindestens in Hinsicht auf die Spieler.

Da sich das in unserer Runde aber ungefähr die Waage hält, ist das mehr oder weniger irrelevant und hat keine Auswirkungen Spotlight-Zeit.

@ Bathora
Für mich ist die soziale Interaktion die Kür des Rollenspiels. Deswegen spiele ich, das macht mir am meisten Spaß, und ich habe glücklicherweise eine Runde, die das auch so sieht. Wer seine Rolle nicht darstellen kann, hat bei uns schlechte Karten. Es ist mir völlig egal, ob es elitär oder überheblich wirkt, Hauptsache, wir haben Spaß.

Denn das ist das einzig wichtige: Es soll allen Spielern Spaß machen.

Und warum sollte ich dann auf Leute Rücksicht nehmen, die überhaupt nicht am Spieltisch sitzen?


Tybalt
 
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Das ganze ist ein Spiel, was Spaß machen soll
Eben.

Mich irritiert es immer, wenn Leute nicht verstehen, das andere Menschen an anderen Sachen Spaß haben.

Verstehe ich einfach nicht.

Wer nicht bereit ist Diskrepanzen in einer Sache zu akzeptieren, sich aber gleichzeitig die Freiheit heraus nimmt Diskrepanzen anderswo durchgehen zu lassen, der scheint offenbar mehr auf seinen eigenen Spielspaß bedacht zu sein, als anderen ihren Spielspaß zu gönnen.

Schöne Ferndiagnose.

Völlig daneben, aber vieleicht fühlt du dich ja jetzt besser.

Ganz ehrlich, was soll dieser Unsinn von dir? "Wähh, Wähh, die spielen anders, das macht mir keinen Spaß, das ist voll doof! Die sollen nicht so Spaß haben dürfen!"

Lächerlich.



Tybalt
 
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Stimmt, zumindestens in Hinsicht auf die Spieler.

Da sich das in unserer Runde aber ungefähr die Waage hält, ist das mehr oder weniger irrelevant und hat keine Auswirkungen Spotlight-Zeit.

Denn das ist das einzig wichtige: Es soll allen Spielern Spaß machen.

Und warum sollte ich dann auf Leute Rücksicht nehmen, die überhaupt nicht am Spieltisch sitzen?

Vor dem Hintergrund ist dein Ansatz verständlich - und wir stimmen durchaus überein - dein Spiel isses so und meins nicht :D

Ein selten harmonisches Ende bei B! :D
 
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Mich irritiert es immer

Ich finde es in diesem Fall hier (noch) erstaunlich entspannend. Diese Art Ausführung ist mir "historisch" betrachtet nämlich immer eher aus dem "anderen" Lager begegnet. Auf eine gewisse perverse Art ist es beruhigend jetzt den gleichen Spieß in anderen Händen zu sehen. (Das nutzt sich zwar auch schon ab, aber trotzdem... noch kann ich dem Schauspiel etwas abgewinnen.) :nixwissen:

mfG
bca
 
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Es ist mir völlig egal, ob es elitär oder überheblich wirkt,

Selbst wenn es so wirkt, ist es nicht so. Auch wenn manche durch Ausspielen gewisse Leute benachteiligt sehen, gilt das gleich auch umgekehrt: Wenn ich ein Regeltrottel bin, bin ich eventuell bei RAW-Runden benachteiligt, und ganz sicher bei ARSch.

Oder anderes gesagt: Wenn ich nicht ausspielen kann, ist es mein Pech, wenn ich bei einer Ausspiel-Runde mitspielen will (und gleiches gilt umgekehrt für den Regeltrottel). Seit wann sind RPG-Runden Samariterbuden? Wenn ich die Riesenwampe hab', spiel' ich auch kein Fußball mit den Profis und beschwer mich dann, dass die anderen mich benachteiligten...
 
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Aber ich habe noch nie gehört dass jemand keinen Kämpfer spielen darf, weil er die Regeln nicht kennt. "Spiel doch was soziales, da brauchst Du keine Regeln."
Und das fändet ihr Ausspiel-Verfechter ja wohl auch nicht so knorke, oder?
 
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Danke für die Knorke-Aufklärung.

Anders ausgedrückt: Das Ausspiel-Gebot verbietet niemandem irgend etwas zu spielen. Es lässt es nur bisweilen unklug erscheinen. Ebenso wie es für den Regeldau unklug ist in ARSch-Runden mitzuspielen (es wird es ihm aber niemand verbieten).
Von einem Verbot war in meinem Beitrag nie die Rede (auch nicht in Tybalts, wenn ich dies richtig überblicke - könnte mich aber auch irren; lediglich die Gegenseite kam dauernd auf Verbote zu sprechen).

Diese Art Ausführung ist mir "historisch" betrachtet nämlich immer eher aus dem "anderen" Lager begegnet.

Du siehst, die Konterrevolution ist in vollem Gange...
 
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Verboten ist ein zu starkes Wort, aber es scheint mir so dass Tybalt (@Tybalt: korrigier mich wenn ich irre) nicht akzeptieren würde wenn ein sozial nicht so starker Spieler einen Sozialcharakter spielen möchte, weil es ihm nicht glaubwürdig erschiene.
 
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Seit wann sind RPG-Runden Samariterbuden?
Seit ich mich meinen Freunden zusammen Rollenspiele spiele.

Wenn ich die Riesenwampe hab', spiel' ich auch kein Fußball mit den Profis und beschwer mich dann, dass die anderen mich benachteiligten...
Unser aller Hobby "Rollenspiel" hat noch KEINE Schicht an Rollenspieler-PROFIS hervorgebracht!

Wer mitspielen will, der muß nicht durch Intelligenztests, durch Assessment-Center, durch "Wesensprüfungen", durch einen Regeltheorietest (multiple-choice) und einen Praxistest gehen, bevor er bei mir mitspielen darf. Es findet kein demütigendes Casting meiner SPIELFREUNDE statt.

Und wer mal einen schlechten Tag oder ein schlechtes Jahr erwischt hat und eben nicht so brilliant ist, wie er es vielleicht früher mal in zurückliegenden genialen Runden war, der wird auch nicht rausgeschmissen und durch jüngere, belastbarere "Spielkräfte" ersetzt.
 
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@Zornhau: Oh Mann, willst Du Dich wirklich an dem Wort "Profis" aufgeilen?
Von mir aus, tausch' ich es aber gerne mit einem für Dich (hoffentlich) akzeptablen Wort aus:

Wenn ich die Riesenwampe hab', spiel' ich auch kein Fußball mit den durchtrainierten Hobbykickern und beschwer mich dann, dass die anderen mich benachteiligten...
 
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Sagt mal Leute, ist irgendwas in der Luft oder was ist los? In zig Threads (nicht nur dem von euch hier) greift der totale RPG-Rassismus um sich... Mich kotzt das so langsam an. Auch dieses ganze elitäre Getue. Und ich finde es sehr gut zu wissen, dass es noch Leute gibt, die vernünftige Meinungen vertreten, so wie Zornhau (auch wenn ich nicht immer auf seiner Seite bin).
 
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Ruhig Blut, Serafin.

Was ist denn genau Dein Problem? Ich hatte in meinem ersten Beitrag hier im Thread versucht zu zeigen, das unterschiedliche Spielstile, unterschiedliche Nachteile haben, dass keiner pareto-optimal gegenüber einem anderen ist.

Apocalypse hatte bereits schön gezeigt, welche Nachteile Ausspielzwang für manche haben kann. Das habe ich gar nicht in Abrede gestellt, sondern versucht zu zeigen, das andere Spielstile (stark regelfixierte) andere Leute benachteilgen (Regeldaus). Folgerung war (eigentlich schon eine Plattitüde), dass man sich am besten den Spielstil sucht, wo man seine Stärken verwirklichen kann. Man könnte also sagen, dass ich GEGEN RPG-RASSISMUS argumentiert habe (was auch immer das sein mag).
 
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Mein Problem ist dass man teilweise den EIndruck hat, dass Leute die einen eher narrativen Spielstil haben sich irgendwie für was besseres halten (das ist mehr allgemein und gar nicht gegen Leute in diesem Thread) .

Ich weiß auch nicht. Ich erzähle gerne, mag aber auch meine Crunchy Bits, und ich finde nicht dass sich irgendein Spielstil über den anderen erheben sollte. Jeder hat seine Präferenzen, aber sich für einen irgendwie "besseren" Rollenspieler zu halten weil man darauf besteht soziale Interaktionen auf jeden Fall auszuspielen (und somit bestimmten Leuten u.U. Charakterkonzepte verbietet), da scheitert mein Verständnis.

Ich denke einfach nicht dass irgendjemand sich dazu aufschwingen sollte, den Spielstil anderer Leute von obenherab zu betrachten. Und ich habe noch nie erlebt, dass Regeljunkies Erzähler besonders runtergemacht hätten (natürlich mag ich mich da irren). Ich finde beides sind wichtige Elemente des ROllenspiels, aber ich finde es unfair wenn ich jemandem die Möglichkeit abspreche, bestimmte Charaktere zu spielen weil ihm die "nötigen Qualifikationen" fehlen. Man stänkert ja auch keinen an weil er nicht jede Finesse eines Regelwerks kennt.
 
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