Requiem vs. Dark Ages

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@Setesh:
Ja, Rom beginnt natürlich vor 0. Und sie haben da einiges an religiösen und philosophischen Ballast von den Etruskern und Griechen übernommen. Es ist ja nicht so, dass die Christen die erste Sekte gewesen wären.
Ballast ? Interessante Wortwahl.
Römer hatten einen wirklichen Konflikt mit Religionen, schauen wir uns die Ägyptische an, ist ja nicht so als hätten sie die Ägypter machen lassen, parallelen zu ihren Gottheiten gesucht und Aspekte der Fremden Religion angenommen.
Wie Infernal Teddy meint, die wirklichen Probleme mit einer Religion kam so erst mit den Christen auf.
Vorher fällt mir kein Ballast ein.

Mittelalter hab ich da um einiges mehr, wo auch direkt Aggressiv drauf reagiert wird, selbst unter den Christen.

Beispiel hierfür der Mithras-Kult... interessant ab WANN er verboten/unterdrückt wurde.
 
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Die Römer hatten eine gewisse "Leben und Leben lassen" einstellung zur religion - sie haben die Exklusivität der Christen nie wirklich verstanden...
 
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Ja, die Römer haben erst mit dem Christentum mit religiösen Konflikten richtig angefangen. Dann aber richtig Der Arianismus hat zwar über die Germanenstämme auch ins Mittelalter hineingewirkt, hat aber auch während der Antike schon für viel Konflikt gesorgt.
Vorher waren die Konflikte eher philosophischer Natur. Und die werden durch die Konflikte zwischen den Wegen ebenso abgedeckt.
 
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Nur ist Ausgangslage vollkommen verschieden.
In Rom hast du eine Vielzahl von Kulten die nebeneinander existieren. Teilweise in einem Zustand gegenseitigen religiösen Inzests. Kein Universalanspruch, keine Religionskriege, keine übergeordnete Authorität. Sogar das Christentum wird erst in den 400er langsam radikaler gegenüber Andersgläubigen, aber die Kampagnen sind eher Versuche durch Tricks und Assimilation zu bekehren als durch Feuer und Schwert.

Im Mittelalter hast du dagegen eine Kirche die Hegemonie und Universalität benasprucht und auch durchsetzt.
Das schlägt sich auch den Köpfen der Menschen nieder.
Und da ist der wesentliche Unterschied zwischen Rom und Mittelalter: In Rom gibt es keine vorherrschende Religion in den Köpfen, zumindest nicht so wie im Mittelalter, während im Mittelalter sogar unter Häretiker kein Zweifel daran besteht dass der christliche Glaube der richtige sei.
 
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Letztlich sind die Wege älter als Religionen wie das Christentum. Der Weg des Himmels war früher ja auch als Weg des Lichts bekannt.

Bitte die Belegstelle... ?

Hä? Kein Glaubenskonflikt in Rom?

Christen vs. Heiden anyone?

Wird von Lancea+Sanctum vs. Camarilla abgebildet und das sehr treffend.

Erstens beschreibst du nur einen kleinen Ausschnitt der römischen Geschichte und zweitens ist dieses ganze "Rom war so dekadent und von innen verfault" ein Konstrukt des 19. Jahrhunderts, das damit eine moralisch-sittliche Botschaft vermitteln wollte.

Ja, aber das gibt eine geniale Kernfabel ab.
 
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@Carabas:
Die Road of Light wird in 'Road of Heaven' angesprochen. Beispielsweise auf Seite 17.
Road of Heaven schrieb:
One of the most central teachings of the Road of Heaven, or the Road of Light (as it was known in pre-Christian nights), ...
 
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Danke! :) Das bestärkt mich darin, dass die Road of Heaven und das Lancea Sanctum nix miteinander zu tun haben.
 
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Ich stelle mir die Frage welche Irrlichter bei "Rom" sofort an "Religiöse Konflikte" denken. Ich denke wir haben hier eher einen klassischen Fall von Geekdom - "Schaut her was ich über Rom weiß!"

Leute, das ist Popkultur! Es ist total egal ob irgendwelche Kulte sich in Rom die Köpfe eingeschlagen haben - Vampire ist plakativ und das mit voller Absicht. Warum dieses Plakative zugunsten von irgendwelchen Geschichtsjocks auflösen? Gibt doch keinem was. Vampire ist eine Parabel - wie Smokey schon richtig erkannte. Und nur weil man lieber mit Schwertern statt mit Katanas oder Gladii herumfuchtelt wird das nicht automatisch zum König aller Thematiken - Dark Ages macht was es macht nicht so schlecht wie Maskerade, ja - aber RfR rockt einfach :)

(Und wieso kann ich Koti nicht auch in Quotes ignorieren? Ich muss den Unsinn ja noch IMMER lesen!)
 
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Ich stelle mir die Frage welche Irrlichter bei "Rom" sofort an "Religiöse Konflikte" denken. Ich denke wir haben hier eher einen klassischen Fall von Geekdom - "Schaut her was ich über Rom weiß!"

Leute, das ist Popkultur! Es ist total egal ob irgendwelche Kulte sich in Rom die Köpfe eingeschlagen haben - Vampire ist plakativ und das mit voller Absicht. Warum dieses Plakative zugunsten von irgendwelchen Geschichtsjocks auflösen? Gibt doch keinem was. Vampire ist eine Parabel - wie Smokey schon richtig erkannte. Und nur weil man lieber mit Schwertern statt mit Katanas oder Gladii herumfuchtelt wird das nicht automatisch zum König aller Thematiken - Dark Ages macht was es macht nicht so schlecht wie Maskerade, ja - aber RfR rockt einfach :)

(Und wieso kann ich Koti nicht auch in Quotes ignorieren? Ich muss den Unsinn ja noch IMMER lesen!)

Und weißt du was, ich werde dir dennoch antworten. Auch wenn du meinen "Unsinn" nicht lesen willst und schon lange den Inhalt nicht mehr aufnimmst. Was du betreibst, ist schlicht und einfach nur noch Mobbing. Ich habe schon lange aufgehört, mir mit dir die Köpfe einzuschlagen, bin auch ein normales Diskussionsniveau gekommen, aber du kannst einfach nicht aufhören. Selten so etwas verbohrtes erlebt.

Bitte, dann bin ich eben ein Irrlicht, wenn ich mich bei einem Rollenspiel nicht auf das Plakative beschränken will. Ich habe gerne vielschichtige Szenarien und das lasse ich mir auch nicht von selbst ernannten Hütern der Thematik verbieten oder madig reden.

Ich finde es aber auf jeden Fall schön, dass man hier mit den meisten Leuten anständig reden kann, selbst wenn man sich an anderer Stelle gefetzt hat. Schade, dass das nicht alle können.
 
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Verdammt, dann bin ich wohl auch ein Irrlicht.

Nach meinem Studium von RfR erscheint es mir sehr wohl so, dass es hier um religiöse Konflikte geht. Denn so wie es ja wohl aussieht haben die Julii samt Camarilla verloren, und die Lanze auf dem Vormarsch.

Dabei find ichs schade, denn die Camarilla funktioniert, etwas, was meine Aversion gegen die Lanze bestärkt.
 
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Der Konflikt ist nicht religiös sondern es geht um Veränderung, Reformation, Revolution - der Niedergang Roms.

Die Seiten sind ja, anders als bei Mittelalterlichen Härsesien sehr klar.

Das seit Ben Hur bekannte Topos: Christen gegen den Rest von Rom hat mit der mittelalterlichen Zersplitterung wenig zu tun. Das KÖNNTE man über das Moralsystem tatsächlich unterschiedlich machen, muss aber nicht unbedingt sein - der Fokus liegt da nicht auf Moral und Glauben sondern ganz banal auf Politik und wie Konservativ man ist.
 
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NAja, das die Camarilla zerbrochen ist lag ja nicht nur an der Lancea et Sanctum
 
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- Warum Spiele ich im Moment eher Dark Age:

Ich bin Mittelalter Fan.
Ich habe 3mal Mehr Material zu Dark age im Schrank als zu Requiem bis jetzt erschienen ist (Ok das ist Unfair VDA is wesentlich älter)

VtR habe ich bis jetzt nur in wenigen Oneshot runden Gespielt, da kann ich mir kein Bild machen wie Tiefgründig die Politik bei VtR werden kann.
Bei VDA ist es so das Bündnisse nicht nach Sekte geschlossen werden sondern auch: Clan, Heimatdomäne, Sekte, Pfad, Lokale Bündnisse, Persönliche Fehden, zeitbegrenzte Freundschaften und Feindschaften (Mehr als in VtM), Bluteide, Verpflichtungen, Bedrohungen von Außen (Wind from the East/Wolves of the Sea/Blood&Silk),umwelzungen in der Sterblichen Gesellschaft und Kriege, Persönliche Pläne einzelner Charaktere...Metaplotmist und dinge auf die ich grade nicht komme... Können in V.DA JEDERZEIT alle Bündnisse und Feinschaften in den Mixer schmeißen und wieder das gesamte Szenario neu mischen.

Je nach dem wo und wann man spielt können selbst Erzfeinde wie Tremere und Tzimisce bündnisse eingehen …

Und es gibt eine Richtig schön große auswahl von Clans die aus dem Basisbuch heraus mit einander spielen zusammen spielbar sind. (Ausser Hexer und Timis vielleicht.)
 
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@Madpoet:
Dasselbe gilt für Requiem.
Alleine Veränderungen im Clan oder Bündnis Gleichgewicht können schon die Politik in einer Domäne drastisch verändern.
Und da sind persönliche Feindschaften und Schulden, etc. noch nicht mal mit drin. Gilt natürlich für RfR sinngemäß genauso.
 
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@Madpoet:
Dasselbe gilt für Requiem.
Alleine Veränderungen im Clan oder Bündnis Gleichgewicht können schon die Politik in einer Domäne drastisch verändern.
Und da sind persönliche Feindschaften und Schulden, etc. noch nicht mal mit drin. Gilt natürlich für RfR sinngemäß genauso.

Ja die Cami / Spatenkop Aufteilung lies wirklich dynamisch Alles geht Politik eigentlich nur unter Aarchen zu (Und selbst da noch lange nicht so frei wie im DA oder vielleicht in Requiem oder Rom. Das stelle ich mir sogar ganz interseant vor, mehr Intrigen als im "alten Rom" ist einfach nicht drin.
Nur ich kann mir irgendwie nicht das "Vampir Feeling" in der Antike vorstellen. Schon im Mittelalter ist es doch schon recht aufgesetzt.
(Klar es gibt legenden über Wampyre schon im Mittelalter ... die haben aber wenig mit den "Modernen Vampirbild zu tun ... mit den WoD Lutschern im besten falle noch mit dem Nosi oder Kapi Clannachteil ohne die sonstigen Eigenschaften)

Wie viel Fantasy steckt denn in RfR ? Spielt man es in der Regel mit Vampiren und Menschen oder auch mit "Typischen" Antiken Mistviechern ?... (Die währen jedoch erher was für die Grischiche Mythologie ???)
Bei Dark Age wie ich es spiele geht es vor allen um Menschen und wenige aber mächtige Vampire sowie deren Diner trozdem ist die Warscheinlichkeit auf andere Übernatürliche zu treffen höher als bei VtM (Und da geht sie ohne X-Over bei mir gegen Null was also nix heißt)
 
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Hä? Aufgesetzt? Ich fand gerade das an DA erfrischend und hat mich überzeugt, Maskerade erstmal links liegen zu lassen.
Und was soll denn die Fantasyfrage? Requiem for Rome ist ein Vampirsetting, und damit klar definiert, was auf der Tages- bzw. Nachtordnung steht. Ich sag mal: soviel Fantasy wie der Horror verträgt.
 
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Hä? Aufgesetzt? Ich fand gerade das an DA erfrischend und hat mich überzeugt, Maskerade erstmal links liegen zu lassen.
Und was soll denn die Fantasyfrage? Requiem for Rome ist ein Vampirsetting, und damit klar definiert, was auf der Tages- bzw. Nachtordnung steht. Ich sag mal: soviel Fantasy wie der Horror verträgt.

Nun das DA Setting ist aus dem VtM heraus gewachsen, zwar hat DA seine eigene Mythologie die sich an das Mittelalterliche Weltbild angepasst von VtM deutlich unterscheidet, aber das Setting und warum Vampirclans im Mittelalter wird erst duch VtM vollkommen schlüssig. Ohne die World of Darknes bezüge hätte VDA nur wenig mit Mittelalterlichen Vampiren zu tun,,, Natürlich ist DA das bessere Setting im Vergleich zu VtM, das liegt jedoch eher an der 2 1/2 Fraktionen aufteilung bei The Maskarade.
Und ja VDA kann sehr High Fantasy Mässig sein ... Man bedenke an die Schlachten zwischen Huendora und Ceoris wo Hexer, Timis, Magie und Wölfe so ziemlich ALLES auffahren was sie im Schrank stehen haben, und Vozeds sich mit Gargylenluftangriffen rum schlagen... währen in Ceoris sich Steine in Flammen verwandeln wenn eine Horde Gestaltwandler grade glaubte einen weg rein gefunden zu haben .... oder mal eben ganze Burgen aus der Zeitline genommen werden um Etrius die Tür vor der Nase zu, zu schlagen. Und die sache mit dem Dämonen und den Timis oder die Kathedrale des Fleisches …
Mehr Fantasy Scheiße geht nur bei Magus ab..

Natürlich kann man VDA auch als Ethikette Simulation an den Höffen der Liebe, Intriegen Spiel mit viel Spionage im See der Schatten, das Szenario gibt da an vielseitigkeit sehr viel mehr her als VtM und (zumindest im moment noch) VtR

Edit:
soviel Fantasy wie der Horror verträgt
Horror: ?
In VDA: Eher Gothik als Horror, das dafrür aber satt.
 
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Ich habe 3mal Mehr Material zu Dark age im Schrank als zu Requiem bis jetzt erschienen ist (Ok das ist Unfair VDA is wesentlich älter)

Es steht derzeit 32 Requiem Rollenspiel-Bücher vs. 46 Vampire the Dark Ages Vampire Rollenspiel-Bücher (Werwauzis, Magier, Feen und Inquisitoren nicht mitgerechnet).

Wenn Deine Aussage korrekt wäre, müßtest Du 96 Dark Ages Bücher im Schrank haben. Soviel ist selbst inklusive Clansromane, anderes Viechzeug und Transylvanien Chroniken nie erschienen. Das weiß ich, weil ich für DA alles besitze, was jemals erschienen ist.

VtR habe ich bis jetzt nur in wenigen Oneshot runden Gespielt, da kann ich mir kein Bild machen wie Tiefgründig die Politik bei VtR werden kann.

Sehr tiefgründig. Du hast Allianzen und Bündnisse nach Covenants UND Clans. Das kann sehr interessant werden.

Bei VDA ist es so das Bündnisse nicht nach Sekte geschlossen werden sondern auch: Clan, Heimatdomäne, Sekte, Pfad, Lokale Bündnisse, Persönliche Fehden, zeitbegrenzte Freundschaften und Feindschaften (Mehr als in VtM), Bluteide, Verpflichtungen, Bedrohungen von Außen (Wind from the East/Wolves of the Sea/Blood&Silk),umwelzungen in der Sterblichen Gesellschaft und Kriege, Persönliche Pläne einzelner Charaktere...Metaplotmist und dinge auf die ich grade nicht komme...

Das meiste davon hast Du auch in Requiem.

Können in V.DA JEDERZEIT alle Bündnisse und Feinschaften in den Mixer schmeißen und wieder das gesamte Szenario neu mischen.

Glaube ich kaum. Denn letztendlich ist der Hass zwischen den Vampiren stark genug, um so triviale Dinge wie die sterbliche Gesellschaft zu übersehen. Sonst wäre es kein tragisches Horror RPG.


Je nach dem wo und wann man spielt können selbst Erzfeinde wie Tremere und Tzimisce bündnisse eingehen …

In Requiem gibt es keine Erzfeindschaften, die in die Regeln festverdrahtet wurden. D.h. als Erzähler muss ich keine Verrenkungen machen, um zu erklären, warum ausgerechnet diese zwei Clans an dieser Stelle und diesem Ort doch miteinander können. Was bei DA übrigens NULL gegeben ist.

Und es gibt eine Richtig schön große auswahl von Clans die aus dem Basisbuch heraus mit einander spielen zusammen spielbar sind. (Ausser Hexer und Timis vielleicht.)

Bei Requiem: alle Clans und alle Covenants sind aus dem Basisbuch heraus miteinander spielbar. ALLE.

Somit sind alle Deine Argumente Scheinargumente bzw. laufen auf: "weil ich DA lieber mag" hinaus.
 
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