Für den Satz gibt es doch eigentlich nur 2 mögliche Ansätze:
- Was eigenes zu machen ist zu aufwändig.
- Man dachte man kann es besser, aber man merkte später, dass andere es noch besser konnten.
Was war es bei dir?
😉
3.) Man hat ein Setting gebaut und überlegt, daraus ein Rollenspiel abzuleiten. Da damals Universalregelwerke bzw. OGL, CC & C0. noch nicht verbeitet (bzw. den Autor bekannt) waren, sah man es als nötig an, ein eigenes Regelwerk zu entwerfen, um uneingeschränkte Rechte am Endprodukt zu haben, bzw. es verbreiten zu können, ohne rein auf das Wohlwohlen möglicher Rechteinhaber zu vertrauen.
Oder kurz gesagt: Ich bin Fanfiction (vor)geschädigt und habe dann später den Leitfaden für neue (Roman) Autoren von Mike Stackpole auch auf Rollenspiele überragen: "Schreib was eigenes, wenn du eine Chance haben willst, es zu veröffentlichen."
Generell bin ich halt immer auch sehr hinter der rechtlichen Seite in Sachen Urheberrecht hinterher, was auch der Grund ist, warum ich damals die Entwicklung von Star Reeves als B! Comunity Projekt mehr oder weniger abgebrochen habe. (Der Wechsel von Savage Worlds auf OpenD6 kam noch hinzu.) Mir wuchs das mit den Autorenrechten über den Kopf. Ich hatte bezüglich diesem Thema damals sogar Kontakt mit André Wiesler (rip
🙁) und ihn gefragt, wie er das bei Lodland gehandhabt hat.
Inzwischen ist das dank CC je immerhin etwas einfacher geworden.