diese eine Adlige aus dem Haus, in dem sich die Helden und etliche andere hochgestellte Persönlichkeiten befanden, herausrannte und weil der Befehl erlassen worden war, dass nachts niemand mehr auf den Straßen laufen dürfe und deswegen Armbrustschützen auf einigen Dächern postiert waren, um einen gesuchten nächtlichen Mörder zu eliminieren, wurde sie erschossen. Ich war Magier und lief ihr direkt aus dem Raum nach, war quasi wenige Schritte hinter ihr, als sie abgeschossen wurde, und trotz meines grandiosen Balsam kam ich zu spät. Sie war sofort tot, weil es vom AB der Dramatik wegen so angelegt war.
In solchen Fällen kann man als Spieler nämlich nicht mal die geringsten Schuldgefühle entwickeln, denn jeder einzelne weiß, dass ihr Tod gefordert wurde und nicht zufällig geschah. Klar hätte ich nicht verlangt, dass der SL den Schadenswurf auswürfelt und laut sagt, wieviel sie abbekommt und dass sie noch so und so viel LE hätte, aber überhaupt am Treffer durch eine leichte Armbrust zu sterben, ist mE bei DSA3 mehr als unwahrscheinlich gewesen.
Wäre eine normale Armbrust für einen Helden nun auch eine (fast?) tödliche Gefahr, hätten wir uns als SC viel eher die Frage gestellt, inwiefern ihr Tod hätte verhindert werden können, denn es wäre dann unklar gewesen, ob ihr Tod sozusagen der Dramatik wegen vorbestimmt war oder nicht. Es klingt zwar rabiat, aber bei Meuchelattacken gehe ich aus den o.g. Gründen auch lieber auf Nummer sicher und lasse die Waffe entweder mit zusätzlichem Gift oder sogar einem Fulminictus o.ä. belegt sein, um klar zu machen, dass selbst ein SC davon hopps gegangen wäre und nicht nur gerade so viel Schaden gemacht wurde, um das arme Opfer zu töten, aber für SC "normaler" Konstitution hätte es niemals gelangt.