Es gibt grob zwei Arten des Erwachens, die auch ineinander übergehen können.
Mysterieplay: Plötzlich fängt man an, in dieser Welt seltsame Dinge zu sehen. Fightclub ist nen Beispiel aus dem Buch, wie ein Thyrsuserwachen aussehen könnte - oder diese Szene aus Animatrix:
Und dann halt die Astralreisen. Die können auch ineinader übergehen.
Um beim Thyrsus zu bleiben: Ich leitete eine Runde, in dem ein Käfigboxer sah, wie sein Gegner im Laufe des Kampfes immer größer und animaliscehr wurde. Der Ring wurde nach und nach zu einem Steinkreis, die Menschen darum zu johlenden Pavianen, bis er schluießlich gegen einen riesigen Gorilla oder Bären (weiß nicht mehr so genau) kämpfte und er selbst anfing, sich mehr und mehr in ein Tier zu verwandeln.
Währenddessen waren auch andere Spielercharaktere da, die sehen konnten, was '"wirklich' geschah: Die beiden kämpften, der Gegner war ein normaler brutaler Mensch, dem er anfangs unterlag... Im Laufe des Kampfes, schienen die Muskeln des Boxers zu wachsen, er schien übermenschliche Kräfte zu bekommen - am Ende riss er seinen Gegner nieder und fuhr mit seinen Nägeln über dessen Brust, während er dachte, er würde seinen Namen in eine Steintafel einritzen, die unter dem Brustkorb des erlegten Tieres verborgen lag.
Ein anderer Spieler hatte nen Drogentripp - Vorbeiziehende Passanten wurden zu Engeln, die ihn anstarrten - schließlich schlug ihn jemand nieder und das Erwachen zog sich als außerkörperliche Erfahrung weiter - Im Aether. Während die Spielerinnen ihn in ein Krankenhaus brachten und dort erlebten, wie die Messinstrumente verrückt spielten und die metallischen Instrumente irgendwann magnetisch angezogen wurden.
Jemand anderes (Mastigos) betrat einen virtuellen Unort in seinem Erwachen, wo es lauter Links zu bestreiten gab und er immer tiefer in die sündhaften Umgebungen des Darknets versank, in dem sichd er hacker so gern befand... Seine Chatpartner flehten ihn an, ihnen beim Selbstmord zu helfen, sie zu verstümmeln usw... Bis er der perfektionistische Hacker von seinem inneren Daimon gehackt wurde und die Kontrolle verlor, lernte, dass er nicht perfekt ist. (Das war seine persönliche Hölle, sein persönlichen Pandemonium)
Ein anderes Mastigoserwachen, eines Strafverteidigers wäre vllt., wie er im Saal plötzlich selbst vor einem Gericht aus Dämonen stünde, für die Lügen usw. und schließlich bestraft werden würde.
Ein Acanthus Mysterieplay das ich leitete war so eine "und täglich grüßt das Murmeltier"-Nummer - Die so lange ewig weiter ging, bis die Spielerin einen Abweg gefunden hat, der sie zum Turm führte.
Was den Hipster angeht: Ich spielte mal einen - war ein Mastigos. Er war absolut hilfsbereit, veganer, nachhaltig und umweltbewusst. Lebte in der Speicherstadt und war Schauspieler... Und tat das alles nur, fürs Selbstwertgefühl. Für sich. Dieser innere Konflikt ließ ihn dann zum Mastigos werden.
Ein Thyrsushipster wäre vllt. einfach etwas spiritueller, oder Sportler. Ein Moroshipster könnte einfach eine Nahtoderfahrung haben - oder der Tot einer geliebten Person, oder Mord in Selbstverteidigung (die gehen immer bei denen) - Oder das Balast ablegen als Thema - Stichwort Minimalismus. Obrimoshipster wären vllt. besonders euphorisch und inspirierend - und radikal in ihrer Meinung. Und Acanthushipster besonders individualistisch, so sehr dass sie keine Hipster sind.
Wenn du an Edward Norton (Fightclub) denkst - der war vor seinem Erwachen gar nicht so ein spiritueller Sportlertyp.