Lasombra

Burncrow schrieb:
Auch in der Camarilla gibt es ja die viel zitierten "Steuerberater"-Vampire, daher Vampire die nur geschaffen wurden damit sie ihrem Erzeuger bestimmtes Wissen zur Verfügung stellen können.
Soviel zur Homogenität der Clans.

es geht ja darum das man sich aussucht einen clan zu spielen weil sie so sind wie sie sind...und wer spielt schon so "steuerberater vampire"?
 
Wenn du schon ständig so aussergewöhnlich bist ist es doch auch kein Problem schnell mal die gabe Angesehener erzeuger zu nehmen,.. oder Hintergrund Status,. soviel zu unbeliebt
Na geil, dann habe ich einen angesehene Caitiff-Erzeuger. Du siehst das Problem?
wenn ich sage ich will meinen Toreador als schönling spielen den ansonsten kann ich auch einen Nosi wählen.
Tut mir leid, aber für mich ist das entweder Fantasielos oder extrem schwarz-weiss gedacht, wenn du Toris nur als Erscheinung 5-Schwuchteln die ihre Nächte in Elysien verschwenden spielst.
Das ist natürlich wieder vermintes Gebiet, aber ich denke wenn man sein Gehirn zu Gunsten der Regeln oder Archetypen abschalten verschenkt man sich was.
 
Also Burncrow,. um dich jetzt richtig zu verstehen

Caitiffs müssen halt also alle unbeliebt sein

Und Hübsche Toreador sind einfallslos

Genauso schwarz weiss gedacht wäre ein Tremere Der Thaumaturgie beherscht,....

Oder ein Nosferatu der Hässlich ist,. meine güte,.. wie kleinkariert ich denke

Ich weiss ich bin ein schlechter rollenspieler den mein Tcimisce trinkt abendlich kein Blutwein mit meinem tremere kollegen

Und oh,.. mein Brujah pflegt leider keinen Kontakt zu den Stillen Wanderern aus Werwolf,.......

Stimmt Burn,... ich bin wirklich ein schwarz weiss denker
 
Caitiffs sind unbeliebt weil das ihr Clansnachteil ist.
Genausowenig findest du Lasombra mit Spiegelbild oder Ventrue oder erlesenen Geschmack.
Ein angesehener Erzeuger hilft ja nur wenn du ihn kennst. Und das hiesse dann du kommst aus einer Caitiff-Linie. Es bleibt aber dabei das die Caitiffs (Caitiffen?) verachtet und gefürchtet werden. So man denn weiss das sie Caitiffs sind.
Das ist wie schon betont kein Stereotyp, sondern der Clansnachteil. Und ein frischerschaffener Caitiff hatte noch keine Zeit sich Ruhm und Status zu erarbeiten.
 
@Burncrow: Richtig. Clansnachteil "Gesellschaftliche Ächtung", auch wenn das die Leute sehr gerne vergessen...
 
Branigan schrieb:
Aber morgen ist es soweit.
Und, wie ist es gelaufen (ich gehe mal davon aus, dass du mir das erst morgen beantworten kannst aber wohl auch kaum eher im Forum liest, weil ihr bestimmt grade spielt, right?) ?
 
Burncrow schrieb:
Tut mir leid, aber für mich ist das entweder Fantasielos oder extrem schwarz-weiss gedacht, wenn du Toris nur als Erscheinung 5-Schwuchteln die ihre Nächte in Elysien verschwenden spielst.
Das ist natürlich wieder vermintes Gebiet, aber ich denke wenn man sein Gehirn zu Gunsten der Regeln oder Archetypen abschalten verschenkt man sich was.
aber warum genau spielst du einen häßlichen toreador? wo ist der sinn dadrin? was gibt es dir, einen nicht-stereotypen zu spielen. die bestätigung, kreativer als die autoren und andere spieler zu sein? die bestätigung, dass du richtlinien nicht bevollgen musst und deine chars daher einzigartiger sind als andere?

ich gebe ace van acer zu 100% recht, warum gibt es die clans, wenn man immer vampire spielt die nicht in ihren clan passen? das ist doch sinnfrei. einmal kann ich verstehen, um auszuspielen wie man vom leben und dem unleben verstoßen wird, aber dauerhaft?

ich verstehe einfach nicht burn, warum du nicht die grobe richtung der clans nimmst und dieser dann dein persönliches brandmahl auftust. warum immer abweichler spielen???
 
Warum nicht?
Am Anfang ist es ja noch ganz sinnvoll, aber je mehr du spielst, desto mehr bemerkst du das es wesentlich interessanter ist wenn dein Charakter nicht sofort einzuschätzen ist.
Schönheit ist ja auch für die Toris nicht essentiell, es ist eben nur der Stereotyp, warum also nicht eines der anderen Kinder spielen und schauen was man dabei rausholen kann. Es veränderen sich ja vollkommen das Selbstverständis und die Tragödie. Und für ein Erzählspiel über persönlichen Horror ist das schon recht interessant.
 
ausnahmen spielen und persönlichen horror maximieren ist ja zu 100% verständlich. aber dann behaupte doch bitte nicht, dass spieler die gerne grob ein "normales" mitglied eines clans spielen kreativlos sind. kein vampir ist gleich, ob nun hübscher oder hässlicher toreador.
 
NEIN! sorry, manchmal ist die wahrheit hart.

1. du liest dir die story eines clans durch und machst einen außenseiter. jemanden, der vielleicht nicht zu ALLEM "mach ich nicht" sagt aber so gar nicht in das sonst so runde bild eines clans passt.

2. du liest dir die story eines clans durch und machst dir ein mitglied, dass die doktrinen des clans aktzeptiert aber dennoch eine komplexe persönlichkeit besitzt und auf seine eigene art und weise das unleben versucht zu meistern

bitte verstehe, dass ich es nicht verstehe, dass du die erste variante kreativer findest. ich möchte NICHT sagen, dass dein vorgehen, falsch, schlecht oder dumm sein soll. aber es ist wirklich eine frechheit mich (da ich vorgang 2 wähle) und noch viele andere unbegründet als kreativlos zu bezeichnen.

ich gehe dem nach was in den clansbüchern steht, da eine person immer so einzigartig ist, dass sie nicht auch noch komplett anders als das grundbild des clans ticken muss.
 
Hey, 2 ist nach meinem Bild nicht mehr der Stereotyp. Aber wer Stereotypen spielt ist unkreativ. Die Wahrheit ist eben hart, aber du musst dich nicht dafür schämen das du es lieber einfach magst.
 
ich liebe es einfach und du wiedersprichst dir selber,

ich sagte oben doch, dass ich variante 2 wähle, die du nicht als stereotyp ansiehst und dennoch behauptest du, das ich es einfach mag? macht keinen sinn.

dauerhaft schöne nosferatu (regelbruch), caitiffs mit status (regelbruch), häßliche toreador (sehr selten), ventrues ohne bestreben nach macht (machen keinen sinn)

es ist eine wod in der jeder clan seine rolle spielt so dass man einen clan nicht noch in ALLE (in viele ist nur notwendig) persönlichkeittypen aufteilen muss. die autokraten ventrue sorgen dafür, dass man keinen ravnos braucht, der nen konzern gründet.

zugute halten tue ich dir allerdings, dass du wahrscheinlich von dem urbild eines clans ausgehst und dieses nicht spielen möchtest, also 100% stereo.
da würde ich dir vollkommen zustimmen, aber eine grobe richtung zu aktzeptieren ist nich einfacher, da man den char dann durch andere faceten definieren muss.
 
dauerhaft schöne nosferatu (regelbruch), caitiffs mit status (regelbruch), häßliche toreador (sehr selten), ventrues ohne bestreben nach macht (machen keinen sinn)

1 und 2 wurden von BC nicht vorgeschlagen, 3 ist nicht selten, da die ganzen hübschen Torries meist die Poseurs sind, während die Artistes aussehen können, wie sie wollen (außerdem geben Torries eh den Kuss oft nach persönlichen Maßstäben weiter), 4... warum macht sowas keinen Sinn? Was spricht gegen einen Ventrue, der von seinem Sire auserwählt wurde, um seine Geschäfte in der modernen Welt zu leiten, aber eigentlich gar keinen Bock auf die Intrigenspiele hat?

Sowohl Variation von Stereotypen als auch komplette Umformung sind IMO interessant.
 
dauerhaft schöne nosferatu (regelbruch),
Verdammter hoher Wert in Verdunkelung (mit GRW, CB Nosferatu und Cama-manual ist das sogar zu erreichen... die Regeln biegen sich zwar aber brechen nicht.) Ist jedoch eher hypothetisch da der Aufwand zu aufwendig wäre und man wesentlich einfacher den Nossi-Stereotyp zur Hölle schicken kann.
caitiffs mit status (regelbruch),
Eher schon etwas gespielt. Bei der Erschaffung funktioniert das allerdings wirklich nicht. Ruhm kann er aber trotzdem haben...
häßliche toreador (sehr selten),
Kommt darauf an, ab wann hässlich anfängt. Ist das erst ab 1 oder schon früher?
In jedem Fall dürftest du beim Sabbat einige dieser Exemplare finden...
ventrues ohne bestreben nach macht (machen keinen sinn)
Autsch... das ist ja nun wirklich der erbärmlichste Stereotyp. Nur weil ich eine Futterbeschränkung habe bin ich automatisch eine Kapitalsau?
Das widerlegt sogar das Ventrue CB.
die autokraten ventrue sorgen dafür, dass man keinen ravnos braucht, der nen konzern gründet.
Was hat Bert Breecht gesagt?
"Was ist der Raub an einer Bank, gegen die Gründung einer Bank?"
Also wäre ein Ravnos-Kapitalist durchaus interessant...

zugute halten tue ich dir allerdings, dass du wahrscheinlich von dem urbild eines clans ausgehst und dieses nicht spielen möchtest, also 100% stereo.
da würde ich dir vollkommen zustimmen, aber eine grobe richtung zu aktzeptieren ist nich einfacher, da man den char dann durch andere faceten definieren muss.
Die ein oder andere Justierung macht noch kein Unikat. Erst wenn dein Charakter mehr ist als eine über 60%-Replik kann man im Ernst von einem eigenen Charakter reden.

@Die Socke die mir Karma gab:
VOn jemand der nicht genug Mumm hat seinen Namen dazu zu schreiben, muss ich mir nicht sagen lassen wie ich Meinung "richtig" äußere.
 
Hei,



so ich denke, ich muss mich dann doch noch mal zu Wort melden.

Ich bin richtig erschlagen von diesen Antworten. Ich weiß nicht, ob meine anfängliche Frage so undeutlich war oder was sonst diese Diskussion bzw. Aggression heraufbeschworen hat.

Ich wollte lediglich ein paar Erfahrungen bezüglich des Clans Lasombra. Ich wollte mit meinem Satz
Und ich möchte sie doch glaubwürdig darstellen...
nicht etwa andeuten, dass es nur eine einzig wahre Darstellungsweise gibt, die dem Clansideal entspricht!


Ich muss schon sagen, ich bin überrascht über die Aggression, die hier herrscht. Besonders Burncrow scheint die absolute Weisheit bezüglich Kreativität und Charakterdarstellung intus zu haben. Allerdings leidet dadurch etwas Deine Toleranz anderer Spielweisen gegenüber... Aber die absolute Weisheit wollen wir ja mal nicht anzweifeln.

So, nun bin ich auch bald fertig, nur noch eins: Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass man sein Spiel und die Darstellung eines Charakters immer verbessern kann, aus diesem Grund fragte ich nach euren Interpretationen. Nicht aus Mangel an Kreativität oder zum Erstellen von "1:1- Schablonen-Charaktere", welche vollkommen den oft zitierten Stereotyp entsprechen.

Ferner, die Suchfunktion hat mir auch nicht weitergeholfen, da sich in diesem Thread, das Thema auch wieder eher um Stereotyp und Klischees rankte. Außerdem ging es mir speziell um Alte Welt.



Nun, ich bin am Ende angelangt.

Auf Bald, Branigan.

 
Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass man sein Spiel und die Darstellung eines Charakters immer verbessern kann, aus diesem Grund fragte ich nach euren Interpretationen.

Prinzipiell ist dies immer korrekt, aber man kann nicht nicht wirklich gut fragen "Welche Tips gibt es zum besseren Rollenspiel für diesen und jenen Clan", denn dieser und jener Clan ist in sich ebenso gespalten wie jeder andere. Würde ich dir zum Beispiel für einen Brujah nahelegen, diesen rauhbeinig und ungebildet zu spielen, so wäre dies bei den ganzen Philosophen und Scholaren (ja, in DA gibts die angeblich noch!) fehl am Platze. Ebenso gibt es bei den Lasombra nur einige wenige verbindende Elemente: kein Lasombra hat ein Spiegelbild und jeder hat Punkte in den Disziplinen Stärke, Beherrschung oder Schattenspiel. Zugegebenermaßen sind die Lasombra durch die Blood Courts noch etwas... gerichteter, doch letzten Endes kommt es auf das Individuum an.

Langer Rede kurzer Sinn: Wenn du von uns Ideen zum besseren Spielen deines Charakters erwartest, dann gib uns mehr als seinen Clansnamen. Erzähle ein wenig von seinem Konzept und nenne ein paar seiner Wesenszüge.
 
um es jetzt einmal zu einem halbwegs vernünftigen abschluss zu bringen.

@ burncrow und cifer

ICH finde es auch interessant mitglieder eines clans zu spielen die dem clan nicht entsprechen.

des weiteren finde ich es allerdings dauerhaft nicht für erfüllend, spiele daher mehr richtung (nur richtung) breite masse. da in meinem persönlichen verständnis durch den kuss etwas in den exmenschen gewegt wird, was sie meist eben im groben so denken und handeln läßt wie der clan als ganzes.

jeder clan kann jeden typus von persönlichkeit hervorbringen und tut dies auch. allerdings finde ich es manchmal unsinnig jeden dieser variationen zu spielen, wenn ein anderer clan doch passt. das ist mein verständnis der clans und mein spielen.

ich habe allerdings so wehememt gegen bruncrow geschrieben, da ich es als unfair empfand spieler wie mich und andere als unkreativ abzutun. was de facto nicht stimmt. ich überlege mir wie mein char so sein soll, wähle dann einen passenden clan und schließlich kleinigkeiten. das machst du wohl genauso, ohne das detail, dass der clan zu deiner VORHER überlegten persönlichekit passen muss. ergo ist beides gleichkreativ.
 
Zu dem Nosferatu: Ich schrieb dauerhaft

Zu den Toreador: Ich gehe immer von der Camarilla aus, das konntest du aber nicht wissen, doch da sind sie schön

Zu den Ventrue: Ich habe das CB auch gelesen und weitesgehend haben die Ventrue ein bestreben nach Macht, welches sich allerdings logischerweise nicht immer darin wiederspiegelt Milliarden auf dem Konto zu haben oder Prinz einer stadt zu sein. Bitte beachte doch, dass ich nicht sage, dass ALLE ventrue nach macht streben, sonder das einer der es nicht tut für mich als sc nicht in frage kommt. mehr habe ich doch gar nicht gesagt.

Zu den ravnos: wenn ich einen kapitalisten spielen möchte. warum einen ravnos spielen wenn ein ventrue doch oft ein kapitalist ist?

wir beide ticken einfach komplett anders. habe ja schon oben beschrieben wie ich meine chars erstelle und daran kann ich auch nichts falsches sehen. einigen wir uns darauf das wir uns nicht einig sind, soll kein zugeständnis sein, aber einfach diese theorethisch ewige diskussion meinerseits beenden.
 
Ich würde sagen wenn du die Lasombra "realitätsgetreu" spielen oder darstellen willst, dann solltest du schon den Stereotyp in abgewandelter From verwenden und ein paar absolut konträre Clansvertreter dabei.
Warum nicht ein paar "Leckerbissen" einbauen, die das Ganze ein bißchen interessanter machen...ich spiele bspw. momentan mit dem Gedanken einen Lasombra zu erschaffen, der so nen Stereotyp-Erzeuger hat (Prinzip:böse) und dem das kein bißchen gefällt, weil er ne verdammt hohe Menschlichkeit bzw. ein hohes Gewissen hat.

Jaja, so ein Kampf GUT gegen BÖSE hat die Menschheit schon immer fasziniert...oder besser beschäftigt
 
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