AW: James Cameron's Avatar - Der wichtigste Film seit...
Ich war gestern in der hiesigen 3D-Vorstellung und fand die Bilder sehr überwältigend. Allerdings finde ich den Film alles in allem ziemlich scheiße. Sozialkitsch trifft Edle Wilde trifft Esotherik-Mist. Genau passend für den westlichen, oder vielleicht deutschen, Gutmenschen gemacht, der hinterher giggelnd aus dem Kino geht und sich klammheimlich darüber freut, dass die bösen Amerikaner, ach ne, das war ja eine Firma und Söldner, mal so richtig was auf die Fresse gekriegt haben. Verdient haben sie es ja. Kapitalismus, Blackwater und so weiter. Ach ne, das war ja im richtigen Leben. Das die Ameri, äh Söldner nicht noch vor wehenden Stars and Stripes "Gott will es" gebrüllt haben, hat mich dann doch gewundert.
Und die Botschaft des Films wurde verstanden, wenn ich an diverse Kritiken in (Stadt)Magazinen und das für einen Sci-Fi-Film sehr heterogene Publikum denke.
Naja, das musste mal raus. 😉